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Mo, 19:00 Uhr
29.01.2024
Demonstrationen in Nordhausen

Immer wieder montags

Die nnz hatte in letzter Zeit einige Demonstrationen zu dokumentieren und der "Spaziergang" am Montagabend ist da eine feste Größe. Die ersten auf dem Rathausplatz waren heute aber andere...

Noch bevor der Montagszug eintraf, beschallte die MLPD den Rathausplatz. Etwas vereinsamt vor dem leeren Platz versicherte man, dass man auch schon mehr Leute zusammengebracht hat in der Vergangenheit.

Das Aufgebot der MLPD hatte heute erste Platzwahl (Foto: agl) Das Aufgebot der MLPD hatte heute erste Platzwahl (Foto: agl)


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Fehlendes Publikum ficht die Redner nicht an, man zeigte sich froh, das liegt in der Natur der Sache, das dass Land den Antifaschismus offenbar wieder für sich entdeckt habe. Aber der Organisationsgrad? Verbesserungswürdig. Nur ein paar Gewerkschaftsfahnen habe man im gestrigen Demozug erblickt, kritisiert ein Redner. Außerdem im Portfolio Bauernprotest, Agrarsubvention und Lokführerstreit.

Pünktlich ging es für die "Spaziergänger" auf den Montagsmarsch (Foto: agl) Pünktlich ging es für die "Spaziergänger" auf den Montagsmarsch (Foto: agl)

Derweil vor der Touristeninformation geredet wurde, versammelte sich vor dem Roland der gewohnte Montagsmarsch. Pünktlich um 18.30 Uhr machte man sich fahnenschwingend auf den Weg die Rautenstraße hinab. Aus dem Zug von überschaubarer Größe schallte es "Wir sind das Volk", einen Autocorso, Traktoren oder Lkw hatte man dabei heute nicht im Rücken.
Demonstrationen in Nordhausen am 29. Januar 2024 (Foto: agl)
Demonstrationen in Nordhausen am 29. Januar 2024 (Foto: agl)
Demonstrationen in Nordhausen am 29. Januar 2024 (Foto: agl)
Demonstrationen in Nordhausen am 29. Januar 2024 (Foto: agl)
Autor: red

Kommentare
Leser X
29.01.2024, 19.07 Uhr
Und die Zahlen?
Wer hatte denn nun mehr Teilnehmer? Die MLPD oder die anderen?
Erpel1311
29.01.2024, 20.18 Uhr
Zahlen?
Die paar Leute... Wahrscheinlich alles die Kommentatoren, die gestern schön über die Sonntagsdemo hergezogen sind. Aber was seid ihr für ein lächerlicher kleiner Haufen. Ihr seid bei weitem nicht das Volk....
Alex Gösel
29.01.2024, 21.25 Uhr
Wo war denn NDH zusammen heute?
Schade, gerade heute hätte ich mir nochmals ein zusammentreffen von NDH zusammen gewünscht, gerade auch in Zusammenarbeit mit der sicher nicht ganz unumstrittenen MLPD! Gerade heute hätte man den "Spaziergängern" doch die Stirn bieten können, oder vor was hat NDH zusammen Angst? Warum gibt es kein zusammen mit der MLPD? Sollten nicht alle Antifaschisten zusammen halten?
P.Burkhardt
29.01.2024, 21.29 Uhr
ich finde es gut ...
... das die beiden radikalen Ränder ihre Minderzahl derart zur Schau stellen.
H.Freidenker
29.01.2024, 21.42 Uhr
Hallo Erpel, ganz schön vollmundig !
, sicher waren nicht viele Demonstrierende vor Ort, aber viele der Gleichgesinnten haben eine Stimme und mit der sollten sie rechnen,wenn im Herbst gewählt wird.
G.Auer
29.01.2024, 22.33 Uhr
Russenfahnen nein Danke
Die Russen hatten wir lange genug in der Gegend. Wir waren schon mal Iwan-Delux in der DDR, Deutsche ohne eigene Machtposition. Es wurde doch immer abgenickt, was der Russe vorgab. Wer deren Fahnen schwingt, kann nicht für Deutschland sein. Denn die wünschen sich, dass der große Diktator wieder seine Einflüsse auf uns erweitert. Der Weste hatte zwar den Ami, aber der hielt die Zügel weitaus lockerer in der Hand und eine eigene Entwicklung zu.
alf-gordon
30.01.2024, 04.10 Uhr
Vernünftiges zum Montag
Auch wenn es vergleichsweise wenige waren , ist es doch bemerkenswert , daß es immernoch Gründe gibt diese friedlichen Menschen auf die Straße zu treiben.
Harzer Jung
30.01.2024, 08.52 Uhr
Wer mit den Fahnen eine Diktatur protestieren geht,
der sollte nicht nach Nordhausen zusammen rufen, denn diese Menschen gingen am Sonntag für den Erhalt der Demokratie und gegen menschenfeindliche Politik auf die Straße. Die Organisatoren sollten dankbar dafür sein, dass alle Menschen in diesem Land ihren Protest zum Ausdruck bringen können. In Russland ist das nicht möglich.
Wie Bitte
30.01.2024, 08.53 Uhr
Warum gehen die Antifaschisten von #nordhausen zusammen nicht mit der MLPD? Und warum -
- kommen sie nicht auch zur Montagsdemo?, wird hier provozierend gefragt.

