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Mo, 18:17 Uhr
17.06.2024
Jahrestag des Volksaufstands vom 17. Juni 1953

Stadtoberhaupt erinnert an Opfer des DDR-Regimes

Beflaggung heute zum Gedenktag (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Beflaggung heute zum Gedenktag (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)
Heute jährt sich der Tag des Volksaufstandes von Bürgerinnen und Bürgern der DDR zum 71. Mal. Mit lautem Protest revoltierten am 17. Juni 1953 die Menschen in der damals noch jungen DDR gegen das SED-Regime...

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„Zum 17. Juni erinnern wird des Volksaufstandes und an die Frauen und Männer, die sich gegen Diktatur und Unterdrückung und für die Freiheit erhoben. Aus einzelnen Protesten wurde eine Massenbewegung, die das SED-Regime in Frage stellte und nur durch Unterstützung des sowjetischen Militärs niedergeschlagen werden konnte. Auch in Nordhausen fanden in den Betrieben und darüber hinaus Aktionen und Streiks statt. Die Angst vor der eigenen Bevölkerung führte zum Ausbau der Methoden der Bespitzelung und Unterdrückung, zwar weniger sichtbar, dafür umso wirkungsvoller für die Opfer. Heute verneigen wir uns vor den Opfern,“ so Oberbürgermeister Kai Buchmann.

In der Stadt wurde der Volksaufstand durch die Nordhäuser Autoren Rainer Hellberg und Fritz Schmalz mit dem 2008 erschienen Buch „Der 17. Juni 1953 in Nordhausen. Die Ereignisse im Landkreis Nordhausen vor, während und nach den Unruhen.“ aufgearbeitet.
Autor: red

Kommentare
Sinz2000
17.06.2024, 20.56 Uhr
Geschichte wiederholt sich
Damals war von einem faschistischen imperialistischen Mob die Rede, der mit allen demokratischen Kräften bekämpft werden musste, so die Anhänger der damaligen roten Regierung. Widerstand, Anzweifeln, Nachfragen und Anzweifeln, das machen nur Faschisten und vom Westen gesteuerte Agenten, heute ist auch jeder rechts, der nicht ganz kinks links grün ist
Paul
17.06.2024, 21.08 Uhr
DDR???
Ich will garnicht bezweifeln daß einige Opfer politischen Zwangs in der DDR geworden sind.
Aber endlich sollte Schluß damit sein, Alles was die DDR betrifft nur schlecht zu machen. Es gab sehr viele gute Dinge in der DDR, die die kapitalistische BRD noch NIE hingekriegt hat.
Und es muß ein Gedenktag der Opfer DIESES Regimes eingeführt werden, denn wieviele deutsche Bürger sind Opfer dieser BRD geworden, durch völlig verhunzte Asylpolitik und kriminelles Verhalten vieler Leute hier und den viel zu geringen Strafen die ein Verbrecher hier erhält und die "Ferienheim"-artige Unterbringung in den Gefängnissen. Knast ist doch heute fast `ne Belohnung und keine Strafe mehr. Davon ab, und nochmal: Ich fordere einen Gedenktag für die Opfer dieser BRD !!!
P.Burkhardt
18.06.2024, 00.28 Uhr
Es war keine "Angst vor der eigenen Bevölkerung"...
(wie Herr Buchmann sagt), die die Stasi zu mehr Bespitzelung getrieben hat... Nein, es war die Überzeugung mit noch mehr Druck und Gewalt, das Volk unter Kontrolle zu halten. Die Regierenden damals hatten gar keine Ahnung davon, was im normalen DDR-Bürger vor sich ging - jedenfalls muss man das heute annehmen. Jeder vernünftig denkende Mensch, der aus den Reaktionen anderer erkennt, dass er in falsche Richtung rennt würde also seine Richtung ändern. Nicht so die SED-Truppe, was Rückschlüsse auf deren Vernunft oder Intelligenz zulässt.... naja, wenigstens der Erich Mielke (ein paar Jahrzehnte später) "liebte alle Menschen" - auch, wenn ihm das keiner geglaubt hat. Ein Lügner bis zum Ende....allein Er glaubte, was er sagte.

Es war keine Angst - Es war einfach die Blase, in der die "Bonzen" lebten - nicht ganz unähnlich der Blasen, die heute geschaffen werden, mit Wahrheiten, die keine sind, aber sich gut anhören ...über TicToc und andere soziale Medien... heute mit dem Ziel an die Macht zu kommen, damals mit dem Ziel an der Macht zu bleiben.... damals haben wir uns dagegen gewehrt...

und bereits 1953 hatten die Menschen erkannt, dass ein solches dogmatisches Regime von Russlands Gnaden (es waren russische Panzer !) nichts Gutes bringt. Landwirte waren damals in vorderster Front !

