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Fr, 14:39 Uhr
02.12.2022
AfD: Warum stellt sich der Oberbürgermeister selbst ein Bein?

Nordhausen als Leuchtturm im Thüringer Norden

Als deprimierend bezeichnet die AfD-Stadtratsfraktion die Aussage des Oberbürgermeisters auf der jüngsten Stadtratssitzung zum Thema Nordhausen als Oberzentrum. „Herr Buchmann sagte öffentlich, dass ihm nichts einfällt, warum Nordhausen Oberzentrum sein sollte“, so Fraktionsvorsitzender Jörg Prophet...

„Damit hat er seiner eigenen Stadt ein Bein gestellt und geschadet, sich selbst ein Armutszeugnis ausgestellt und Nordhausens Rolle als stärkste Kommune in Nordthüringen völlig zu Unrecht infrage gestellt.“
Dass der Oberbürgermeister nicht wisse, dass Nordhausen schon jetzt Funktionen eines Oberzentrums habe, sei verblüffend. „Klinikum, Hochschule, Theater, Bibliothek, starke Wirtschaftskraft und vieles andere mehr – sowas muss man doch sofort parat haben“, so Prophet.

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Der Pessimismus des OB gegenüber Nordhausens Stärke dürfte negative Folgen haben: „Die Entscheider in Erfurt sagen: Wenn der eigene Oberbürgermeister keine wichtige Rolle für die eigene Stadt in Thüringen sieht, warum sollen wir dann anders entscheiden?“, sagt Prophet. „Während Eisenach und Suhl erfolgreich agiert haben und sich gestärkt zeigen, fällt Nordhausen zurück. Beide Städte sind von der Kraft her nicht potenter als Nordhausen, haben aber clever gehandelt. Selbst Harztor ist es gelungen, den eigenen Status zu stärken und sogar noch aufzuwerten.“
Die Aussage des OB dürfte nicht ohne Folgen bleiben. „Am Status einer Stadt als Grund-, Mittel- oder Oberzentrum hängen direkt und indirekt Landeszuweisungen ab. Und das über viele Jahre hinweg.“

Als Ausweg für Nordhausen sieht die AfD-Fraktion ein geschlossenes Handeln des Stadtrates: „Trotz unterschiedlicher Ansichten zu vielen Themen eint wohl alle Fraktionen, dass wir für Nordhausen das Beste wollen und Nordhausen als starke Stadt sehen. Dem negativen Signal des OB müssen wir in Richtung Erfurt ein positives und entschlossenes Zeichen entgegensetzen. Das könnte eine gemeinsame und sachlich fundierte gemeinsame Entschließung des Stadtrates sein, die zeigt, dass Nordhausen sehr wohl eine starke und erfolgreiche Stadt ist, der eine wichtige Rolle in Nordthüringen zukommt wie auch im gesamten Freistaat“, so der Fraktionsvorsitzende abschließend.
Autor: red

Kommentare
Paulinchen
02.12.2022, 16.01 Uhr
So ein Leuchtturm hat...
... an sich eine Aufgabe. Diese besteht in der Regel aus einer Signalwirkung, um auf sich aufmerksam zu machen.

Aber da hat offenbar jemand eine andere Meinung dazu....
Sachlich
02.12.2022, 17.02 Uhr
Enttäuscht
Wie kann man als OB. öffentlich so eine Aussage treffen. Alle Fraktionen natürlich außer die 5 Prozent Parteien FDP und Grüne kritisieren schon lange die nicht nachvollziehbare Arbeit des Herrn Buchmann. Wie der Fraktionsvorsitzende der AFD Herr Prophet richtig formuliert Nordhausen hat einige Leuchttürme. Nächstes Jahr ist in Nordhausen OB Wahl und es bedarf neuen frischen Wind im Rathaus und es sollte sich Herr Prophet dieser Sache annehmen und ich glaube mit seinem Wissen und seiner Einstellung sowie Überzeugung wäre er für Nordhausen der richtige Mann im Rathaus.
HisMastersVoise
02.12.2022, 17.27 Uhr
Luftschlösser gewünscht !
Und wieder kommt da eine aus dem Zusammenhang gerissene Aussage gegen den OB. Erst war es Trump und nun ist es der Prophet. Wir haben es so was von satt, mit dem Wünschdirgewasse. An der Börse sollten die Menschen mit Visionen zum Arzt gehen. Das gilt auch für Kommunalpolitiker. Jeder des Lesens mächtige konnte den Kontext der Aussage des OB bei der letzten Stadtratssitzung sehen. Daher ist das da oben nur wieder ein billiges Wahlkampfmanöver.
Wir brauchen Menschen mit Plänen. Soweit ich erinnere, hat der der OB Pläne und er hat Plan und er hat Erfolge. Aber das will nicht gewußt werden, denn es ist ........WAHLKAMPF.
Katrin1979
02.12.2022, 18.35 Uhr
Herr OB als normale/r MitarbeiterIn
Wenn man den Job (und mehr ist es wohl für K.B. nicht) mit der normalen Wirtschaft vergleicht, dann ist ein Bürgermeister so etwas wie der Gechäftsführer, die BürgerInnen sind die Gesellschafter. Das Produkt ist die Stadt.
Gibt es eine/n Geschäftsführer/in, der sein eigenes Produkt nicht kennt bzw. schlechtredet, wie es K.B tut?
Ganz zu schweigen vom Fall eines/erDurchschnittsmitarbeiterIn, die die eigene Firma derart bloßstellt. Man dürfte sich wohl fristlos die Papiere holen.
nur_mal_so
03.12.2022, 09.35 Uhr
- gefragt:
Bei der Auflistung der Stärken Nordhausens bin ich ja voll dabei, aber: wieso bezeichnet ausgerechnet die AfD das Theater plötzlich als Nordhausens Stärke? Nur, weil's argumentativ gerade passt?
Normalerweise tut sie alles, um das Theater und seine Kosten, Funktion, Erhaltung, Rolle, Bedeutung und Mitarbeiter in Frage zu stellen.
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