Die Auseinandersetzungen zwischen dem beurlaubten Oberbürgermeister und dem Landrat Nordhausens werden inzwischen bundesweit verfolgt. Aus der saarländischen Landeshauptstadt erhielten wir die erste Ankündigung einer Kandidatur für die im September neu zu vergebende Stelle des Oberbürgermeisters …
Mirko Welsch, Vorsitzender des Regionalverbandes WEST der UNABHÄNGIGEn will neuer Nordhäuser Oberbürgermeister werden. (Foto: M.Welsch)
In der Osternacht erreichte unsere Redaktion ein erstes Willensbekenntnis des freiberuflichen Politikberaters Mirko Welsch. Er kann sich vorstellen, als funabhängiger Kandidat zur Wahl anzutreten. Welsch schreibt: Was sich hier die Bürgermeisterin und der Landrat erlauben, grenzt nach meiner Ansicht an Machtmissbrauch. Der Rote Filz im Rathaus und im Landratsamt braucht hier die Rote Karte. Demokratiehass darf kein fester Bestandteil der Kommunalpolitik werden.
Mirko Welsch war 2016 wegen Björn Höcke aus der AfD ausgetreten und trat als Bundessprecher der Homosexuellen in der AfD zurück. Im Jahre 2018 kandidierte er bereits in seiner Heimatstadt Saarbrücken als Oberbürgermeister, jedoch ohne Erfolg. Da er offensichtlich kein Blatt vor den Mund nimmt wurde Welsch schon dreimal wegen Beleidigung zu Geldstrafen verurteilt. Laut seinem Facebook-Eintrag ist er derzeit Vorsitzender des Regionalverbandes WEST der UNABHÄNGIGE und arbeitet als persönlicher Referent einer fraktionslosen Landtagsabgeordneten.
Ob es Welsch mit seiner Kandidatur wirklich ernst meint, werden die nächsten Tage und Wochen in Nordhausen zeigen.
Vielleicht verschlimmbessern wir uns ja auch mit ihm?
Mir gefällt es nicht so recht, wenn ein Bürgermeister, oder eine Bürgermeisterin keinen Bezug zur Stadt hat. Dann kommt die Politik in den Vordergrund und die Burgenaehe tritt in den Hintergrund. Wie ist doch gleich der Name des Amtes?
Vielleicht verschlimmbessern wir uns ja auch mit ihm?
Mir gefällt es nicht so recht, wenn ein Bürgermeister, oder eine Bürgermeisterin keinen Bezug zur Stadt hat. Dann kommt die Politik in den Vordergrund und die Burgernaehe tritt in den Hintergrund. Wie ist doch gleich der Name des Amtes?
Was hat dieser Mann mit Nordhausen zu tun? Möchte vielleicht nicht noch jemand aus einem Kannibalen Dorf antreten? Der könnte gleich seine Konkurrenten und Widersacher auffressen.
ist es gar nicht so schlecht wenn jemand OB wird der nicht aus der Gegend kommt. Dann weiß er wenigstens nicht was da so abgeht. Und schlimmer als jetzt kann's ja eh nicht werden...
Gegen Postenschnorrer ohne Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten gibt es Gegengift
Fragwürdige Figuren ohne Berufserfolge versuchen immer wieder, Bürgermeister-Sessel zu erklimmen. In Süddeutschland soll es ein geschasster katholischer Priesterschüler 114mal versucht haben ! Das deutsche Wahlrecht bietet meines Wissens bei Kandidaturen für eine kommunalen Wahlbeamten-Stelle in Gemeinden mit mehr als 22'000 Einwohnern die Möglichkeit, mindestens fünfzig Garantie-Schreiben von ortsansässigen Garanten für den Kandidaten einzufordern. Der Nordhäuser Wahlausschuss könnte mit dieser Klausel zweifelhafte Existenzen abwimmeln.
nach Frau K. hat hier gerade noch gefehlt. Auf so einen hat Nordhausen gewartet...
Dazu noch mehrfach vorbestraft wegen Beleidigung, zeigt dass der Herr sich jetzt schon zwangsläufig daneben benehmen wird, oder? Na, den MUSS man doch wählen, oder? Ein absoluter Sympathieträger... (Zynismus)
Dabei dachte ich dass der erste April schon vorbei wäre...
Der Beitrag wurde deaktiviert von vgf Schmähkritik
Nordthüringer
10.04.2023, 18:13 Uhr
Willkommen im politiksumpfverseuchten Nordhausen, Herr Welsch ! (2. Versuch)
Möglicherweise benötigt man in dieser Stadt unvoreingenommene OB-Bewerber wie Sie,
um diesen klüngelbehafteten und undurchdringlichen Morast von seinen langjährigen
Politik-Eliten, welche offenbar glauben, ihr Amt auf Lebenszeit gebucht zu
haben, zu befreien.
