Artgemäße Lebensführung?
"Wir veranstalten hier ein Volksfest", sagt ein älterer Herr, Anfang 60. Ein anderer Mann ergänzt entschlossen: "In geschlossener Gesellschaft!" Ein Dritter gibt dann sogar über den Anlass Auskunft: "…wir feiern hier die Sommersonnenwende, auch wenn diese erst nächste Woche ist". So oder so ähnlich wird es wohl auch anderen Menschen am dritten Juniwochenende ergangen sein, als sie Wald und Wanderwege rund um das Hotel Hufhaus für ihre Wochenend-Freizeit-Gestaltung aufsuchten. Ein Erlebnisbericht von Roland Meixelsberger
Kinder lachen und laufen über Feld und Wiese, es riecht nach Gegrilltem, jemand spielt Gitarre und viele große und kleine Zelte stehen da auf dem weitläufigen Gelände des Hotel Hufhaus. Die Parkplätze sind voller Autos, so dass am Wegesrand und wild auf der Wiese geparkt wird. Die Kennzeichen stammen aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands und sogar aus Österreich. Frauen wie Männer sind in Trachten gekleidet: die Frauen laufen in Röcken und geflochtenen Zöpfen umher, während die Männer Zimmermannshosen, Kordhosen oder kurze Lederhosen mit Hemden und Westen tragen. Die Frisuren sind kurz und bei etlichen zu einem ordentlichen Scheitel gekämmt. Bei einigen Frauen und Männern fällt eine schwarze Bluse bzw. ein schwarzes Hemd auf, das am linken Oberarm einen Aufnäher trägt. Das Aussehen wirkt völkisch oder wie aus Regionen, die für ihre Trachtenmode bekannt sind.
Die Beobachtungen enden abrupt mit einer Umzingelung: die Situation wirkt bedrohlich, mit hartem Ton wird gefragt, was man denn hier zu tun habe bzw. was man denn suche und so intensiv schaue. Zeit für Erklärungen scheinen die fragenden Herren nicht zu haben. Der eine fällt dem anderen ins Wort, ein direkter Ansprechpartner ist nicht auszumachen. Der Kreis zieht sich enger und es kommen noch weitere Männer hinzu. Mitten im Wald, auf dem Weg zu der Gaststätte im Hotel Hufhaus, muss man sich vor Leuten erklären, die weder freundlich wirken noch erkennen lassen was sie ausweist bzw. woraus sich ihre Befugnis ergibt, sich in den Weg zu stellen, das Weitergehen zu unterbinden und einen zu bedrängen.
Um das Rätsel aufzulösen: ohne Vorwarnung landet man am dritten Juniwochenende auf der Hufhausanlage bei Nordhausen in einer Veranstaltung der sogenannten "Artgemeinschaft" mit rund 200 Teilnehmern. Neuheidnische Organisationen wie die "Artgemeinschaft" sind ein wesentlicher Bestandteil des ideologischen Überbaus der extremen Rechten. Sie vermitteln den Neonazis ein Weltbild und geben dem Handeln der Akteure einen Sinn. Der Nazi-Anwalt und NPD-Funktionär Jürgen Rieger war bis zu seinem Tod 2009 wohl das bekannteste Gesicht und ebenda der Vorsitzende der "Artgemeinschaft – Germanische Glaubens-Gemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung e.V.".
Die rassistische und neonazistische "Artgemeinschaft" kann getrost als Hintergundorganisation des organisierten Neonazismus in Deutschland betrachtet werden. In ihren Reihen finden sich Kader aus der militanten Kameradschaftsszene ebenso wieder wie neu-rechte Ideologen. In Anbetracht der doch recht markigen Selbstdarstellung "Die Artgemeinschaft ist kein ‘Schönwetterverein’, der friedlich, fröhlich, fromm und betulich bei Kaffee und Kuchen ein wenig von der Vergangenheit schwärmt (…) Die Artgemeinschaft ist gezwungen worden, ein Kampfverband zu sein, der um die Möglichkeiten einer artgemäßen Lebensführung kämpfen muss", wird das beschriebene Verhalten klar. Man will unter sich sein und jeder der nicht augenscheinlich dazu gehört wird als Feind betrachtet.
