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Mi, 20:00 Uhr
05.10.2022
NUV befragte Mitglieder

Arbeit der Bundesregierung völlig inakzeptabel

"Es besteht seit Monaten bei fast allen Vertretern der Wirtschaft Übereinstimmung, dass die Arbeit der Bundesregierung gerade im Hinblick auf die Energiekrise völlig inakzeptabel ist und unsere Wirtschaft in eine große Krise mit all ihren Folgen für unser Land wie Arbeitslosigkeit, Insolvenzen, Wohlstandsverlust oder soziale Unruhen führt." So begann ein Rundschreiben des NUV-Vorstandes an die Mitglieder...

Montagsspaziergang in Nordhausen - Wer soll oder darf da mitgehen? (Foto: nnz-Archiv) Montagsspaziergang in Nordhausen - Wer soll oder darf da mitgehen? (Foto: nnz-Archiv)
Darin schilderte der Vorstand des Nordthüringer Unternehmerverbandes aus seiner Sicht die aktuelle gesellschaftliche Situation. Recht deutlich wird formuliert, dass bei den Montagsdemonstrationen "auch Mitglieder von demokratischen Parteien die im Bundestag vertreten sind, egal ob Die Linke oder AFD, deren Mitglieder sich Sorge um unser Land machen und sich auf den Grundpfeilern unserer Demokratie bewegen, nicht per se Verschwörer oder staatsfeindlich", so NUV-Chef Niels Neu, der aber auch zu bedenken gibt, "wenn auf den Plakaten in den ersten Reihen des Demonstrationszuges klar zum „Systemwechsel“ aufgerufen wird, dann ist die Botschaft eindeutig als verfassungsfeindlich zu werten. Ein politischer Systemwechsel möchte per Definition eine grundlegend andere Staatsform als die aktuelle Demokratie."

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Im Vorstand des Unternehmerverbandes wurde mehrfach diskutiert, als deutliches Zeichen eine eigene Protestveranstaltung zu organisieren. In eine Entscheidungsfindung sollten die Mitglieder auf jeden Fall mit einbezogen werden, denn das Land befinde sich in einer sehr ernsten Situation, steht in dem Schreiben. Die Unternehmen sollen sich für eine von drei Positionen entscheiden:
  • 1. Sollten wir gegenwärtig noch keine eigene Veranstaltung organisieren und stattdessen versuchen, unsere Forderungen mit öffentlichen Statements, Diskussionsrunden oder öffentlichen Briefen gegenüber der Politik deutlich machen?
  • 2. Sollten wir aufgrund der aktuellen Krisensituation eine Großveranstaltung für die Mitte der Gesellschaft (Unternehmer, Mitarbeiter, Rentner, Studenten…) an einem Dienstag organisieren, bei der wir unsere Forderungen öffentlich vortragen?
  • 3. Sollten wir öffentlich zur Teilnahme an den Montagsdemos auffordern?
Für Kenner der Szene kam die "Abstimmung" in ihrem Ergebnis nicht überraschend: Das Votum für die Frage 1 und 2 hielten sich nach nnz-Informationen die in etwa Waage, eine knappe Mehrheit votierte für die Variante 1. Für die Variante 3 plädierten rund 10 Prozent der Mitglieder.

Wegen des ausgeglichenen Ergebnisses habe sich der Vorstand entschlossen, die Varianten 1 und 2 in einer gemeinsamen Aktion zu bündeln und will, auch ob der vielen eingegangen Anregungen zu Variante 2, mit einer eigenen Aktion auf die Auswirkungen der Energiekrise und die daraus resultierenden dringenden Probleme der Unternehmen sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufmerksam machen:

"Unsere Idee ist es, Ihnen kurzfristig anzubieten, einen, unter anderem aus Ihren Antworten erarbeiteten, Forderungskatalog der Unternehmerschaft (unten angefügt) bei einem Treffen/ Besuch im Bundeskanzleramt in Berlin - unter hoffentlich zahlreicher Beteilung hiesiger Unternehmer und weiterer mit uns zusammenarbeitender Wirtschaftsverbände - zu übergeben." Der Forderungskatalog soll an den Ostbeauftragten der Bundesregierung, Carsten Schneider obergeben werden. Außerdem soll der Katalog an einen Vertreter der Thüringer Landesregierung zum nächsten Mitgliedertreff am 17. Oktober überreicht werden.
Peter-Stefan Greiner

Forderungskatalog

  • Alle verfügbaren Kohle- und Ölkraftwerke schnell in den Markt zurückholen, um die Versorgung mit Strom zu erhöhen, die Gaskraftwerke zu ersetzen und damit die Strompreise zu dämpfen
  • Verfügbare Kernkraftwerke für die Dauer der Krise weiter nutzen, um die Strompreise einzudämmen, die Stromerzeugung aus Gaskraftwerken zu verringern und die Versorgung und die Versorgungssicherheit in Deutschland zu gewährleisten
  • Preisdeckel für die Wirtschaft einführen, andernfalls droht vielen deutschen Unternehmen das Aus
  • Energiesteuern senken, damit Unternehmen wieder wettbewerbsfähig sind und Energie auch für Haushalte bezahlbar ist
  • Kein Öl Embargo – Versorgungssicherheit für alle wiederherstellen ohne ideologische „Scheuklappen“
Autor: psg

Kommentare
N. Baxter
05.10.2022, 20.53 Uhr
Wetten dass...??
Bei so einer vom NUV organisierten Demo die 5000 geknackt werden?
H.Freidenker
05.10.2022, 20.56 Uhr
Systemwechsel ? ,
Dieser Begriff lässt sicher einige mehr Definitionen zu, als hier angezeigt.
Systemwechsel, dazu muss man nicht die Demokratie abschaffen.
Es wäre vollkommen ausreichend, wenn die Regierungen ideologiefrei, ihre Arbeit machen würden.
Egal wer von den Altparteien regiert, es ist das gleiche Ergebnis, nur unter einer jeweils anderen Farbe.
Diese Altparteien stellen für mich ein Art Kartell dar und dies gilt es abzuschaffen!
Mit Briefe schreiben wird das nicht gelingen.