Insofern für Ihre OB-Kandidatur viel Erfolg, es gibt nicht viel zu verlieren ...
Jendricke, Rieger, Müller, Iffland, Mohr, ...und Co beweisen seit nahezu dreißig Jahren, dass sie es nicht können und nur die gut dotierten Posten untereinander aufteilen.
Man hat also die Wahl zwischen gesicherter Armut für die Nordthüringer Region oder einem, der zumindest einmal Leben in die neapolitanische Nordhäuser Versorgungsmaschine bringt.
.....da macht sich so einer einen Spaß weil er diese unrühmliche Geschichte um OB und Nordhäuser System im www gefunden hat. Bleibt mal cool. An die Parteien. Stellt Kandidaten auf und benennt Sie. CDU hat das ja schon gemacht. Linke. Aufstellen und benennen. Dann bei denen sowieso für wen in der Stichwahl. Kommen die sicher nicht hin. SPD. Frau mittlerweile verbrannt Rieger oder doch ihr Mäzen Jendricke. Afd. Mal Farbe bekennen. Anti geht immer. In Verantwortung wollen wir auch mal sehen. Freie, parteiunabhängige auch gerne gesehen. Aber den Kasper aus dem Saarland braucht es dazu nicht. Guten Abend noch. Und morgen früh wieder pünktlich zur Arbeit. Der Staat braucht ja Geld für die Verwaltungsgerichte.
sieht es eher aus, dass man vom Regen unter die Traufe gerät. Und aus dem Saarland gab es sowieso noch nie einen vernünftigen Politiker! Also vergiß es Junge!!!
braucht jemanden der sich mit dieser Region identifiziert und hier vernetzt ist und keinen wegen Beleidigung zu Geldstrafen verurteilten Selbstdarsteller! Wir brauchen jemanden der vermittelt und verbindet und nicht jemanden der spaltet.
Also nein Danke Herr Welsch
Allein diese Aussage lässt auf "neu-braunen", heute eher blauen (Blau ist bekanntlich das neue Braun!), Filz schliessen, oder?
Außerdem: homosexuelle in "rechten" Parteien sind ja nun auch nichts neues mehr, man denke da nur an einen gewissen "Ernst R." in den frühen 1930er Jahren, oder? Und was mit diesem "Ernst" passiert ist, braucht man ja nicht weiter auszuführen, oder?
auch wenn er betont, sowohl mit Linken als auch mit AfD zusammenarbeiten zu wollen und zu können, ist er doch selbst aus der AfD ausgetreten auf Grund des Höck'schen Rechtsrucks und dessen homophoben Äußerungen (Welschs eigene Aussagen).
Soweit ich das sehen kann war das bis dato aber auch der einzige politische Lichtblick des Herrn Welschs.
Ansonsten ist Welsch Corona-Leugner, teilt auf seinem facebook-Kanal Inhalte, die nachträglich wegen nachgewiesener Falschinformation gelöscht wurden, erteilt zwar lautstark Gendern eine Absage, schreibt in seinen Beiträgen dennoch selbst mit Gender-Doppelpunkt (wie hier auch in der nnz dokumentiert) und so weiter und so fort.
Was ihn jetzt 500 Kilometer weit forttreiben mag ins Thüringische Nordhausen, wo er immer wieder beklagt, dass die wenigsten Politiker für ihren Beruf qualifiziert sind, nun jedoch selbst Oberbürgermeister einer Kleinstadt werden will, die er gar nicht kennt (und daher vom "Roten Filz" im Nordhäuser Rathaus schreibt, dabei ist der derzeitige OB, dessen Stelle er haben will, parteilos und nicht "rot"), das weiß er vielleicht nicht einmal selbst.
Was qualifiziert ihn?
Immerhin: er hat es geschafft, dass man über ihn spricht. Seine letzten Wortmeldungen sind älter als sechs Monate.
Für mich ist Herr Welsch schon allein deshalb nicht integer,
weil er zwar des Rechtsrucks der Saarländer AfD wegen (für die er Björn Höcke verantwortlich macht) aus der AfD ausgetreten ist, jedoch weiterhin für eine AfD-Politikerin als persönlicher Referent arbeitet.
Sollte man, wenn man eine politisch Entscheidung trifft, dann nicht auch zu 100Prozent zu deren Folgekonsequenz stehen, statt sein Mäntelchen in den Wind zu hängen? Es sagt zumindest eine Menge über eine gewisse moralische Elastizität aus.
Ich glaube, Herr Welsch sollte sich selbst und den Nordhäusern seine Kandidatur ersparen.
aber eines kann ich euch jetzt schon versprechen: Nachdem man den amtierenden bis auf weiteres suspendiert hat und ein unbekannter Westimport kandidieren möchte bekommt doch das Sprichwort: "Wel(s)ch ein Wahlkampf!" eine eigene Bedeutung, oder?