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So, 09:10 Uhr
27.11.2022
DETLEF HELBING MAG ES GERN GESELLIG

Fröhlichkeit vor der Garage

Detlef Helbing mag es gern gesellig, Fröhlichkeit und gute Laune. Eigenschaften, die ihn auf die Idee brachten, Garagennachbarn, Freunde und Bekannte zu einer abendlichen Stunde zu Glühwein und Bratwurst einzuladen...

Fröhlichkeit vor der Garage (Foto: Kurt Frank) Fröhlichkeit vor der Garage (Foto: Kurt Frank)

Nordhausen. Gern waren sie der mündlichen Einladung nachgekommen. An die 20 an der Zahl fanden sich vorgestern vor und in seiner Garage im Komplex Blumenstraße ein. Liebevoll war die Garage geschmückt. Helbing hatte sie unter anderem mit handgeschnitzten Kunstwerken versehen, Ergebnisse seiner Holzschnitzerei, der er leidenschaftlich frönt: Weihnachtssterne -und bäume in verschiedenen Größen und Varianten, Kerzenständer, Schneemänner.

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40 Bratwürste und 16 Liter Glühwein hatte der Gastgeber besorgt. Die Würste waren wohl besonders lecker, weil schnell verspeist. Während Tochter Nency mit Lebensgefährten Tobias Kron den elektrischen Glühweinwärmer bedienten, stand Vater am Gasgrill. Die Gäste waren des Lobes voll. Unter ihnen Hartmut Kneb mit Lebensgefährtin, Heiko Fröhlich mit Partnerin, Waltraud Brand und Heidi Nikoleizig. Nach Stunden gingen die letzten.

Wiederholt war von Garagenfreunden der Wunsch geäußert worden, sich gesellig zu treffen. Jemand muss in solchen Fällen immer die Sache in die Hand nehmen, ihn auch umzusetzen. Detlef Helbing kennt den Umgang mit Menschen, war er doch vor der Rente als Teamleiter Wohnungsmanager bei der WBG tätig, was auch mit Organisation zu tun hatte.

Eindeutige Meinung der Gäste: Wiederholen soll sich der fröhliche Treff. Unbedingt. Hoffentlich setzt sich dann von den Garagenfreunden jemand den Hut auf.
Kurt Frank
Fröhlichkeit vor der Garage (Foto: Kurt Frank)
Fröhlichkeit vor der Garage (Foto: Kurt Frank)
Fröhlichkeit vor der Garage (Foto: Kurt Frank)
Fröhlichkeit vor der Garage (Foto: Kurt Frank)
Autor: psg

Kommentare
Gehard Gösebrecht
27.11.2022, 10.18 Uhr
Haben wir früher bei einen Bekannten auch gemacht
Garagenpartys bis in die Nacht hinein.
Der Besitzer hat unsere Motorräder repariert und wir nutzten seine Garagenwerkstatt gleich als beliebten Treffpunkt.
Ab und zu kam auch die Rote Armee vorbei und bot uns gerade zur Wende diverse Gegenstände zum Kauf an.
Darunter waren Uhren und gepanschtes Benzin.
Aber auch Sachen, die man bis heute und in der Zukunft noch gut gebrauchen kann.
Ja das waren noch Zeiten.
Selbstverständlich auch zur Weihnachtszeit.
Deaktiviert
27.11.2022, 11.04 Uhr
Es gibt sie scheinbar doch noch...
Menschen, die zusammhalten in dieser Ellenbogengesellschaft.
Super Idee! Zum Nachmachen empfohlen!
Harzer66
27.11.2022, 17.56 Uhr
In diesem Falle...
...Garage. In anderen Fällen Gartenlaube oder Nebengebäude von Höfen. Da haben wir uns getroffen. Ohne Handyverabredung. Und wir konnten sogar spontan mal Lagerfeuer machen. Ohne Anzeige oder Ordnungsamt. Ja so schön war es. Erste Liebe. Moped mal schwarz fahren ohne Meldung in Flensburg. Ach Sorry. Jetzt nicht so ernst! Da war ja permanent ein Stasi IM dabei! Jetzt wieder ernst. Muss ein westdeutsche Historiker unbedingt! aufarbeiten.
Landstreicher
27.11.2022, 19.19 Uhr
Lobenswert
.... doch irgendwie beklemmend, dass das, was wir einst tagtäglich als selbstverständliches Miteinander (auch ohne besondere Vorbereitungen) erlebten, heute eine Schlagzeile in der Presse wert ist ...
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