Nun, zum ersteren: "Nie wieder ist jetzt" war eine überparteiliche, unabhängige Demonstration, bei der ausdrücklich gewünscht ist, weder einzelne Parteien noch einzelne Bündnisse in den Vordergrund zu stellen. Es war ausdrücklich gewünscht, keine Parteiflaggen mitzubringen, um die breite, geschlossene, durch die ganze Gesellschaft gehende Ablehnung Rechten Gedankengutes in den Vordergrund zu stellen.
Das ist schon mal das erste, was "Nie wieder ist jetzt!" von den Montags-Spaziergängen abhebt: dort sieht man anhand der Beflaggung sehr genau, für wen Stimmung gemacht wird.

Auch das ist ein nämlich wesentlicher Unterschied: "Nie wieder ist jetzt" ist keine Demonstration für die aktuelle Regierung gewesen oder für einzelne Parteien. Es war eine Demonstration gegen das salonfähig gewordene rechte Gedankengut, welches die Gesellschaft spaltet. Diesen Unterschied zu sehen ist ganz wesentlich: dass man, wenn man sich gegen Rechts ausspricht, nicht automatisch für die aktuellen politischen Zustände ist. Das wird nur von den Gegnern nicht (ein-)gesehen, geschweige denn verstanden.

Warum man sich wünscht, "Nie wieder ist jetzt!" oder zumindest das sich dort ebenfalls engangierende #nordhausenzusammen hätte gestern auf den Montagsspaziergang treffen sollen kann ich mir nur mit dem Wunsch erklären, dass es dann Krawall hätte geben sollen.
Diesem Wunsch wird nicht entsprochen werden, weil es dem widerspricht, was die Bündnisse gegen Rechts wollen: Sie wollen deeskalieren und ein Bewusstsein dafür schaffen, was man als alternativer Wähler bereit ist, so alles zu übersehen, zu ignorieren oder gar zu unterstützen, nur um es der Ampel mal so richtig zu zeigen.

Ich erwarte nicht mehr, dass die Montagsspaziergänger oder AfD-Wähler sich auf diese Argumentation einlassen, geschweige denn bereit sind, sie anzuerkennen.
E20
30.01.2024, 09.08 Uhr
@G.Auer
na, dann warten wir mal bis Ende des Jahres, wenn Donald wieder "America first" ruft und Europa den Geldhahn zudreht, ob Sie dann noch die amerikanische Flagge hissen?
Damals war der Russe der Diktator, heute ist es der Ami !
Bodo Bagger
30.01.2024, 09.42 Uhr
Warum sollte man überhaupt auf einer Demo mitlaufen,
die primär aus dem linken bis linksextremen Spektrum gespeist wird, wie z.B. der Fall München zeigt?
Warum solle ich bei einer Demo mitlaufen, die eine FDP, CDU oder CSU wahlweise ins rechte (was immer auch das Entscheidungskriterium ist) bis rechtsextreme Spektrum verortet?

Ich bekämpfe keinen Rechtsextremismus (zumal dieser Begriff ja derzeit sehr fluide ist), indem ich mich mit Linksextremisten gleich mache. Da spielt es auch keine Rolle, ob dort Parteifahnen wehten oder nicht (auf den Demos gabs bisher von Parteifahnen bis hin zu Tötungsaufrufen so ziemlich alles, inklusiver linksextremer, vom VS beobachteter Anmelder).
Lulu22
30.01.2024, 10.07 Uhr
stimme E20 vollkommen zu;
die Gründung einer neuen Partei Namens Dava Deutscher Ableger zu Erdogans türkische AKP( heute bei ntv gelesen) ist doch v.......iel schlimmer als gegen die AFD zu schimpfen. Diese Dava Partei muss verboten werden, wenn die an die Macht kommt, dann haben wir wirklich Diktatur.
Leser X
30.01.2024, 10.32 Uhr
Lulu
Wie kann denn Dava an die Macht kommen, wenn sie als Zielgruppe nur Türkischstämmige vertreten soll? Wieder so ein Versuch, Ängste zu schüren, um Stimmung zu machen. Genau der Stoff, aus dem sich rechte Rattenfänger nähren.
Marino50
30.01.2024, 11.21 Uhr
Leser X - und türkische Bürger
Nur so am Rande bemerkt: In der BRD leben ca. 2,9 Mio. türkisch-stämmige Mitbürger. Da kann man schon einmal eine Partei gründen, wenn man das möchte.
Real Human
30.01.2024, 11.23 Uhr
MLPD, AfD und Zarismus – Wie passt das zusammen?
Antwort:
Die Abschaffung der freiheitlich demokratischen Grundordnung in Deutschland ist ihr gemeinsames Ziel!