Lieber NUV, euere Entscheidung den Montag für eine Demo zu meiden, zeigt mir, dass selbst ihr nicht ideologiefrei seit. Wenn euch die Montagsdemonstranten nicht passen, dann kommt in mir der Gedanke auf, ihr wollt auch nur eueren eigenen A.....retten!
Diese Zeilen schreibt ein Unternehmer!
HausH
05.10.2022, 21.02 Uhr
Schlaft weiter...
bevor man hier munter wird, sind die Unternehmen alles samt verstaatlicht. Genau das hätte Willhelm NICHT gewollt.


Manchmal ist es Zeit RÜCKRAD zu zeigen!
N. Baxter
05.10.2022, 21.08 Uhr
alles korrekte Forderungen
nur mit GruenProzentlingen so nicht umsetzbar, denn genau das widerspricht deren Ideologie.
Im übrigen profitieren die am meisten von der Sabotage von NS1 und NS2 - und Zugriff auf Schiffe von NGOs sowie radikale Individuen besteht eh schon ohnehin.
Spartan
05.10.2022, 21.18 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Keine Aufrufe zu Gewalt, Demos oder Ähnlichem.
Paulinchen
05.10.2022, 21.19 Uhr
Au weija....
... in Anbetracht des neuen Stundenlohnsatzes, würde ich sagen, unter Berücksichtigung aller Mühen und allen Wissens und Fähigkeiten, sollten 3,49 Euro Stundenlohn für unsere Helden drin sein.
Aber das nur, wenn die üblichen Steuern und Abgaben dafür entrichtet/abgeführt werden.

Mensch - wie haben die sich in die Lösung des so dringenden Problems reingehangen..... Für mich steht fest, sie bekommen am 7.Oktober alle die Auszeichnung "Verdienter Aktivist des Volkes".
Marino50
05.10.2022, 21.21 Uhr
Was will der NUV
Was soll uns das jetzt sagen?
Wird aussortiert, wer an den "Spaziergängen" teilnehmen darf? Ist das Ziel, die Spaziergänge aufzulösen oder zu spalten? Haben Spaziergänger mit Schwierigkeiten durch den Arbeitgeber zu rechnen? Es haben heute schon Menschen Angst, ihren Job zu verlieren, wenn sie mitlaufen.
Es können doch Offene Briefe und Forderungen an die Bundesregierung gestellt oder den Ostbeauftragten übergeben werden. Er kann auch an einem Spaziergang vorn an der Spitze teilnehmen und eine Rede halten. Hat sicher keiner etwas dagegen.
Mit dem Volk redet ja keiner an der Basis. Unsere Meinung scheint keinen zu interessieren.
Österreich macht Volksabstimmungen. Hier wird über unsere Köpfe entschieden.
Die Spaziergänge finden trotzdem statt und das nicht nur in Nordhausen. Und es werden mehr.
Kobold2
05.10.2022, 22.02 Uhr
Der Kurs der letzten
Jahre und die jetzige Jammerei ,wegen fehlender Einsicht , ist noch inakzeptabler.
Nafo
05.10.2022, 22.44 Uhr
na ja, das CDU Mitglieder die Arbeit der Bundesregierung
als inakzeptabel finden, gehört zum Geschäft und soll ja auch so sein. Nennt man Opposition.
Die Idee, sich nicht mit den gekaperten Montagsdemos gemein zu machen finde ich in Ordnung. Würde mich bei vernünftigen Forderungen sogar anschließen.

aber was soll das hier @HausH?:
"Genau das hätte Willhelm NICHT gewollt."

"Manchmal ist es Zeit RÜCKRAD zu zeigen!"

Willhelm mit doppel L wer? Wilhelm II ? Wilhelm Keitel? Wilhelm Liebknecht?... Nur damit es auch der uneingeweihte Leser versteht.

Und "RÜCKRAD"? Ist das das Hinterrad vom Fahrrad? Man kann sich sicher mal vertippen, als patriotischer Kritiker des NUV bitte hier im Interesse aller Leser aber mehr auf deutsche Sprache achten.
grobschmied56
05.10.2022, 23.00 Uhr
Die Alarmglocken schrillen - es ist zwei vor zwölf! ...
... einfach nur phantastisch, was 16 Jahre Merkelatur, getrieben von grüner Abschalt- und Verzichts-Ideologie aus der ehemals sicher und zuverlässig funktionierenden Bundesrepublik Deutschland gemacht haben.
Wer immer noch glaubt, FFF-Hopser, 'Klima-Aktivisten' und andere Chaoten müßten in Deutschland den Ton angeben und das Sagen haben, der wird im kommenden Herbst und Winter wahrscheinlich eines Besseren belehrt.
Wer die Wirtschaft abwürgt, Arbeitsplätze vernichtet und die Grundlagen der Infrastruktur zerschlägt, muß sich nicht wundern, wenn die Felle davonschwimmen und die Zustimmung der Bevölkerung ausbleibt.
Es ist nun mal ein einfaches Gebot:
'Erst kommt das Fressen, dann die Moral!' (Brecht)
A-H-S
06.10.2022, 00.45 Uhr
Duschen ohne nass zu werden
Analysieren wir kurz, was der NUV hier macht.

