Do, 17:43 Uhr
22.05.2025
Erfolgreicher HIKEathon an der Hochschule Nordhausen
Mit Ideen die Zukunft gestalten
Drei Tage, drei Teams, drei große Herausforderungen. Vom 19. bis 21. Mai fand an der Hochschule Nordhausen der erste HIKEathon in der HSN Edition statt. Unter dem Motto Wir gestalten unsere Zukunft zusammen wurden innovative Lösungen entwickelt...
Das HIKEathon Team HSN Edition 2025: oben v. links nach rechts: Marcel Wagner, Mandy Tabatt, Thomas Herwig, Nadine Kathrin Luschnat, Prof. Dr. Cordula Borbe, Nicola Bargfrede, Kathleen Hahnemann, Manuela Krieghoff, Christian Zoll, Avishek Chatterjee unten v.links nach rechts: Prof. Dr. Maik Arnold, Dr. Kareen Schlangen, Prof. Dr. Andreas Bergknapp, Tina Bergknapp, Jonas Mielke (Foto: Hochschule Nordhausen )
Initiiert vom Präsidium in Kooperation mit dem hike (Hochschulinkubator für Entrepreneurship), setzte das Format auf den strukturierten Design Thinking Prozess – ergänzt durch moderne KI-Tools – und verband kreatives Arbeiten mit Teamspirit, Nutzerzentrierung und Praxisnähe.
BUNTE TEAMS, REALE HERAUSFORDERUNGEN
In drei thematisch fokussierten Gruppen arbeiteten Vertreterinnen und Vertreter aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Hochschule – von Präsidium und Fachbereichen über Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit bis hin zu Alumni – gemeinsam an konkreten Zukunftsfragen:
Gruppe 1: Studierenden-Engagement stärken
Wie schaffen wir eine Kultur des Mitmachens, die Identifikation und Teilhabe fördert?
Gruppe 2: Authentisches Content-Marketing entwickeln
Wie können Inhalte von Studierenden und Alumni automatisiert genutzt werden, um authentisches, ressourcenschonendes Marketing zu betreiben?
Gruppe 3: Studienformate neu denken & Wachstum ermöglichen
Wie kann die Hochschule Nordhausen auf 3.000 Studierende wachsen – und welche innovativen (Studien)formate helfen dabei?
THEORIE TRIFFT PRAXIS – BEGLEITET VON EXPERTINNEN UND EXPERTEN
Wichtige theoretische Impulse erhielten die Teilnehmenden durch Prof. Dr. Lutz Göcke, Professor für Digitales Management an der Hochschule Nordhausen und Gründer des hike. Er begleitete das Event mit Impulsen zu Innovationsmethoden, den Einsatzmöglichkeiten generativer KI im Hochschulkontext sowie zur strategischen Verankerung der entwickelten Ideen. Seine Expertise war eine wichtige Brücke zwischen Theorie und praktischer Umsetzbarkeit.
STUDENTEN ALS RESONANZRAUM
Ein besonderes Element des HIKEathons war der direkte Dialog mit Studenten. Alle Teams holten sich im Verlauf des Prozesses gezielt Feedback von der Zielgruppe ein – ganz unkompliziert im persönlichen Gespräch auf dem Campus. Die spontane Ansprache führte zu wertvollen Rückmeldungen, realitätsnahen Perspektiven und direkt umsetzbaren Verbesserungsvorschlägen.
Diese Rückmeldungen waren Gold wert, berichtet eine Teilnehmerin. Es war motivierend zu sehen, wie offen die Studierenden waren und wie ernsthaft sie sich mit unseren Ideen auseinandergesetzt haben.
MIT STRUKTUR ZU INNOVATION: DER DESIGN THINKING PROZESS
Alle Teams durchliefen den vollständigen Design Thinking Prozess – von der Problemdefinition über die Empathiephase bis hin zur Ideenfindung, Prototypenentwicklung und Testung. Unterstützt wurden sie dabei nicht nur von den Coaches des hike, sondern auch durch den Einsatz moderner generativer KI Tools, die gezielt für Brainstormings, Visualisierungen und die Entwicklung von Textbausteinen eingesetzt wurden.
Die so entstandenen Prototypen zeigten eindrucksvoll, wie durch interdisziplinäre Zusammenarbeit, strukturiertes Vorgehen und kreative Freiheit tragfähige Ideen entstehen können. Ideen, die das Potenzial haben, die Zukunft der Hochschule konkret mitzugestalten.
