Fünf Stunden Großalarm
Montag, 12. September 2011, 12:18 Uhr
Einen Großalarm über fünf Stunden forderte das gestrige Unwetter mit Regen, Hagel und Sturm von den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und weiteren 12 freiwilligen Feuerwehren der Stadt Nordhausen. Die nnz mit einer städtischen Bilanz...
Insgesamt leisteten 170 Mann mit 24 Fahrzeugen bis in die Nachtstunden hinein Hilfe. Aufgrund der bestehenden Zweckvereinbarung wurde sogar die Freiwillige Feuerwehr von Buchholz noch für die städtischen Einsätze im Bereich Steigerthal herangezogen.
Um 16:50 Uhr wurden wir zum ersten Mal auf die A 38 zwischen Werther und Bleicherode gerufen, als eine Windböe ein Wohnmobil erfasste und dies dabei umstürzte. Gott sei Dank gab es dabei nur Leichtverletzte, sagte der Leiter der Berufsfeuerwehr, Gerd Jung. Ab diesem Zeitpunkt habe das Telefon dann nicht mehr still gestanden.
Die Notrufe seien sowohl über die Leitstelle des Landkreises Nordhausen, als auch über die Polizei, über den City-Ruf oder direkt von den Bürgern gekommen, sagte er. Die Leitstelle bei der Berufsfeuerwehr musste dann mit zwei zusätzlichen Beamten aufgestockt werden, um die Koordination der Einsatzkräfte und der weiteren Anrufe realisieren zu können. Teilweise wurden allerdings unsere Einsatzkräfte auch direkt vor Ort einfach angesprochen und um Hilfe gebeten, erklärte der Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD), welcher selbst bis in die Nachtstunden die Einsatzkräfte begleitet hat.
Bis 22 Uhr wurden von den städtischen Feuerwehren 59 Einsätze abgearbeitet. Aufgrund der zahlreichen Meldungen mussten die Einsätze in Prioritäten eingeteilt werden. Vorrang hatten dabei die Beseitigung der Schäden im öffentlichen Verkehrsraum oder die Meldungen, wo weitere Bäume noch umzustürzen drohten, sagte der Bürgermeister und erklärte damit zugleich, warum in einigen Bereichen auch erst später die Feuerwehren vor Ort sein konnten.
So seien z.B. Anfangs vielfach Äste bzw. Bäume auf Stromleitungen entfernt, abgerissene Werbeträger mit und ohne Stromanschluss gesichert, entwurzelte Bäume, teilweise Zaunfelder im Straßenbereich oder abgerissene Transparente beseitigt worden. Später kamen die Einsätze bei den vollgelaufenen Kellern, herausgedrückten Gully Deckeln, unterspülten Treppen wie zum Beispiel der Wassertreppe oder bei verunreinigten Straßen durch Erdmassen hinzu.
Gesichert wurden darüber hinaus auch drei Autos, die durch größere Äste stark beschädigt wurden. Am Abend wurden dann auch noch umgestürzte Bäume in den Parkanlagen, ein zugesetzter Vorfluter in der Gumpe und lose Dachziegeln beseitigt. Selbst bei der Berufsfeuerwehr musste im Keller ein Wassereinbruch registriert werden.
Auch in den heutigen Morgenstunden beseitigten die Kameraden der Berufsfeuerwehr noch umgestürzte Bäume in der Alexander- Puschkin- Straße, in der Gerhart- Hauptmann-Straße, am Hüpedenweg, im Förstemannpark und abgebrochene starke Äste an der Einfahrt zum Theater Nordhausen. Auch die Mitarbeiter des Schul- und Sportbereiches sind seit gestern dabei die Schäden zu beseitigen.
In den Schulen Käthe-Kollwitz, Petersberg, Albert-Kuntz und Niedersalza hat es Wasserschäden bzw. Sturmschäden gegeben. Da unsere Mitarbeiter allerdings gleich nach dem Unwetter die Objekte kontrolliert haben, konnten die Schäden begrenzt werden und der Schulbetrieb somit auch heute ermöglicht werden, erklärte Jendricke und dankte zugleich allen Einsatzkräften der Feuerwehren und der Verwaltungsbereiche.
