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Di, 10:29 Uhr
13.02.2024
nnz-Forum

Wir fragen Sie Warum?

Wer in der Suchthilfe arbeitet, hat wahrscheinlich nicht nur eine soziale Ader sondern auch das sprichwörtliche "dicke Fell". Was einer Mitarbeiterin des Nordhäuser Suchthilfezentrums aber jüngst im Herzen der Stadt widerfuhr, hat das Kollegium der Diakonie erschüttert. Ein Beitrag für das nnz-Forum...

Sie waren zufällig am Freitag Mittag in der Rautenstraße, gegenüber dem Buchhandel Thalia. Zufällig fuhr auch unsere Kollegin mit dem Dienstwagen des Suchthilfezentrums der Diakonie Richtung Kornmarkt. Da vor ihr eine Straßenbahn hielt musste Sie anhalten, um niemanden zu gefährden. Ihnen viel auf, dass unsere Kollegin ein Kopftuch trug. Eine junge Frau mit einem Kopftuch in einem Auto der Diakonie. Das war zu viel, unerhört, nicht zu glauben, eine Provokation...

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Und Sie begannen unsere Kollegin aufs Übelste zu beschimpfen, zu beleidigen anzuschreien, sie verwendeten Wörter, die wir nicht wiederholen möchten, Wörter bei denen man jedem Kind die Ohren zuhalten muss. Und wir fragen uns Warum? Was ging in Ihnen vor, was war so ungeheuerlich, dass Sie sich dermaßen aggressiv verhielten. Eine junge Frau mit einem Kopftuch im Auto???

Ein derartig aggressives Verhalten ist nur verständlich, wenn Sie sich selbst angegriffen fühlten, aber durch Wen? Unsere Kollegin hat sich bewusst für einen sozialen Beruf entschieden, hat sich dafür entschieden Menschen zu helfen, die in Not gerieten, freut sich mit Ihnen, wenn Sie ihre Probleme bewältigen, wenn Sie ihre Sucht überwinden.

Es hat uns tief traurig gemacht, dass unsere Kollegin, die so viel Empathie ausstrahlt, die so viel Herz, für andere mit sich bringt, so schrecklich beleidigt wurde und nur, weil Sie ein Kopftuch trug.

Wir sind froh und wünschen uns, dass in der Diakonie Menschen arbeiten, die ihre Arbeit nicht nur als Job verstehen, sondern mit ihrem Herz dabei sind und den Anderen als würdevollen Menschen sehen, egal in welcher Lebenssituation er oder sie sich befindet. Und wir wünschen uns, dass auch Sie zu dieser Würde finden.
Das Team des
Suchthilfezentrums der Diakonie
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Kommentare
Envites
13.02.2024, 10.56 Uhr
Unglaublich was in Nordhausen so abgeht, aber Kopf hoch,
das ist und wird und darf nicht normal sein, werden usw.! Kopf hoch, gern auch mit Kopftuch, Kippa oder Mütze. Meine Meinung.
Fönix
13.02.2024, 12.56 Uhr
Zum besseren Verständnis des Geschehens für außenstehende
wäre ein paar zusätzliche Information sehr hilfreich:

Worauf bezieht sich "sie" bzw. "ihnen", wie sind diese Übeltäter einzuordnen?

Gibt es Anhaltspunkte zur Nationalität?

Welcher Altersgruppe sind sie zuzuordnen?

Wie viele waren es in etwa?

Worauf zielten die Pöbeleien und Beleidigungen schwerpunktmäßig ab? Auf das Tragen des Kopftuches, auf das Geschlecht der Trägerin, auf die Tatsache, dass sie offensichtlich für die Diakonie tätig ist?

Mi einer etwas präziseren Beschreibung des Geschehens könnten Fehlinterpretationen sicher vermieden werden, auch wenn die Unsäglichkeit dieses Vorfalls grundsätzlich sicher kaum jemand bestreiten wird.
Leser X
13.02.2024, 13.04 Uhr
Nicht nur in Nordhausen
Das ganze Land - nicht nur Nordhausen - befindet sich in der gefährlichsten Situation seit dem Machtantritt einer gewissen Partei 1933.

