Unterschiedliche Reaktionen auf Stangel-Ankündigung
Mittwoch, 21. Februar 2001, 12:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Theater Nordhausen/Lohorchester Sondershausen GmbH, Klaus Wahlbuhl, will sich vor der nächsten Gesellschaftersitzung überhaupt nicht zu den jüngsten Vorgängen am Theater äußern. Der Vorstandsvorsitzende des Fördervereins des Lohorchsters, Wolfgang Wytrieckus, bedauert die Entwicklung. Mit Stangel habe das Lohorchester nicht nur zu einer Kontinuität gefunden, der GMD habe dem Klangkörper auch wieder zu einen hervorragenden Ruf über die Nordthüringer Grenzen hinweg verholfen. Es könne nicht sein, daß der "zweite Mann" des Hauses von einem Verwaltungsdirektor Hausverbot erhalte oder mit Polizeigewalt von einer Probe angehalten werden sollte. Der Verwaltungschef solle sich lieber "ums Zählen der Bleistifte" kümmern und sich nicht an der Demontage eines fähigen Mannes und damit des gesamten Theaters beteiligen.
Kritik richtet Wytrieckus auch an die Gesellschafter und den Aufsichtsrat der GmbH. Beide Gremien hätten gegen die drohende Entwicklung nichts unternommen. Im Gegenteil, sie hätten die Intendantin mit riesigen Vollmachten ausgestattet. Nun könnten sich sowohl der Aufsichtsrat als auch die Gesellschafter beruhigt zurücklehnen, das Problem "Stangel kontra Pirklbauer" habe sich von selbst gelöst, allerdings zum Schaden des Hauses. Kritik am Verhalten von Peter Stangel gab es hingegen auch aus Sondershausen. Nach Ansicht von Wytrieckus hätte der GMD mit seinem Schritt noch bis zur Sitzung der Gesellschafter in der kommenden Woche warten sollen.
Das sieht auch Dr. Bartholomäus so. Mit Stangel werde der "fähigste Stabführer" am Theater aufgegeben. Peter Stangel habe als Mensch und als Fachmann das Lohorchester zu Höchstleistungen animiert und zugleich herausgefordert, so der Vorsitzende des Theater-Fördervereins in Nordhausen zur nnz. In Richtung Stangel setzt Bartholomäus nach: "Man sollte niemals nie sagen", und verbindet damit die Hoffnung, daß das Problem der Intendantin - so wie es die beiden Fördervereine in einem Brief an die zuständigen Gremien forderten - doch noch gelöst werden könne. Im Sinne einer Zukunft des Nordhäuser Theaters, wie Wytrieckus und Batholomäus übereinstimmend meinten.
Autor: nnzKritik richtet Wytrieckus auch an die Gesellschafter und den Aufsichtsrat der GmbH. Beide Gremien hätten gegen die drohende Entwicklung nichts unternommen. Im Gegenteil, sie hätten die Intendantin mit riesigen Vollmachten ausgestattet. Nun könnten sich sowohl der Aufsichtsrat als auch die Gesellschafter beruhigt zurücklehnen, das Problem "Stangel kontra Pirklbauer" habe sich von selbst gelöst, allerdings zum Schaden des Hauses. Kritik am Verhalten von Peter Stangel gab es hingegen auch aus Sondershausen. Nach Ansicht von Wytrieckus hätte der GMD mit seinem Schritt noch bis zur Sitzung der Gesellschafter in der kommenden Woche warten sollen.
Das sieht auch Dr. Bartholomäus so. Mit Stangel werde der "fähigste Stabführer" am Theater aufgegeben. Peter Stangel habe als Mensch und als Fachmann das Lohorchester zu Höchstleistungen animiert und zugleich herausgefordert, so der Vorsitzende des Theater-Fördervereins in Nordhausen zur nnz. In Richtung Stangel setzt Bartholomäus nach: "Man sollte niemals nie sagen", und verbindet damit die Hoffnung, daß das Problem der Intendantin - so wie es die beiden Fördervereine in einem Brief an die zuständigen Gremien forderten - doch noch gelöst werden könne. Im Sinne einer Zukunft des Nordhäuser Theaters, wie Wytrieckus und Batholomäus übereinstimmend meinten.
