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So, 07:02 Uhr
29.01.2023
Jazzclub startet ins neue Jahr

Paranoider Prog Punk

Am 04. Februar präsentiert der Jazzclub Nordhausen ein außergewöhnliches Konzert in der Cyriaci-Kapelle.
"Kuhn Fu" spielen Jazz so entspannt wie Musiker, die gerade auf einem Kaktus kauen, während sie sich mit einer Käsereibe die Kopfhaut massieren...

Kuhn Fu spielen demnächst beim Nordhäuser Jazzclub (Foto: Jazzclub) Kuhn Fu spielen demnächst beim Nordhäuser Jazzclub (Foto: Jazzclub)


Nicht nur der Bandname ist martialisch. Bei ihrer „paranoiden Prog-Punk-Jazz-Performance“ dreht das Sextett KUHN FU des Gitarristen und Conferenciers Christian Achim Kühn alles durch den improvisatorischen Wolf. Zappa trifft Kabarett, Surf-Sounds und Metal-Riffs reiten den Chattanooga Choo-Choo, während Shakespeare, Brecht und Monty Python Pate stehen. Die Band setzt auf Stilduelle, wie einst US-Saxofonist John Zorn. Klamauk und Klasse, zwischen Kabarett und Schizophrenie – und dafür werden sie geliebt.

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Nach hunderten von Shows und Tausenden Kilometern auf Tour, feiert KUHN FU 10-jähriges Jubiläum mit einem Knaller: Das Doppelalbum "Jazz is Expensive/Live in Saalfelden" erschien nun bei BERTHOLD RECORDS.

Die Besetzung: Christian Kühn (DE) - guitar, voice, composition, John Dikeman (USA) - tenor saxophone, Ziv Taubenfeld (ISR) - bass clarinet, Sofia Salvo (ARG) - baritone sax, Esat Ekincioglu (TR) – bass, George Hadow (UK) - drums

Das Konzert (in der Cyriaci-Kapelle Nordhausen) beginnt 20 Uhr, Einlass ist 19.00 Uhr. Karten 15/5 € als Vorbestellung gibt es ab sofort über zappa1959@aol.com und dann an der Abendkasse (18/5 €).
Der Jazzclub Nordhausen freut sich gemeinsam mit der Band auf seine Gäste. Die Versorgung ist abgesichert (FBmG).

Weitere Infos und Videos unter:
www.jazzclub-nordhausen.de
Autor: red

Kommentare
A.kriecher
29.01.2023, 08.49 Uhr
Da fällt mir ein Spruch ein...
„Ist das Kunst oder kann das weg? “
Was die Kirche alles mit macht, nur um ihren Mitgliederschwund zu stoppen?
Was anderes kann ich mir mit solchen Aktionen nicht erklären.
Ich denke Werte vermitteln und auch daran festhalten, wäre wohl effektiver.
Real Human
29.01.2023, 11.34 Uhr
Zurück zu Jesus?
Im Netz gibt es eine hübsche Karikatur zur gutsit(t)uierten Frömmigkeit. Weil sie nicht unbedingt leicht zu finden ist, umschreibe ich sie hier:

Eine grauhaarige Frau und ein ebenso gutsituierter älterer Mann bleiben im Flur eines Wohnblocks(?) stehen und klingeln an einer Tür. In zwei Aktenkoffern befinden sich wohl Werbematerialien und „Wachttürme“? Die beiden haben schon die übliche Eröffnung der Zeugen Jehovas parat:

„Wir möchten gern mit Ihnen über Gott reden!“

Die Tür geht auf und es erscheint eine Figur im Nachthemd und mit Sandalen. Er hat langes braunes Haar und einen ebensolangen Bart. In einer Hand hält er eine qualmende Zigarette in der anderen eine Bierflasche. Also so'nn richtiger „Gammler“!

Der „Gammler“ antwortet:

„Ok, was wollt Ihr wissen?“

Damit auch der Bibel-Unkundigste begreift, um wen es sich handelt, hat der Karikaturist über den Kopf des „Assi's“ ein kleines Dreieck mit Auge gezeichnet.