1. Analyse des NUV:
"... Arbeit der Bundesregierung.. völlig inakzeptabel... große Krise... Arbeitslosigkeit, Insolvenzen, Wohlstandsverlust... soziale Unruhen"

-> Ein verheerendes Zeugnis, schlimmer geht es nicht.

2. Situationsbeobachtung:
"bei den Montagsdemonstrationen "auch Mitglieder von demokratischen Parteien die im Bundestag vertreten sind, egal ob Die Linke oder AFD, deren Mitglieder... nicht per se Verschwörer oder staatsfeindlich"

-> OK, aber ist es Aufgabe des NUV, derartige Einschätzungen vorzunehmen? Haben wir dafür nicht Verfassungsgerichte installiert?
Warum erwähnt man das explizit? Eigentlich will man doch eine gegenteilige Aussage machen, wie in der Folge zu erkennen ist.

3. mögliche Lösungsansätze:
1. Forderungen mit öffentlichen Statements, Diskussionsrunden oder öffentlichen Briefen gegenüber der Politik deutlich machen
2. Großveranstaltung für die Mitte der Gesellschaft (Unternehmer, Mitarbeiter, Rentner, Studenten…) an einem Dienstag organisieren
3. zur Teilnahme an den Montagsdemos auffordern
-> OK!? Das ist doch "Duschen ohne nass zu werden"!? Wenn Dienstag die sog. Mitte der Gesellschaft demonstrieren soll, wer ist dann eigentlich am Montag unterwegs? In Sondershausen sehe ich da regelmäßig den vollen Querschnitt der Bevölkerung: Leistungsempfänger, Facharbeiter, Krankenhausmitarbeiter, Sparkassenangestellte, viele Unternehmer aus allen Branchen, Ärzte, Apotheker, Lehrer, Rentner, den halben Stadtrat, Junge und Alte - wen genau vermisst der NUV denn am Montag? Sich selbst?

4. Die Lösung des NUV
"habe sich der Vorstand entschlossen, die Varianten 1 und 2 in einer gemeinsamen Aktion zu bündeln"

-> Haha. Echt? Wirklich? Nachdem man festgestellt hat, dass unsere Gesellschaft vor die Wand fährt, begnügt man sich Briefchen zu schreiben und will eine eigene Demo organisieren, die an einem Dienstag stattfinden soll, weil montags angeblich nicht die Mitte läuft?

Da kann man nur zu folgenden Erkenntnissen kommen:
1. Man hat den den Schuss nicht gehört;
2. Es scheint vielen noch nicht schlecht genug zu gehen;
3. Man will bewusst spalten in Montag (schlecht) und Dienstag (gut)

Werdet munter!
Caesar
06.10.2022, 00.59 Uhr
Richtig so:NUV distanziert sich von Montagsdemos
Kritik an der Regierungspolitik ist zulässig und angebracht. Ich teile nicht die Meinung des NUV, was den Forderungskatalog betrifft, aber das ist Demokratie. Das darf und soll so sein in einer freien Gesellschaft.

Und umso erfreulicher, dass der NUV eine interne Befragung durchgeführt hat (auch ein demokratischer Prozess) und seine Mitglieder in beeindruckender Mehrheit ebenfalls erkennen, dass auf den Montagsdemos Feinde der Demokratie und der offenen Gesellschaft leider die führenden Meinungsmacher sind. Und auch der NUV wird wissen: Die Montagsdemos haben 1989 das "System" gebracht, welches wir heute haben und denen die Selbständigen ihre heutige Existenz verdanken. Wer heute an Montagsdemos teilnimmt und gedanklich an die Traditionslinie der 1989er Demos anknüpft, der will wieder einen Systemwechsel, nur dass wir jetzt schon in Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat leben. Ein Systemwechsel läuft also auf die Abschaffung dieser Errungenschaften hinaus Allerdings das Entscheidende und die Wucht an der Demokratie ist: Das Volk will es anders als 89 auch nicht. Denn die Spaziergänger sind nur ein kleiner Teil des Volkes. Die Kommentatoren in der nnz, wo angeblich auch 60 Prozent bei Umfragen die AfD wählen würden, sind eben nicht die Mehrheit. Die Montagsdemos werden deshalb auch bald keine Zuwächse bei der Teilnehmerzahl mehr haben. Meine Prognose: Spätestens bei 2.000 ist Schluss. Das sind dann 5 Prozent der Nordhäuser und 2,5 Prozent der Landkreisbevölkerung. Und das sind in etwa auch die "Mehrheitsverhältnisse", die man außerhalb der Spaziergängerwelt wahrnimmt.

Danke nochmal an den NUV für das vernünftige und verantwortungsvolle Gebaren zur Artikulation von Kritik und zum Nein zu den Montagsdemos. Sie müssen sich in den Kommentarspalten der nnz auf harschen Gegenwind einstellen. Aber die Kommentatoren in der nnz sind nicht die Welt, auch wenn sie sich dafür halten.
Fönix
06.10.2022, 06.11 Uhr
Der DUNKELGRÜNE Ökowahn trägt erste Früchte
Noch nicht alle haben gemerkt, dass sie vergiftet sind.

Dabei geht es weniger um das Ziel, das sollte bei vernünftigen Menschen unstrittig sein. Ein nachhaltiger Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen ist unumgänglich, wollen wir der Menschheit eine lebenswerte Zukunft auf unserem Planeten ermöglichen.

