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Di, 19:00 Uhr
24.01.2023
BIOTOP FÜR FRÖSCHE, KRÖTEN, LIBELLEN, WASSERVÖGEL

Ungeahnte Aktivitäten im Stadtpark

Was soll denn das werden? Der Anblick überraschte, warf sogleich auch Fragen auf: Wird das, was das Auge erstaunte, ein Teich? Was hat die Stadt da vor – im Stadtpark beim Tiergehege?

Aktivitäten im Stadtpark. Was sich einst ein kluger Kopf ausdachte, soll nun endgültig und dauerhaft Bestand haben: Ein Lebensraum für Frösche, Kröten, Libellen. Im Hintergrund rechts ist der aufgeschichtete Steinhaufen zu sehen, auf dem sich die Amphibien später einmal aufwärmen können. (Foto: Rosaline Frank) Aktivitäten im Stadtpark. Was sich einst ein kluger Kopf ausdachte, soll nun endgültig und dauerhaft Bestand haben: Ein Lebensraum für Frösche, Kröten, Libellen. Im Hintergrund rechts ist der aufgeschichtete Steinhaufen zu sehen, auf dem sich die Amphibien später einmal aufwärmen können. (Foto: Rosaline Frank)
Nordhausen. Ausgebaggerte Erdhaufen an der Böschung. Dahinter Wasser. Was hat es mit diesen Aktivitäten auf sich? Wo sich die jetzt offenbaren, wollte man da nicht schon vor vielen Jahren Amphibien ansiedeln, ihnen einen Lebensraum bieten? Anfangs deuteten auch erste Zeichen daraufhin, bis die guten Vorsätze endgültig im Sande verliefen.

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Was sich dem Betrachter schließlich bot, machte keinen Sinn: eine verfilzte und vergraste Fläche. Heiße, trockene Sommer verhinderten einen kontinuierlichen Wasserzufluss, hieß es auf Anfragen. Und letztlich blieb die Oase für Frösche und Kröten ein Wunschtraum.

Nun soll endgültig Wirklichkeit werden, was sich einst ein kluger Kopf ersann. Über Franziska Mühlhause von der Pressestelle kam aus dem Rathaus eine Antwort, die Naturfreunden Hoffnung macht, die sich um den Erhalt und Lebensräume selten gewordener Tierarten einsetzen.

Die Feuchtwiese wurde turnusmäßig in dem Hauptgerinne ausgebaggert, um der Verlandung zu begegnen. Somit wird die Feuchthaltung des Gesamtbiotops überhaupt erst ermöglicht. Außerdem werde außerhalb der Laichzeit in Teilbereichen das hohe Gras gemäht und beräumt.

Die Vegetation mit feucht liebenden Gräsern und Hochstauden zeige: Das Feuchtbiotop ist vital. Die Wiese werde von Tierarten, die es feucht lieben, gern angenommen. So von verschiedenen Libellenarten und Amphibien. Auch, habe man beobachtet, seien regelmäßig Vögel zu sehen, die wiederum Jagd nach dem machten, was die Feuchtwiese biete. Ziel sei nach wie vor, ist der Antwort zu entnehmen, ein naturnahes Biotop. Es werde nach naturschutzfachlichen Aspekten unterhalten.
Kurt Frank
Autor: psg

Kommentare
Flitzpiepe
25.01.2023, 15.26 Uhr
War es aber die letzten Jahre
nicht so, dass die Feuchtwiese jeweils im Sommer mehr eine Trockenwiese war, weil der Zufluss aus der Zorge und der Gumpe für längere Zeit versiegt?
Das war dann beginnend mit sinkenden Wasserstand des Gondelteichs das temporäre Ende der einzigen Wasserzufuhr dieser Wiese.
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