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Sa, 09:40 Uhr
01.05.2010

nnz/kn-Tipp: Für den Notfall

Die Reiseapotheke ist bei deutschen Urlaubern fast immer mit im Gepäck. Das ergab eine aktuelle GfK-Umfrage. Rund 78 Prozent der Befragten geben an, immer oder meistens eine eigene Reiseapotheke dabeizuhaben. Ein Mittel gegen Fieber und Schmerzen liegt mit 65 Prozent in der "Hitliste" der Medikamente ganz vorne.


"Am wichtigsten ist ein wirksames und verträgliches Medikament gegen Schmerzen und Fieber", bestätigt Apothekerin Dr. Sabine Grunthal die Ergebnisse der Umfrage. Besonders komfortabel für unterwegs und für den Urlaub ist beispielsweise Aspirin Effect, weil es unkompliziert ohne Wasser eingenommen werden kann (weitere Informationen unter www.aspirin.de). Das Granulat wird auf die Zunge gestreut, löst sich schnell auf und kann so seine Wirkung rasch entfalten.


Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure hilft bei Schmerzen und Fieber. Dank seiner entzündungshemmenden Eigenschaften kann er gleich mehrere Beschwerden lindern. Als weitere Basisbestandteile der Reiseapotheke empfiehlt Sabine Grunthal ein Durchfallpräparat, ein Mittel gegen Übelkeit, ein Antiseptikum zur Wunddesinfektion sowie eine Wundheilsalbe. Zudem seien individuell benötigte Medikamente, sei es die Pille oder ein Antiallergikum, zu berücksichtigen.

Medikamente sicher aufbewahren

Notfallmedikamente und Verbandzeug zur Ersten Hilfe gehören ins Handgepäck. Die übrigen Arzneimittel dürfen ins Reisegepäck. Bei Flugreisen müssen Arzneimittel, die unmittelbar vor, während oder innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Flug eingenommen werden müssen, im Handgepäck greifbar sein. Sicherheitshalber sollte man das Anderthalb- bis Zweifache des erwarteten Bedarfs einplanen. Bei Reisen mit dem Auto empfiehlt Dr. Grunthal, die Arzneimittel nicht der prallen Sonne auszusetzen, sondern sie schattig im Wagen zu lagern. Kühltaschen, die über die Autobatterie oder mit Einmalkühlpacks temperiert werden können, sind dabei hilfreich.

Daten & Fakten

Bereits vor dem Zusammenstellen der Reiseapotheke sollte der Impfschutz überprüft werden: Routinemäßige Auffrischungsimpfungen sind eine sinnvolle Ergänzung zu empfohlenen Reiseimpfungen. Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss, sollte rechtzeitig den Bedarf für den entsprechenden Zeitraum kalkulieren - und dabei großzügig rechnen, um im Notfall ausreichend versorgt zu sein. Bei Fernreisen mit Zeitverschiebung muss sich die Einnahme von Arzneimitteln wie Insulin oder Verhütungsmitteln an den geänderten Tagesrhythmus angleichen.
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