Eigentlich sollte man ja meinen, dass 91 Jahre reichen sollten, um die eigene Geschichte aufzuarbeiten. Immerhin sind das drei bis vier Generationen. Und bis vor 35 Jahren funktionierte das auch noch ganz gut. Aber heute...
BerndLuky
13.02.2024, 13.05 Uhr
Ach....
gottchen... Wieder so eine Geschichte aus der Gruft!
Ich frage mal höfflich, ob es augenscheinlich auch dafür Zeugen gab?
Und ich könnte mein Mittagessen darauf verwetten, dass jetzt die Mitarbeiter vom Buchhandel Thalia sich melden!
Und liebe Diakonie, nur mal so am Rande!
Jede Aktion hat immer eine Reaktion!
Wer die letzten Wochen, Monate und auch Jahre aufmerksam die Realität verfolgt hat, sollte sich nicht wundern wenn es Menschen gibt die nicht dem "Wir sind alle gleich" hinterher laufen! Gedenken wir doch mal den aktuellsten Fall "Filipp"! Dieser wurde von einer Muslimen Bande zusammengeschlagen und ist später durch die Folgen verstorben!
Oder nehmen sie ruhig eines der mehr als 3000 Opfer!
Dies liegt an ihnen, welches Opfer sie gerne nehmen möchten!
Es gibt leider viel zuviele davon!

"Konkret gab es (nur im Jahr) 2022 laut BKA 47923 deutsche Opfer bei Taten, zu denen Zuwanderer als tatverdächtig ermittelt wurden. Das waren 18 Prozent mehr als im Vorjahr, berichtet die WELT."

Wir sollten vielleicht wieder mit Ihrer Unterstützung eine "Demo gegen Rechts" machen!
Und um ehrlich zu sein, mir ist die Dame sowas von egal!
Denn ihres Gleichen ist nicht besser zu unseres Gleichen!

Wenn ein Jude mit seiner Kippa in Berlin Neukölln rum läuft, dachten Sie, der wird mit Handküssen empfangen?
Haben Sie gedacht, dass ein Christ in Jerusalem normal durch die Straßen laufen können?
Schauen Sie doch mal bei Google nach: "Ultraorthodoxe Juden spucken auf Christen"!

Sie leben in ihrer Traumwelt vom "Wir sind alle gleich!" und nun hat ihnen mal jemand gezeigt, dass "Sie nicht alle gleich sind" und Sie fangen gleich an mit einem "Mimimiiii"!
P.Burkhardt
13.02.2024, 13.44 Uhr
Erstaunlich !
...egal aus welchem Grund hier rumgepöbelt wurde, das geht überhaupt nicht. Allerdings muss ich dem Gallier ohne Haare (Fön-nix - der Feuervogel kann ja nicht gemeint sein, der schreibt sich anders...) an der Stelle mal Recht geben. Etwas mehr Information zum Hergang wäre hilfreich gewesen um auf die Beweggründe der Pöbelnden zu schließen.

Sollte tatsächlich das Kopftuch der Stein des Anstoßes gewesen sein ist das natürlich als übelste Form der Diskreminierung und des Fremdenhasses zu sehen, gerade vor dem Hintergrund, dass die Kollegin arbeitet und einen echten Dienst an der Gesellschaft verrichtet. Daher sind für mich die Relativierungsversuche eines Vorkommentators nur erklärbar, wenn er genau so eine fremdenfeindliche, intolerante Einstellung hat. Verstehen kann ich eine solche Denke deswegen nicht.
Kobold2
13.02.2024, 17.45 Uhr
Alltagsrassismus,
Gelebte Dummheit, incl. der daraus resultiernden Vorurteile in Reinstform.
Das macht nur noch sprachlos und wütend, genauso, wie die Relativierungsversuche in der Kommentarleiste und den Reaktionen dazu.
Was kommt als nächstes? schwarze Haare? Rock statt Hose? Halbmond statt Kreuzkette?
Mehr Verstand wäre mir am liebsten, aber scheinbar nicht mehr machbar.
BerndLuky
13.02.2024, 18.52 Uhr
Alltagsrassismus
Ach Kobold2 und P.Burkhardt, manchmal kann man echt denken, die beiden sind Geschwister! Labern was vom Rassismus usw.. doch erkennen nicht mal an, dass es auch Rassismus ist, wenn man sagt "alle Menschen sind gleich"! Ich bin nicht "gleich" wie der Afrikaner und auch nicht gleich wie die Dame!
Mein Arbeitskollege ist gleich wie die Dame aber nicht gleich wie Ich oder Sie! (Sagt er sogar selber, globste nit wa!)
Das hat rein garnichts mit Rassismus zutun, das ist Natur und Kultur gegeben!
Ich als alter weisser Cis-Mann darf also solche Aussagen nicht tätigen!
Cultural appropriation usw. ist ja verboten, aber nur wenn es von weissen Cis-Mann getätigt wird! Ich hoffe Sie haben ihre Kindern zum Fasching nicht als Indianer verkleidet ;) ist halt Cultural appropriation!