Nein, der eingeschlagene Weg ist unser Problem, und zwar schon lange vor Ausbruch des unsäglichen Krieges im Osten unseres Kontinents. Die fanatischen Ökojünger und insbesondere ihre politischen Spitzenkräfte haben offensichtlich von Ökonomie und Volkswirtschaft Null Ahnung, fahren alles in Grund und Boden und zerstören gerade die Lebensgrundlage von Millionen unbescholtenen Bürgern. Die Entwicklung ist wirklich dramatisch und hat das Potenzial, zukünftigen Generationen Lasten aufzubürden, die untragbar sind. Der aus niederen Beweggründen angestiftete Ukrainekrieg tut sein Übriges, aber als Alibi für alle aktuellen Probleme ist er denkbar ungeeignet, so gern und häufig er dafür auch missbraucht wird.

Wie kann man nur eine sogenannte "Energiewende" auf den Weg bringen, ohne auch nur ansatzweise über die erforderlichen Speicher zu verfügen? Im moma läuft gerade ein Bericht, wo gezeigt wird, wie die WKA's in Kirchheiligen zukünftig Wasserstoff erzeugen, der im dortigen Untergrundspeicher verpresst werden soll. Bisher wurde dort Erdgas zwischengespeichert und per Fernleitung nach Erfurt geschickt. Diese Infrastruktur soll dann zukünftig für den Wasserstoff genutzt werden, funktioniert aber nur, wenn die deutlich höheren Sicherheitsanfoderungen, die bei Wasserstoff gerade hinsichtlich der Dichtheit unbedingt angezeigt sind, auch eingehalten werden können. Das Ganze soll dann 2025 funktionieren und ca. 20 000 Haushalte in Erfurt versorgen. Und der Rest? Wir haben in Thüringen und anderswo nicht einmal ansatzweise die geologischen Potentiale, "erneuerbare" Energie unterirdisch oder sonstwo zu Speichern. Und nun ???

Es wird höchste Zeit, diesen von der Politik auf den Weg gebrachten technologischen Selbstmord in Deutschland zu beenden und nach Möglichkeiten zu suchen, die global anwendbar und wirksam sind.

Dafür gehen wir Montags und zukünftig auch Dienstags gerne auf die Straße!
Bürger 0815
06.10.2022, 07.13 Uhr
Lieber NUV
an dieser Stelle möchte ich alle Deutschen Bürger erinnern, wem wir unsere sozialen Missstände in der Vergangenheit und zur jetzigen Zeit zu verdanken haben. Es waren die Regierenden der letzten 32 Jahre - CDU und SPD. Die Regierungen der letzten 32 Jahre haben zusammen mit den Lobbyisten der Wirtschaft und anderer Institutionen dafür gesorgt das es zur Zeit viel Armut in Deutschland gibt. Seit der Öffnung der deutschen Grenzen für alle Menschen der Welt, wird die soziale Schieflage immer unerträglicher.
Jetzt kommt der NUV in Spiel , um die Proteste aufzuweichen - Handlanger des System.

Herr Greiner, wenn es zu vermeiden geht, bitte nicht das Montagdemobild für den Artikel des NUV verwenden.

Danke
ein Unternehmer seit 32 Jahren
Komiron
06.10.2022, 07.15 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB
Bodo Bagger
06.10.2022, 07.16 Uhr
Da können sich die Protagonisten des NUV,
von denen einige nicht unwesentlich von der derzeitigen Situation zu profitieren scheinen, ja dann demnächst mit den neuen Hoffnungsträgern der Demokratie, der MLDP zusammen tun und als Leuchtfeuer der staatlich gedulteten und gelittenen Proteste ihre eigene Gegendemo in der Demo starten.

Und ob die NUVler die Montagsdemo nun meiden oder nicht, oder in China fällt ein Sack Reis um, who cares? Wer sich so selber vor den Karren der alternativlosen Politik stellt, der muss halt auch selber sehen, wie er mit den wirtschaftlichen Konsequenzen klar kommt.
Gehard Gösebrecht
06.10.2022, 09.24 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verhalten Sie sich bitte höflich gegenüber Anderen.
nur_mal_so
06.10.2022, 09.29 Uhr
Alles, was der NUV hier anbietet, ist lediglich eine Alternative.
Dass dies von Spaziergängern schlecht geredet wird, liegt auf der Hand.

Es wird von ihnen ja auch nach wie vor ignoriert, wenn hier von mir und anderen Kommentatoren nachvollziehbar erklärt wird, warum man an Montagsdemos nicht teilnehmen möchte, obwohl man mit der Arbeit der Bundesregierung ebenfalls nicht einverstanden ist. Die Gründe hierfür aufzuzählen erspare ich mir, es wird ja ohnehin nur wieder so verstanden, wie die Spaziergänger es gern verstehen wollen, weil es scheinbar toll ist, sich ins Unrecht gesetzt zu fühlen.

ICH begrüße ausdrücklich eine alternative Demonstrationsmöglichkeit, weil ich nicht unter Russlandfahnen den Eindruck erwecken möchte, ich fände die Russlandpolitik gut. ICH begrüße ausdrücklich eine alternative Demonstrationsmöglichkeit, weil ich nicht die Forderung "raus aus WHO und EU" mit meiner Anwesenheit unterstützen möchte. ICH begrüße ausdrücklich eine alternative Demonstrationsmöglichkeit, weil ich nicht gemeinsam mit Randgruppierungen spazieren und sie durch Mitläufertum stärken möchte.

