eic kyf msh nnz uhz tv nt
Mi, 09:26 Uhr
06.09.2023
Baustellenreport

Zwei Jahre Bauarbeiten an der B4

In den kommenden Jahren werden umfassende Sanierungsarbeiten an der vielbefahrenen B4 von Nordhausen nach Niedersachswerfen stattfinden. Die Arbeiten werden voraussichtlich zwei Jahre in Anspruch nehmen, kündigt jetzt das Landesamt für Verkehr an...

Der betroffene Bereich erstreckt sich vom Beethovenring in Nordhausen bis hinter die Kreuzung Northeimer Straße / Geschwister Scholl-Straße in Niedersachswerfen.

Anzeige Refinery (lang)
Im Iaufenden Jahr wird zunächst der Abschnitt zwischen dem Grenztriftweg (Albert-Kuntz-Sportpark) und der Freiheitsstraße saniert. Dieser Bereich wird nochmals in vier Bauabschnitte unterteilt, um den Anwohnern aus Rüdigsdorf bzw. der Ellern-Siedlung den Zugang zur Bundesstraße zu ermöglichen. Die Bauarbeiten beginnen am 11.09. mit dem nördlichen Abschnitt von der Freiheitsstraße bis zur Rüdigsdorfer Straße. Bis zum Jahresende folgen die nächsten drei Unterabschnitte bis zum Grenztriftweg.

Im kommenden Jahr wird die Sanierung von der Freiheitsstraße bis nach Niedersachswerfen durchgeführt. Auch für diesen Bauabschnitt sind mehrere Unterabschnitte geplant, die derzeit mit den Fachabteilungen abgestimmt werden.

Im Zuge der Sanierungsarbeiten wird auch eine Senkung der Erdoberfläche im Bereich der Fahrbahn der B4 vor dem Ortsausgang von Nordhausen beseitigt. Abschließend wird im Jahr 2025 der Abschnitt vom Beethovenring bis zum Grenztriftweg saniert. Der Wasserverband Nordhausen nutzt die Sperrungen aus, um eigene Versorgungssysteme zu erneuern.

Bauleistungen können nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. Umleitungen werden in Richtung Niedersachswerfen über Beethovenring, Stolberger Straße, Petersdorf, Buchholz und Neustadt nach Niedersachswerfen eingerichtet. In Richtung Nordhausen erfolgt die Umleitung über Woffleben, Gudersleben, Obersachswerfen, Günzerode nach Nordhausen. Die Straßenbauverwaltung hofft auf Verständnis für die notwendigen Sanierungsarbeiten.

Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Piet
06.09.2023, 10:12 Uhr
Nein
Da fehlt mir jegliches Verständnis. Man versucht nicht einmal bessere Lösungen zu finden. Die Straße ist völlig in Ordnung. Und der Zeitraum ist Wahnsinn mal sehen wie lange gearbeitet wird. Und das bei Spritpreisen um 1,90 Euro.
Magnet
06.09.2023, 12:27 Uhr
Umleitungen
Die Umleitungsstrecke von Niedersachswerfen nach Nordhausen ist in dem Abschnitt von Gudersleben nach Günzerode via Mauderode in einem katastrophalen Zustand. Eigentlich eine einzige Schande für eine Gesellschaft. Wer dann über die Abkürzung Woffleben nach Herreden fahren möchte, den erwartet eine nicht Normgerechte Straßenbreite mit extremer Gefährlichkeit bei Gegenverkehr. Das kann nicht gut gehen bei der Menge an Verkehr und Bauzeit.
wissender
06.09.2023, 12:28 Uhr
Verständnis?
Nein! Es gibt sicher viel schlechtere Straßen wie z.B. den Darrweg ab Kreisel 2 u.a.. Als Auflage sollte hier eine rollende Arbeitswoche für die bauausführenden Firmen erteilt werden. Arbeiten bis 22.00 Uhr und ab 6.00 Uhr morgens. Die Pendler tun mir einfach nur Leid. Diese Umleitungsstrecken sind ja schon schtrafbewährt.
henry1966
06.09.2023, 12:56 Uhr
Das bedeutet.....
....das wohl von Niedersachswerfen Richtung Nordhausen und umgekehrt die Busse wieder mal Umleitung fahren müssen. Kaum ist endlich die Geschwister-Scholl-Straße in Niedersachswerfen für den Verkehr freigegeben worden, schon muss an andere Stelle wieder gesperrt werden, damit man ja VIEL Zeit und Geduld aufbringen muss, um nach Nordhausen zu kommen. IRRSINN!!
blackbird
06.09.2023, 13:10 Uhr
Einzige Lösung - Bürgergeld ?
Wenn ich die Kilometer zusammenrechne, das zu zahlende Geld für Sprit und Autoverschleiß , komme ich zu dem Schluss, dass die einzige Lösung für uns abgehängte Dörfler die Kündigung und der Bezug von Bürgergeld ist.
Anders ist das für Geringverdiener ökonomischer Unsinn.
Da geh ich ja arbeiten für NICHTS !
2 Jahre Bauzeit ? Nichts gegen die Kollegen vom Bau, aber der Glasfaserausbau auf unserem Dörfle hats mal wieder gezeigt.
Die ausländischen Subunternehmer haben schneller, länger und besser gearbeitet und das sicher zu geringerem Lohn. Dann kann eben nicht ewig Pause gemacht werden und 16 Uhr Feierabend. Schaut euch mal andere Gegenden an. Glaube kaum, dass die Erfurter sich sowas gefallen lassen würden.
Südharzmensch
06.09.2023, 13:15 Uhr
Nordhausen Chaos City
Mehr ist nicht mehr zu sagen. Wir Berufspendler müssen die bittere Pille schlucken. Wer ersetzt und die Spritkosten und die Zeit?
O__pi
06.09.2023, 13:16 Uhr
Umleitung B4
Verständnis? Die Umleitung könnte über Gudersleben, Mauderode, Günzerode wesentlich kürzer sein. Die Straße in der Ortslage Mauderode ist aber seit Jahren im Bau. Der Rest bis nach Günzerode ist ein besserer Feldweg. Seit der Wende, und sicher auch lange vorher, wurde daran nichts geändert. Diese Straße, die L1039, ist eine Landesstraße. Durch die kürzere Umleitung könnten Energie, Zeit und Kosten gespart werden. Und das auch schon bei vielen vorherigen Umleitungen.
Haben sie sich mal die Straße in der Ortslage Gudersleben angeschaut? Wer kann über diese Straße eine Umleitung mit solch hohen Verkehrsaufkommen führen?
Wer auch immer für diese Verkehrsführung verantwortlich ist kann mit Unverständnis und Widerstand rechnen.
HarzBiker99
06.09.2023, 15:05 Uhr
2 Jahre Bauzeit?
Für Verständnis sollte man nochmal erklären warum die Bauzeit so lange ist.
Für die Erneuerung der paar km bei so einer langen Bauzeit unter Vollsperrung und der wichtigsten Nordverbindung fehlt mir jegliches Verständnis.
Bierchen
06.09.2023, 15:23 Uhr
Ein Blick ins Eichsfeld.......
....... lässt den Nordhäuser weinend zurück. Leinefelde bekommt Umfahrungen in jede Himmelsrichtung, etliche größere Dörfer werden umfahren, der Allgemeinzustand der Straßen ist zu unserem Landkreis ein Unterschied wie Tag und Nacht. Von der Ortsumgehung von Nordhausen, Sachswerfen, Ilfeld redet keiner mehr. Auch daran sieht man die Qualitäten der hiesigen Verantwortlichen im Heute und der Vergangenheit. Und da wird fabuliert Frau " Nett und Freundlich" als OB zu wählen, anstatt Herrn "Gestanden und Direkt". Armes Nordhausen........
Auf geht's am Sonntag!!
Kama99
06.09.2023, 16:21 Uhr
Ich habe es vor 15 Jahren ....
mal in Dänemark erlebt, das eine 4spurige Straße auf einer Länge von 300 Metern , innerhalb von 2 Tagen komplett saniert wurde. Die Strecke vom Beethoven-Ring bis Kreuzung in Nsw ist ca. 5 km lang. Wie lange es dauern würde wenn die Dänen bauen würden kann sich jetzt jeder selbst ausrechnen.
Hallogemeinde
06.09.2023, 16:34 Uhr
wäre es nicht sinnvoll
vorher wenigstens die Brücke "Europakreuzung" fertigzustellen bevor man die nächste Starße sperrt??? Diese Fehlplanungen dieser Verkehrsplaner gehen ein echt auf die ... Einfach nur noch Chaos in NDH. Vergesst bei euren Umleitungenen nicht den LKW Verkehr. Da wird dann auf den engen Straßen wieder alles kurz und klein gefahren und die nächste Sperrung steht bevor.
@blackbird, da gebe ich ihnen völlig Recht. Die Bauzeiten sind eine Katastrophe! Vor München hat man auf der A9 einen Abschnitt von ca. 20km in ein paar Monaten komplett saniert. 6 Spuren!
Doerfler
06.09.2023, 18:06 Uhr
Warum fällt mir bei DIESER Bauzeit...
... immer ausgerechnet der Guinness-Rekord von Anfang Juli 2022 ein?
Ich meine die in 5 Tagen fertiggestellten 75km mehrspurige Schnellstraße zwischen Amravati and Akola in Indien...
Vielleicht sollten Aufträge künftig nicht mehr an den billigsten Anbieter sondern an den Anbieter mit der kürzesten Bauzeit vergeben werden.
Denkt mal drüber nach...
Irrenhaus
06.09.2023, 18:10 Uhr
Der Chaos beginnt
Wer hat sich so etwas ausgedacht.Das Chaos ist schon vorprogrammiert aber wen interessiert es wie man täglich zur Arbeit kommt.,
ew187
06.09.2023, 19:46 Uhr
Es braucht einen Doppel Wumms
Hier kulminiert die Unfähigkeit unserer Lokalpolitik zum Wohle der weichgespülten Bauunternehmen in Zeiten der Lifetime-Balance.
An Unfähigkeit nicht zu toppen. Das Spiegelbild des jahrelang währenden Kompetenzgerangel der Stadtverwaltung. Es ging schon immer und geht besser -wo?- im Eichsfeld, fahrt Mal hin, gleich hinter Rehungen.