Gut, dass die Demokratiefeinde alle ihre Flagge zeigen! Jetzt kann jede(r) wissen, was sich da – noch halb im Untergrund – zusammenbraut. Eine Fahne fehlt noch wie der sprichwörtliche unsichtbare Elefant im Raum … aber die darf strafbewehrt nicht gezeigt werden. Schwarz-Rot-Gold soll dies oft nur bemänteln.

Die Begründung liefert eine Wikipedia-Seite:
„Die Farben Schwarz-Rot-Gold spielten auch eine nicht unbedeutende Rolle in der Völkischen Bewegung. Grundsätzlich bestand dort die Tendenz, die Farben der alten Nationalbewegung zu übernehmen und für die eigenen Zwecke anzupassen.“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarz-Rot-Gold#Polarisierung_im_Flaggenstreit)

„ein lächerlicher kleiner Haufen.“? (Erpel1311)

Warten wir die vor uns liegenden Wahlen ab! Eine unsichtbare denkfaule murrende Masse war schon immer die größte Chance aller Demagogen!

„Den Teufel spürt das Völkchen nie,
Und wenn er sie beym Kragen hätte.“

(Mephistopheles zu Faust.)
Tauben52
30.01.2024, 11.53 Uhr
Putins Vasallen marschieren montags fleißig mit
Ganz Europa unterstützt die Ukraine in ihren Kampf gegen das mörderische Putin Regime und hier meinen einige Leute den Kriegsverbrecher in Deutschland vertreten zu müssen. Während die Wirtschaft Westdeutschlands nach dem 2. Weltkrieg durch den Marshallplan zu Wohlstand gekommen ist, so wurde Ostdeutschland durch Russland gradenlos ausgebeutet und die DDR wurde mit stalinistischen Methoden am Leben gehalten. Nach dem Zusammenbruch der sowjetischen Besatzungsmacht wurden uns hunderte von ha an versuchten Boden durch Munitionsrückstande hinterlassen. Die AfD und BSW entpuppen sich immer mehr als Ableger von Putin in Deutschland. Aus einem stalinistischen System hat Putin nach seiner Machtübernahme einen aggressiven imperialistischen Staat geformt. Wer dieses unmenschliche System auch in Deutschland haben möchte, der muss sich für AfD oder BSW entscheiden und die Fahne Russland jeden Montag zur Schau stellen.
P.Burkhardt
30.01.2024, 12.14 Uhr
Türkische Partei in Deutschland...
... die Wahlberechtigung in Deutschland setzt unter anderem die deutsche Staatsangehörigkeit und Volljährigkeit voraus. Volljährige türkischstämmige in Deutschland lebende waren es etwa 1,4 Mio. (2022, statista)... wieviel davon auch die deutsche Staatsbürgerschaft haben, konnte ich nicht ermitteln.

In Deutschland sind insgesamt mehr als 61 Mio. Menschen wahlberechtigt (BT-Wahl 2021, BAMF)

