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So, 18:02 Uhr
02.04.2023
nnz-Forum zu OB IN NOT

O weh, Nordhausen

Gestern war ja wieder mal so ein Tag, wo sich Fensterputzen so gar nicht lohnt. Vorgestern war ein Tag, wo es Nordhausen mal wieder in die BILD geschafft hat. Wenn ich richtig aufgepasst habe, waren die sogar schneller als dem "Volk" sein Nachfolgeblatt. Wende ich mich doch mal der Kommunalpolitik zu...


14 Dienstpflichtverletzungen werden dem OB seit etwa 4 Wochen vorgeworfen. Braucht man so viel, um einen einzigen Oberbürgermeister des Amtes zu entheben? Da würde ich doch gern mal die gesamte Liste einsehen. Ich hoffe, da steht nicht drauf, dass er mal aus Versehen mit dem Werbekugelschreiber ein wichtiges Dokument unterschrieben hat.

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Wer hat soviel Zeit auf Arbeit, um erst mal 14 Gründe zu sammeln und warum wird nicht nach dem ersten Grund gleich mal reiner Tisch gemacht?

Warum bekommt der OB nicht einfach einen Einschreibebrief in´s Haus, dass er ab morgen nicht mehr kommen muss?

Warum wird er um 8.40 Uhr entsprechend Foto von DREI Mann aus dem Haus eskortiert? Haben die 3 ihm auch seine Waffen abgenommen? Mit oder ohne Gegenwehr? Oder haben sie gar keine gefunden?

Warum war um die Zeit schon ein Fotograf da, der dezent ein paar Bilder von hinten macht? Fragen und keine Antwort, auch in den Diskussionen hier in der nnz nicht.

Da kommen doch Erinnerungen an die Zeiten hoch, die die Älteren unter uns gern die guten, alten Zeiten nennen. Vielleicht gar nicht zu Unrecht? Da wurde ein "Differenzstandpunkt" (so wurde der Streit im DDR-Deutsch gerne genannt) zwischen Peter Heiter und Klaus Hummitzsch sicher auch mal bei einer Tasse Kaffee oder einem Bier beigelegt. Dabei haben sich Beide auch mal ein Schimpfwort an den Kopf geworfen, aber eben die für Nordhausen beste Alternative gegen die Bezirksoberen ausgehandelt. Damals war´s.

Heute kämpfen die Behörden in NDH gegeneinander. Seit viel zu viel Jahren. Offenbar ist es auch ganz egal, wie der OB heißt und welcher Partei er angehört oder auch nicht. Wer will jetzt eigentlich noch neuer OB werden?
Gerda Hassmagd
Autor: psg

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Leser X
02.04.2023, 19:13 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB
Leser X
02.04.2023, 19:19 Uhr
Interessant...
... wie voreingenommen die Redaktion hier vorgeht. Aber das deckt sich mit der einseitigen Parteinahme gegen die Stadtverwaltung, die ich schon sehr lange wahrnehme.
Schnapsglas
02.04.2023, 19:28 Uhr
Wer sind die Herrn Herrn Heiter und Hummitsch?
Bitte um Aufklärung... Sonst ist der Bericht nicht ganz zu verstehen?
Interna
02.04.2023, 20:22 Uhr
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
geloescht.20240214
02.04.2023, 20:54 Uhr
Die Antworten ..
..auf die Wer und Warum Fragen des Artikels wären spannend. Aber sicherlich nie beantwortet.
Chase
02.04.2023, 22:10 Uhr
Traurig
Ich habe gedacht: FAST wie bei Putin oder Erdo. Diese Art und Weise ist für mich auch sehr verstörend und einschüchternd. Er hat ja keinen umgelegt. Und so was in Nordhausen, beschämend. Und woher wusste die Presse davon? Ich bin traurig. So ist nicht Nordhausen!!!
Teja
03.04.2023, 08:23 Uhr
Wer war wer?
Die Herren Heiter und Hummitsch waren die Vorgänger im Amte als Bürgermeister und einer Art Landrat in der DDR.
Derartige boshafte Kindereien wie in der heutigen Politik gab es da nicht. Diese Probleme wären im Miteinander gelöst worden ohne demokratischen Medienrummel......
Diese jetzige Show schadet Nordhausen insgesamt mehr als sie nützt.
Laut bestehendem Gesetz gilt immer noch die Unschuldsvermutung,Bis zur Feststellung der Schuld.
Wie ist aber hier verfahren worden?
Gerade dies lässt allen möglichen Spekulationen freien Lauf.
Schnapsglas
03.04.2023, 09:42 Uhr
@teja: Danke.
Danke jetzt ist der Bericht zu verstehen.
Wernernaumann
03.04.2023, 09:47 Uhr
O weh
Nur ein Satz von mir: Die Möchtegernzukunftsbürgermeister haben schon mal die Startlöcher freigemacht und betreten.
Pitagyros
03.04.2023, 11:24 Uhr
Wer ist der Nächste
Werden demnächst auch Stephan Klante, Frank Rostek oder Mathias Marquardt abgelöst, wenn Sie sich nach Ansicht des Landrates nicht wohlfeil verhalten. Der Stadt Nordhausen hat der oberste Verwalter des Kreises einen gehörigen Knüppel zwischen die Beine geworfen. Der von den Bürgern der Stadt direkt gewählte Bürgermeister wird bei vollen Bezügen von seinem Schreibtisch geholt und die Arbeit bleibt liegen. Natürlich steht in allen Diskussionen derzeit im Raum in wie weit diese Art von Wahlkampfhilfe der favorisierten Kandidatin hilft. Eine Bewerberin, die möglicherweise nur durch die Hilfe solch schmutziger Tricks die Höhen des Amtes erreicht, will wahrscheinlich auch niemand.
Tatsächlich, liebe NNZ ist es eine sehr bedeutsame Frage, warum der Fotograf seit 8.40 Uhr vor dem Rathaus parat stand. Wer hat ihm gesteckt, dass um 9.00 Uhr 3 Uniformierte den Oberbürgermeister aus seinem Dienstgebäude eskortieren werden. Der Kreis derer, die das wussten ist so groß nicht.
Windhauch
03.04.2023, 11:40 Uhr
Nun, ...
... dass es in den „Staatlichen Stellen“ der DDR keine „Kindereien“ oder auch handfeste Auseinandersetzungen gegeben hätte, wage ich zu bezweifeln.
Schließlich waren es (sind es) auch nur Menschen.

