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Mi, 15:20 Uhr
23.02.2011

Werben um Autohof

Sundhausen ist dagegen, in Hesserode formiert sich der Widerstand gegen einen künftigen Autohof. Bislang hatte eigentlich nur Bleicherode noch Interesse bekundet. Nun kommt ein neue Partner ins Spiel...

Übersicht (Foto: privat) Übersicht (Foto: privat)

In der Gemeinde Werther werden die Entwicklungen und die Diskussionen um das Thema Autohof „Sundhausen“ und „Hesserode“ aufmerksam verfolgt. "Wir können die Bedenken und Argumente der betroffenen Bürger und Bürgerinitiativen verstehen und nachvollziehen. In der Gemeinde Werther gab es schon im Jahr 2000 einen Aufstellungsbeschluss über ein B-Plan Nr. 05 A38/B80. Dieser wurde nie aufgehoben. Auch die Eigentümer der betreffenden Flurstücke waren damals schon zu Verkauf bereit", sagt Bürgermeister Jürgen Weidt der nnz

Der Gemeinderat Werther hat sich bereiterklärt, dieses Thema neu zu betrachten und aufzugreifen. Hier möchte man auch den betroffenen Bürgern, die berechtigterweise Einschnitte in Ihr Umfeld befürchten und die Stadt Nordhausen unterstützen.

Die Fläche befindet sich in der Gemarkung Kleinwerther, unmittelbar angrenzend an die Autobahnabfahrt „Werther“, nördlich der ehemaligen B80 gelegen. Es gibt also in unmittelbarer Nähe keine bewohnten Grundstücke privater Eigentümer. Der gesamte Verkehr, zum und vom Autohof, würde nicht zu Belästigungen in den Ortschaften, sondern direkt über die Ab- und Auffahrten zurück auf die Autobahn führen.

Die Gemeinde Werther wäre also ab sofort bereit, Gespräche mit den Verantwortlichen und Investoren zu führen. "Wir sind der Meinung, dass dieser Standort (direkt an der Autobahn) alle wichtigen Voraussetzungen für einen Autohof erfüllt. Zum Einem, wäre der Standort wirtschaftlich, zeitsparend für die Verkehrsteilnehmer (ca.100m zu den Auf- und Abfahrten), direkt zu erreichen und das Wichtigste: Keine Belastungen unserer Bürger", so Weidt abschließend.

Was der Bürgermeister der Einheitsgemeinde nicht sagt ist die Tatsache, dass dann irgendwann einmal die Gewerbesteuern nicht nach Nordhausen, sondern in die Gemeindekasse in Werther fließen. Und auch dort sind Sie herzlich willkommen.
Autor: nnz

Kommentare
Totofino
23.02.2011, 23.43 Uhr
Geeigneter Alternativstandort für AH
Nun hat sich neben Bleicherode eine zweite Gemeinde mit einem geeigneteren Alternativstandort als Sundhausen oder Hesserode gemeldet, Vorraussetzung ist allerdings, die Bürger sind dort in Werther einverstanden.

Ob die Stadt Nordhausen sich nun darauf einläßt ? Oder geht es doch nicht darum, LKW-Fahrern einen Rastplatz zu bieten, sondern einzig und allein um Steuereinnahmen, koste es was es wolle (in diesem Fall auf Kosten der Anwohner).
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