Wenn also von den 1,4 Mio. Türken tatsächlich alle wahlbetechtigt sind und alle die Türkenparzei wählen, dann kommen sie bei einer Wahlbeteiligung von 50 Prozent (also etwa 30 Mio. Stimmabgaben der 61 Mio. Wahlbetechtigten) auf 4,66 Prozent der Stimmen. Ganz ehrlich, Ihre Ängste sind unbegründet @ LuLu22, Marino50
Marino50
30.01.2024, 12.53 Uhr
P.Burkhardt und unsere türkischen Mitbürger
Ich habe absolut keine Angst. Aus dem Alter bin ich raus, Ängste zu haben. Es war lediglich eine Feststellung bzw Zahl, die ich mitgeteilt habe. Meine Angst ist größer vor Ameisen und Spinnen aber nicht vor irgendwelchen Parteien oder Gründungen. Für solche Sachen habe ich genügend Lebenserfahrungen gesammelt.
Paulinchen
30.01.2024, 13.15 Uhr
Lange hab ich...
.... ueberlegen müssen, was in unserer Parteienlandschaft noch fehlt. Jetzt kam, was kommen musste, eine türkische Partei in Deutschland. Bin gespannt, wie lang die Wahllisten bei den nächsten Wahlen sein werden. Vielleicht sind sie ähnlich lang, wie unsere Toilettenpapierrollen. Denn da gibt es bestimmt noch viele weitere Gastländer unter uns, welche es der Türkei nachmachen.
P.Burkhardt
30.01.2024, 13.31 Uhr
Und? Wo wäre das Problem @Paulinchen ?
Es gibt in Deutschland bereits knapp 100 politische Parteien mit Wahlbeteiligung (Wikipedia). Es ist doch im Sinne der Demokratie, wenn jede Meinung seine parlamentarische Vertretung findet ... im Interesse der Machbarkeit gibt's dann eben die 5 Prozent-Hürde. Sie kennen die Parabel mit den vielen Köchen - erleben wir ja gerade.
Hackelberry
30.01.2024, 14.04 Uhr
Immer wieder Montags...
...demonstriert die Russland Partei mit ihren Fähnchen als Alternative durch deutsche Städte und am Dienstag dann eben die Türkei Partei. Wir deutschen, weltoffenen Patrioten und die integrierten Migranten treffen uns dann Sonntags. So ist das in einer Demokratie.
Asche auf mein Haupt, dass ich diesen Beitrag mit Russen - Fahnen überhaupt gefüttert habe. Mea culpa.
P. Kortschagin
30.01.2024, 20.11 Uhr
Montagsdemo auf antifaschistischer Grundlage!
Um es zum wiederholten male klar zu stellen: Das Internationalistische Bündnis besteht bundesweit aus 40 Trägerorganisationen. Es ist ein überparteiliches Bündnis. Eine der 40 Trägerorganisationen ist die Bundesweite Montagsdemobewegung auf antifaschistischer Grundlage und eine weitere ist die MLPD. Der Sinn eines überparteilichen Bündnisses ist nicht, dass sich die Parteien in ihr verstecken, sondern gleichberechtigt und auf Augenhöhe mit den Bündnispartnern zusammenarbeiten und auch öffentlich zeigen. Mit von der Partie hier in NDH sind z.b. auch aktive Gewerkschafter. Die Bundesweiten Montagsdemo auf antifaschistischer Grundlage distanziert sich hiermit – auch wiederholt – von den „Montagsspaziergängern“ deren Versuch es ist, in NDH eine reaktionäre „Querfront“ zu etablieren. Die erst genannten, protestieren und wollen dabei um jeden Preis den Kapitalismus erhalten, also genau die Gesellschaftsordnung, welche die aktuellen Krisen gesetzmäßig erzeugt. Die Letzteren treten für eine Verbesserung der sozialen Lage der werktätigen Massen ein und diskutieren eine revolutionäre Perspektive zum Krisenchaos des Imperialismus. Und ja, die Genossen der MLPD in diesem Bündnis reden vom echten Sozialismus und meinen das auch so. Sie reden nicht von einer DDR 2.0 sondern von einem echten Sozialismus, der die Lehren aus dem Verrat am Sozialismus gezogen hat!
Spätestens jetzt, nach dem Treffen von Potsdam, in dem Massendeportationen von Asylanten, Migranten, Flüchtlingshelfern usw. beraten wurden, kann keiner ehrlichen Herzens behaupten, er wüsste von nichts, dass sei alles ganz harmlos.
Genau das wurde auf der Montagskundgebung von uns zuallererst zur Sprache gebracht. Deshalb die Notwendigkeit zur Zusammenarbeit mit dem Bündnis #ndhzusammen. Was sie jedoch daran hindert, ist ihr Antikommunismus. Nur man kann nicht gleichzeitig Antifaschist und Antikommunist sein, sonst versinkt man im Sumpf des Opportunismus und landet am Ende dann doch bei den Faschisten oder zumindest bei deren Mitläufern. Deshalb haben wir auch am Sonntag an der antifaschistischen Demo teilgenommen. Mit Sprechchören wie: „Hinter dem Faschismus steht das Kapital, der Kampf um Befreiung ist International!". In diesem Sinne!
Alex S.
30.01.2024, 20.55 Uhr
Kurze Klarstellung
die Kundgebung hat nicht die MLPD angemeldet, sondern die Ortsgruppe der Bundesweiten Montagsdemobewegung auf antifaschistischer Grundlage. Die MLPD ist bei uns allerdings als verlässlicher Partner immer gern gesehen. Und ja, wir begrüßen es ausdrücklich, dass sich dieser Tage das breite antifaschistische Bewusstsein der Mehrheit der Leute in diesem Land in etlichen Demonstrationen und Kundgebungen manifestiert und die faschistische Gefahr auch klar und deutlich als diese erkannt und benannt wird. Das sollte auch dem letzten Anhänger der angeblichen „Alternative“ zeigen, dass die Leute mehrheitlich nicht willens sind die Fehler der Geschichte zu wiederholen. Übrigens haben Kommunisten, Gewerkschafter und Sozialdemokraten bereits 1920 zusammen gegen die faschistischen Freikorps gekämpft. Weshalb also heute diese bewährte Tradition nicht aufgreifen? Des Weiteren eine kurze Anmerkung zu Real Human und seinem Post: “MLPD, AfD und Zarismus – Wie passt das zusammen? Antwort:
Die Abschaffung der freiheitlich demokratischen Grundordnung in Deutschland ist ihr gemeinsames Ziel!“ die exemplarisch für den hier verbreiteten Antikommunismus steht: 1. muss der Begriff der „Freiheit“ geklärt werden und die Definition von „Freiheit“ ist im Allgemeinen abhängig von der Klassenlage des Definierenden. Ein Elon Musk wird z.B. unter „Freiheit“ etwas ganz anderes verstehen als die Menschen in Palästina. Ein Björn Höcke und seine Förderer aus der Bourgeoisie werden unter „Freiheit“ ihre Freiheit verstehen die Arbeiter nach Belieben auszubeuten und sich die Taschen voll zu machen. Dazu genießen sie schon heute die Vorteile ihrer bürgerlichen Demokratie und bereiten mit ihrer Hilfe den Faschismus,, vor der für die Arbeiterklasse und ihre Verbündeten die brutalste, chauvinistischste Unterdrückung und Ausbeutung bereithält. Die MLPD und die Bundesweite Montagsdemobewegung werden sich im Gegensatz dazu immer auf die Seite der Arbeiterklasse und ihrer Verbündeten schlagen um gemeinsam mit ihnen ihre Freiheit von Ausbeutung und Unterdrückung zu erstreiten.
Übrigens, Herr Glashagel, es hätte "Lokführerstreik" heißen müssen statt "Lokführerstreit".
Alex Gösel
31.01.2024, 10.42 Uhr
#nordhausen zusammen vs. Montagsdemo vs. Spaziergänger - erster Teil
Ein Kommentator schreibt: "Nie wieder ist jetzt war eine überparteiliche, unabhängige Demonstration, bei der ausdrücklich gewünscht ist, weder einzelne Parteien noch einzelne Bündnisse in den Vordergrund zu stellen. - Dem kann Ich so nicht zustimmen: allein durch die ersten Redner, wovon sogar einer der Initiatoren ist, stellt sich eine gewisse Partei doch in den Vordergrund, oder?

Weiterhin schreibt der Kommentator: "Es war ausdrücklich gewünscht, keine Parteiflaggen mitzubringen" - Ich habe nochmals im entsprechenden Artikel alle Bilder durchgeklickt und habe lediglich Gewerkschaftsfahnen gesehen, Parteiflaggen waren nicht zu sehen, oder irre Ich mich hier?

Weiterhin wird geschrieben: "Nie wieder ist jetzt ist keine Demonstration für die aktuelle Regierung gewesen oder für einzelne Parteien." - Sicher bin Ich mir da nicht, siehe mein Eingangssatz! Es wäre ja auch zu verwegen, wenn die eigene Regierung gegen sich Stimmung machen würde, oder?

Weiter geht's im zweiten Teil...
Alex Gösel
31.01.2024, 10.44 Uhr
#nordhausen zusammen vs. Montagsdemo vs. Spaziergänger - zweiter Teil
Weiterhin schreibt der Kommentator: "Warum man sich wünscht, "Nie wieder ist jetzt!" oder zumindest das sich dort ebenfalls engangierende #nordhausenzusammen hätte gestern auf den Montagsspaziergang treffen sollen kann ich mir nur mit dem Wunsch erklären, dass es dann Krawall hätte geben sollen." - Ich habe mir nicht gewünscht, dass sich #nordhausen zusammen mit den reaktionär-rückwärtsgewandten Montagsspaziergängern treffen soll oder gar auf Krawall aus wäre. Ich habe lediglich behauptet, dass man genau diesen rückwärtsgewandten Kräften Paroli hätte bieten können, von irgendeiner Gewalt ist hier kein Wort, oder? Solche Kräfte kann man im Moment nur mit cleverness bekämpfen! Dazu zählt keine Gewalt!

Für mich hat #nordhausen zusammen mittlerweile doch einen eher zweifelhaften Anstrich: Hat doch einer der Redner für Eintritte "in die demokratischen Parteien" geworben. Die Montagsdemonstranten werben wenigstens offen für ihre Partei, das ist in meinen Augen schon glaubwürdiger! Außerdem wusste ich bisher nicht, dass in der Bundesrepublik "undemokratische" Parteien zugelassen sind!

Herr Birkefeld, Sie scheinen hier einiges durcheinander zu bringen! Die Schwarz-rot-goldene Schlandfahne ist auf zusammenkünften des Int. Bündnis nicht gern gesehen, bei den "Spaziergängern" dagegen schon. Übrigens, gerade Sie, als "echter Mensch" sollten wissen, dass MLPD und AfD zwei absolute Gegenpole sind!

Also nochmals die Frage: Vor was hat #nordhausen zusammen Angst?

Ende.
roni
31.01.2024, 12.20 Uhr
Tja wovor haben sie Angst ?
Schaut man sich die Protagonisten mal an, dann beantwortet sich die Frage von selbst. Mehr darf ich dazu nicht schreiben....
Dieser Hass und Hetze gegen die AFD wird langsam lächerlich, wenn es nicht so traurig wäre.
Real Human
31.01.2024, 14.24 Uhr
Zwischen ideologischen „Gegenpolen“ besteht immer auch ein Zusammenhang!
Diese Erkenntnis habe ich sogar dem 1953 in Workuta geborenen Sergej Lochthofen voraus, obwohl der eigentlich mehr Lebenserfahrungen als ich haben müsste. Der hielt nämlich nichts vom politischen „HUFEISEN-MODELL“ als ich mit ihm bei einer politischen linken(!) Demo in Erfurt zusammentraf. Das Hufeisenmodell ist – wie die meisten politischen Theorien – ein Modell, das zur Veranschaulichung einer nie ganz begreifbaren Realität dienen soll. Aber es ist selbstverständlich nur ein MODELL!

