Aller guten Dinge sind drei
Freitag, 02. September 2011, 06:40 Uhr
Mancher Fußballfreund wird sich nach der Auslosung der 2. Hauptrunde im Köstritzer-Landespokals gefragt haben, wer sind denn diese Veilsdorfer, gegen die der FSV Wacker 90 Nordhausen am Sonnabend um 14.30 Uhr nach weiter Anreise in den südlichen Thüringer Wald antreten muss…
Szene aus dem Spiel gegen Borsch (Foto: K. Verkouter)
Unbekannte sind die Veilsdorfer allerdings nicht. In der Saison 2002/2003 traf Wacker im Punktspiel der Landesklasse West auf die Südthüringer und konnte dort einen 3:1-Sieg landen und auch das Rückspiel in Nordhausen mit 3:0 sicher für sich entscheiden. Aus dem damaligen Kader sind auf Wackerseite nur noch René Taute und Lars Pohl im Aufgebot. Die sechs Nordhäuser Treffer gingen auf das Konto von Adam Kulbacki, Sven Pistorius, Rodzinski (Eigentor), Marcin Puc und Rafal Piotrowski (2). Für viele Fans gibt es daran vielleicht nur noch vage Erinnerungen.
Viel weiter zurück liegen die anderen Spiele mit den Veilsdorfern, als die wackeren Neunziger noch gar nicht existierten und deren Vorgänger noch BSG Motor West und Motor hießen. Diese Paarungen waren auch zwei Pokalrunden. Am 08.09.1963 schlug Motor West die damals noch Motor Veilsdorf heißenden Männer im Albert-Kuntz-Sportpark in der 1. Hauptrunde des FDGB-Pokals mit 4:1 (1:1).
Am 5. September 1976 gelang Nordhausen ebenfalls in der 1. Hauptrunde zu Hause ein schwer erkämpfter 3:2 (1:2)-Heimsieg gegen die Südthüringer. Beide Male tat uns die Septemberzeit im Pokalgeschehen gegen Veilsdorf gut und Nordhausen zog in die 2. Hauptrunde ein. Gelingt nun der dritte Streich?
Alle Spiele sind jedoch Geschichte. Nun gilt es, die Pokalauseinandersetzung ernstzunehmen, um in die dritte Runde vorzustoßen, was Wacker zuletzt im Vorjahr gelang. Vielleicht ist auch Damian Raczka wieder einsatzfähig. Das Achtelfinale winkt also und somit steigt die Wahrscheinlichkeit eines Heimspiels gegen einen großen Thüringer Klub. Voraussetzung ist natürlich ein Erfolg gegen sicher ehrgeizige Veilsdorfer vor deren begeisterungsfähiger Kulisse.
Der SV Elektro-Keramik Veilsdorf schoss letzte Woche immerhin fünf Auswärtstore beim SV Thuringia Struth-Helmershof. Dass dies neben Angriffsqualitäten am Ende doch nur zu einem Unentschieden reichte, deutet eben auch auf gewisse Abwehrprobleme hin. Wünschen wir dem Referee Konrad Götze sowie seinen Assistenten Markus Aldegarmann und Philipp Linke auf dem Sportplatz Weihbachgrund in der Hetschbacher Straße im Pokalkampf ein faires Spiel und uns möglichst ein Weiterkommen.
Klaus Verkouter
Autor: nnz
Szene aus dem Spiel gegen Borsch (Foto: K. Verkouter)
Unbekannte sind die Veilsdorfer allerdings nicht. In der Saison 2002/2003 traf Wacker im Punktspiel der Landesklasse West auf die Südthüringer und konnte dort einen 3:1-Sieg landen und auch das Rückspiel in Nordhausen mit 3:0 sicher für sich entscheiden. Aus dem damaligen Kader sind auf Wackerseite nur noch René Taute und Lars Pohl im Aufgebot. Die sechs Nordhäuser Treffer gingen auf das Konto von Adam Kulbacki, Sven Pistorius, Rodzinski (Eigentor), Marcin Puc und Rafal Piotrowski (2). Für viele Fans gibt es daran vielleicht nur noch vage Erinnerungen. Viel weiter zurück liegen die anderen Spiele mit den Veilsdorfern, als die wackeren Neunziger noch gar nicht existierten und deren Vorgänger noch BSG Motor West und Motor hießen. Diese Paarungen waren auch zwei Pokalrunden. Am 08.09.1963 schlug Motor West die damals noch Motor Veilsdorf heißenden Männer im Albert-Kuntz-Sportpark in der 1. Hauptrunde des FDGB-Pokals mit 4:1 (1:1).
Am 5. September 1976 gelang Nordhausen ebenfalls in der 1. Hauptrunde zu Hause ein schwer erkämpfter 3:2 (1:2)-Heimsieg gegen die Südthüringer. Beide Male tat uns die Septemberzeit im Pokalgeschehen gegen Veilsdorf gut und Nordhausen zog in die 2. Hauptrunde ein. Gelingt nun der dritte Streich?
Alle Spiele sind jedoch Geschichte. Nun gilt es, die Pokalauseinandersetzung ernstzunehmen, um in die dritte Runde vorzustoßen, was Wacker zuletzt im Vorjahr gelang. Vielleicht ist auch Damian Raczka wieder einsatzfähig. Das Achtelfinale winkt also und somit steigt die Wahrscheinlichkeit eines Heimspiels gegen einen großen Thüringer Klub. Voraussetzung ist natürlich ein Erfolg gegen sicher ehrgeizige Veilsdorfer vor deren begeisterungsfähiger Kulisse.
Der SV Elektro-Keramik Veilsdorf schoss letzte Woche immerhin fünf Auswärtstore beim SV Thuringia Struth-Helmershof. Dass dies neben Angriffsqualitäten am Ende doch nur zu einem Unentschieden reichte, deutet eben auch auf gewisse Abwehrprobleme hin. Wünschen wir dem Referee Konrad Götze sowie seinen Assistenten Markus Aldegarmann und Philipp Linke auf dem Sportplatz Weihbachgrund in der Hetschbacher Straße im Pokalkampf ein faires Spiel und uns möglichst ein Weiterkommen.
Klaus Verkouter
