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Neuer Punktspielpartner

Freitag, 23. September 2011, 06:41 Uhr
Nach zwei Unentschieden in Sondershausen (1:1) und im Testspiel gegen Oberligist FC Rot-Weiß Erfurt II (0:0) muss der FSV Wacker 90 Nordhausen am jetzigen Sonntag um 14.30 Uhr zu Hause wieder im Kampf um Punkte antreten…


Gegner wird dann der FSV Martinroda aus dem Ilm-Kreis sein, der als Aufsteiger seit einigen Wochen in der Verbandsliga Thüringen kickt. Diese Mannschaft ist als Zwölfter momentan besser in der Tabelle postiert als die beiden Mitaufsteiger FC Eisenach und die Regionalliga-Reserve des ZFC Meuselwitz.

Mit viel Begeisterung haben die Gäste aus der knapp 900-Seelen-Gemeinde in der Nähe von Ilmenau das Unternehmen Thüringenliga in Angriff genommen und zumindest schon zwei Vereine schockiert. BSG Wismut Gera unterlag zu Hause gegen die eifrige Truppe 3:5 und der SC 1903 Weimar kam in Martinroda mit 4:0 arg unter die Räder.

Trotzdem ist die Mannschaft von Trainer Jan Thimm schwer einzuordnen, da im gleichen Atemzug auch eine 0:7-Schlappe beim FC Einheit Rudolstadt und zwei Heimniederlagen gegen Neustadt/Orla und SCHOTT Jena zu Buche stehen. Vor Martinroda stand das gleiche Problem wie vor Wacker: die Integration etlicher Neuzugänge. Da sind schon einmal Schwankungen im Auftreten als Mannschaft möglich. Auf keinen Fall möchte Martinroda zu den Absteigern gehören.

Wacker dagegen hat andere Ziele. Während die Gäste durch die Niederlagen gewarnt sein dürften und bestimmt auf eine sichere Ordnung im Abwehrbereich orientiert sein werden, müssen die Nordhäuser versuchen, einen defensiv erwarteten Gegner – notfalls mit viel Geduld wie gegen Mühlhausen – in die Schranken zu weisen.

Kurz nach dem Zusammenprall (Foto: privat) Kurz nach dem Zusammenprall (Foto: privat)

Ob die Angreifer Jonny Amaral und Jan-Philipp Rose, die beide in Sondershausen unglücklich mit den Köpfen zusammenprallten (siehe Bild) und gegen Erfurt nicht spielen konnten, auflaufen können, ist heute noch nicht zu sagen. Martinroda kann die Offensivkräfte Felix Hartung und Darryl Mbolo wieder aufbieten.

Dessen ungeachtet ist Wacker natürlich als Tabellenführer zu Hause in die Favoritenrolle gedrängt, was so in den vergangenen Jahren selten der Fall war. Der 6. Spieltag bietet mit seinen Ansetzungen bei einem eigenen Sieg die Möglichkeit, die Abstände im oberen Mittelfeld zu vergrößern. Die Fans werden die Mannschaft bestimmt wie in den zurückliegenden beiden Begegnungen gegen Leinefelde und auf dem Göldner zahlreich und lautstark unterstützen.

Hier die Ansetzungen:
Nordhausen - Martinroda
Heiligenstadt - Sondershausen
Jena - Neustadt/Orla
Weimar - Eisenach
Altenburg - Mühlhausen
Meuselwitz II - Borsch
Arnstadt - Leinefelde
Rudolstadt - Gera

Bereits am Samstag muss die Wacker-Reserve um 15.00 Uhr beim TSV 03 Urbach antreten und versuchen, den Abstand zu Spitzenreiter Eintracht Sondershausen nicht größer werden zu lassen. Mit einer Leistung wie zuletzt gegen Greußen sollte das möglich sein.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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