Eine kritische Öffentlichkeit zu den Treffen von "Artgemeinschaft" oder "Tage Deutscher Gemeinschaft" der neonazistischen Organisation "Die Deutsche Freiheitsbewegung e.V. – Der Bismarck Deutsche" ist in der Region bisher nicht zu finden. Ebenso scheint es an einer Sensibilisierung zum Umgang mit extrem rechten Gruppierungen und Treffen zu fehlen. So konnte am vergangenen Wochenende mal wieder ungestört und ungehindert eine neonazistische Sonnwendfeier, mit Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet, auf dem Gelände des Hotel Hufhaus in der Gemeinde Ilfeld stattfinden. Es war nicht das erste Mal und es ist zu befürchten, dass es auch nicht das letzte Mal sein wird.
Roland Meixelsberger
Autor: nnz
Kommentare
EmanuelB
21.06.2010, 11:25 Uhr
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EmanuelB
21.06.2010, 11:27 Uhr
Oh Man(n)
Ihr beitrag Spriest ja regelrecht von der Vernichtung alter Werte..
Schon etwas bewundernswert wie eine Heutige HETZE GEGEN DAS VOLK so PUBLIZIERT werden kann und wird..
Und Herr Meixelsberger, Sie sind auch kein Unbeschriebenes Blatt , und ihre Bekenntnis zum Antifaschismus ist nur eine Hülle des eigen Schutzes..
Ich verstehe diese Menschen, weshalb sie etwas Arg reagieren, wenn MENSCHEN wie SIE (Herr Meixelsberger) dort auftanzen, von jeden FOTOS Machen, um seine eigenen Publikation zu bewerkstelligen,Und Später als FLUGBLÄTTER oder AUFKLEBER PLAKATE an den Nordhäuser Wänden kleben...
Aus meiner Sicht ist dies hier nur BILLIGE HETZE von LINKS. Und erstaunlich und auch gleichzeitig Fraglich warum die NNZ solche HETZ PAROLEN HIER Veröffentlicht,,
Aus meiner Sicht: Haben SIE HABEN MEHR MIT NAZIS AM HUT ALS SIE DENKEN..
Errinern wir uns doch einmal an deren HETZ PROPAGANDA,,,
MFG
MAnuelA
TeeEff
21.06.2010, 13:13 Uhr
Das häuft sich dort aber!
Schon wieder so etwas auf dem Hufhaus.
Erst das NPD Treffen mit Vorträgen über "Neue Germanische Medizin" incl. der übelsten darin enthaltenen antisemitischen Hetze, jetzt Sonnenwendfeiern und germanische Brauchtumspflege...
Wer ist eigentlich Inhaber dieses Areals?
Georg66
21.06.2010, 17:03 Uhr
@TeeEff
Man konnte mal wieder die Uhr danach stellen, dass sich hier von einer bestimmten politischen Seite aufgeregt wird. Selbstverständlich haben die Leute da oben etwas dagegen, wenn alles ausgekundschaftet und fotographiert wird.
Das würden doch die werten Herren der "Linken" genauso machen, oder etwa nicht? Sollen sich die Teilnehmer noch in der Öffentlichkeit mit Fotos und Texten vorführen lassen?
Wenn ich mich nicht irre, dann ist das Hufhaus in privater Hand und der Eigentümer hat das Recht jede und jeden willkommen zu heissen, oder auch nicht. Aber es mußte ja unbedingt wieder gegen alte Brauchtümer Sturm geblasen werden.
Mich wundert bloß, daß nicht gleich der VS gerufen wurde. Selbstverständlich kam der Herr Meixelsberger ganz zufällig in die Nähe des Veranstaltungsortes, wo doch die "Linke" Seite schon Tage vorher alles rebellisch gemacht hat. Einfach lächerlich und nicht nachvollziebar. So sieht also die Freiheit in der BRD aus.
Da kann man nur hoffen, dass Herr TeeEff und Parteifreunde nicht wieder an das Runder kommen.
L.J.
21.06.2010, 18:50 Uhr
lesen bildet, Wissen weitergeben
Ich möchte mich als erstes für den Artikel bedanken.
Ich finde es gut, dass es Menschen wie den Herrn Meixelsberger gibt, welche sich die Mühe machen sich mit einem Thema wie der extremen Rechten, deren Ideologie und deren menschenverachtendes Weltbild beschäftigen, bearbeiten und darüber informieren.