Es beschreibt – vielleicht zu einfach aber anschaulich! – politischen EXTREMISMUS.

Will man z.B. eine anarchisch sozial polarisierte Wildwest-Gesellschaft , z.B. einen Neoliberalismus, für den z.B. Donald Trump steht oder eine egalitäre mit dem Ergebnis eines „Homo sovieticus“, der ein ähnlich antriebsloses Leben führt wie der Adlige Oblomov in Iwan Gontscharows gleichnamigen Roman?

Eigentlich gibt es nur Nord- und Südpol. Die Gesellschaft der sich selbst als „intelligent“ bezeichnenden Primaten ist aber multipolar/dimensional.

Marx, auf den sich die MLPD beruft, machte es sich oft gefährlich einfach:

„Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretirt, es kömmt drauf an sie zu verändern“ (11. Feuerbachthese)
Würden Sie sich von jemandem operieren lassen, der/die noch nicht mal das Physikum bestanden hat?

Und so haben sie in Russland Revolution mit Menschen gemacht, die ein religiöses Untertanentum „mit der Muttermilch eingesogen“ haben. Stalin verbrachte 2 Jahre in einem orthodoxen Priesterseminar bevor er geheime marxistische Zirkeln kontaktierte. Autoritäres verbindet sich mit Autoritärem – auch ein Charakteristikum von Links- und Rechtsextremismus.

DIE LINKE nannte sich einmal programmatisch und zukunftsweisend „Partei des Demokratischen Sozialismus“. Das „Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit“ fällt in die Zeit des Personenkults zurück, ohne überhaupt definieren zu KÖNNEN(!!!) was „vernünftig“ und „gerecht“ sein soll!

Immer wieder montags: „Avanti Dilettanti!“
P.Burkhardt
31.01.2024, 15.19 Uhr
Egal, wie man zu MLPD oder...
...Kommunismus, Sozialismus steht. Ich bin froh, dass es eine breite Front gegen Nazis und Fremdenhass gibt. Wir sollten darauf achten, dass bei allen Unterschieden in den Weltbildern und Ansichten der Beteiligten diese uns jetzt nicht auseinanderdividieren. Es gilt, erneute faschistoide Ideen in Deutschland zu verhindern.... das sollte Kommunisten, Liberalen, Christdemokraten, Sozialdemokraten, Grüne und Gewerkschaften und viele mehr im Grunde zusammenhalten.
BerndLuky
31.01.2024, 18.40 Uhr
irgendwas..
läuft hier gewaltig schief!
Die Linken solidarisieren sich mit der Ukraine (Misanthropic Division usw.) und wenden sich Mütterchen Russland ab!
Und viele Teile der Rechten gehen auf die Seite von Mütterchen Russland und lassen ihre Gleichgesinnten in der Ukraine fallen!

Die Welt wird immer bekloppter, ich vermisse die 90er Jahre!
Und solange auf solchen Demos noch Russlandfahnen gezeigt werden, werde ich diese natürlich meiden!
Bubo bubo
31.01.2024, 19.41 Uhr
@ P. Burkhardt
Sie haben es fast begriffen. Wenn Sie in Ihrer Aufzählung der guten Demokraten dann doch bitte noch die Kommunisten streichen würden (Grün hat für mich zwar momentan auch ein ganz übles Geschmäckle, aber nicht jeder aus diesem Spektrum stellt einen Extremisten dar), lägen wir in unseren Auffassungen so ziemlich überein.
Links ja, rechts ja, sämtliche extremistische Ausprägungen definitiv nein!
Lautaro
31.01.2024, 19.55 Uhr
Nun Herr Kortschagin....
Was sie alles unter "rechts" vermuten, sind meistens Vertreter der Arbeiterklasse, denen es unter Kohl schon nicht sehr gut ging. Aber unter den Sozialhenkern von Schröder und seinen grünen Auxilien gab es dann richtig eins auf die Mütze. Löhne von 3-4 Euro die Stunde waren dann keine Seltenheit mehr und die Jobcenter von Rot/Grün trieben diesen sogenannten Arbeitgebern diese Lohnsklaven auch noch zu.
Irgendwann in den 2010Jahren half die Demographie den ausgebeuteten Arbeitern. Es wurden nämlich immer weniger und die ersten Unternehmen waren gezwungen ,Menschen über50 einzustellen.....und ihnen sogar noch menschenwürdige Löhne anzubieten.
So ging das natürlich nicht weiter und Frau Merkel hat 2015 reagiert. Dass nur ein geringer Prozentsatz ihrer lieben Kleinen von damals unsere heutigen Pflegebedürftigen und Rentner versorgt, juckt die Frau aus der Uckermark überhaupt nicht....nach dem Motto...."ganz viel rein, ein paar von denen werden schon was taugen......den Rest übernimmt der Steuerzahler "
ICH möchte das nicht mehr. Und ich werde jede Partei wählen, welche mir einen Ausweg anbietet !
RWE
31.01.2024, 20.02 Uhr
P.Burkhard
die Kommunisten haben mehr Menschen auf dem Gewissen wie die Nazis! Beide Idiotien sind abzulehnen!
HisMastersVoise
31.01.2024, 21.51 Uhr
Verstehe ich nicht !
Jeden Montag laufen ein paar Leute durch Nordhausen und ab Dienstag suchen dann alle den Sinn der Aktion und füllen die Lauferei mit Motiven. Und am Montag laufen sie dann wieder. Habt Ihr wirklich nicht Wichtigeres zu tun oder vielleicht etwas Sinnvolleres?
P.Burkhardt
31.01.2024, 22.16 Uhr
@Bubo Bubo @RWE
ich bin in der Beziehung absolut bei Ihnen ... allerdings haben wir gegenwärtig eher ein faschistoides Problem....und nur, weil sich die Kommunisten dem Widerstand gegen diese Menschenverachter (Stichwort Remigration) anschließen, sollten wir uns deswegen nicht auseinanderdividieren lassen.
diskobolos
31.01.2024, 22.40 Uhr
Ich stimme Ihnen zu, Real Human, aber
die von Ihnen zitierte 11. Feuerbachthese (die Welt verändern, statt sie nur zu interpretieren) ist doch wohl das Gegenteil von "es sich einfach machen". Es ist nach Brecht "Das Einfache, was schwer zu machen ist".

