Seminar für Trauernde
Donnerstag, 01. September 2011, 09:16 Uhr
In der ersten Zeit nach dem Tod eines lieben Menschen erfährt der Trauernde häufig viel Zuwendung aus der Familie, Nachbarschaft oder dem Freundeskreis. Doch nach wenigen Wochen verlieren die Menschen die Geduld. Der Trauernde macht zu wenig Fortschritte. Hier kann und soll geholfen und begleitet werden...
Mehr und mehr zwingen gesellschaftliche Normen dem Trauernden ein Gefühlskorsett auf, in dem normale Trauergefühle wie Wut, Orientierungslosigkeit, Niedergeschlagenheit oder auch Neid keinen Platz haben und vielfach von der Umwelt sogar als krankhaftes Verhalten angesehen werden.
Viele sind auch bemüht, einen trauernden Menschen nur schnell wieder an die Stelle zu bekommen, wie man früher einmal war. Du musst doch wieder die Alte werden! All dies und vieles mehr bewegt einen trauernden Menschen. Menschen, die bisher vertraut, scheinen zu Fremden zu werden und über allem steht häufig die Frage nach dem Sinn.
Auf brutale Weise werden Trauernde im Alltag immer wieder und an jeder Ecke auf den Verlust gestoßen. Nicht nur ein Platz am Tisch bleibt leer und so viele Dinge, die sich sonst wie von alleine erledigten, stellen einen vor unlösbare Aufgaben, sondern so vieles ist leer ist und die Trauer scheint einen zu überwältigen. Vielfach sinkt man dann resigniert in sich zusammen mit der Erkenntnis, nicht einen winzigen Schritt vorangekommen zu sein.
Trauer um einen lieben und wichtigen Menschen zu leben, sie zuzulassen ist so wichtig. Sie braucht Ausdruck, Raum und viel Zeit, denn Trauer ist das gleiche Gefühl wie Liebe. Dazu ist es wichtig, einerseits Rückzugsmöglichkeiten zu haben, die trauernde Menschen meist schnell finden und vielfach zuviel davon haben. Andererseits braucht Trauer aber auch Gemeinschaft. Trauer braucht Menschen, die sich mit mir auf den Weg machen. Trauer braucht im wahrsten Sinne des Wortes Mit-Menschen. Deshalb begleitet der Verein TrauerWelten seit vielen Jahren Trauernde auf diesem Weg mit Hilfe von Seminaren. Denn an der Trauer führt kein Weg vorbei, nur hindurch. Dieser bewusste Weg durch die Trauer hilft, dass die Wunde, die der Tod gerissen hat, heilen kann. Die Narbe wird bleiben. Aber die Erfahrung von erarbeiteter Trauer gibt Kraft für den Alltag, stärkt für die neue Lebenswirklichkeit.
Hauptanliegen des Seminars ist nicht der punktuelle und kurze Impuls oder ein Rezept zur Trauerbewältigung, sondern die individuelle und längere Begleitung der Trauer mitten im Alltag.
Das neue Seminar beginnt Mitte September. Es findet im 14-tägigen Rhythmus statt jeweils donnerstags von 18.00 – 19.30 Uhr. Die Leitung des Seminars hat P. Tobias Titulaer. Das Angebot ist kostenlos. Anmeldung bitte telefonisch beim Verein TrauerWelten/P. Tobias Titulaer (0 36 31-97 38 10). Weitere Informationen zum Verein TrauerWelten e.V. und zu den unterschiedlichen Angeboten finden Sie auch im Internet unter www.trauerwelten.de
Autor: nnzMehr und mehr zwingen gesellschaftliche Normen dem Trauernden ein Gefühlskorsett auf, in dem normale Trauergefühle wie Wut, Orientierungslosigkeit, Niedergeschlagenheit oder auch Neid keinen Platz haben und vielfach von der Umwelt sogar als krankhaftes Verhalten angesehen werden.
Viele sind auch bemüht, einen trauernden Menschen nur schnell wieder an die Stelle zu bekommen, wie man früher einmal war. Du musst doch wieder die Alte werden! All dies und vieles mehr bewegt einen trauernden Menschen. Menschen, die bisher vertraut, scheinen zu Fremden zu werden und über allem steht häufig die Frage nach dem Sinn.
Auf brutale Weise werden Trauernde im Alltag immer wieder und an jeder Ecke auf den Verlust gestoßen. Nicht nur ein Platz am Tisch bleibt leer und so viele Dinge, die sich sonst wie von alleine erledigten, stellen einen vor unlösbare Aufgaben, sondern so vieles ist leer ist und die Trauer scheint einen zu überwältigen. Vielfach sinkt man dann resigniert in sich zusammen mit der Erkenntnis, nicht einen winzigen Schritt vorangekommen zu sein.
Trauer um einen lieben und wichtigen Menschen zu leben, sie zuzulassen ist so wichtig. Sie braucht Ausdruck, Raum und viel Zeit, denn Trauer ist das gleiche Gefühl wie Liebe. Dazu ist es wichtig, einerseits Rückzugsmöglichkeiten zu haben, die trauernde Menschen meist schnell finden und vielfach zuviel davon haben. Andererseits braucht Trauer aber auch Gemeinschaft. Trauer braucht Menschen, die sich mit mir auf den Weg machen. Trauer braucht im wahrsten Sinne des Wortes Mit-Menschen. Deshalb begleitet der Verein TrauerWelten seit vielen Jahren Trauernde auf diesem Weg mit Hilfe von Seminaren. Denn an der Trauer führt kein Weg vorbei, nur hindurch. Dieser bewusste Weg durch die Trauer hilft, dass die Wunde, die der Tod gerissen hat, heilen kann. Die Narbe wird bleiben. Aber die Erfahrung von erarbeiteter Trauer gibt Kraft für den Alltag, stärkt für die neue Lebenswirklichkeit.
Hauptanliegen des Seminars ist nicht der punktuelle und kurze Impuls oder ein Rezept zur Trauerbewältigung, sondern die individuelle und längere Begleitung der Trauer mitten im Alltag.
Das neue Seminar beginnt Mitte September. Es findet im 14-tägigen Rhythmus statt jeweils donnerstags von 18.00 – 19.30 Uhr. Die Leitung des Seminars hat P. Tobias Titulaer. Das Angebot ist kostenlos. Anmeldung bitte telefonisch beim Verein TrauerWelten/P. Tobias Titulaer (0 36 31-97 38 10). Weitere Informationen zum Verein TrauerWelten e.V. und zu den unterschiedlichen Angeboten finden Sie auch im Internet unter www.trauerwelten.de