EIN FORMAT MIT STRAHLKRAFT
Der HIKEathon hat gezeigt, wenn unterschiedliche Perspektiven und Kompetenzen zusammenkommen, entsteht Raum für echte Innovation. Die Hochschule Nordhausen hat mit diesem Format nicht nur neue Ideen gewonnen, sondern auch einen starken Impuls für eine partizipative, zukunftsorientierte Hochschulentwicklung gesetzt.
STIMMEN AUS DEM TEAM: INTENSIV, FORDERND – UND UNGLAUBLICH BEREICHERND
Wie intensiv das Arbeiten im HIKEathon war, zeigt das persönliche Resümee von Tina Bergknapp, Referentin für Hochschulkommunikation und Marketing sowie Absolventin der Hochschule Nordhausen:
Der HIKEathon war für mich eine außergewöhnliche Erfahrung – mitreißend, fordernd und absolut lohnenswert. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, gemeinsam im Team zu denken, zu gestalten und mit vollem Einsatz an Lösungen zu feilen. Gleichzeitig war es ein intensives Format, das einem wirklich alles abverlangt: Drei Tage lang haben wir nahezu ohne Pause gedacht, entwickelt, KI-Prompts generiert, diskutiert, nachjustiert, optimiert, verworfen und neu angesetzt – ein permanenter Kreislauf kreativer Anspannung. Und genau deshalb bin ich so stolz auf alle Beteiligten: Dieses Format erfordert nicht nur Know-how, sondern auch eine Menge Energie, Leidenschaft und Teamgeist. Es war beeindruckend zu sehen, wie engagiert alle dabei waren – im Sinne unserer Hochschule und als echtes Zeichen für die Innovationskraft, die durch den hike entfacht wird. Ich habe bereits an drei AI-Bootcamps des hike teilgenommen – Nummer vier ist schon gebucht. Aber der HIKEathon war nochmal eine andere Liga.
VON IDEEN ZU KONKRETEN LÖSUNGEN
Die Bandbreite der entwickelten Prototypen war beeindruckend – jede Gruppe brachte eine eigene Perspektive auf die Herausforderungen der Hochschule ein und schuf kreative, realitätsnahe Ansätze:
· Gruppe 1 entwickelte mit Credit Hero ein Konzept zur sichtbaren und anrechenbaren Wertschätzung von studentischem Engagement. Die Idee: Wer sich in Gremien engagiert, als Botschafter:in auf Messen auftritt oder in sozialen Medien zur Sichtbarkeit der Hochschule beiträgt, soll dafür künftig Micro Credits erhalten – eine Anerkennung, die sowohl motivierend wirkt als auch im Lebenslauf und Studienkontext sichtbar wird.
· Gruppe 2 fokussierte sich auf die Frage, wie authentische Inhalte aus der Studierendenschaft sinnvoll genutzt werden können – und schlug die Gründung einer HSN-Community vor: Eine digitale, betreute Austauschplattform mit themenbezogenen Gruppen rund um Studium, Campusleben, Karriere, Freizeit, Familie und mehr. Die Besonderheit: Auch Studieninteressierte können hier bereits mitlesen, Einblicke gewinnen und sich frühzeitig als Teil der Community fühlen. Das stärkt Identifikation und baut Berührungsängste ab – ein wertvoller Beitrag für Kommunikation und Marketing.
· Gruppe 3 präsentierte mit Plug & Match eine interaktive Anwendung, die Studieninteressierte, Studierende und Alumni durch alle Phasen ihres Bildungswegs begleitet. Im Zentrum steht ein KI-gestützter Bot, der individuelle Interessen abfragt und gezielte Studiengangsempfehlungen ausspricht. Ergänzt wird das Tool durch eine interaktive Karte Explore Nordhausen, die Orientierung am Studienstandort bietet – von Freizeitangeboten über Wohnraum bis hin zu Beratungseinrichtungen. Weitere Bausteine wie StudyConnect (Peer-to-Peer Community) und eine Pendlerplattform machen das Konzept zu einem ganzheitlichen Begleiter für das studentische Leben. Ziel ist es, nicht nur den perfekten Studiengang, sondern auch das passende Umfeld für ein gutes Ankommen und Dazugehören zu schaffen.
Beeindruckend war auch die hohe Anschlussfähigkeit der drei Ideen – alle Konzepte lassen sich hervorragend miteinander verknüpfen und hätten das Potenzial, als integratives Gesamtprojekt die Hochschule Nordhausen langfristig zu stärken.
Die im HIKEathon entwickelten Ergebnisse werden nun gesammelt, systematisch ausgewertet und dem erweiterten Präsidium der Hochschule Nordhausen vorgestellt. Ziel ist es, das Potenzial der Ideen sorgfältig zu prüfen und vielversprechende Ansätze weiterzuentwickeln.