Rassismus wäre, wenn Ich sagen würde "Vern*chtet Sie, ihre Rasse hat kein Recht zum leben"! Das wäre Rassismus in tiefster Form, was aber auch zum Glück verboten ist!
Denn selbst ich würde sowas nicht tolerieren!
nordhaeuser927
13.02.2024, 23.22 Uhr
Tut mir leid sie desillusionier zu müssen…
BerndLucky, aber sie sind genau gleich wie diese Dame und auch ihr Kollege und wir alle. Inzwischen wurde nämlich festgestellt das es beim Menschen keine „Rassen“ gibt, die Merkmale aller Menschen auf der Welt sind so gleich, dass keine Signifikanten Unterschiede festzustellen sind.
Das was sie hier so von sich lassen ist zudem sehr wohl Rassismus per Definition, ihre eigene zählt da nicht, und zudem sind auch ihre Relativierungsversuche durch Whataboutismus völlig unakzeptabel und entlarvend.
Bitte schämen sie sich wenigstens ein wenig für ihre Worte.
warumauchimmer
13.02.2024, 23.28 Uhr
Bei BerndLuky...
...im Kopf herrscht auch grad Fasching, oder wie soll man diese wirren Beiträge verstehen?

Aktion und Reaktion?
Muss sich die Dame also anpöbeln lassen, weil irgendwo im Rest von Deutschland Jemand - den BerndLuky der vermeintlich gleichen Volk/Gruppe/Religion zuordnet - etwas falsches getan hat? Als Ausgleich sozusagen?
Damit der Dame mal in ihrer "Traumwelt" jemand gezeigt hat, was passiert, wenn man hier in Deutschland - als vermeintlicher Ausländer - einfach so wagt sich einen sozialen Beruf "kulturell anzueignen"?
Kobold2
14.02.2024, 06.24 Uhr
Netter Versuch
Der weiteren Relativierung Herr Luky, mit dem sich sich nur weiter "In die Pfanne hauen"
Zitat: Sie leben in ihrer Traumwelt vom "Wir sind alle gleich!" und nun hat ihnen mal jemand gezeigt, dass "Sie nicht alle gleich sind".
Dafür nehmen sie sich das Recht alle über den gleichen Kamm zu scheren die ihnen nicht biodeutsch genug sind. Da ist dann die Zielgruppe, doch seeeehr gleich.
Was haben denn die von ihnen angeführten Beispiele damit zu tun, daß eine Frau, die offensichtlich in einem Dienstfahrzeug ihrem Job nachgeht und verkehrsbedingt anhält, derart beschimpft und beleidigt wird???
Fischkopf
14.02.2024, 07.09 Uhr
immer dieses mimimi
Man liest und hört nur noch mimimi ...

Fast jeder fühlt sich gemüßigt, irgendwelche Geschehnisse und Begegnungen, die nicht in das schöne Weltbild passen im TV, Radio oder Internet auszubreiten.

Wenn man den Medien glauben schenken würde, dann besteht Deutschland nur noch aus Rassisten und Nazi's.
In NDH anscheinend auch.

Dieses rumgejammer ist ja nicht mehr zu ertragen.
Ich denke, die Diakonie hat ganz andere Sorgen, als sich darüber zu echauffieren, dass ein paar andersdenkende sich über eine Kopftuchträgerin in einem Diakonie Auto aufgeregt haben.

Anmerkung techn. Support:
Es zeigt die Entwicklungen in diesem Land und darf deswegen nicht relativiert werden!
BerndLuky
14.02.2024, 07.39 Uhr
Ahhh..
wenn es also keine (menschlichen) "Rassen" gibt, dann frag ich mich, wieso hier dann alle von Rassismus sprechen...
Ohne Rasse gibt es keinen Rassismus und somit wurde die Frau auch nicht Rassistisch angefeindet, sondern lediglich beleidigt, da sie eine Frau ist die ein Auto fährt!

