eic kyf msh nnz uhz tv nt
Mi, 15:55 Uhr
17.04.2024
Polizei sucht Zeugen

Radfahrerin verletzt

Die Nordhäuser Polizei sucht Zeugen nach einem Verkehrsunfall, der sich bereits am Donnerstag, 11. April, ereignete. Eine Radfahrerin befuhr gegen 17 Uhr den Radweg der Uferstraße aus Richtung Bahnhofstraße kommend...

Anzeige symplr
Als sie die Einmündung der Emil-Reichardt-Straße passierte, wurde sie von einem Pkw, welcher von der Emil-Reichardt-Straße auf die Uferstraße auffahren wollte, erfasst. Die Radfahrerin stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu. Außerdem wurde ihr Fahrrad beschädigt.

Da die Identität der Frau, welche den Pkw gefahren haben soll, bislang nicht geklärt ist, bittet die Polizei um Zeugenhinweise. Gibt es Zeugen, welche Angaben zum Verkehrsunfall, speziell zum Fahrzeug der Verursacherin machen können? Zum Unfallzeitpunkt sollen mehrere Passanten am Unfallort stehen geblieben sein, die auf den Unfall aufmerksam geworden sind.

Die Polizei bittet auch diese Passanten, sich telefonisch zu melden. Hinweise nimmt die Polizei in Nordhausen unter der Telefonnummer: 03631-960 entgegen.
Autor: emw

Kommentare
Bodo Schwarzberg
17.04.2024, 22.31 Uhr
Nordhäuser an Radfahrer oft nicht gewöhnt
Ich radle regelmäßig in Leipzig und in Nordhausen: In Leipzig gibt es aber im Gegensatz zu Nordhausen fast nie brenzlige Situationen, obwohl es dort viel mehr Straßenverkehr auf zwei und vier Rädern gibt.

In Nordhausen wird mir oft bei Grün durch abbiegende Autofahrer die Vorfahrt genommen. Autofahrer fahren aber auch nicht selten bei einer und mehr Sekunden Rot über Fußgängerampeln.

Es hapert an polizeilichen Kontrollen. Aber die Fußgänger sowie Radfahrer und erst recht die Rollerfahrer kommen auch nicht gut weg: Vor allem junge Leute starren im wahrsten Wortsinne kurzsichtig auf ihre Handys und nehmen andere Verkehrsteilnehmer nicht mehr wahr. Auch deren Reaktionsgeschwindigkeit könnte mitunter besser sein.

Und Radfahrer scheinen oft zu denken, dass es beim Abbiegen auch ohne Handzeichen geht. Die Gefährdung des eigenen Lebens wird dann oft ausgeblendet.

Mehr Disziplin und regelkonformes Verhalten, aber auch viel mehr Kontrollen aller Verkehrsteilnehmer könnte zu einer positiven Veränderung des oftmals fragwürdigen Verhaltens einiger Verkehrsteilnehmer führen.

Und die Stadt Nordhausen? Sie ist für Radfahrer hinsichtlich Infrastruktur ein einziges Desaster, wodurch auch die Gefahren für Autofahrer hoch bleiben.

Schon Dr. Zeh wollte daran etwas ändern. Passiert ist unter dem Strich fast nichts.
Spurensicherung
18.04.2024, 08.33 Uhr
Hr. Schwarzberg: Klaus Zeh will wieder in die Politk
Nach wiederholten Rücktritten will Klaus Zeh nun doch wieder in die Politik. So kann er seine Erfahrungen beim Radverkehr im Stadtrat oder Kreistag wieder einbringen.
Kobold2
18.04.2024, 10.48 Uhr
Man merkt halt
Das von den Amtsstuben bis durch die gesamte Gesellschaft Radfahrer hauptsächlich als lästige Radgruppe gesehen werden. Der oben beschriebene Unfall passt daher in die Gesamtsituation. Bekannte aus Süddeutschland, die letztes Jahr in der Region ein paar Tage verweilten, sagten uns klar, schöne Gegend, aber es gibt ja kaum Radwege.
Wenn ich noch an das Desater der 1. Radwegekonferenz für über 10 Jahren denke, sieht man die Grundhaltung und Blockade ind den Köpfen zum Thema. Bei einem Großteil hat sich alles dem PKW verkehr unterzuordnen. In SDH scheinen auch einige nicht begreifen zu wollen, daß der UWR eine Anbindung an die Stadt nötig hat. Von der Nowendigkeit von Radwegen für die täglichen Wege ganz zu schweigen. Dann wird verbotenerweise auf den Gewegen gefahren und dem Autofahrer gefällt das, weil er sich nicht gestört fühlt.
grobschmied56
18.04.2024, 14.02 Uhr
Was nützen die schönsten Radwege ...
... wenn Radler dann doch lieber die Straße benutzen? Jahrelang am Darrweg selbst beobachtet: 'Coole' Typen (in schwarzen Klamotten und NATÜRLICH ohne Licht) - die in der dunklen Jahreszeit statt auf dem vorhandenen Radweg auf der Straße umhergurkten. Die wurden von mir regelmäßig angehupt. Klare Reaktion - Thüringer Gruß oder auch der traditionelle 'Scheibenwischer'.

Mein üblicher Gedankengang: Liebe Radler, wenn ihr wüßtet, wie schlecht manche PKW-Fahrer gucken können, ihr würdet eure Radel beleuchten wie einen Weihnachtsbaum, und den Radweg benutzen, soweit vorhanden.
Kobold2
18.04.2024, 19.41 Uhr
Guter Einwurf, Grobschmied
.... wenn ihr wüßtet, wie schlecht manche PKW-Fahrer gucken können....
sowas gehört nicht hinters Lenkrad, sondern zum Facharzt.
Das ist genauso gedankenlos und unverantwortlich, wie ohne Beleuchtung in Dunkel und Dämmerstunden mit dem Rad unterwegs zu sein.
Sehen und gesehen werden ist der Grundsatz.
Kommentar hinzufügen
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr