Zum Leben gerufen
Mittwoch, 14. September 2011, 08:19 Uhr
Das Bistum Erfurt und die Nordhäuser Dompfarrei laden in Vorbereitung auf den Papstbesuch für Samstag (17. September) zu einem Wallfahrtsauftakt nach Nordhausen ein. Unter dem Leitwort Gerufen zum Leben werden Menschen in den Blick genommen, die sich unter schwerster Verfolgung zum Zeugnis für die Kostbarkeit des menschlichen Leben berufen fühlten.
Ihr christlicher Glaube und die Hoffnung auf ein Ewiges Leben gaben ihnen Kraft und Halt in allem Erleiden von Unmenschlichkeit. Im Rahmen diese Tages wird daher in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora um 13.00 Uhr eine Sonderführung angeboten. Um 15.00 Uhr beginnt ein Gedenken an die Opfer von Gewalt und Verbrechen an der Zufahrt zur Gedenkstätte, am Waggon. Nach einem Gedenkgang in den Stollen des Lagers wird dort vor Ort an die menschenverachtenden Lebensbedingungen von Mittelbau-Dora erinnert.
Bereits um 14.00 Uhr wird es zuvor vom Bahnhofsvorplatz aus einen Bustransfer zur KZ-Gedenkstätte geben. Zurück von dort fährt der Bus zum Gedenkhain unterhalb des Petersberges an der Frauenberg Stiege. Dort beginnt um 17.00 Uhr an den 53 neu gepflanzten Erinnerungsbäumen ein weitere Statio, welche an das Schicksal der rund 60 000 KZ-Häftlinge von Dora erinnert.
Mit dem 4.50 x 2.50 m großen Papstkreuz – dieses wird am 23. September beim Papstgottesdienst in Etzelsbach zugegen sein - ziehen die Teilnehmer des Wallfahrtstages in Prozession zum Dom. Am Stolperstein in der Domstraße wird das Lebenszeugnis von Dechant Hunstiger bedacht. Dieser Pfarrer hatte unter der Naziherrschaft schwer zu leiden gehabt. Für 18.00 Uhr lädt die Domgemeinde zu einem Pontifikalamt mit Bischof Joachim Reinelt in den Dom zum Heiligen Kreuz ein.
Dieser Dresdener Bischof hatte am 12. Juni 2011 den Kaplan Alojs Andritzki im Auftrag von Papst Benedikt XVI. in einem Gottesdienst vor der Hofkirche selig gesprochen. Der Priester Andritzki war im Jahre 1943 im KZ Dachau von den Nazis wegen seiner Aufrichtigkeit durch eine Giftinjektion getötet worden.
Richard Hentrich, Pfarrer
Autor: nnzIhr christlicher Glaube und die Hoffnung auf ein Ewiges Leben gaben ihnen Kraft und Halt in allem Erleiden von Unmenschlichkeit. Im Rahmen diese Tages wird daher in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora um 13.00 Uhr eine Sonderführung angeboten. Um 15.00 Uhr beginnt ein Gedenken an die Opfer von Gewalt und Verbrechen an der Zufahrt zur Gedenkstätte, am Waggon. Nach einem Gedenkgang in den Stollen des Lagers wird dort vor Ort an die menschenverachtenden Lebensbedingungen von Mittelbau-Dora erinnert.
Bereits um 14.00 Uhr wird es zuvor vom Bahnhofsvorplatz aus einen Bustransfer zur KZ-Gedenkstätte geben. Zurück von dort fährt der Bus zum Gedenkhain unterhalb des Petersberges an der Frauenberg Stiege. Dort beginnt um 17.00 Uhr an den 53 neu gepflanzten Erinnerungsbäumen ein weitere Statio, welche an das Schicksal der rund 60 000 KZ-Häftlinge von Dora erinnert.
Mit dem 4.50 x 2.50 m großen Papstkreuz – dieses wird am 23. September beim Papstgottesdienst in Etzelsbach zugegen sein - ziehen die Teilnehmer des Wallfahrtstages in Prozession zum Dom. Am Stolperstein in der Domstraße wird das Lebenszeugnis von Dechant Hunstiger bedacht. Dieser Pfarrer hatte unter der Naziherrschaft schwer zu leiden gehabt. Für 18.00 Uhr lädt die Domgemeinde zu einem Pontifikalamt mit Bischof Joachim Reinelt in den Dom zum Heiligen Kreuz ein.
Dieser Dresdener Bischof hatte am 12. Juni 2011 den Kaplan Alojs Andritzki im Auftrag von Papst Benedikt XVI. in einem Gottesdienst vor der Hofkirche selig gesprochen. Der Priester Andritzki war im Jahre 1943 im KZ Dachau von den Nazis wegen seiner Aufrichtigkeit durch eine Giftinjektion getötet worden.
Richard Hentrich, Pfarrer