Und ich könnte mir vorstellen, dass es Spaziergänger gibt, die diese Punkte ähnlich sehen, aber in Ermangelung einer Alternative bis jetzt hinnehmen. Diesen Spaziergängern und mir Noch-Nicht-Spaziergängerin eine Alternative anzubieten: was ist daran so schlimm, dass die Kommentatoren hier dermaßen auf die Hinterbeine gehen? "Spaltung"?
Nein.
Eine Wahl.
Freie Wahlmöglichkeit wird doch sonst so begrüßt?
Bodo Bagger
06.10.2022, 09.51 Uhr
By the way...
hinterfragt einfach mal wem diese geistige Kleinstaaterei, ala "Wer läuft mit wem" nützt und wer diese initiiert. Was ihr hier sehen könnt is "Divide and Conquer" in Reinstform....

und ihr springt alle schön über jedes Stöckchen, was euch hingehalten wird.
Wie Bitte
06.10.2022, 10.10 Uhr
Es muss schwer sein, Inhalte nicht verarbeiten zu können...
"staatlich gedultete und geleittene Proteste":
was meint ihr denn, was die Montagsspaziergänge sind? Geduldet. Was denken denn zum Beispiel die Russlandfahnenschwenker unter den Spaziergängern, was mit Spaziergängern, die das System kritisieren, in Russland gemacht werden würde?

"wer sich so selber vor den Karren der alternativlosen Politik stellt":
genau das tut der NUV ja eben nicht, im Gegenteil findet er sehr deutliche, kritische und treffende Worte.

"bei den Montagsdemonstrationen nicht per se Verschwörer oder staatsfeindlich":
genau das sagen die Spaziergänger von sich selbst auch. Dass diese Einschätzung nun ebenfalls vom NUV kommt, passt nun nicht? was ist die Alternative? "Wir wollen aber vom NUV 'staatsfeindlich' genannt werden, menno!" Oder wie?

"unsere Meinung scheint keinen zu interessieren":
Artikel nicht gelesen? Der NUV hat gefragt und Meinungen eingeholt. Passt das nicht, weil nicht sein kann, was nicht sein darf, weil dann die trotzige Opferhaltung nicht mehr einnehmbar ist?

Insgesamt habe ich die Einschätzung, dass die Spaziergänger "unter sich" bleiben wollen, obwohl sie sonst propagieren, es müssten noch viel mehr auf die Straße gehen. Aber eben scheinbar einzig und allein nur zu ihren eigenen Bedingungen.
Marco Müller-John
06.10.2022, 10.14 Uhr
......Ping Pong
In einem Wirtschafts- und Rohstoffkrieg leidet die Wirtschaft. Völlige Überraschung, für Deutschland mal mittendrin und nicht Profiteur zu sein. Jene Unternehmerschaft ist aus Renditegründen nach China, Osteuropa und auch in die Ukraine zur Produktion abgewandert, hat die konsequente Nachwuchsförderung aus Aufwandgründen gescheut und die Lagerhaltung auf die Strasse verlegt. Die GENERATION Praktikum ausgenutzt, und den arbeitsfernen Teil der Gesellschaft, lieber im immer teureren und missbrauchten sozialen Netz gelassen.

Das Geschrei derjenigen, die den Verlust von Wohlstand jetzt greifen können, nachdem Sie vorher alles schon getan haben, dieses Land schlecht zu reden, ist wie das von kleinen Kindern, denen man ein Spielzeug verboten hat.

Die Forderungen jenes NUV sind doch symptomatisch für die prozessoptimierende deutsche Wirtschaft, der Mangel an Arbeitskräften soll ja auch durch zielgerichtete Migration erfolgen, statt sich aus dem alimentierten Bevölkerungsteil mit respektvollem Druck und Leistungsrechtfertigung zu bedienen.
Envites
06.10.2022, 10.25 Uhr
Wollte der NUV Chef nicht selbst eine Revolution, einen Systemchange indem er
doch die IHK abschaffen bzw. völlig neu auflösen oder gestalten wollte? Es passt nicht zu einem wirtschaftlichen Verband zu demonstrieren, es zeigt aber, wie heterogen dieser ist, sich profilieren möchte und das man offenbar schlecht verbunden oder verflochten ist. Nur, in der Tat sieht es so aus, vgl. Stellungnahme VCI gestern, es geht mit der Wirtschaft dramatisch abwärts. Zu den Forderungen, wieso lässt man die schwache Währung € sowie die anderen, exorbitant gestiegenen Beschaffungskosten inkl. Dienstleistungen außen vor?
HisMastersVoise
06.10.2022, 10.42 Uhr
Im Osten nichts Neues !
Es ist schon beänstigend, wie arrogant hier gegen die aktuelle Situation argumentiert wird. Natürlich hätten der NUV oder die ganzen Wirtschaftswissenschaftler hier die aktuellen Krisen mit einem Geniestreich sofort beendet und wieder Milch und Honig fließen lassen. Natürlich ist die aktuelle Situation in Deutschland eine Herausforderung für alle Menschen hier von der Regierung um so mehr bis hin zum einfachen Bürger. Doch im Gegensatz zum einfachen Bürger hat die Regierung nun einmal die deutsche Wirtschaft, die Coronafolgen, die Inflation, die internationalen Handelsverträge, die Brexitfolgen, den Klimawandel, den Ukrainekrieg, den Wirtschaftskrieg mit China, den Pflegenotstand, die Lehrerknappheit, den Polizistenmangel, die Sanierung der öffentlichen Infrastuktur und noch ein paar andere Kleinigkeiten zu regeln. Daher kann natürlich jeder Interessenvertreter seine Bedenken und Nöte äußern. Aber der Regierung angesichts der Gemengelage von Krisen, welche es historisch betrachtet so noch nie gegeben hat, Untätigkeit oder Unfähigkeit vorzuwerfen, ist genau so unverschämt wie kontraproduktiv. Hier geht es darum, miteinander durch die Krisen zu kommen und nicht sich um die weniger werdenden Stückchen vom Kuchen zu balgen. Die aktuellen Krisen benötigen eine nationale Kraftanstrengung von allen Menschen im Lande. Es braucht keine Feststeller..wir brauchen Absteller. Und bei Putin zu Kreuze zu kriechen für ein bischen Gas, wäre so jämmerlich für eine Nation wie Deutschland, daß sich auch nur der Gedanke daran verbietet
Ra1n3R
06.10.2022, 10.55 Uhr
@NNZ
Sehe das auch so, das Foto (auch als Beispiel dienend) passt nicht zum zum Artikel / Inhalt, von dem man sich distanzieren / unterscheiden möchte. Da gibt es sicherlich auf Nachfrage die Möglichkeit, etwas von der eigenen Webseite des NUV zu verwenden.