Finde Sie ihren eigenen dummen Fehler @nordhaeuser927!

Ich schließe mal mit den Worten von Coudenhove-Kalergi ab (Praktischer Idealismus)

„Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen. Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen. Denn nach den Vererbungsgesetzen wächst mit der Verschiedenheit der Vorfahren die Verschiedenheit, mit der Einförmigkeit der Vorfahren die Einförmigkeit der Nachkommen.“
nordhaeuser927
14.02.2024, 08.05 Uhr
Man sieht ja sehr gut…
an BerndLuckys Kommentaren das es Rassismus auch ohne Rassen gibt. Da hat das eine nicht mit dem anderen zutun. Das mit dem „eigenen dummen Fehler“ kann ich dann nur zurückgeben. Denn solange es Leute wie BerndLucky gibt, die in Rassebegriffen denken und Menschen danach einteilen und damit erniedrigen wollen, solange gibt es natürlich Rassismus und das ist auch mehr als logisch. Die Aussage ohne Rassen beim Menschen auch kein Rassismus macht keinen Sinn und steht in keiner Beziehung zu einander. Genau weil eben von einigen in ihrer Traumwelt weiterhin mit rassistischen Ressentiments gearbeitet wird, obwohl es beim Menschen nachweislich keine Rassen gibt, ist Rassismus natürlich weiter existent, denn dieser wird nicht dadurch bestimmt, dass es Rassen gäbe, sondern von denen die Rassebegriffe einsetzen, um andere Menschen abzuwerten.
Es ist schon lustig das hier Menschen von anderen Menschen als dumm bezeichnet werden dürfen, obwohl sie ganz offensichtlich, durch Offenbarung eigener Unwissenheit, diese Bezeichnung eher selbst verdient hätten.
Da wünsche ich mir auch mehr Fingerspitzengefühl beim Technischen Support, Beleidigungen zu unterbinden.

Anmerkung techn. Support:
Das Fingerspitzengefühl wünsche ich mir auch. 😂
Kritiker86
14.02.2024, 08.18 Uhr
Es...
wurden vor kurzen auch Polizisten und Rettungskräfte angegriffen bei einen Einsatz mit deutschen Bürgern. Die Situation zeigt ganz klar, wo die Richtung hin geht. Der Rassismus ist noch lange nicht überwunden, ganz im Gegenteil. Er kommt mit geballter Faust wieder zurück. Wo Armut und unbegründete Angst herrschen....wie 33.....schlägt er zu. Kreischend, Applaudierend in seinen eigenen Untergang. Geschürt durch Einzeltaten von hauptsächlichen Muslimischen Menschen, und einer kompletten unfähigen Regierung. Man sagt zwar immer wir leben in 21. Jahrhundert und da kann sowas nicht mehr passieren. Aber ist völliger Unsinn. Wenn man in einen sozialen Job arbeitet... braucht man ein sehr dickes Fell. Wenn man anders aussieht, und sich anders gibt als der Durschnitt, dann wird man auch anders behandelt. Das Engstirnige denken bekommst halt nicht raus aus vielen Menschen.
E20
14.02.2024, 08.54 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel? Gut jetzt.
diskobolos
14.02.2024, 10.06 Uhr
Rassismus ohne Rassen?
Ob es menschliche Rassen gibt, kann und will ich nicht beurteilen. Es ist wohl auch eher eine Definitionsfrage. Wenn man den Begriff durch "Phänotyp" ersetzt, ist jedenfalls nichts gewonnen.

Was es aber mit Sicherheit gibt, ist Rassismus. Das ist für mich die Vorstellung, dass Menschen, die einem selbst ähnlich sind, als höherwertig zu gelten haben, als solche, die anders aussehen. Von äußeren Merkmalen wird dabei auf Werte, Fähigkeiten, Charakter usw. geschlossen.
Dem Rassismus ähnlich ist Nationalismus
Günther Hetzer
14.02.2024, 10.38 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel?
Wie Bitte
14.02.2024, 11.20 Uhr
Die Versuche, Anfeindungen von Menschen auf Grund anderen Aussehens" (hier: ein Kopftuch)
als "nicht rassistisch" zu relativieren, denn "schließlich tun Menschen mit Kopftüchern andernorts ja auch Böses, da ist es nur gerecht, wenn Kopftuchträgern auch endlich mal selbst etwas Böses widerfährt" ist schlichtweg übelkeitserregend.