Wir hoffen, dass der ein oder andere Prototyp den Weg in die Umsetzung findet – als sichtbares Zeichen für die Innovationskraft unserer Hochschule und als praktisches Ergebnis eines außergewöhnlichen Formats.
Tina Bergknapp
Autor: red
Das HIKEathon Team HSN Edition 2025: oben v. links nach rechts: Marcel Wagner, Mandy Tabatt, Thomas Herwig, Nadine Kathrin Luschnat, Prof. Dr. Cordula Borbe, Nicola Bargfrede, Kathleen Hahnemann, Manuela Krieghoff, Christian Zoll, Avishek Chatterjee unten v.links nach rechts: Prof. Dr. Maik Arnold, Dr. Kareen Schlangen, Prof. Dr. Andreas Bergknapp, Tina Bergknapp, Jonas Mielke (Foto: Hochschule Nordhausen )
Initiiert vom Präsidium in Kooperation mit dem hike (Hochschulinkubator für Entrepreneurship), setzte das Format auf den strukturierten Design Thinking Prozess – ergänzt durch moderne KI-Tools – und verband kreatives Arbeiten mit Teamspirit, Nutzerzentrierung und Praxisnähe.
BUNTE TEAMS, REALE HERAUSFORDERUNGEN
In drei thematisch fokussierten Gruppen arbeiteten Vertreterinnen und Vertreter aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Hochschule – von Präsidium und Fachbereichen über Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit bis hin zu Alumni – gemeinsam an konkreten Zukunftsfragen:
Gruppe 1: Studierenden-Engagement stärken
Wie schaffen wir eine Kultur des Mitmachens, die Identifikation und Teilhabe fördert?
Gruppe 2: Authentisches Content-Marketing entwickeln
Wie können Inhalte von Studierenden und Alumni automatisiert genutzt werden, um authentisches, ressourcenschonendes Marketing zu betreiben?
Gruppe 3: Studienformate neu denken & Wachstum ermöglichen
Wie kann die Hochschule Nordhausen auf 3.000 Studierende wachsen – und welche innovativen (Studien)formate helfen dabei?
THEORIE TRIFFT PRAXIS – BEGLEITET VON EXPERTINNEN UND EXPERTEN
Wichtige theoretische Impulse erhielten die Teilnehmenden durch Prof. Dr. Lutz Göcke, Professor für Digitales Management an der Hochschule Nordhausen und Gründer des hike. Er begleitete das Event mit Impulsen zu Innovationsmethoden, den Einsatzmöglichkeiten generativer KI im Hochschulkontext sowie zur strategischen Verankerung der entwickelten Ideen. Seine Expertise war eine wichtige Brücke zwischen Theorie und praktischer Umsetzbarkeit.
STUDENTEN ALS RESONANZRAUM
Ein besonderes Element des HIKEathons war der direkte Dialog mit Studenten. Alle Teams holten sich im Verlauf des Prozesses gezielt Feedback von der Zielgruppe ein – ganz unkompliziert im persönlichen Gespräch auf dem Campus. Die spontane Ansprache führte zu wertvollen Rückmeldungen, realitätsnahen Perspektiven und direkt umsetzbaren Verbesserungsvorschlägen.
Diese Rückmeldungen waren Gold wert, berichtet eine Teilnehmerin. Es war motivierend zu sehen, wie offen die Studierenden waren und wie ernsthaft sie sich mit unseren Ideen auseinandergesetzt haben.
MIT STRUKTUR ZU INNOVATION: DER DESIGN THINKING PROZESS
Alle Teams durchliefen den vollständigen Design Thinking Prozess – von der Problemdefinition über die Empathiephase bis hin zur Ideenfindung, Prototypenentwicklung und Testung. Unterstützt wurden sie dabei nicht nur von den Coaches des hike, sondern auch durch den Einsatz moderner generativer KI Tools, die gezielt für Brainstormings, Visualisierungen und die Entwicklung von Textbausteinen eingesetzt wurden.
Die so entstandenen Prototypen zeigten eindrucksvoll, wie durch interdisziplinäre Zusammenarbeit, strukturiertes Vorgehen und kreative Freiheit tragfähige Ideen entstehen können. Ideen, die das Potenzial haben, die Zukunft der Hochschule konkret mitzugestalten.
EIN FORMAT MIT STRAHLKRAFT
Der HIKEathon hat gezeigt, wenn unterschiedliche Perspektiven und Kompetenzen zusammenkommen, entsteht Raum für echte Innovation. Die Hochschule Nordhausen hat mit diesem Format nicht nur neue Ideen gewonnen, sondern auch einen starken Impuls für eine partizipative, zukunftsorientierte Hochschulentwicklung gesetzt.