Allerdings, und dass ist Fakt, hätten etwaige „Unstimmigkeiten“ nicht die breite Öffentlichkeit erreicht.
Vielmehr wäre (ist) seinerzeit die SED-Kreisleitung (ehemaliger Sitz in der Wallrothstr. 4) als sogenannter „Schlichter“ eingeschritten und hätte (hat) die uneinsichtigen Kontrahenten wieder auf Parteilinie gebracht.
Bei schwierigeren Problemen hätte (hat) sich die Kreisdienststelle des MfS (ehemals in der Dr.-Kurt-Fischer-Str. heute Ludolfinger Str. 3) als nachdrücklicher Unterstützer „angeboten“.

Eine medienwirksame „Ausweisung aus dem Amt“ wäre garantiert unterblieben.

Gute, alte Zeiten eben!?
ArreeTim
03.04.2023, 12:40 Uhr
Herrn Hummitzsch war als Kollege
Nach der Wende ein toller Kollege, der überhaupt nicht überhöht und seine Erfahrungen teilte, Lustig berichtete er so auch einmal über die in Nordhausen bis Ende der DDR bestehende Skatrunde, die damals Spitzen ganz unterschiedlicher Coleur, freundschaftlich und überraschend, verband. Er hat gern gelacht, Selbstironie war ihm nicht fremd.
Paulinchen
03.04.2023, 13:03 Uhr
Als der ehemalige Bürgermeister....
.... F. Lande seines Amtes enthoben wurde, hat man kaum etwas darüber gelesen.

Er hat Fehler gemacht und musste dafür seine Stelle als BMW von einer, auf die andere verlassen.
Aber entwuerdigende Fotos gab es darüber nicht. Waren die Paparazzi zu feige den OB Buchmann von vorn abzulichten? Ich mochte den OB schon ein Jahr, nach seiner Amtseinführung nicht, obwohl ich ihm zuvor noch ein gutes Händchen für sein Amt gewünscht hatte.

Aber solch einen Abgang hat er nicht verdient. Und schon gar nicht mit diesen "Leibwächtern". Da hat wohl jeder Anstand im Rathaus versagt.

Zumindest ist das meine Meinung zum fälligen Abgang des OB. Man tritt nicht nach, wenn jemand gefallen ist. Die ehemalige Verteidigungsministerin bekommt ja auch schon einen Zapfenstreich, den sie aus meiner Sicht, keines Falls verdient hat.
Capone
03.04.2023, 13:44 Uhr
Genossen
Auch ich hielt und halte Herrn Hummitzsch für eine achtenswerte Persönlichkeit. In einem möchte ich Envites jedoch widersprechen. Es gab Skatrunden, aber keine Spitzen unterschiedlicher Coleur. Es gab nur Genossen. Manche von denen waren umlackiert.
Harzfan
03.04.2023, 16:16 Uhr
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