Nicht Jeder von uns hat die Zeit und die Möglichkeiten und vor allem schon gar nicht die Lust. Da sind solche Artikel dankenswert. Ich lese sie gerne, denn sie bringen mich wieder ein Stück weiter, lassen mich Sachverhalte erkennen und regen zum hinterfragen an.
Allein schon deshalb, weil Menschen zum denken angeregt werden und dadurch die verborgenen Dinge der Neonazis ans Tageslicht gelangen, genau deswegen sind Menschen wie Herr Meixelsberger auch immer wieder den Anfeindungen von Nazis und deren Gewalt ausgesetzt. Das sollte meines Erachtens auch einmal gesagt sein. Und somit nehme ich es auch nicht als selbstverständlich hin und würdige solch eine Arbeit.
Ich verstehe nicht so ganz das Kommentar von "EmanuelB", muß ich aber wohl auch nicht. Oder wollen sie jetzt den Menschen Meixelsberger für ALLES verantwortlich machen, was in Nordhausen an Aufklärung und Information aus antifaschistischer Sicht geschieht? Das wäre falsch und völlig am Thema vorbei.
Vieles mag umstritten sein und vieles mag andere Wege der Veröffentlichung gehen. Doch es sollte und kann nicht an einer Person festgemacht werden.
Und, wer diesen Artikel zum Anlass nimmt, um im sich im Internet weiter zu belesen, dem sei ein weitere Artikel ans Herz gelegt. Er findet sich in der Online-Ausgabe des "Blick nach Rechts" und wurde von der Journalistin Andrea Röpke verfasst. Ich gebe mal den Link an und hoffe das es für die Redaktion in Ordnung geht: http://www.bnr.de/content/sonnenwende-im-hufhaus Wenn nicht, einfach auf bnr.de gehen und 'Hufhaus' oder 'Artgemeinschaft' eingeben. Funktioniert auch via google, forestle oder andere Suchmaschinen.
Vielen Dank, Bitte machen sie weiter. Informationen sind wichtig, mit Ihnen kann und muß gearbeitet werden. Und ich für meinen Teil tue es gerne und gebe sie auch gerne weiter.
Jerome L.
TeeEff
21.06.2010, 19:33 Uhr
Ach ja, und weils alles ok ist, macht mans im Geheimen...
"Wir veranstalten hier ein Volksfest", sagt ein älterer Herr, Anfang 60. Ein anderer Mann ergänzt entschlossen: "In geschlossener Gesellschaft!"
Das sagt einiges.
Und die Behauptung von Ryke Geerd Hamer, das mit normaler Chemo die jüdischen Ärzte in den letzten 20 Jahren 2 Milliarden (sic!) Menschen vergiftet und umgebracht hätten, und jüdische Ärzte Juden keine Chemo verordnen würden, IST übelste antisemitische Hetze im Namen der sogn. "Neuen Germanischen Medizin". Aber hey - warum sich mit den Fakten auseinandersetzen...
HAWA
21.06.2010, 19:45 Uhr
Wo bleibt die Toleranz?
Es ist doch eigentlich sowas von egal wer der Eigentümer des Hufhauses ist. Fakt ist doch, dass er das Hausrecht genießt und selbst festlegt, wen er beherbergt und wen nicht.
Es zeigen die Kommentare zum Teil wieder sehr deutlich wie intolerant die Linken doch sind.
Es sollte sich jeder mal den Bericht des Verfassungsschutzes 2009 durchlesen (ist im Netz veröffentlicht). Da zeigt sich ein durchaus anderes (wahres) Gesicht der Linken und ihrer Anhänger.
Hier wird doch nur versucht vom Eigenen abzulenken, indem man immer wieder die Anderen versucht bloß zu stellen. Extrem ist extrem, egal in welche Richtung und sollte von der demokratischen Bevölkerung Deutschlands nicht mehr toleriert werden. Da geht jede Toleranz zu weit.
Kreisbuerger
21.06.2010, 21:00 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Gehört nicht zum Thema
Nordhäuser0815
21.06.2010, 21:18 Uhr
Sehr schöne Veranstaltung
Hallo,ich muß sagen das es eine sehr schöne Veranstaltung war.Ich hoffe das es noch viele weitere Veranstaltungen dieser Art gibt,es wurde sehr viel geboten und ich kann jeden nur empfehlen auch an solchen schönen Veranstaltungen teil zu nehmen.
