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Mi, 19:30 Uhr
19.12.2007

Stein wurde gesetzt

Das Werk ist vollendet (Foto: nnz) Heute war es soweit: Im Garten der integrativen Kindereinrichtung „Ida Vogeler-Seele“ wurde der restaurierte Grabstein der ersten Kindergärtnerin der Welt aufgestellt. Hier die weiteren Einzelheiten...

Schrifttafel wird eingemessen (Foto: nnz)
Eigentümer des Steins und Auftraggeber ist das Nordhäuser Jugendsozialwerk. Die Leiterin der Einrichtung, Frau Müller-Laue, hatte nach der Umsetzung des Steins bei Restaurator Thomas Osius angefragt, wie denn ihre Ideen umzusetzen seien. „In gemeinsamen Gesprächen haben wir die Lösung mit Betonsockel, Medaillon (Bildnis der Ida) und Schriftplatte zur Erläuterung des Standortes abgestimmt“, erzählt Osius der nnz, die bereits in der vergangenen Woche über die vorbereitenden Arbeiten berichtet hatte.

„Für die fachliche Umsetzung habe ich kompetente Partner in der Region gefunden. Peter Genßler ist für die Plastik verantwortlich, P.V. Betonfertigteilwerke GmbH für den Sichtbetonsockel, und das Gravierstudio Nucke übernahm die Arbeiten für die Schriftplatte. Die Arbeiten am Stein in meiner Werkstatt in der Erfurter Straße umfassten die Reinigung und Entfernung der Moose und Flechten, die konservatorischen Arbeiten ( Rissverschluss), die Farbliche Neufassung der Schrift sowie das Anbringen der Dübel für die Verbindung zum Sockel setzen“, beschreibt Osius die erledigten Arbeiten.

Der Stein wurde 1964 im Auftrag der damaligen Leiterin des Kiga Frau Stiller vom alten Friedhof umgesetzt und 1975 von der damaligen Kiga Leiterin Frau Pflume schon einmal zum Restaurieren gegeben. Anfang Dezember wurde der Grabstein in der Kita abgeholt und in die Werkstatt von Osius zur Bearbeitung gefahren. Seit gestern ist das „Denkmal“ für die erste Kindergärtnerin der Welt wieder deutlich wahrnehmbar.

Die Firma von Thomas Osius beschäftigt sich seit August dieses Jahres mit der Restaurierung von Natur und Kunststein in Nordhausen. Als Bauleiter und Restaurator hatte der Mann im Atelier für Steinrestaurierung Mellingen und für eine Österreichische Restaurierungsfirma gearbeitet.
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