STIMMEN AUS DEM TEAM: INTENSIV, FORDERND – UND UNGLAUBLICH BEREICHERND
Wie intensiv das Arbeiten im HIKEathon war, zeigt das persönliche Resümee von Tina Bergknapp, Referentin für Hochschulkommunikation und Marketing sowie Absolventin der Hochschule Nordhausen:
Der HIKEathon war für mich eine außergewöhnliche Erfahrung – mitreißend, fordernd und absolut lohnenswert. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, gemeinsam im Team zu denken, zu gestalten und mit vollem Einsatz an Lösungen zu feilen. Gleichzeitig war es ein intensives Format, das einem wirklich alles abverlangt: Drei Tage lang haben wir nahezu ohne Pause gedacht, entwickelt, KI-Prompts generiert, diskutiert, nachjustiert, optimiert, verworfen und neu angesetzt – ein permanenter Kreislauf kreativer Anspannung. Und genau deshalb bin ich so stolz auf alle Beteiligten: Dieses Format erfordert nicht nur Know-how, sondern auch eine Menge Energie, Leidenschaft und Teamgeist. Es war beeindruckend zu sehen, wie engagiert alle dabei waren – im Sinne unserer Hochschule und als echtes Zeichen für die Innovationskraft, die durch den hike entfacht wird. Ich habe bereits an drei AI-Bootcamps des hike teilgenommen – Nummer vier ist schon gebucht. Aber der HIKEathon war nochmal eine andere Liga.
VON IDEEN ZU KONKRETEN LÖSUNGEN
Die Bandbreite der entwickelten Prototypen war beeindruckend – jede Gruppe brachte eine eigene Perspektive auf die Herausforderungen der Hochschule ein und schuf kreative, realitätsnahe Ansätze:
· Gruppe 1 entwickelte mit Credit Hero ein Konzept zur sichtbaren und anrechenbaren Wertschätzung von studentischem Engagement. Die Idee: Wer sich in Gremien engagiert, als Botschafter:in auf Messen auftritt oder in sozialen Medien zur Sichtbarkeit der Hochschule beiträgt, soll dafür künftig Micro Credits erhalten – eine Anerkennung, die sowohl motivierend wirkt als auch im Lebenslauf und Studienkontext sichtbar wird.
· Gruppe 2 fokussierte sich auf die Frage, wie authentische Inhalte aus der Studierendenschaft sinnvoll genutzt werden können – und schlug die Gründung einer HSN-Community vor: Eine digitale, betreute Austauschplattform mit themenbezogenen Gruppen rund um Studium, Campusleben, Karriere, Freizeit, Familie und mehr. Die Besonderheit: Auch Studieninteressierte können hier bereits mitlesen, Einblicke gewinnen und sich frühzeitig als Teil der Community fühlen. Das stärkt Identifikation und baut Berührungsängste ab – ein wertvoller Beitrag für Kommunikation und Marketing.
· Gruppe 3 präsentierte mit Plug & Match eine interaktive Anwendung, die Studieninteressierte, Studierende und Alumni durch alle Phasen ihres Bildungswegs begleitet. Im Zentrum steht ein KI-gestützter Bot, der individuelle Interessen abfragt und gezielte Studiengangsempfehlungen ausspricht. Ergänzt wird das Tool durch eine interaktive Karte Explore Nordhausen, die Orientierung am Studienstandort bietet – von Freizeitangeboten über Wohnraum bis hin zu Beratungseinrichtungen. Weitere Bausteine wie StudyConnect (Peer-to-Peer Community) und eine Pendlerplattform machen das Konzept zu einem ganzheitlichen Begleiter für das studentische Leben. Ziel ist es, nicht nur den perfekten Studiengang, sondern auch das passende Umfeld für ein gutes Ankommen und Dazugehören zu schaffen.
Beeindruckend war auch die hohe Anschlussfähigkeit der drei Ideen – alle Konzepte lassen sich hervorragend miteinander verknüpfen und hätten das Potenzial, als integratives Gesamtprojekt die Hochschule Nordhausen langfristig zu stärken.
Die im HIKEathon entwickelten Ergebnisse werden nun gesammelt, systematisch ausgewertet und dem erweiterten Präsidium der Hochschule Nordhausen vorgestellt. Ziel ist es, das Potenzial der Ideen sorgfältig zu prüfen und vielversprechende Ansätze weiterzuentwickeln.
Wir hoffen, dass der ein oder andere Prototyp den Weg in die Umsetzung findet – als sichtbares Zeichen für die Innovationskraft unserer Hochschule und als praktisches Ergebnis eines außergewöhnlichen Formats.
Tina Bergknapp

