Di, 15:22 Uhr
31.03.2026
WBG Südharz erreichtet bis 2027 einen Neubau
Baustart in der Schröterstraße
Vergangenen Freitag starteten in der Nordhäuser Schröterstraße die Bauarbeiten für ein besonderes Wohnprojekt der WBG Südharz...
Die Bauarbeiten haben an der Ecke Riemanstraße/Schröterstraße in Nordhausen begonnen. (Foto: Sven Dörmann)
Am vergangenen Freitag hat Andreas Tetzel von der Nordhäuser Baufirma Waresa als Generalunternehmer mit seinem Bagger die Bauarbeiten an der Ecke Riemannstraße/Schröterstraße in Nordhausen aufgenommen. Im Auftrag der Wohnungsbaugenossenschaft Südharz (WBG) entsteht dort in den kommenden Monaten ein neues Wohnprojekt unter dem Arbeitstitel WBG Blackone.
Nach dem Projekt WBG Greenone in der Stolberger Straße setzt das Nordhäuser Wohnungsunternehmen auch bei diesem Vorhaben konsequent auf Energieeffizienz und ökologische Nachhaltigkeit.
Wir errichten in der Schröterstraße 5a ein weitgehend energieautarkes Gebäude, das einen Großteil seines Energiebedarfs für Strom, Wärme und Warmwasser selbständig aus erneuerbaren Energien (Photovoltaik) erzeugen und speichern kann. Es soll dabei nur noch in den dunklen Monaten, etwa von November bis Februar, auf zusätzliche externe Ökostromlieferungen angewiesen sein, erklärt der WBG-Vorstand zum Baustart in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 2,7 Millionen Euro.
Das Pilotprojekt der WBG Südharz soll nach derzeitiger Planung im Sommer kommenden Jahres fertiggestellt werden. Dieser Termin hat zugleich eine besondere symbolische Bedeutung für die Genossenschaft. Wir feiern in diesem Jahr unser großes Jubiläum. Exakt vor 125 Jahren wurde in der Halleschen Straße 69 in Nordhausen das erste Haus einer Wohnungsbaugenossenschaft errichtet. Mit diesem Neubau führen wir die Tradition des genossenschaftlichen Bauens in Nordhausen als zukunftsfähige Weiterentwicklung fort, so der Vorstand.
Das Gebäude wird über sechs Drei-Raum-Wohnungen und eine Vier-Raum-Wohnung verfügen sowie mit einer Tiefgarage und einem Aufzug ausgestattet sein. Photovoltaikanlagen auf dem Dach und an den Fassaden, ein großer Batteriespeicher sowie ein 200-Liter-Boiler pro Wohnung sichern die Energieversorgung. Anstelle konventioneller Fußbodenheizungen kommen Infrarot-Heizungen an der Decke zum Einsatz.
Durch den Verzicht auf klassische Heizungs- und Warmwasseranlagen entstehen kaum Wartungs-, Zähler- oder Abrechnungskosten. Dadurch kann nach Unternehmensangaben eine Inklusivmiete angeboten werden, die neben der Grundmiete auch Heiz- und Warmwasserkosten sowie Haus- und Wohnungsstrom umfasst.
Autor: red
Die Bauarbeiten haben an der Ecke Riemanstraße/Schröterstraße in Nordhausen begonnen. (Foto: Sven Dörmann)
Nach dem Projekt WBG Greenone in der Stolberger Straße setzt das Nordhäuser Wohnungsunternehmen auch bei diesem Vorhaben konsequent auf Energieeffizienz und ökologische Nachhaltigkeit.
Wir errichten in der Schröterstraße 5a ein weitgehend energieautarkes Gebäude, das einen Großteil seines Energiebedarfs für Strom, Wärme und Warmwasser selbständig aus erneuerbaren Energien (Photovoltaik) erzeugen und speichern kann. Es soll dabei nur noch in den dunklen Monaten, etwa von November bis Februar, auf zusätzliche externe Ökostromlieferungen angewiesen sein, erklärt der WBG-Vorstand zum Baustart in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 2,7 Millionen Euro.
Das Pilotprojekt der WBG Südharz soll nach derzeitiger Planung im Sommer kommenden Jahres fertiggestellt werden. Dieser Termin hat zugleich eine besondere symbolische Bedeutung für die Genossenschaft. Wir feiern in diesem Jahr unser großes Jubiläum. Exakt vor 125 Jahren wurde in der Halleschen Straße 69 in Nordhausen das erste Haus einer Wohnungsbaugenossenschaft errichtet. Mit diesem Neubau führen wir die Tradition des genossenschaftlichen Bauens in Nordhausen als zukunftsfähige Weiterentwicklung fort, so der Vorstand.
Das Gebäude wird über sechs Drei-Raum-Wohnungen und eine Vier-Raum-Wohnung verfügen sowie mit einer Tiefgarage und einem Aufzug ausgestattet sein. Photovoltaikanlagen auf dem Dach und an den Fassaden, ein großer Batteriespeicher sowie ein 200-Liter-Boiler pro Wohnung sichern die Energieversorgung. Anstelle konventioneller Fußbodenheizungen kommen Infrarot-Heizungen an der Decke zum Einsatz.
Durch den Verzicht auf klassische Heizungs- und Warmwasseranlagen entstehen kaum Wartungs-, Zähler- oder Abrechnungskosten. Dadurch kann nach Unternehmensangaben eine Inklusivmiete angeboten werden, die neben der Grundmiete auch Heiz- und Warmwasserkosten sowie Haus- und Wohnungsstrom umfasst.


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