Ich bin nur gespannt, ob denn dann auch die üblichen Protagonisten hier bei möglichen "Veranstaltungen" an einem Dienstag auf Teilnehmerzahl, Inhalten (die nicht ganz unterschiedlich sind), Aussehen der Teilnehmer etc pp mit selben Elan eingehen....

Wie werden vom NUV dann im Vorfeld die Teilnehmer auf Motive der Teilnahme, mitgeführte Transparente / Plakate, Flaggen, "überprüft"? Sind Teilnehmer nur als Mitglieder des NUV zugelassen? Checken das vor und während der "Veranstaltung" eingesetzte Ordnungskräfte, um eine Distanzierung / Unterscheidung in den nicht "angemessenen Punkten" zum Vortag durchzusetzen?
Wie man das verhindern möchte, dass Menschen (die am Vortag auf der Straße waren) nun am nächsten Tag ebenso dabei sind, erschließt sich mir nicht ganz.
Ob das so sinnvoll und zielführend ist, wird man dann sehen.
Zukunft
06.10.2022, 10.56 Uhr
Wer mit wem?
Vielleicht passt es nicht zum Thema: Wenn vielleicht an einem Mittwoch die "demokratischen" Parteien eine Demo anmelden, dann würde ich da schon gern mitmarschieren. Wenn mir die Parolen passen. Allerdings hätte ich meine Bedenken, wenn dann in dem Aufzug auch Mitglieder der LINKE wären. Einige Landesverbände, auch der Linksjugend werden vom Verfassungsschutz beobachtet, weil es verfassungsfeindliche, linksextremistische Tendenzen gibt. Oder wie die Welt im vergangenen Jahr titelte: "20 Linke-Bundestagsabgeordnete unterstützen Gruppen im Visier des Verfassungsschutzes". Darunter sind die Antifa und deren schwarze Blöcke nicht das Schlimmste. Also: Wo soll ich mitlaufen?
Psychoanalytiker
06.10.2022, 10.58 Uhr
Liebes Paulinchen ...
... ich bin nicht ganz so hart wie Sie, aber ... .

Man sollte nicht nur die Erdgas- oder Strompreise, sondern auch die Gehälter "deckeln", so maximal das 20fache für die "Eliten", im Vergleich zu ihren "Untergebenen". Bei Mittelständigen Betrieben mag das derzeit schwierig werden, aber bei "Mercedes& Co." oder "Energiekonzernen" und allen anderen "Absahnern" in dieser Krise plus den Politikern ginge das schon.

Ein Vorstandsvorsitzender mit einem monatlichen Einkommen von 1 Mio. Euro müsste dann der "Telefonistin" oder der "Putzfrau" mindestens 50.000 Euronen überweisen, das wäre es doch mal. Zahlt er nur den Mindestlohn von 12 Euro pro Stunde, und damit bei Vollbeschäftigung 2.088 Euro, kann er dann auch nur maximal 41.700 € bekommen, das wird ja wohl auch für diesem "Supermanager" oder Vorstandsvorsitzenden für sich, sein Haus und seine Heizung reichen, schließlich bekommt er ja zusätzlich auch noch die 300-Euro-Einmal-Energiepauschale.

Das würde dann aber für alle "Chefs" so gelten müssen, und schon wäre der Mindestlohn eher bei 100, als bei 12 Euro. Alles Andere würde dann der vielfach beschworene Markt nach der Ideologie der FDP dann regeln.

Und weil ich menschlich denken möchte, gönne ich den Politikern auch diesen (Mindest-)Lohn, ich will ja als armutsgefährdeter Rentner nicht als unmenschlich gelten ... .
Fischkopf
06.10.2022, 11.14 Uhr
man kann echt viel vertragen
aber dieses ewige Gejammer und Gehetze gegen die Montagsspaziergänger oder auch Demonstranten ist nicht mehr normal.
Und ständig zu behaupten, dort würden nur Rechte / Nazis oder was auch immer rumlaufen, ist an Dummheit nicht mehr zu überbieten. Nur weil einige der Meinung sind, sie müssten eine Russlandfahne schwenken oder eine Steinar Jacke tragen, muss das doch nicht auch für den Rest der Mitläufer gelten ?
Ich geh auf die Strasse, weil mir dieser ganze Polit Irrsinn und das schröpfen meines Geldbeutels dermaßen gegen den Strich geht.
Wenn hinter mir jemand mit der Reichsflagge laufen würde, wäre mir das auch scheiß egal. Wenn er diese Meinung hat, dann bitte, aber es ist nicht meine.