Warum also, sollten wir die heute erlangte Freiheit, die damals trotz aller Opfer nicht erkämpft werden konnte, wieder aufgeben ? Uns wieder unter Russlands Knute stellen - oder unter russische Vasallen ? Nein Danke !
Jäger53
18.06.2024, 07.01 Uhr
P.Burkhart
Damals unter russischer Knute wie Sie schreiben, heute unter amerikanischer Knute. Ist das nicht egal Knute bleibt Knute. Wer sich nach der Wende mit den jetzigen Machthabern anlegt bekommt eins auf die Mütze, genau wie damals.
Anmerkung techn. Support:
Legen Sie sich also nicht mit den »Machthabern« an oder tragen Sie keine Mütze.
KeinKreisverkehr
18.06.2024, 14.19 Uhr
Der einzige Unterschied besteht darin,
dass man in dem einem Land gegen alles und jeden demonstrieren und frei seine Meinung äußern darf und in dem anderen bekommt man dafür eine Gefängnisstrafe oder lebenslänglich Gulag. Hat man ja bei den Demonstrationen der russischen Bevölkerung gegen den Angriffskrieg auf die Ukraine gesehen.
Alex Gösel
18.06.2024, 15.24 Uhr
DDR-Opfer
Werter Paul,

Sie haben Recht, es müsste auch ein Gedenktag für die Opfer des Imperialismus geben. Es mag auch stimmen, dass es einige Errungenschaften im DDR-Staatskapitalismus gab, die es bisher nicht im Bundesdeutschen-Monopolkapitalismus gegeben hat.

Sie sprechen weiterhin vom "Knast", den Gefängnissen. Sie reden davon, dass die heutigen Gefängnisse "Ferienheime" seien. Woher nehmen Sie ihr Wissen? Können Sie persönlich davon einen Vergleich ziehen? Auf eine Antwort von Ihnen werden wir wohl vergeblich
warten, oder?

Auch muss man die heutige "links-grüne" Regierung angreifen: Diese plant eine Wiedereinführung der Wehrpflicht, also ganz ein Anzeichen für eine Planung des "Ernstfalles" KRIEG! Eben auch ein Anzeichen des Imperialismus! Aber auch eine blaue Regierung wäre da nicht besser, oder? Man Bedenke nur, wieviele Mitglieder der "blauen Partei" mit der Waffenlobby verbunden sind, zu tun haben!

Auch hat die "bürgerliche Mitte", vertreten mit der CDU und FDP und somit keine großartigen Berührungsängste mit der AfD und der Waffenlobby.

Deswegen gilt heute mehr denn je: "Schwerter zu Flugschafen" oder so ähnlich...
Pe_rle
18.06.2024, 15.52 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert.
Anmerkung techn. Support:
Hätten Sie ggf. ein Beispiel? Subjektiv kann hier doch jeder fast alles sagen.
Pe_rle
18.06.2024, 22.13 Uhr
techn. Support
stellen Sie sich vor, tausende würden auf die Straßen gehen wollen und gegen die Ukraine und die Kosten für Deutschland demonstrieren.?
Oder warum darf Frau Strack Zimmermann 200 Anzeigen fertigen lassen weil man Sie Kriegstreiber nennt?
Das zeigt mir, das man in Deutschland keine freie Meinungsäußerung haben darf
und genau das wollte ich mit meinem Beitrag zeigen.
Sie wollten ja Beispiele haben, aber ich glaube nicht das Sie meinen gesperrten Beitrag noch veröffentlichen
Anmerkung techn. Support:
Und auch diese Demo wäre in Deutschland möglich.
KeinKreisverkehr
19.06.2024, 09.33 Uhr
Immer dieses rumgeweine über Meinungsfreiheit
Wie der technische Support schon klargestellt hat ist jede Meinung erlaubt. Aber das heißt doch nicht, dass man für diese auch positive Rückmeldung erhalten sollte.
Wenn die eigene Meinung (pro Russland) vom zum Glück Großteil der Bevölkerung abgelehnt wird dann muss man mit dem Kontra klarkommen.
Und eine Demo gegen die Aufbauhilfe für die Ukraine gibt es nicht weil der Großteil der Bevölkerung zum Glück noch bei klaren Verstand ist und den Aggressor in dieser Geschichte korrekt identifizieren kann.

Der Unterschied DDR zu BRD ist jetzt, dass man in dem einem System eingesperrt wurde und in dem anderen (zurecht) auf seine (meiner Meinung nach) dumme Meinung nur hingewiesen wird.
diskobolos
19.06.2024, 10.19 Uhr
Anmerkungen
Die Unterschiede bezüglich der Meinungsfreiheit zwischen D heute und der DDR der 50-er Jahre haben schon andere hier richtig beschrieben.

Was der "normale DDR-Bürger" dachte, war damals genau so unterschiedlich wie heute.
Als normal bezeichnet man gern Leute, die so denken wie man selbst. Ein diffuser Begriff!