Autor: nnzInsgesamt leisteten 170 Mann mit 24 Fahrzeugen bis in die Nachtstunden hinein Hilfe. Aufgrund der bestehenden Zweckvereinbarung wurde sogar die Freiwillige Feuerwehr von Buchholz noch für die städtischen Einsätze im Bereich Steigerthal herangezogen.
Um 16:50 Uhr wurden wir zum ersten Mal auf die A 38 zwischen Werther und Bleicherode gerufen, als eine Windböe ein Wohnmobil erfasste und dies dabei umstürzte. Gott sei Dank gab es dabei nur Leichtverletzte, sagte der Leiter der Berufsfeuerwehr, Gerd Jung. Ab diesem Zeitpunkt habe das Telefon dann nicht mehr still gestanden.
Die Notrufe seien sowohl über die Leitstelle des Landkreises Nordhausen, als auch über die Polizei, über den City-Ruf oder direkt von den Bürgern gekommen, sagte er. Die Leitstelle bei der Berufsfeuerwehr musste dann mit zwei zusätzlichen Beamten aufgestockt werden, um die Koordination der Einsatzkräfte und der weiteren Anrufe realisieren zu können. Teilweise wurden allerdings unsere Einsatzkräfte auch direkt vor Ort einfach angesprochen und um Hilfe gebeten, erklärte der Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD), welcher selbst bis in die Nachtstunden die Einsatzkräfte begleitet hat.
Bis 22 Uhr wurden von den städtischen Feuerwehren 59 Einsätze abgearbeitet. Aufgrund der zahlreichen Meldungen mussten die Einsätze in Prioritäten eingeteilt werden. Vorrang hatten dabei die Beseitigung der Schäden im öffentlichen Verkehrsraum oder die Meldungen, wo weitere Bäume noch umzustürzen drohten, sagte der Bürgermeister und erklärte damit zugleich, warum in einigen Bereichen auch erst später die Feuerwehren vor Ort sein konnten.
So seien z.B. Anfangs vielfach Äste bzw. Bäume auf Stromleitungen entfernt, abgerissene Werbeträger mit und ohne Stromanschluss gesichert, entwurzelte Bäume, teilweise Zaunfelder im Straßenbereich oder abgerissene Transparente beseitigt worden. Später kamen die Einsätze bei den vollgelaufenen Kellern, herausgedrückten Gully Deckeln, unterspülten Treppen wie zum Beispiel der Wassertreppe oder bei verunreinigten Straßen durch Erdmassen hinzu.
Gesichert wurden darüber hinaus auch drei Autos, die durch größere Äste stark beschädigt wurden. Am Abend wurden dann auch noch umgestürzte Bäume in den Parkanlagen, ein zugesetzter Vorfluter in der Gumpe und lose Dachziegeln beseitigt. Selbst bei der Berufsfeuerwehr musste im Keller ein Wassereinbruch registriert werden.
Auch in den heutigen Morgenstunden beseitigten die Kameraden der Berufsfeuerwehr noch umgestürzte Bäume in der Alexander- Puschkin- Straße, in der Gerhart- Hauptmann-Straße, am Hüpedenweg, im Förstemannpark und abgebrochene starke Äste an der Einfahrt zum Theater Nordhausen. Auch die Mitarbeiter des Schul- und Sportbereiches sind seit gestern dabei die Schäden zu beseitigen.
In den Schulen Käthe-Kollwitz, Petersberg, Albert-Kuntz und Niedersalza hat es Wasserschäden bzw. Sturmschäden gegeben. Da unsere Mitarbeiter allerdings gleich nach dem Unwetter die Objekte kontrolliert haben, konnten die Schäden begrenzt werden und der Schulbetrieb somit auch heute ermöglicht werden, erklärte Jendricke und dankte zugleich allen Einsatzkräften der Feuerwehren und der Verwaltungsbereiche.