Was das Ganze nun mit der Auswahl eines Operateurs zu tun hat, entzieht sich meiner Erkenntnis. Vielleicht können Sie den Operateur konkret benennen. Aber auf viel Verständnis dürfen Sie damit hier nicht rechnen.
Bubo bubo
31.01.2024, 22.47 Uhr
@HMV
Sinnhaftigkeit liegt in der Ablehnung von Extremismus begründet. Linksextremistische Bestrebungen gehören genau so klar abgelehnt, wie ihr rechtsextremistisches Pendant.
Wer dieser faktischen Darstellung nicht zustimmen möchte, ist mitnichten Demokrat, sondern ausschließlich Blender!

PS: Nordhausen zusammen, gegen gewünscht künstliche Verzerrung des demokratischen Meinungsspektrums!
Rainer H.
21.05.2024, 23.19 Uhr
MLPD wer braucht die denn noch.
Sind das nicht die fünf Hanseln die mit dem Lautsprecher durch die Kante laufen. Die spielen doch keine Rolle. Nur Alex Gösel blüht richtig auf.
Alex Gösel
22.05.2024, 13.11 Uhr
Keiner schiebt uns weg!
Werter Rainer H.,

erstmal Danke für Ihre Aufmerksamkeit und ihrem durchaus wohlwollenden Kommentar! Es ist wirklich schön, wie sehr Sie an der Politik der MLPD und meiner politischen Meinung im besonderen interessiert sind! Das freut mich sehr und die Genossen der MLPD bestimmt auch! Kommen Sie doch einfach Montags dazu, hören sich an, was die Montagsdemonstranten zu sagen haben und sehen Sie, wie sich die "Spaziergänger" benehmen und diskutieren mit auf Augenhöhe!

Ich finde, solange wie derartige Zustände in Politik und Wirtschaft herrschen, braucht es mehr denn je Parteien wie die MLPD und weitere fortschrittliche Parteien und Gruppierungen und keine rückwärtsgewandten, monarchistischen und terroristischen Reichsbürger-Bewegungen und AfD-nahe Gruppen wie "Patriotische Union" und Co.!

Mit sozialistischen Grüßen!
Hans Dittmar
22.05.2024, 22.38 Uhr
MLPD wohl alle arbeitslos
Wenn ich mir die ganze Bundesregierung ansehe, und die fehlenden Abschlüsse, dann reicht mir das schon. Ich denke die Genossen werden den dann nur noch toppen. Vermutlich Lebenskünstler, Hartzer etc.
P. Kortschagin
24.05.2024, 11.53 Uhr
Antikommunismus der plumpesten Art
Meinem Kommentar vom 30.01.24 möchte ich noch hinzufügen:

@Hans Dittmar, ich versichere sie, die MLPD ist eine Arbeiterpartei. Ihre Mitglieder sind zu über 70 Prozent Malocher. Das mag ihnen vielleicht nicht passen, ist aber so. Das Arbeiter und Arbeiterinnen verstärkt von Arbeitslosigkeit betroffen sind, liegt in der Natur ihrer Klasse. Sie sind die "Humanressource" die im Produktionsprozess notwendig ist, damit der Mehrwert entsteht, der dieser Klasse durch das Kapital gestohlen wird. Mit immer weniger Arbeitskraft immer mehr produzieren erhöht die Profite. Das ist u. a. ein Grund für die Massenarbeitslosigkeit.
Ihre Unterstellung die Mitglieder der MLPD seien "arbeitslose Lebenskünstler" oder ungebildete, verkrachte Existenzen, können sie nicht beweisen und trifft nicht zu. Ich kenne kaum belesenere und allseitig gebildetere Menschen. Darum wird in der Organisation ständig gerungen! Denn wer die Welt verändern will, muss sie erkennen.
Das die Kundgebungen wenige Teilnehmer haben, hängt u. a. mit solchen Artikeln s.o. und den häufig antikommunistisch motivierten Kommentaren zusammen. Das es sehr viel Mut und Standhaftigkeit braucht, sich diesem gesellschaftlichen Gegenwind entgegenzustemmen ist nicht jedermanns Sache. Das hält einige Sympathisanten ab an diesen Kundgebungen teil zu nehmen. Dazu braucht es eine gewisse proletarische Härte die heute unter den lohnabhängig Beschäftigten nicht leicht zu finden ist. Man arbeitet zwar für wenig Lohn, mit vielen Überstunden, unter miesen Arbeitsbedingungen bis zum Umfallen, aber dagegen und für die eigene Klasse zu kämpfen ist ein anderer, sehr viel höherer ideologischer Anspruch. Dazu muss man den Untertan hinter sich lassen, dazu braucht es ein gestähltes Klassenbewusstsein und eine echte Perspektive. Diese Perspektive kann nur im echten Sozialismus liegen, wo sonst? Im Faschismus? Im Kapitalismus, der gerade grandios in ALLEN gesellschaftlichen Fragen scheitert? Im Feudalismus? - Wohl kaum! Wie der Weg zum Sozialismus aussieht, wie dieser Kampf geführt werden muss, dass muss geklärt werden. Und der Antikommunismus soll genau das verhindern. Gegen Umweltzerstörung, Faschismus und Krieg! Vorwärts zur Arbeiteroffensive!
Lautaro
24.05.2024, 15.00 Uhr
@P. Kortschagin
Geht es vielleicht ein wenig kleiner ?
Dass wir beide ein wenig mehr soziale Gerechtigkeit für die prekär Beschäftigten dieses Landes wollen, ist mir schon klar.
@Hans Dittmar.....lach*
Sie wollen allen ernstes Menschen eine Meinung absprechen, welche 45 Arbeitsjahre hinter sich haben....und jetzt arbeitslos sind ?
P. Kortschagin
25.05.2024, 16.37 Uhr
"Und durch Deutschland geht ein tiefer Riss, dafür gibt es keinen Kompromiss!"(Kurt Tucholsky)
@Lautaro, es ist erfreulich, wenn sie für "ein wenig mehr soziale Gerechtigkeit für die prekär Beschäftigten dieses Landes (eintreten) wollen". Bleiben zwei Fragen: Wieso nur "ein wenig mehr"? Und: Wieso nur für die "prekär Beschäftigten?"

Und : Nein es geht eben nicht kleiner! Zwei große Gefahren rollen auf uns zu, die wenn sie zur Entfaltung kommen, die Existenz der Menschheit bedrohen:
1. die globale Umweltkatastrophe, die in wesentlichen Merkmalen bereits irreversibel begonnen hat,
2. die Gefahr eines mit Massenvernichtungswaffen geführten 3. Weltkrieges. Fast alle imperialistischen Staaten rüsten dafür auf, auch die BRD!

3. Müssen wir weltweit eine zunehmende Faschisierung der Regierungen und Staatsapparate feststellen, eine regelrechte faschistische Tendenz. Diese Entwicklung ist eine notwendige Folge aus den oben genannten Gründen. Denn die Faschisten weltweit, auch in Deutschland, leugnen jegliche menschengemachte Umweltkatastrophe, was in der Folge vorsätzlich die Menschheit in Gefahr bringt, wenn aus Maximalprofitgründen die Ausbeutung von Mensch und Natur weiter so betrieben bzw. noch gesteigert wird und damit die Lebensgrundlagen der Menschheit nachhaltig zerstört wird.

Um die Bevölkerungen der einzelnen imperialistischen Staaten in einen Krieg zu treiben, ist es notwendig sie ideologisch dafür vorzubereiten. Mit Chauvinismus, Rassismus und völkischem Nationalismus oder, je nach kultureller Tradition, mit der faschistischen Auslegung jedweder Religion.
Dafür braucht das Kapital den Faschismus.

Die faschistische Regierungsmethode wird dann vom herrschenden Finanzkapital gewählt, wenn die demokratische erkenn- und spürbar für die Massen scheitert. Genau das tut sie im Augenblick. In beiden Varianten, bürgerliche Demokratie oder Faschismus ist die herrschende Klasse das Finanzkapital. Die Welt ist unter Imperialisten vollständig aufgeteilt und 14 Neuimperialisten ringen in ihren Regionen um die Vormachtstellung. Das bedeutet in der Außenpolitik Krieg und in der Innenpolitik Repression! - Nein ich glaube nicht, dass das Klein in Klein mit etwas Kompromiss hier und Mauschelei da zu beseitigen ist. Hier muss man an die Wurzel des Problems. Und das ist der Kapitalismus!
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