Dieselben Leute, die das völlig normal, ja, sogar als gerecht empfinden, sind diejenigen, die auch nicht verstehen, warum in Deutschland Demonstrationen gegen Rechts notwendig geworden sind. Es ist ja niemand rechts oder rassistisch, nur weil er eine Frau, welche ein Kopftuch trägt, verbal attackiert. Das sei schließlich nur gerecht.

Dieselben Leute werden im Krankheitsfall dann von Menschen, die ein Kopftuch tragen, gepflegt, denn wer in der Diakonie arbeitet fragt nicht nach Rasse, Glauben oder politischen Ansichten.
Kritiker2010
14.02.2024, 11.50 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Wir werden das hier nicht weiter relativieren.
nur_mal_so
14.02.2024, 11.57 Uhr
@Fischkopf
Sie sagen, es sei "mimimi" der Medien, wenn diese behaupten, Nazis und Rassisten seien in Deutschland auf dem Vormarsch.
Sie selbst sind augenscheinlich anderer Meinung.
Nun ja, Meinungsfreiheit und so, schon klar.

Nun stellen Sie diese kühne These aber ausgerechnet unter einem Artikel auf, in welchem es um einen rassistisch motivierten Angriff geht (denn nichts anderes als Rassismus ist es, einen Menschen auf Grund von Äußerlichkeiten anzugreifen, da können Sie und Bernd sich ja noch so sehr winden).

Die Dauerphrase "in Deutschland sind alle nur noch Rechts und Nazis" können Sie da getrost steckenlassen, denn ja, zumindest die Leute, welche Sie hier verteidigen, waren es ganz gewiss.

Was mich darüber hinaus erschüttert ist, dass scheinbar nicht ein Passant, welche es auf der Rautenstraße in dem Moment sicher gab, in irgend einer Form eingeschritten ist. Das Wegschauen "mich betrifft es ja nicht", wenn anders Aussehende mitten auf der Straße angegriffen werden, das gab es '33 auch schon zur Genüge.
Kelly
14.02.2024, 13.02 Uhr
Na und ... ?
Da geht jemand einer geregelten Arbeit nach und verdient sich sein Geld.
Was gibt es daran auszusetzen?

Aber halt, ein Kofptuch, das geht ja gar nicht. Da muss etwas dagegen getan werden ... !
Da wird manch wirres Zeug zusammengeschnitten, weil's gerade so passt.
Es fehlt bloß noch die Forderung nach Blond und Blauäugig als Zugangsvoraussetzung zur Arbeit.
Oder der Aufschrei, daß uns die Arbeitsplätze weggenommen werden.
Geht's noch?
Kritiker2010
14.02.2024, 14.43 Uhr
Belege für den Wahrheitsgehalt?
Es geht nicht um Relativierungen, sondern um Erfahrungen der letzten Zeit, die gelegentlich Zweifel an der Vollständigkeit und Richtigkeit solcher Berichte begründen.

Deshalb frage ich noch einmal konkret nach:
Gibt es Menschen, die den Vorfall bezeugen können?
Hat sich dieser wirklich so abgespielt?
Gab es die genannten Reaktionen und hatten sie irgendeinen belegbaren Bezug zum Kopftuch der jungen Frau, die sich deshalb Anfeindungen ausgesetzt sah?

Die Lange Version war dem Technischen Support wohl zu aufregend.
Fischkopf
14.02.2024, 14.50 Uhr
@ nur_mal_so
Sie sind genau der Mensch, der Leute in die rechte und rassistische Ecke schiebt, nur weil man nicht systremtreu zu allem Ja und Amen sagt.

Ich kenne nur diese Version, wie sie im Artikel oben steht. Es wurde ja auch nichts weiter zum genaueren Wortlaut geschrieben. Oder waren Sie dabei und können uns näheres darüber berichten ?

Heutzutage ist man ja schon rassistisch, wenn man die Wörter Negerkuss oder Zigeunerschnitzel in den Mund nimmt.

