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Marktzeit in Ilfeld

Montag, 05. September 2011, 14:41 Uhr
Die nördlichste Gemeinde des Thüringer Südharzes versteht es schöne Feste zu feiern und seine gekrönten Häupter auszuwählen. Sie werden durch eine Wahl besonderer Art, direkt von den Besuchern und über den Mund gewählt. Die „Ilefalder“ sind nämlich die „Suppenteller“...

Herbstmarkt in Ilfeld (Foto: privat) Herbstmarkt in Ilfeld (Foto: privat)

Dieses ist auch der Anlass, dass die Ilfelder seit elf Jahren einen Suppenkönig oder Suppenkönigin wählen. Die Bewerber kochen eine festgelegte Suppe. Diese Suppen werden dann öffentlich von den Besuchern verkostet und die am besten schmeckende Suppe, welche mit einer Zahl gekennzeichnet ist, auf einem Stimmzettel angekreuzt.
Der Koch, dessen Suppe die meisten Stimmen hat, wird dann am Abend als Suppenkönigin oder -könig gekrönt. Zur Suppenverkostung stehen die wählerischen Besucher des Herbstmarktes regelrecht Schlange, denn es müssen jedes Mal ca. 8 Suppen verkostet werden. Jedes Jahr wird eine andere einheitliche Suppe gekocht. Für dieses Jahr wurde „Soljanka“ ausgesucht - eine noch aus DDR-Zeiten bekannte und beliebte Suppe.

Zu dieser Suppenverkostung werden jedes Jahr Sammel-Tassen mit Ilfelder Motiven neu kreiert und mit oder ohne Suppe angeboten. Die diesjährige Tasse zeigt das älteste Bahnhofsgebäude der „Harzquerbahn“, den Ilfelder Bahnhof mit der noch im Betrieb fahrende Dampflok, welche täglich die Gäste von Nordhausen durch den Harz hinauf auf den Brocken fährt. Der „Ilfelder Herbstmarkt“ hat sich zum größten Volksfest der Gemeinde entwickelt und findet mit über 30 Ständen und Unterhaltung für alle, im Ilfelder Kurpark statt. Unmittelbar neben der B4, zwischen München und Hamburg, in Thüringens Norden, direkt im Thüringer Südharz, in Ilfeld, wird dieses heimatverbundene, traditionelle Fest mit vielen Menschen aus Nah und Fern gefeiert. Ilfeld vor den südlichen Bergen des Harzes im Zentrum des „Naturpark Harz“ erwartet seine Gäste.
Autor: nnz

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