Die restriktive Politik der SED kam auch aus der Vorstellung, dass man "die Macht niemals wieder verlieren darf". Schließlich hatten viele Kommunisten und Sozialdemokraten ins Exil gehen müssen oder litten in den KZ. Und die Nazis und deren Mitläufer lebten ja auch in der DDR weiter.

Am 17. Juni 53 waren m. E. nur wenige Bauern beteiligt. Die hatten anderes zu tun und die auslösenden Normerhöhungen betrafen ja vor allem Bauarbeiter.

Die Bauern in meinem Heimatdorf waren übrigens in den 70-er Jahren mit der Entwicklung (LPG) allgemein nicht unzufrieden. Das weiß ich ziemlich genau.
Kobold2
19.06.2024, 12.08 Uhr
Ach Perle
woher nehmen sie denn die Vorstellung, das eine solche Demo nicht möglich ist ?
Brauchen sie wieder die Opferrolle ?
Mit der Definition von Kriegstreiber haben sie auch so ihre Probleme.
Frau Strack-Zimmermann hat die Ukraine nicht überfallen und das auch nicht veranlasst.
Man muss auch mit Gegenwind für seine Meinung zurecht kommen und sich damit auseinander setzen, aber einfach zu behaupten, das man bestimmtes nicht sagen darf, zeigt nur, das sie das nicht wollen.
Wie Bitte
19.06.2024, 14.04 Uhr
Ich finde es immer völlig affig,
wenn laut herausposaunt wird, was man ja heutzutage alles nicht sagen dürfe, aber, indem man herausposaunt, was man nicht sagen dürfe, es ja sagt, um dann anschließend zu keifern, man dürfe es nicht sagen.

So viel Schizophrenie will mir nicht in den Kopf, und dann möchte ich eigentlich immer entgegnen, "stell dich doch mal im hochgelobten Russland auf den Roten Platz und sage mal dort was über unterdrückte Meinungsfreiheit, und dann machst du dasselbe nochmal in Berlin auf dem Alexanderplatz."
Obwohl - besser in umgekehrter Reihenfolge, sonst könnte das mit dem Alexanderplatz über längere Zeit etwas schwierig werden.

Man muss ja dieses Land nicht mögen, aber man sollte doch bei allem Unmut immer noch so objektiv bleiben können, dass bestimmte Dinge hier eben doch ganz gut geregelt sind.

Man kann in Deutschland gegen so ziemlich alles demonstrieren, es wurde sogar gegen Corona demonstriert, wobei ich mir sehr sicher bin, dass dem Virus die Demonstrationen egal waren. In Deutschland kann man nicht nur gegen oder für alles demonstrieren, man kann sogar unangemeldet demonstrieren, oder was waren die Montagsspaziergänge anderes als Demonstrationen? Und selbst da standen oder stehen noch immer nette Polizeibeamte und sichern selbst einen unangemeldeten Demonstrationszug ab, damit niemand zu Schaden kommt, wenn er über eine rote Ampel spaziert.
Auch das darf gern mal in Russland probiert werden, aber da wäre mein Rat, dicke Winterkleidung einzupacken, man wird sie benötigen.

Wie gesagt, man kann Deutschland scheiße finden, man kann das sogar laut äußern, aber man sollte dennoch etwas objektiver und vielleicht auch ein wenig dankbar sein dafür, dass und warum man das hier laut äußern darf.
Lautaro
19.06.2024, 17.21 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel?
Paul
21.06.2024, 21.55 Uhr
Alex Gösel
Oh Sie kriegen eine Antwort von mir. Wenn ich Ihren Zweifel an meiner Aussage sehe, dann sagt mir das, daß Sie entweder wirklich desorientiert sind oder keine Ahnung haben. Und das dürfte reichen als Antwort!!!
Alex Gösel
22.06.2024, 14.32 Uhr
@Paul
Sie haben Recht, mit einer nichtssagenden Antwort von IHNEN habe ich gerechnet. Ihre sog. Antwort beantwortet meine Frage nicht, oder? Woher haben Sie ihr Wissen über die JVA-Zustände in der Bundesrepublik? Eigene Erfahrungen, Erzählungen oder fallen Sie auf das rein, was man immer öfter im TV auf ALLEN Sendern sieht?

Aber wie der techn. Support schon geschrieben hat: hier kann jeder fast alles sagen. Also erübrigt sich ein weiterer Kommentar von Ihnen!

Allerdings steht immernoch ein Gedenktag für die unzähligen Opfer des Imperialismus aus, oder? Sie wissen nicht, welche Opfer ich meine? Schauen sie doch nur nach Afrika, die vielen Hungertoten, in die Ukraine und nach Gaza sowie in die Geschichte, die vielen Kriege, wie die beiden Weltkriege und viele andere Kriege und Kreuzzüge. Alles Opfer des Imperialismus in all seinen Formen, oder?

In diesem Sinne: Proletarier aller Länder, vereinigt euch!
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