Die Zeugen Jehovas machen sich wenigstens noch die Mühe, wie die Menschenfischer vom See Genezareth, auf ihre „Beute“ zuzugehen. Die staatlich finanzierten Kirchen …?

Übrigens:
„Die Cyriaci-Kapelle ist eine PROFANIERTE ehemalige Hospitalkapelle in der Stadt Nordhausen (…) in Thüringen.“ (Wikipedia)
NDH-Kanne
29.01.2023, 12.00 Uhr
Paranoider Prog
Widerliche possen dieses Bild. Soll das Kunst sein ? Naja
Dirk67
29.01.2023, 20.41 Uhr
Sehr dumme Kommentare!
Über Kunst lässt sich selbstverständlich streiten. Wem es nicht gefällt, der braucht nicht hingehen.
Welche Kirche lädt hier zu einer Veranstaltung ein? Die Cyriaci-Kapelle gehört zur Kreismusikschule und ist keine geweihte Kirche. Bevor man hier etwas kommentiert sollte man sich vielleicht erst einmal informieren.
Dies ist eine Veranstaltung vom Jazzclub Nordhausen!
Peperoni
30.01.2023, 08.16 Uhr
Paranoider Prog Punk
Früher hätte man bestimmt diesen Beitrag als entartete Kunst bezeichnet, seht euch diese Typen mal an, irgendwas stimmt da nicht so ganz, nicht mal zum fasching würde man so auftreten, aber im besten Deutschland aller Zeiten...................?????????? Denke mal selbst im Sozialismus wäre sowas auf keine Bühne gekommen.
Wie Bitte
30.01.2023, 09.44 Uhr
Wenn man schon von "entarteter Kunst" spricht,
sollte man sich bewusst sein, was diejenigen, welche Kunst so bezeichnet haben, mit der Kunst und den Künstlern getan haben. Dass dort nicht nur die Werke brannten.
Folgt man dem Kommentar weiter und liest sich auch alle andere durch bekommt man fast das Gefühl, die Kommentatoren würden sich wünschen, dasselbe ebenfalls tun zu können.

Dabei wäre es so leicht: wenn es nicht gefällt, geht man nicht hin.
Doch im auch mal wieder sattsam zitierten "besten Deutschland aller Zeiten" möchte man am liebsten verbieten, was einem nicht passt - und witzigerweise genau diejenigen, die sich sonst über jedwede Art von auch nur gefühlter "Verbotskultur" echauffieren.

Und da hier gerade wahnsinnig viel mit Zitaten um sich geworfen wird habe ich auch eines:

"Herr Meyer meint, 'Wozu denn eure Kunst wenn nicht für mich!
Sonst ist sie eitel Dunst!'

Man muss sich eiligst von Herrn Meyer wenden
Um nicht in Mord und Raserei zu enden."

Von meinem über alles geliebten Christian Morgenstern (1871 - 1914)
Mitternacht
30.01.2023, 11.41 Uhr
Vom "Besten Deutschland aller Zeiten" spricht ja vor allem eine Klientel,
die damit zum Ausdruck bringen möchte, dass es das eben genau nicht ist (und deswegen, zum Beispiel - muss nicht - spazieren geht).

Es ist schön, hier mal zu lesen, wie sich diese Klientel ein Deutschland nach ihrem Bilde vorstellt. Zum Beispiel, dass man Kunst und Künstler, Musik und Musiker wieder verbieten darf, weil "entartet".

