Mi, 17:00 Uhr
01.10.2025
Aufnahmeeinrichtung aufgelöst
Wie weiter mit der "Hoffnung"?
Zu Beginn des vergangenen Jahres schlug das Hotel "Zur Hoffnung" in Werther große Wellen - das alte Gasthaus sollte als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden, der Widerstand war groß. Die Zwischennutzung ist nun Geschichte und es stellt sich wieder die Frage: "Wie weiter mit der Hoffnung?"...
Das Hotel "Zur Hoffnung" (Foto: nnz-Archiv)
Die Pläne des Landkreises in dem Hotel am Rande Werthers eine Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) für Ukraine-Flüchtlinge einzurichten stieß zum Jahreswechsel 2023/24 rege Diskussionen und Proteste an, am Ende stand der Deal dann doch - ein Jahr lang sollte die "EAE" Bestand haben.
Schließlich wurden es rund anderthalb Jahre, die nun ein Ende gefunden haben, die "Hoffnung" wurde in den letzten Tagen in aller Stille leer gezogen. "Die Einrichtung im Hotel "Zur Hoffnung" war immer nur als Zwischenlösung gedacht. Der Bedarf ist von Landesseite nicht mehr gegeben, sodass die EAE nun wie geplant aufgelöst wurde", heißt es auf Nachfrage aus dem Landratsamt.
Bis zum Ende des Jahres soll die Immobilie sozusagen "besenrein" an die lokale Investorengruppe übergeben werden. Wie Helmut Peter, Sprecher der Eigentümergruppe, gegenüber der nnz erklärte, soll bis dahin intern über mehrere Nutzungskonzepte diskutiert werden. Die Varianten reichen von einer Weiternutzung in der bisherigen Form, bis hin zu einem Abriss mit anschließendem Neubau als Containerhotel, das eine Ergänzung zum gegenüber liegenden Autohof wäre.
Glashagel/Greiner
Autor: agl
Das Hotel "Zur Hoffnung" (Foto: nnz-Archiv)
Die Pläne des Landkreises in dem Hotel am Rande Werthers eine Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) für Ukraine-Flüchtlinge einzurichten stieß zum Jahreswechsel 2023/24 rege Diskussionen und Proteste an, am Ende stand der Deal dann doch - ein Jahr lang sollte die "EAE" Bestand haben.
Schließlich wurden es rund anderthalb Jahre, die nun ein Ende gefunden haben, die "Hoffnung" wurde in den letzten Tagen in aller Stille leer gezogen. "Die Einrichtung im Hotel "Zur Hoffnung" war immer nur als Zwischenlösung gedacht. Der Bedarf ist von Landesseite nicht mehr gegeben, sodass die EAE nun wie geplant aufgelöst wurde", heißt es auf Nachfrage aus dem Landratsamt.
Bis zum Ende des Jahres soll die Immobilie sozusagen "besenrein" an die lokale Investorengruppe übergeben werden. Wie Helmut Peter, Sprecher der Eigentümergruppe, gegenüber der nnz erklärte, soll bis dahin intern über mehrere Nutzungskonzepte diskutiert werden. Die Varianten reichen von einer Weiternutzung in der bisherigen Form, bis hin zu einem Abriss mit anschließendem Neubau als Containerhotel, das eine Ergänzung zum gegenüber liegenden Autohof wäre.
Glashagel/Greiner