Nordhäuser0815
21.06.2010, 21:20 Uhr
Spanner sind nicht willkommen...
Es ist natürlich klar das die Leute nicht gerade gut gelaunt reagieren wenn jemand wie ein Spanner mit Kamera und Fernglas durchs Unterholz kriecht.
Kreisbuerger
22.06.2010, 11:27 Uhr
Steinigt sie, denn sie sind anders ...
Ich habe mich schon gefragt, wann denn wieder eine Äußerung von der "extremen Linken" zu diesem Thema veröffentlicht wird, gerade da die "Sensibilisierung" dazu ja nun bereits längerfristig betrieben wird.
Was hier aber wirklich betrieben wird ist Hetze. Hetze gegen Andersdenkende. Genau das, was SIE Herr M. der anderen Feldpostnummer immer vorwerfen. Akzeptieren sie endlich, daß wir in Deutschland Meinungsfreiheit im Grundgesetz verankert haben. Und zumindest ansatzweise sollt man so tun, das dem auch so wäre...
(meine restlichen Gedanken haben ich wohlweislich entfernt, in der Annahme, sie könnten eventuell nicht zum Thema gehören [siehe weiter unten])
meiner meinung nach
22.06.2010, 13:55 Uhr
Artgemeinschaft im Südharz-nein danke
Wenn der Betreiber solche Veranstaltungen auf seinem Gelände zuläßt, könnten die Südharzer ja daraus die Konsequenzen ziehen: es gibt sooo viele andere Ziele für einen Ausflug!!! So was sollte sich wirtschaftlich einfach nicht lohnen, wenn schon mit der Ideologie sympathisiert wird...
Es ist gut, das dies hier im Forum publik gemacht wurde.
Und noch etwas zu einigen Kommentaren hier: Es ist nicht nur die Linke, die das was angeht, sondern es sollte die MITTE unserer Gesellschaft beunruhigen, wenn hier solche Veranstaltungen stattfinden. Es ist schon beängstigend, wenn bestimmte Kommentierer reflexartig die "Meinungsfreiheit" einfordern, "Intoleranz" und Worte wie "Hetze" bemühen um ewig Gestrige mit verkorksten, menschenverachtenden Ideologien, die ihr "Gedankengut" pflegen wollen, zu verteidigen. Habt Ihr keine anderen Sorgen? Es ist einfach absurd, "links" und "rechts" immer in einen Topf zu werfen, wenn jemand aus dem linken Spektrum so etwas publik macht... Mit linker Ideologie hat das hier rein gar nichts zu tun...
Dies schreibt einer aus der MITTE
cora02
22.06.2010, 14:11 Uhr
Toleranz.....
ich finde es eine Frechheit bei diesem Thema ("politisch rechts "angehauchte Personen feiern alte germanische Brauchtümer) überhaupt Toleranz zu verlangen! Das in Deutschland solche Leute und vor allem ihr Gedankengut überhaupt verfassungstechnisch geduldet werden ist peinlich für das Land. Noch peinlicher ist es aber dass diese Leute den "politisch links" Orientierten mangelnde Toleranz vorwerfen, dazu müssten sie erstmal verstehen was Toleranz überhaupt bedeutet (und das bezweifle ich ernsthaft).
Einen Artikel über solche und ähnliche Ereignisse zu veröffentlichen finde ich nur legitim, denn der Großteil der deutschen Bevölkerung lehnt dieses "völkische " Gedankengut (zum Glück) ab und hat ein Recht darauf über solche Zusammenkünfte und Selbstweihräucherungen von Nazis zu erfahren.
Nazis dürfen einfach keinen Platz in unserer Gesellschaft finden, das hat ja wohl die Geschichte gezeigt.
TeeEff
22.06.2010, 14:42 Uhr
Ach HAWA der Verfassungsschutzbericht
Was sagt er denn genau? (Achtung mir liegt nur der Vorabbericht vor - die Zahlen weichen darin je nach Kapitel noch etwas voneinander ab)
Es wurden für das Jahr 4.734 linksextreme Delikte registriert – 1610 mehr als im Vorjahr.
Darein zählen aber übrigens auch die sogn. Autonomen Nationalen...
Im übrigen verurteile ich diese Taten generell!
