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Do, 16:20 Uhr
10.07.2025
Nordhausen

Stadtumbauprojekt „Stadtloop“ abgeschlossen

Eingebettet in das Quartiersfest der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft mbH Nordhausen (SWG) wurde am vergangenen Freitag mit der Enthüllung der „Klimaquartier-Plakette“ das Projektende des Stadtumbauprojekts „Stadtloop“ gefeiert...

Stadtlloop abgeschlossen (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Stadtlloop abgeschlossen (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)


Grundlage für den Umbau zu einem urbaneren Stadtteilzentrum mit weitestgehend barrierefreien Wegen war der Rahmenplan Klimaquartier Nordhausen-Nord im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA). Attraktive öffentliche Flächen laden jetzt die Menschen zum Aufenthalt ein. Im Projekt wurden Investitionen im Umfang von ca. vier Mio. Euro in die generationenübergreifende Spiel- und Freizeitanlage „Nordpark“, Parkplatz Schöne Aussicht, Stadtloop - 1. und 2. Bauabschnitt und die Ossietzky-Straße getätigt.

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„Ich freue mich, dass die freiraumplanerische und verkehrliche Neugestaltung des Quartiers Nordhausen-Nord nun abgeschlossen ist. Für den Stadtteil haben sich die Arbeiten und das Aushalten von Lärm, Staub und Sperrungen wirklich gelohnt. Ich bin darüber hinaus stolz, dass neben den IBA-Projekte, darunter das SWG Projekt „Multitalent Ossietzky-Hof“, sich weitere private Eigentümer, die Projekte eingehakt haben. Ein sichtbares Beispiel hierfür ist die neue Orientierung des Aldi-Discounters zum Stadtteilzentrum hin oder die laufenden Sanierungsmaßnahmen im DRK Seniorenheim. Dies verdeutlicht die hohe Akzeptanz des Rahmenplans,“ so Oberbürgermeister Kai Buchmann. [Foto: 2]
Der Stadtteil Nordhausen-Nord ist in den 70er und 80er Jahren in industrieller Plattenbauweise errichtet worden. Bei einem Großteil des Wohnungsbestandes handelt es sich um die Wohnbauserie 70 (WBS 70). Entsprechend der industriellen Bauweise sind die Frei- und Straßenräume sehr großzügig. Durch die räumliche Weite war das Stadtteilzentrum bisher als solches mit seinen Handels- und Dienstleistungseinrichtungen schlecht wahrnehmbar und erlebbar. Die Wegebeziehungen stammten aus den Jahren der Bauzeit und bedurften sowohl in der Wegeführung als auch im Oberflächenbelag einer Erneuerung.

Ziel der Planungen war die Herbeiführung von Verbesserungen der Aufenthaltsqualität, der Funktionalität und des (Wohn-)Klimas unter Beachtung der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung während der Durchführung der Arbeiten. Die Planung der Gesamtmaßnahme erfolgte nach den Grundsätzen einer klimagerechten und ressourcenbewussten Gestaltung der Freiräume. Es wurde vorzugsweise Produkte aus klimaneutraler Produktion eingesetzt.

Insgesamt bearbeitete Fläche ca. 15.000m2, davon
  • ca. 7.000m2 Straßen/Wege/Plätze; Stadtloop = barrierefreier Rundweg, als Verbindungsweg zwischen den unterschiedlichen Angeboten des Stadtteilzentrums,
  • ca. 7.000m2 Pflanz-/Wiesenflächen, Blühwiesen,
  • ca. 1.000m2 Spielplatz,
  • 80 Baumpflanzungen zudem mehrere Hundert Sträucher, Hecken und Stauden,
  • Aufenthaltsflächen mit Sitzgelegenheiten, Schattenplätze (Pergolen),
  • Barrierefreie/-arme Über- und Zugänge,
  • Herstellung von öffentlichen Parkflächen mit sickerfähigem Belag (Schwammstadt);
  • Installation von E-Lademöglichkeiten,
  • Integration der perspektivischen Radwege-Hauptroute aus dem Stadtzentrum
  • Nordhausens über die Stolberger Straße in Richtung Petersdorf,
  • neuer Gehweg als Verbindungselement und sicherer Verkehrsweg zwischen Albert- Träger-Straße, Kindertageseinrichtung „Kleine Strolche“ in der Carl-v.-Ossietzky- Straße, Dr.-Robert-Koch-Straße, Stolberger Straße,
  • komplette Erneuerung der Beleuchtung (LED) im gesamten Umfeld,
  • Ausführung ausschließlich durch regionale Bauunternehmen.