Darauf, dass der Ankündigungstext von denselben Kommentatoren inhaltlich mal wieder nicht vollumfänglich verstanden wurde (genügte bereits das Foto, um loszukommentieren?) muss man gar nicht mehr eingehen.
Peperoni
30.01.2023, 14.40 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB
Peperoni
30.01.2023, 19.19 Uhr
Mitternacht
Selbes trifft auf Kommentar von ihnen, sie sind dabei in guter Gesellschaft mit Märchenerzähler Kobold & Freunden alles, aber auch alles was nicht in Schädel passt sofort in die rechte Ecke zu befördern. Trifft auch auf die Redaktion zu, was ist mit Meinungsfreiheit, nur wenn es ihren Kram passt??? Ich bin kein nazi, habe von 1973 - 1983 die POS besucht, danach eine Lehre gemacht, 1985 abgeschlossen und seit dem ununterbrochen bis jetzt gearbeitet, das ganze auf Montage. Deshalb ist es nicht nötig das sie mich belehren oder Maßregeln müssen. Glaube ich habe genug Lebenserfahrung, vielleicht sollten manche erstmal ein wenig lernen arbeiten zu gehen bevor man geistigen Dünnschis absondert!!! Schönen Abend noch auch an alle Straßenkleber,Weltenretter&sonstige Aktivisten welche vielleicht noch nie gearbeitet, sprich sich besser auf der sozialen Couch auskennen, lasse lieber andere Leute arbeiten, reicht wenn ich Kohle vom Amt bekomme was schon anstrengend genug ist. Glück auf sage ich dann mal
Mitternacht
30.01.2023, 21.46 Uhr
Prinzipiell bin ich ja sehr dafür, dass jeder sich den Schuh anzieht,
von dem er denkt, dass er ihm passt.

Ich möchte mich gern äußern und verteidigen dürfen, denn ich muss mir nicht vorwerfen lassen, ich würde "mit Märchenerzähler Kobold alle Leute in eine rechte Ecke stellen und Dünnschiss absondern".

Zum ersten dürfte jedem des Lesens Mächtigen aufgefallen sein, dass in meinem Post nirgendwo etwas von Nazis zu lesen ist. Nicht einmal etwas von "rechts" steht dort geschrieben, nur von einer "Klientel, die auch, aber das ist kein Muss, spazierengeht".
Und damit bin ich bei dem Schuh, den sich jemand angezogen hat, obwohl er gar nicht unbedingt für ihn war.

Lieber Peperoni, keine Belehrung oder Maßregelung, auch kein "Dünnschiss", sondern einfach ein Tipp:
Ich schätze, Sie sind so böse, weil man Sie auf Ihr statement "früher nannte man das entartete Kunst" angesprochen hat. Ich kann mir sonst nicht erklären, wie Sie überhaupt auf die Nazi-Thematik kommen (und nicht einmal das war ich, sondern ich bezog mich auf einen Kommentar über mir)
Sie schreiben, Sie haben eine POS besucht. Ich muss daher einfach als auch Ihnen bekannt voraussetzen, dass der Begriff von der "entarteten Kunst" im dritten Reich ein offizieller Begriff für nach Rassentheoretie nicht mit der Kunstauffassung vom deutschen Schönheitsideal konform gehenden Kunstwerke und kulturellen Strömungen war. Jüdische Kunst wurde z.b. gleich general als "entartet" herabgestuft, aber es zählten auch Expressionismus, Dadaismus oder Surrealismus dazu.
Alle drei Begriffe würden mir als Beschreibung des Bildes der Band "Kuhn Fu" einfallen, welches Sie so aufgeregt hat.

Oder, um es wesentlich kürzer zu machen: wenn Sie sich durch eigene Interpretation von Kommentaren ungerechtfertigt als Nazi bezeichnet fühlen, dann verwenden Sie im Vorfeld einfach keine nazionalsozialistische Sprache.
Peperoni
31.01.2023, 08.47 Uhr
Nachtrag - Mitternacht
Nur mal nebenbei, Das Deutschland indem man Gut gerne lebt, na wer hat diesen Schwachsinn losgelassen? Richtig, die größte Kanzlerin aller Zeiten. Haben wohl schon viele vergessen??? Und übrigens wurde uns in der Schule mehr über das 3. Reich erzählt, logisch geht heutzutage nicht bei diesem Lehrermangel. Und ganz nebenbei, ich definiere NAZI mal etwas anderes. Nicht An Zuwanderung Interessiert. Sie könnten aber auch ihr Bildungsdefizit auffrischen und mal mehr Dokus konsumieren (Welt, n24, ZDF info) anstatt Harz 4 TV sich reinziehen. Das könnte ihren Horizont eventuell erweitern. Gilt auch für alle anderen Hertz-Kommentatoren, Märchenerzähler & Traumtänzer! Schönen Tag noch
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