Bei den rechtsextremen waren es 19.468 (2008: 20.422) und damit etwas weniger als im Jahr davor.
Nur mal um Zahlen zu nennen.
TeeEff
22.06.2010, 14:53 Uhr
Das ist so typisch von z.B. Kreisbuerger...
immer nur Gegner sehen und sie gleich als Extremisten bezeichnen.
Muss Projektion oder so sein. Kommt bei bestimmten Denkrichtungen öfter vor.
Übrigens: Ich für meinen Teil stehe fest zur
freiheitliche demokratische Grundordnung.
Und noch was:
"Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt."
Thomas Mann
AndreasG
22.06.2010, 16:17 Uhr
Toleranz.....
Gab es nicht seitens der EU ein Antidiskriminierungsgesetz, laut diesem darf niemand wegen seiner herkunft oder weltanschauung/religion diskriminiert werden.
genau dieses geschieht jeden tag in deutschland sowie auch hier. in dem man gegen menschen mit rechtem gedankengut hetzt.
das ganze linke Pack in diesem staat macht einen auf toleranz, aber selbst wird diese mit füssen getreten.
lasst die jungs doch einfach nach altem brauch die sonnenwendfeier erleben. na und ist doch nix schlimmes dran. schließlich haben die linken chaoten auch ihren chaostag bei dem sie autos anstecken und randalieren. da sagt schließlich auch niemand was dagegen bzw unternimmt was
happy
22.06.2010, 17:44 Uhr
komisch
dieses Thema beunruhigt die Menschen hier in der Gegend so überwältigend. Aber was unsere Politiker mit uns machen das scheint völlig normal zu sein. Ich bin was dieses thema anbelangt viel mehr beunruhigter. Denn durch diese Poltik wird der Rechtsextremismus nur noch viel mehr angeheizt. Anstatt endlich mal auf die Straße zu gehen und sich lieber darüber aufzuregen wird sich hier mit Peanuts abgegeben außerdem ist ja nichts schlimmes passiert oder doch?
98maschr
22.06.2010, 18:49 Uhr
Nana TeeEff
Wenn Sie die Zahlen der Verfassungsschutzberichtes schon vergleichen dann bitte richtig:
Politisch kriminelle Vorgänge im Bereich links waren 9.375 und nicht 4.734 (das waren die sogenannten linksextremen, wo auch immer der Unterschied liegen mag).
Politisch kriminelle Vorgänge im Bereich rechts waren, wie Sie jedoch richtig schrieben, 19.468 und davon 18.750 mit extremistischen Hintergrund (wo auch hier immer der Unterschied liegen mag).
TeeEff
22.06.2010, 19:44 Uhr
Hmm, möglich
ich schau jetzt nicht nochmal nach - das Dokument ist arg unübersichtlich und verwirrend. Warte da auf die Final oder Printversion.
Georg66
23.06.2010, 08:35 Uhr
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Georg66
23.06.2010, 08:50 Uhr
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HeinzF
24.06.2010, 23:10 Uhr
Gelebte Demokratie
Hama - sie fragen nach Toleranz. Gute Frage, für mich sind hier viele Kommentare nicht nur intollerant sondern viel schlimmer hochgradig undemokratisch.
Woher nehmen wir uns eigentlich das Recht, Leute und Organsisationen zu verdammen, obwohl diese 100% legal - sprich nicht verbotene - Organisationen sind. Sicher, unser Politiker sind auch nicht besser, aber warum muss eigentlich das Volk sich auf diesem niedrigen Niveau der Politiker begeben. Grrrrr
Ums klar zu machen, ich hätte absolut nichts dagegen, wenn die Extremen von Rechts (neonazistisch, antisemistisch) und Links (sozialistische Lügen mit Volksverdummung) verboten würden - und ich bin sicher, dass dann im Hufhaus auch keine dieser Treffen mehr statt finden würden.
Ich weiss wirklich nicht, vor wem ich mich mehr fürchten sollte - eine Gruppe die friedlich, geschlossenen in Trachten nach deutschen Traditionen ein Wochenende verbringen - oder die, die unser Grundgesetz, andere demokratische Staaten, die EU oder die Nato in Frage stellen?
Bitte,
MEHR TOLERANZ UND MEHR GELEBTE DEMOKRATIE!
EmanuelB
25.06.2010, 19:22 Uhr
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