So, 16:14 Uhr
09.03.2025
Feuerwehr wurde zum Vogelretter
Tierischer Einsatz bei Jecha
Zu einem Tierrettungseinsatz wurden am Sonntagmittag die Kameraden der Feuerwehr Sondershausen Jecha alarmiert. Im Bereich der Panzerstraße entdeckten Spaziergänger einen verunglückten Greifvogel...
Dieser hatte sich augenscheinlich im Bereich einer Kleingartenanlage in einem Gestrüpp/Zaun verfangen. Nachdem der Vogel durch einen Kameraden geborgen wurde Gab man dem Tier auf einer nahe gelegenen Wiese die Möglichkeit sich zu erholen.
Da dies aber anfänglich nicht zum gewünschten Erfolg führte, war man schon im Begriff, die Vogelschutzwarte in Seebach zu kontaktieren. Zwischenzeitlich wurden die Einsatzkräfte von einem weiteren, tief fliegenden Greifvogel argwöhnisch beobachtet.
Plötzlich starte der bis dahin auf der Wiese liegende Greifvogel in die Luft, wurde aber sofort von dem anderen Greifvogel attackiert. Nach knapp 100 m Flugstrecke stürzte der zuvor schon einmal verunglückte Vogel in einen Kleingarten. Auch dort wurde er mehrfach von dem anderen Greifvogel attackiert. Später saß der immer noch sichtlich mitgenommene Greifvogel in einem Baum um sich zu erholen.
Nach Rücksprache mit einem Vogelkundler konnte das Verhalten erklärt werden. Nach einer ersten Einschätzung handelte es sich um zwei männliche Tiere, die einen Revierkampf geführt haben. Dabei geht es nicht gerade zimperlich zu und es kommt öfters vor das ein erschöpftes Tier abstürzt. Das Tier spielt dann Toten Mann bis sich der Angreifer zurückgezogen hat.
S. Dietzel
Autor: redDieser hatte sich augenscheinlich im Bereich einer Kleingartenanlage in einem Gestrüpp/Zaun verfangen. Nachdem der Vogel durch einen Kameraden geborgen wurde Gab man dem Tier auf einer nahe gelegenen Wiese die Möglichkeit sich zu erholen.
Da dies aber anfänglich nicht zum gewünschten Erfolg führte, war man schon im Begriff, die Vogelschutzwarte in Seebach zu kontaktieren. Zwischenzeitlich wurden die Einsatzkräfte von einem weiteren, tief fliegenden Greifvogel argwöhnisch beobachtet.
Plötzlich starte der bis dahin auf der Wiese liegende Greifvogel in die Luft, wurde aber sofort von dem anderen Greifvogel attackiert. Nach knapp 100 m Flugstrecke stürzte der zuvor schon einmal verunglückte Vogel in einen Kleingarten. Auch dort wurde er mehrfach von dem anderen Greifvogel attackiert. Später saß der immer noch sichtlich mitgenommene Greifvogel in einem Baum um sich zu erholen.
Nach Rücksprache mit einem Vogelkundler konnte das Verhalten erklärt werden. Nach einer ersten Einschätzung handelte es sich um zwei männliche Tiere, die einen Revierkampf geführt haben. Dabei geht es nicht gerade zimperlich zu und es kommt öfters vor das ein erschöpftes Tier abstürzt. Das Tier spielt dann Toten Mann bis sich der Angreifer zurückgezogen hat.
S. Dietzel


