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Mo, 14:01 Uhr
14.07.2025
AfD Thüringen gegen Transformation der Autoindustrie

"Autoindustrie nicht durch Rüstung auf Pump ersetzbar"

Zu den jüngsten Äußerungen des Vorsitzenden der Landesarbeitsagentur, Markus Behrens, wonach Thüringer Automobilhersteller und -zulieferer künftig auf die Rüstungsindustrie setzen sollten, erklärt Uwe Thrum, Mitglied im Wirtschaftsausschuss des Thüringer Landtags...

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»Dass sich die Automobil- und Zulieferindustrie in Thüringen im Niedergang befindet, ist kein Naturereignis, sondern das Ergebnis einer politisch herbeigeführten Fehlentwicklung. Das EU-Verbrennerverbot ab 2035, ideologisch motivierte CO₂-Flottengrenzwerte, einseitige Subventionen für E-Mobilität sowie eine Energiepolitik, die auf planwirtschaftliche Träumereien statt auf Versorgungssicherheit und niedrige Preise setzt – all das trägt zur Zerstörung einer Schlüsselbranche bei, die über Jahrzehnte Wohlstand und Arbeitsplätze gesichert hat.

Nun will man den angerichteten Schaden durch Milliarden-Schulden für die Rüstungsindustrie kaschieren und so künstlich Nachfrage erzeugen. Das mag kurzfristig Arbeitsplätze schaffen, ist aber auf Dauer kein tragfähiges Modell. Rüstung produziert keinen zivilen Wohlstand. Panzer und Raketen bringen keine ökonomische Wertschöpfung, sondern verbrauchen Ressourcen, die an anderer Stelle fehlen.

Natürlich braucht Deutschland eine funktionierende Verteidigungsindustrie – aber nicht, um Waffen in Kriegsgebiete wie die Ukraine zu liefern und eine Konfrontation mit Russland weiter anzuheizen. Stattdessen braucht es eine strategische Ausrichtung auf nationale Sicherheit und Souveränität.

Ein schuldenfinanzierter Rüstungsboom ersetzt keine gesunde Zivil-Industrie. Wer glaubt, mit Kriegswirtschaft den wirtschaftlichen Absturz zu bremsen, der begibt sich auf einen gefährlichen Irrweg. Statt Ersatzindustrien auf Pump zu erfinden, muss endlich die Ursache des Niedergangs der Automobilwirtschaft bekämpft werden: Die politische Zerstörung der Verbrennertechnologie und damit die Entwertung ganzer Produktionsketten sowie der Verzicht auf bezahlbare und sichere Energie. Die AfD-Fraktion fordert daher: Verbrennerverbot stoppen, Technologieoffenheit sichern, CO₂-Wahn beenden – nur so kann die Automobilindustrie in Thüringen wieder auf die Räder kommen.«
Autor: red

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Kommentare
Marino50
14.07.2025, 15:18 Uhr
Rüstung in der Autoindustrie
Es gab Zeiten, da war das Motto " Aus Schwertern Pflugschare".
Jetzt lautet das Motto " Aus Kochtöpfen Stahlhelme" herstellen.
Das ist die Zukunft. In Betrieben wird Kriegsrüstung hergestellt. Das bringt Geld in die leeren Kassen.
Die 99 Luftballons von Nena haben mehr Bedeutung wie je zuvor.
Das schlimme an dieser Sache ist, dass es keiner verhindern kann.
DonaldT
14.07.2025, 16:08 Uhr
Autoindustrie und Rüstung
Es sind wenige "Politiker" die entscheiden, was hier gemacht wird, wer Geld erhält (Ausland!, NGO's) und wer zukünftig mehr selbst zahlen soll.

Die 2. Wahl Merz sollte zurücktreten und den Weg freimachen für Leute, die zu dem stehen, was sie vor der Wahl angekündigt haben.

Die Waffen liefern die Reichen, die Armen die Leichen (eine Bundespressekonferenz brachte die Anschaffung von meheren tausend Leichensäcken ans Licht - oder sind die für die Leichen im Keller gewisser Leute, die sich jetzt an nichts mehr erinnern können - gab es in D schon öfter, leider).
Kobold2
14.07.2025, 17:18 Uhr
Ach die AfD wieder
Mit ihrer einseitigen Stimmungsmache...
Das böse EU Verbrennerverbot ist ja auch Schuld daran, dass man seine Autos im einst so hoffnungträchtigen Markt China, nicht mal für die Hälfte los bekommt, und die Flotten Grenzwerte.... lieber betrogen, als entwickelt, das brachte mehr Gewinn, jedenfalls kurzfristig, dann halt der unausweichliche Einbruch. Der hält allerdings länger an, weil man kurzsichtig gedacht hat. Lieber hat man sich von der EU den Einbau von billiger Elektronik verpflichtend vergolden lassen, damit die Preise immer abgehobener werden. Erst schaffen wir Ersatzräder ab, weil es kaum noch Reifenschäden gibt, dann führen wir verpflichtend die Reifendruckkontrolle ein, wegen der Reifenschäden... usw..... Die ganzseitige Subventionierung von Leasing und Dienstwagenflotten, also 2 Drittel des Absatzes haben da gut bei geholfen, die Gewinne zu sichern. Der Privatkunde ist dabei hinten runter gefallen. Wenn er doch ein Auto braucht, soll es gefälligst leasen und so schön in der Dauerbezahschleife der Konzerne " umsorgt" werden. Das fehlende bezahlbare E-Auto, hat die Akzeptanz und den Kaufwillen weiter schwinden lassen, so wie einst von R. Habeck noch vor seiner Regierungbeteiligung vorausgesagt. Noch eine Abwrackprämie für die Konzernkonten, wie 2008 war mit der letzten Regierung nicht drin und wird wohl auf absehbare Zeit nicht kommen. Aber wenigstens habt weiten Teilen der Welt gezeigt, wie man Autos baut. Dort macht man es nun besser und günstiger.All das möcht man nun den einfachen Gemütern als politsch geleitete Fehlentwicklung verkaufen, wo doch das Problem eindeutig in den Konzernzentralen zu finden ist.
Wo ist es, das bezahlbare Familienauto, mit einer praktikablen Anhängelast für den gemeinsamen Campingurlaub?
Franz Haarkamm
14.07.2025, 19:11 Uhr
Das ist also die Analyse eines Experten
Die Krise der Automobilindustrie liegt an den Vorgaben der Politik. Ausser Acht lässt er, dass fast 3/4 der Autos exportiert werden und dass die Exporte dramatisch eingebrochen sind. Und davon, was die Zollpläne des von seiner Partei bejubelten amerikanischen Präsidenten für die Automobilindustrie bedeuten schweigt er völlig. Vielleicht sollte er mal die. Zahlen des VDA betrachten, ca. 10 Prozent der Autos gingen letztes Jahr in die USA. International sind halt in den letzten Jahren neue Player dazugekommen (v.a. In China oder auch Tesla) die ein Segment abdecken, das unsere Industrie nicht zu entsprechenden Konditionen liefern konnte oder wollte. Aber eine genauere Analyse wäre wohl für seine Klientel zu kompliziert und ließe sich politisch nicht so gut vermarkten.
Wyatt Earp
14.07.2025, 23:32 Uhr
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