Der Rahmenplan für Nordhausen-Nord wurde am 3. Dezember 2018 in einer Bürgerversammlung vorgestellt und am 5. Dezember 2018 vom Stadtrat beschlossen (BV/1198/2018). Im März 2021 wurde dem Rahmenplan durch den IBA-Fachbeirat der Status eines IBA-Projektes verliehen. Der Plan beschreibt die langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten des Stadtteils und bietet Orientierung für alle künftigen Veränderungen im Quartier. Im Einzelnen sind im Rahmenplan die Handlungsbedarfe aufgeführt und die sich daraus ableitenden Entwicklungsziele einschließlich des übergeordneten Ziels einer klimagerechten Entwicklung. Aus der Analyse der Handlungsbedarfe, der Entwicklungsziele und der Handlungsräume wurden drei Leitmotive entwickelt und mit Maßnahmen untersetzt: Stadtloop, Hanglandschaft und Hofunternehmen.
Autor: red

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Kommentare
Klaus1206
10.07.2025, 17:43 Uhr
Schöne Gegend, nur teuer für die Mieter
Aber wer pflegt die ganze Anlage ? In meinem Wohngebiet machen das die Mitarbeiter, welche auch die Treppen im Haus und das Umfeld reinigen, weil billig aber sehr gründlich. Nun kommen die Syrer. 3 Mann im Laufschritt, einer ist der Chef. Heckenschnitt, noch nie eine Hecke gesehen, grader Schnitt? Und den Abfall beseitigen? Nur was unten liegt. Der Schnitt in der Hecke bleibt liegen. Aber? Die sind noch billiger!
ToHa
10.07.2025, 18:40 Uhr
100 Pressemitteilungen über einen Gehweg
Ich finde ja alle Maßnahmen in Ordnung. Einige Beteilgte, die halbwegs koordiniert oder gleichzeitig ihre Projekte durchgeführt haben, sodass ein stimmiges Bild entstanden ist.

Aber jetzt ist auch mal gut damit! Keines der Projekte ist eine Raketenwissenschaft.

- Der Stadtloop ist ein Gehweg. Nicht mehr und nicht weniger.
- Der Spielplatz ist ganz schön geworden. Ist aber auch schon lange abgehakt
- Umbau ALDI passt gut ins Bild
- Und die vernünftige, aber nicht neu erfundene Sanierung eines Plattenbaus ist jetzt auch nicht jede Woche eine Meldung wert

Ich würde sagen das Thema ist jetzt abschließend mit der Öffentlichkeit kommuniziert. Weiter geht es mit den nächsten Projekten.
Kitty Kat
10.07.2025, 18:50 Uhr
Gewonnen
Der Bereich Nordhausen Nord hat eindeutig gewonnen und sieht schicker aus als vorher. Nur warum ein barrierefreier Rundweg nicht gut genug ist und man einen loop und sogar noch einen denglischen Stadtloop braucht, hat sich mir von Anfang an nicht erschlossen.
Das Projekt ist gut, aber warum muss man dafür unsere Sprache so verhunzen?
Ich würde denken, die Mehrheit findet das gar nicht so beeindruckend wie die Urheber ;-)).
C-R-W
10.07.2025, 19:28 Uhr
Hübsch!
Ich finde, es ist wirklich hübsch geworden und ich hoffe, es bleibt auch so.
Fahrt mal nach Berlin…
Wie sagt man, es ist ein Kampf gegen Windmühlen.
Gegen dieses Projekt habe ich keine Gegenargumente. Es ist einfach gut!
Wyatt Earp
10.07.2025, 20:21 Uhr
feine Sache dieser Loop
das ist mal eine Veränderung zum Positiven für die Stadt. Das ist einfach gut gelungen.
Traurig ist nur, dass selbst bei solchen Sachen wieder die Haare in der Suppe gesucht werden. Für die english for runaways Fans nur angemerkt, das ist nicht nur ein Gehweg und auch kein einfacher Rundweg und schon gar keine Verhunzung der deutschen Sprache. Kindergarten, wie er hier im Kommentar betrieben wird, ist ja auch keine Verhunzung der englischen Sprache. Deshalb den deutschtümelnden Unsinn mal bitte lassen. Danke!
Filzstift und Lineal
10.07.2025, 21:13 Uhr
34 Millionen für Gehweg!!!
In dieses Projekt wurden bis jetzt 34 Millionen!!! (kann gegoogelt werden) öffentliche Gelder investiert! Skandal für einen besseren Rundweg. Auch deshalb ist die Stadt jetzt pleite.

Danke Fr. Klaan, Herr Buchmann und Stadtrat . In die Röhre gucken darüberhinaus alle Menschen, die sich die exorbitanten Mieten nicht mehr leisten können.
Ossi1949
10.07.2025, 22:12 Uhr
Wir hauen die Steuergelder nur so raus
für Türme, die unsere herrliche Landschaft zerstören, die weitere Versiegelung der Stadt, die zur Tarnung Loop genannt wird, für die Vernichtung wertvollster Ackerböden für völlig ungenutzte Gewerbegebiete … Da brauchen wir uns nicht wundern, dass wir bei Prognos auf Rang 396 von 400 landen und immer „blauer“ werden.
P.Burkhardt
10.07.2025, 22:24 Uhr
merkt ihr denn nicht...
...wie ihr euch mit Banalitäten aufreibt ? Ja, der Loop ist hübsch und ein Gewinn für die Stadt ! Absolut keine Frage ! Die Stadt ist ihrer Aufgabe gerecht geworden, Ihren Einwohnern ein schönes Umfeld zu schaffen - dafür haben wir einen gewählten OB und einen gewählten Stadtrat - nur dafür: die Stadt im Schwung zu halten und es allen Einwohnern angenehm zu machen. Ziel erreicht, würde ich sagen !