Und ihr ach so tollen Montags Demo Ablehner seid doch dann die größten Nutznießer, wenn dadurch was bewirkt werden sollte. Selber nichts zustande gebracht vor lauter Überheblichkeit und nur dagegen gewettert, aber sich dann die Hände reiben.
Ihr müsstet gleich nochmal einen Aufschlag auf eure Strom - und Gasrechnung bekommen.
Psychoanalytiker
06.10.2022, 11.17 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Doppelt
nur_mal_so
06.10.2022, 11.35 Uhr
Liebe Kommentatoren, liebe Spaziergänger,
Danke, dass Sie den Unwillen (die Unfähigkeit?) von Spaziergängern, sich mit Kritik und Inhalten auseinanderzusetzen, spornstreichs demonstrieren.

Es geht nicht darum, Menschen, "die am Vortag bereits auf der Straße waren" auszuschließen, zu kontrollieren oder zu gängeln. Es geht auch nicht um die Unterbindung von "nicht genehmen Meinungen". Mit dieser (ehrlich oder nur provozierend gemeinten?) Fragerei unterstellt man direkt wieder, man würde Spaziergänger "alle" in eine gewisse Ecke stellen.
Ist das echt so toll?

Inhaltlich diskutiert: Was man (hoffentlich) unterbinden möchte sind solche Transparente wie "raus aus der WHO" oder die nun wirklich sattsam bekannte Russlandfahnen-Diskussion, welche potentielle weitere/neue Spaziergänger bislang davon abhalten, sich in die (berechtigte!) Kritik an der aktuellen deutschen Politik der Bundesrepublik einzureihen, wie sie montags stattfindet.

Die Idee oder der Wunsch nach einer Demonstration, welche dabei nicht AUCH die russische Aggressionspolitik unterstützt oder bei der weiterhin nicht AUCH Corona-Geschwurbel verbreitet wird besteht schon länger und wird selbst hier auf der nnz immer wieder geäußert. Das wird nur stets geflissentlich überlesen oder bewusst in eine andere Richtung missinterpretiert.
Es ist gut, dass sich eine Organisation dieses Wunsches nun annimmt.

Ich begreife nicht, dass das so schwer zu begreifen sein soll.
Wie Bitte
06.10.2022, 11.49 Uhr
@Fischkopf
Nu ja, sehen Sie - und anderen wäre es eben nicht egal, wenn auf dem Montagsspaziergang Reichskriegsflaggen dabei sind.
Auch das ist Meinungsfreiheit.
Die kann man doch nicht nur für sich selbst beanspruchen.

Übrigens: danke, dass dabei das Wort "Mitläufer" fällt, so muss ich es nicht schreiben und mich der Gefahr aussetzen, missverstanden zu werden.
Bleistift und Lineal
06.10.2022, 12.09 Uhr
Verzeihung, aber das geht gar nicht:
Wenn hier ein Spaziergänger davon schreibt, es sei doch egal, ob auf den Montags-Spaziergängen Reichskriegsflaggen gezeigt werden, dann finde ich das sehr bedenklich.
Aber strikt dagegen posaunen, wenn eine weitere Demonstration angedacht wird, wo das vielleicht nicht egal ist?
nur_mal_so
06.10.2022, 12.42 Uhr
- gefragt:
Vielleicht laufen ja 95Prozent der Nordhäuser deswegen nicht auf dem Montagsspaziergang mit, weil es deren Teilnehmer nach eigenem Bekunden "scheiß egal" ist, wenn da einer mit Reichskriegsflagge mitläuft?
Und vielleicht ist es dem NUV nicht egal?

Bringt das nicht doch mal zum Nachdenken?
Und wenn nein, warum nicht?
Mister X
06.10.2022, 12.58 Uhr
Caesar
„Das sind dann 5 Prozent der Nordhäuser und 2,5 Prozent der Landkreisbevölkerung. Und das sind in etwa auch die "Mehrheitsverhältnisse"
Wenn wir hier einmal von Mehrheiten sprechen, wie sieht es den aus mit den Regierenden? Haben die wirklich die Mehrheit des Volkes, oder ist es eher eine zusammen gewürfelte Truppe aus Minderheiten? Schauen Sie noch einmal genau auf die letzten Wahlergebnisse. Ich weiß da nicht so ganz genau, ob das Volkes Wille war. (Ach so laut Habeck gibt es ja kein Volk) und da brauch man ja auch dessen Willen nicht zu beachten. Zählen die Rentner eigentlich zur Mitte des Volkes, oder sind hier die Pensionäre gemeint?
diskobolos
06.10.2022, 13.56 Uhr
Ach, Mister X
"Haben die wirklich die Mehrheit des Volkes, oder ist es eher eine zusammen gewürfelte Truppe aus Minderheiten?"

Gewürfelt wird da meines Wissens gar nicht, sondern nach den Wahlen gibt es längere Verhandlungen um Positionen zu finden, die im Parlament mehrheitsfähig sind. Wie würden Sie es denn machen? Durch Demonstrationen findet man jedenfalls keine Mehrheiten . . .
Katrin79
06.10.2022, 14.05 Uhr
Genug Unternehmer Montags unterwegs
Der NUV sollte eine Veranstaltung anbieten. Fertig. Wer kommt, kommt. Wer nicht kommt und woanders hingeht, kommt eben nicht.
Das der Herr Neu wieder rumlaviert, ist nicht der beste Weg und hinterlässt den Eindruck des Eierei.
Fischkopf
06.10.2022, 14.12 Uhr
@ Bleistift und Lineal @ nur_mal_so
Sie sollten das von mir geschriebene auch richtig verstehen. Ich schrieb nicht für den Rest der Spaziergänger, sondern nur von MIR und ich posaune auch nicht gegen eine Demonstration von der NUV. Keine Ahnung, wo Sie das rauslesen.