Die Liste der Unfähigkeit :
-
-
-
-
-
- Infinity
Neelix
06.09.2023, 21:23 Uhr
Nicht zu vergessen der Tourismus
Abgesehen von der Wahnsinns Belastung für die Pendler, LKWs, Busse, Umleitungs- Orte usw. sehe ich auch ein Problem für den Tourismus. Z.B. ist am 17. September Thüringer Wandertag in Ilfeld. Hätte man mit der Sperrung nicht noch eine Woche warten können? Und Wanderer und andere Touristen werden nun eher in die Region Bad Sachsa oder Stolberg fahren als zu uns. Schade bzw. problematisch für unsere touristischen Angebote. War nicht mal eine einspurige Ampel- Lösung im Gespräch?
Hans Dittmar
07.09.2023, 13:09 Uhr
B4 Zum Glück behindern weitere Baustellen den Verkehr
Zum Glück hat man die Bochumer-Straße im Bereich Rewe gesperrt, die Brücke an der Gerhart-Hauptmann-Straße ist noch zu und in Niedersalza wird an der Salza auch die Fahrbahn geflickt. Wer weiß, wo sich noch irgend etwas zum Bauen findet. Als Oberbürgermeister hätte man bessere Lösungen oder Zeitabsprachen verabreden können, auch wenn es nicht die eigenen Baustellen sind. Man ist seinen Bürgern als "Oberbürgermeister" verpflichtet. Aber so ein Chaos habe ich noch nie erlebt. I
76er
08.09.2023, 00:18 Uhr
Umgehungsstraße B4
Seit 2009 gibt es die fertigen Planungen einer Umgehungsstraße von der B243 zwischen Hesserode und Nordhausen beginnend Westlich an Nordhausen vorbei und vor Niedersachswerfen wieder auf die alte B4. Angeblich fest vorgesehen im Bundesverkehrswesenplan 2030 . Im weiteren Verlauf soll die B4 dann an Niedersachswerfen und Ilfeld vorbeigeführt werden bis zum Netzkater.
Was ist aus diesem Projekt geworden?
Die geplanten Umleitungen sind für die Pendler eine Zumutung , über 4000 km pro Jahr mehr Fahrweg. Oder 600 Euro Mehrausgaben für Sprit.
Die Straße von Beethoven Ring bis Niedersachswerfen ist bis auf ein paar Stellen im guten Zustand. Da ist die Freiherr von Stein Straße, die Darre und die Bochumer Str viel schlechter.
Baut die Umgehungsstraße und dannach kann doch die alte B4 verkehrsberuhigt umbauen für Anlieger.
Leser X
08.09.2023, 10:06 Uhr
76er
Und wenn man jetzt noch zu den Kilometern und Kosten die geraubte Lebenszeit hinzu rechnet, ist das wie früher sterben. Das meine ich ohne Ironie.
Schröti
11.09.2023, 17:09 Uhr
und was ist mit den Handwerkern.....?
....die manchmal mehrmals täglich aus Richtung Niedersachswerfen nach Nordhausen müssen um Aufträge zu erledigen. Dem Kunden kann man die Mehrkosten an Diesel und Zeit nicht in Rechnung stellen, vor allem nicht den öffentlichen Auftraggebern.
und noch was... können wir mal bitte die Leute kennen lernen, die solche wahnsinnigen Entscheidungen mit den Straßensperrungen treffen. Von denen erwarten wir eine plausieble Antwort!
ndhmann
11.09.2023, 17:41 Uhr
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
ndhmann
11.09.2023, 17:42 Uhr
Die Frage der Handwerker ist
berechtigt.
Aber die gehen lt. Habeck nicht pleite, die hören nur 2 Jahre auf zu arbeiten.
Es betrifft fast alle Bürger in der Umgebung und niemanden interessiert es ernsthaft. Einfach nur traurig. Eine mehr als bescheidene ,,Planung " der gesamten Bauphase. Deutschlandweit gibt es aber auch Projekte die dauern mit Planung, Genehmigung, Bau und Einzug nur Wochen. Kommt immer darauf an wen es betrifft bzw. zu Gute kommen soll.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)