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Do, 16:39 Uhr
18.11.2010

Vorlesen macht schlau

Zum bundesweiten Vorlesetag am 26. November lädt das Mehrgenerationenhaus der LIFT gGmbH in Kooperation mit dem Familiennetzwerk des Landkreises zum Lesen ein. Wir sagen Ihnen, wer wo, wann und für wen vorliest...


Gemeinsam mit Schulen und Kindergärten soll in verschiedenen Aktionen auf die Bedeutung des Lesens und Vorlesens aufmerksam gemacht werden. Die Kinderbuchautorin Marion Trost aus Windehausen, der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Klaus Zeh und Superintendent Michael Bornschein, Werthers Bürgermeister Jürgen Weidt und weitere Akteure werden sich in diesem Jahr rund um den Vorlesetag engagieren. Auch das aktuelle Weihnachts-Ballett des Nordhäuser Theaters wird beim Vorlesen eine Rolle spielen.

Am 25. November macht die Evangelische Grundschule Nordhausen den Anfang. Schulleiterin Lysann Voigt-Huhnstock freut sich auf den Besuch der Kinderbuchautorin Marion Trost, die aus ihrem Buch „Jaspos Quigh & die Zauberin aus Zucketh“ vorliest. Außerdem kommen Dr. Klaus Zeh und Superintendent Michael Bornscheid, der spannende Geschichten erzählen wird. Vom Theater Nordhausen, wo als Weihnachtsballett derzeit „Cinderella“ läuft, kommt „Aschenputtel“ und liest „Cinderella“.

Eingeladen sind in die Evangelische Grundschule außerdem der Ökumenische Kindergarten, die Kitas „Märchenhaus“ in Krimderode und „Wirbelwind“ in Niedersachswerfen. Einen Tag später, am Vorlesetag selbst, liest Marion Trost im Mehrgenerationenhaus für die Kinder der Paten-Kita „Ida Vogler Seele“ des LIFTs noch einmal aus ihrem aktuellen Buch vor.

Der Bürgermeister von Werther, Jürgen Weidt, liest im Kindergarten „Bummi“ in Großwechsungen aus Pettersson und Findus vor. Im Schlosskindergarten in Werther lesen Roswita Knopf und Margret Jochmann Rotkäppchen und Weihnachtsgans Auguste vor.

Den bundesweiten Vorlesetag veranstalten die Stiftung Lesen und die Wochenzeitung Die Zeit in diesem Jahr bereits zum siebten Mal. Aber auch jenseits dieses Aktionstages macht sich das Mehrgenerationenhaus für die Leseförderung stark. Derzeitig sind 50 Lesementoren an Grund- und Regelschulen des Landkreises aktiv. „Sie alle tun es aus der Lust am Lesen und sie kommen aus unterschiedlichsten Berufen.

Vom Student über Krankenschwestern, Büroangestellte, pensionierte Lehrer, Selbstständige bis zur Rentnerin oder Hausfrau“, sagt Babett Käferstein, Projektleiterin des Mehrgenerationenhauses. Meist haben die Mentoren Lesepatenschaften mit maximal zwei Kindern, bei einer pädagogischen Ausbildung im Hintergrund arbeiten sie auch in Gruppen. Ziel ist es, die Kinder zum Lesen zu animieren.
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