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Sa, 09:15 Uhr
18.05.2024
LSB und Kreissportbund sind Schatzpaten in Nordhausen

Thüringer Integrationsschatz

Die Thüringer Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge, Mirjam Kruppa, hat im Freistaat an sechs Standorten kleine Schätze versteckt, die deutlich und erlebbar machen, dass Integration ein Gewinn für alle ist...

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Die sogenannten „Geocaches“ sind thematisch sechs verschiedenen Bereichen zugeordnet – einer davon ist der Sport. Dessen Schatzpaten sind der Landessportbund Thüringen und der Kreissportbund Nordhausen. Die durch verschiedene Aufgaben und Fragestellungen rund um das Thema „Integration durch Sport“ zu lösenden Koordinaten führen zu einem Basketballkorb, per finalem Treffer öffnet sich die Schatzkiste – ein Gewinn für alle Beteiligten.
Nach einem logistisch notwendigen Umzug des Standortes wurde der Schatz neu versteckt, mit der offiziellen Einweihung am 16. Mai 2024 ist dieser nun wieder öffentlich zugänglich. Als Auftakt begaben sich Schüler des Herder-Gymnasium Nordhausen auf die GeoTour – gemeinsam mit Basketballer Jordan Zimmermann von den CATL Basketball Löwen aus Erfurt. In einem Workshop lösten sie zuvor zusammen die Rätselfragen in Theorie und Praxis, sprachen gemeinsam über die Herausforderung Integration und holten sich Tipps vom Basketballprofi. Die Achtklässlerinnen und Achtklässler sind aktiv in der Basketball-AG des Gymnasiums und haben bereits erfolgreich bei „Jugend trainiert für Olympia“ teilgenommen. Anschließend ging es mit dem „geknackten“ Code auf die Suche vor Ort.

Der LSB Thüringen ist bereits seit vielen Jahren Schatzpate. Für Jana Conrad, Mitarbeiterin im Bundesprogramm „Integration durch Sport“ ist die Patenschaft sinnvoll, um spielerisch auf das Thema aufmerksam zu machen: „Im Sport ist ein starkes Team erfolgreich – die Verbindung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft ohne Vorurteile und Ausgrenzung punktet. Auch bei der Schatzsuche stehen Gemeinschaftsgefühl und der gemeinsame Erfolg im Vordergrund.“

Jordan Zimmermann hat im Basketball noch keine Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe erfahren: „Hier geht es um Sport und die persönliche Leistung. Für den Alltag ist es aber sehr gut, auch neue Zielgruppen an das Thema Migration und Integration zu heranzuführen. Der Geocache ist dafür eine gute Möglichkeit.“
Mirjam Kruppa, Thüringer Integrationsbeauftrage, erklärt den Hintergrund der Schatzsuche wie folgt: „Unsere GeoTour ‚Thüringer Integrationsschätze‘ ist ein klarer Erfolg! Die sechs Thüringer Geocaches wurden insgesamt bislang rund 2.000 mal entdeckt. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit Spaß und sportlichem Teamgeist zeigen sie auf, welche Bereicherung in Zuwanderung und buntem Miteinander steckt. Besonders freut mich, dass wir über die Schätze auch jene mit dem Thema „Integration“ in Berührung bringen, die sich sonst nicht unbedingt damit auseinandersetzen. Mir ist es wichtig, der oft unsachlichen und beängstigenden Debatte zu Zuwanderung entgegenzuwirken. Durch Zahlen und Fakten, aber auch mit der Erfahrung, dass ein gutes Miteinander ein Gewinn für uns alle ist.“
Autor: red

Kommentare
Ex-post
18.05.2024, 13.27 Uhr
nicht vollständig
Meine Nachbarin ist in Syrien geboren.

Ich habe sie mal gefragt, wie es so geht. Sie sagte, dass sie jetzt endlich Arbeit hat und sie gut mit den Kollegen zurecht kommt. Sie meinte es ist wichtig zu zeigen, daß man arbeiten kann. Dann kommt der Rest von alleine.

Sport ist sicher wichtig. Aber das Frau Kruppa es nicht schafft, das die Leute aus dem Ausland hier arbeiten können ist ein Skandal.

Dafür ist sie die Beauftragte.
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