Und nur, weil mir dieser ganze Hype über Rassismus und Rechte auf die Nerven geht, nehmen Sie sich raus, mir zu unterstellen, ich würde diese Leute und Art tolerieren und Sie verteidigen ?

Diese Aussage ist an Dummheit nicht mehr zu überbieten und zeigt mir, das Sie nur von der Tapete bis zur Wand denken.

@ Support Team

Richtig, es ist auf dem Vormarsch. Aber geschürt wurde dies durch unsere Politiker und Medien selbst.
Rechte und Rassisten etc. gab es schon immer. Wäre nicht so eine riesen Hetze gegen diese und andersdenkende veranstaltet wurden, wäre es auch nicht so ausgeartet und hätte nicht diese Form angenommen, wie es jetzt ist.

Tja, wer Wind sät, wird Sturm ernten.
nur_mal_so
14.02.2024, 15.04 Uhr
Nun ja, Fischkopf,
wie auch Sie kenne auch ich nur die Version, welche im Artikel steht, das ist korrekt.
Während ich den Wahrheitsgehalt jedoch vorerst nicht anzweifle, sondern den Artikel so nehme, wie er hier steht und mich auf nichts anderes beziehe, pauschalisieren, relativieren und bezweifeln Sie alles und ziehen gesamtdeutsche Parallelen - ja, Sie verteidigen das Geschehen damit.
Man braucht also nichts zu behaupten, man muss Ihre Aussagen nur für bare Münze nehmen, so wie ich den Artikel.
Dass Sie selbst ein Rassist seien habe ich zu keiner Zeit behauptet, bin aber stets ein großer Fan des Aschenputtel-Prinzips: Wer glaubt, dass ihm der Schuh passt, der zieht ihn sich selber an.
Bleistift und Lineal
14.02.2024, 16.33 Uhr
Seltsam:
"Sie sind genau der Mensch, der Leute in die rechte und rassistische Ecke schiebt, nur weil man nicht systremtreu zu allem Ja und Amen sagt" wird hier geschrieben unter einem Artikel, in welchem es ganz klar um eine verbale Attacke gegen eine kopftuchtragende Frau geht.

Ich denke, in diesem Statement werden verschiedene Dinge vermischt.
Erstens, dass "Systemkritiker" nur zu gern behaupten, sie würden als Nazis bezeichnet, nur weil sie gegen RotRotGrün sind.
Zweitens: dass ein augenscheinlich rassistisch motivierter Vorfall als rassistisch bewertet wird.

Es erschließt sich mir nicht, wieso "systemtreu zu allem ja und amen sagen" für den Kommentator augenscheinlich dasselbe ist wie mit verbalen Entgleisungen auf eine kopftuchtragende Frau loszugehen.
Aber wenn im Kopf des Kommentators dieses merkwürdige Gemisch vorliegt erklärt das durchaus, wieso er ein Problem damit hat, dass augenscheinlich rassistisch motivierte Ars§ Prozent/&?)&/$"er als Rassisten bezeichnet werden.
Kobold2
14.02.2024, 16.48 Uhr
Das ist ja
An Realitätsverdrehung kaum noch zu überbieten, was hier von sich gegeben wird....
Zitat: " Richtig, es ist auf dem Vormarsch. Aber geschürt wurde dies durch unsere Politiker und Medien selbst.
Rechte und Rassisten etc. gab es schon immer. Wäre nicht so eine riesen Hetze gegen diese und andersdenkende veranstaltet wurden, wäre es auch nicht so ausgeartet und hätte nicht diese Form angenommen, wie es jetzt ist."

Also Schuld sind (wieder mal) die anderen????
Das jeder für sein Denken, Handeln und seine Einstellung selbst verantwortlich ist, ist dann wohl nur etwas für Leute, die in einer Traumblase leben?
Mitternacht
14.02.2024, 17.58 Uhr
Schildumkehr per excellence:
"Die Regierung ist schuld, wenn es immer mehr Nazis gibt, und diese dann auf kopftuchtragende Frauen losgehen! Aber wagt es nicht, diese Leute dann auch tatsächlich als Nazis zu bezeichnen, das sind nämlich gar keine! Und hört endlich mit den Demos gegen Rechts auf, denn Nazis gibt es überhaupt nicht, die sind einfach bloß nicht regierungstreu!"

Das kann nur in völlig verwirrten Köpfen Sinn ergeben.
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