Nordhausen ist eine lebenswerte Stadt, könnte jedoch noch viel lebenswerter sein, wenn ein Teil der Einwohner endlich ihre "Gegen Alles, was von der Stadt - oder jedem, der die AFD nicht mag - kommt - es ist sowieso alles Mist - wir werden nur verar***t von denen da Oben - Mentalität" und persönliche Kleinkriege gegen die Verwaltung ablegen würden, sondern mal anfangen mit der Verwaltung an einem Strang zu ziehen, Gegebenheiten einfach mal zu akzeptieren und nicht immerzu (mit Kommentaren, Sperren von missliebigen Kommentaren, Sprühfarbe oder anderen sinnlosen Bemühungen) Stunk zu machen. Ich bin überzeugt, Nordhausen könnte ein Juwel sein, ohne diesen Mist immerzu ! Wie wäre es einfach mal mit etwas Pragmatismus bei allen ? Gemeinsam erreicht man einfach mehr... das war schon immer so. Aber...hey, ich habe ja nur "Stereotype" im Kopf, nicht wahr, d.Red. ?

Der Stadtloop ist der beste Beweis, dass die Stadt in der Lage ist, ihren Bürgern mehr Lebensqualität zu verschaffen - ich finde es schade, dass manche das einfach nicht erkennen können oder wollen. Unabhängig davon, ist natürlich jeder für seine persönliche Lebensqualität ALLEINE verantwortlich - und das fängt im Kopf an. Viel zu viele legen sich (m.M.n.) selbst die Scheuklappen an
Rentner19
11.07.2025, 00:08 Uhr
Lärm und Beton
Was manche hier schön finden ist einfach nur sinnlos. Seit vielen Jahren müssen wir Anwohner in Nordhausen Nord mit Lärm und Dreck leben. Wo früher mal viel Grün war ist heute viel Pflaster und Beton. Rad- und Fußwege wurden angefangen und enden im Nirgendwo. Die Überwege wurden an Stellen gebaut wo sie nicht gebraucht und genutzt werden. Man sieht es an den Trampelpfaden vom Parkplatz zur Schönen Aussicht oder von der Semmelweißstraße zum Aldi. Das Beste ist der sogenannte Nordpark. Der Pflegezustand wird immer schlechter. Trotz Verbot gibt es sehr viele Hunde auf dem Platz. Fahrrad fahren und Alkohol gehören auch schon zum täglichen Bild. Nordhausen Nord ist nur noch dreckig und vermüllt. Jahrzehnte konnte man hier gut wohnen und leben. Aber unsere Stadtväter haben auch das Gebiet kaputtsaniert. Weiter so.
Filzstift und Lineal
11.07.2025, 09:14 Uhr
Beste Satire, Herr Burkhardt zum Stadtloop
Gratulation, Herr Burkhardt, zur bisher besten Satire zum Thema Stadtloop. 👍
P.Burkhardt
11.07.2025, 10:35 Uhr
Danke für die Blumen @ F.u.L.
...ich fürchte jedoch, Sie haben da etwas falsch verstanden. (einmalige Reaktion auf einen Chat)
Lautaro
11.07.2025, 12:26 Uhr
P.Burkhardt for President !
Das war ein wirklich gutes Statement für unsere Stadt.
Sie haben recht, eine gute Wohnumgebung fördert das Empfinden der Einwohner für ihre Nachbarschaft. Und Zustände wie in den Banlieues der westlichen Nachbarn oder Köln-Herrenberg oder Marxloh...etc. wollen wir gewaltabstinenten Deutschen bestimmt nicht.
Ich selbst wohne in einer ähnlichen Umgebung .....meine Nachbarn sind schwul, Ausländer oder alte weisse Männer. Und wir helfen einander. !
vom-Dorf
15.07.2025, 13:55 Uhr
Grünpflege
An und für sich eine gute Sache. Nur: Wie sieht es mit der Nachhaltigkeit, also der Pflege und Instandsetzung im Laufe der Zeit aus? Ich sage nur, Petersberg. Einst ein wirklich schönes Objekt, jetzt fast nur noch Rasen (in einem dem Wetter entsprechenden Zustand). Da wurden auch Steuergelder eingesetzt, ohne an die später notwendigen Maßnahmen zu denken. Die armen Bäume in den Kübeln an den Straßen gab es ja auch noch und und und. Meine Meinung, erstmal um das richtig kümmern was schon da und bezahlt ist, und dann neue Projekte planen/ machen.
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