Mir geht es nur gewaltig auf den Zeiger, das ALLE Spaziergänger / Demonstranten als Rechte oder Nazis betitelt werden, nur weil der Neben, Hinter oder Vordermann eine nicht systemtreue Fahne ( egal welche ) oder Kleidung trägt.

Aber es ist ja einfacher, alle über einen Kamm zu scheren, als selber mal nachzudenken.

Ihr müsst auch nicht Montags mit uns spazieren gehen, die Woche hat noch weitere 6 Tage. Nur zu.
A-H-S
06.10.2022, 14.16 Uhr
Wenn man nicht mal ein Wort korrekt zitieren kann
Fischkopf Zitat: "Reichsflagge"

Daraus wird bei User "Wie bitte" (Zitat) "ReichsKRIEGSflaggen" genau wie bei
User "Bleistift und Lineal".
Natürlich nimmt das auch User "nur_mal_so" auf (Zitat): "Vielleicht laufen ja 95Prozent der Nordhäuser deswegen nicht auf dem Montagsspaziergang mit, weil es deren Teilnehmer nach eigenem Bekunden "scheiß egal" ist, wenn da einer mit Reichskriegsflagge mitläuft?"

Ich behaupte mal, dass 95Prozent der Helden hier den Unterscheid zwischen einer Reichsflagge und einer ReichsKRIEGSflagge nicht erkennen, wenn sie mit dem Gesicht hineingestoßen werden.

PS: ich halte persönlich nichts vom Mitführen der Reichsflagge. Es verstört nur Leute, die von der Problematik keine Ahnung haben (wie eben bewiesen).

@HisMastersVoise
Darf ich hier bitte weiter mitdiskutieren!? Ich bin Wirtschaftswissenschaftler, so richtig, mit Diplom einer Uni. Bin also wahrscheinlich besser (aus)gebildet als die halbe Ampel der Völkerrechtler und Philosophen. Ich kann Ihnen sagen, die Regierung ist bezüglich ihrer Wirtschaftspolitik irre. Sie verstößt so ziemlich gegen jedes Prinzip, was für erfolgreiches Wirtschaften nötig wäre.
Paulinchen
06.10.2022, 16.45 Uhr
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nur_mal_so
06.10.2022, 16.58 Uhr
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P.Burkhardt
06.10.2022, 17.17 Uhr
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Wie Bitte
06.10.2022, 20.37 Uhr
Frage eines mitlesenden Arbeiters:
Ist es wirklich derart egal, wer warum montags mit welcher Intention wogegen mitmarschiert, hauptsache, es wird marschiert und ist laut?
Ehrlich?

Warum wird hier eher der Unterschied zwischen Reichskriegsflagge und Reichsflagge erklärt statt zu hinterfragen, was diese hundert Jahre alten Relikte mit der derzeitigen Not der Bürger im Hier und Jetzt zu tun haben?
Dass die Reichsflagge zudem von bestimmten Gruppierungen gezeigt wird, weil die ReichsKRIEGSflagge nicht gezeigt werden darf, und in diesem Kontext dann eben sehr wohl dasselbe bedeutet: ebenfalls völlig unerheblich?

Und dann wundern sich die Spaziergänger, warum sich ihnen nicht mehr Menschen anschließen, verhöhnen die Nicht-Mitlaufenden als Hinter-Der-Gardine-Steher, wünschen ihnen doppelte und dreifache Nebenkostennachzahlungen an den Hals und bejubeln sich selbst mit "Wir sind das Volk", weil sie damit ja ach-so-im-Recht sind?
Zerhacken, zerfetzen jeden, der einen Sinn in Demonstrationen, organisiert von anderen Organisationen sieht, beschimpfen sie und flüchten sich, wenn gar nichts anderes mehr zieht in die wohlbekannte Ecke "Ihr bezeichnet uns alle als Nazis!".
Das ist armselig. Das ist traurig.

Ich glaube, die Kommentare unter diesem Artikel zeigen sehr deutlich, dass eine Alternative zu den Montags-Spaziergängen dringend benötigt wird.

Denn wenn es den Spaziergängern ernst wäre mit einem berechtigten Protest gegen die in Armut und Bankrott führende Politik der Bundesregierung müssten sie es eigentlich begrüßen, dass die Wirtschaft in Gestalt des NUV nun ebenfalls Druck macht, ebenfalls zu Aktionen aufruft. Ehrlich besorgte Menschen der Montagsspaziergänge würden dann wahrscheinlich an beiden Tagen demonstrieren, und Menschen, die keine Mitläufer sein wollen mit Leuten, denen Reichs(Kriegs)flaggen egal sind, eben nur dienstags.

Aber hier hat sich in der Kommentarliste sehr deutlich offenbart, wes Geistes Kind ein Teil der Spaziergänger sind.
Und deshalb laufe auch ich nicht dort mit, würde mich aber sofort jeder inhaltlich gefilterten Demo, zum Beispiel des NVU's, anschließen.
Dort erwarte ich zumindest weder Reichs-, noch Reichskriegs-, noch Russlandfahnen oder Leute, denen all dies, Zitat, "scheiß egal" ist.
Komiron
06.10.2022, 21.48 Uhr
Quo Vadis, Fischkopf ?
Hier ein Versuch das Dilemma der Nordhäuser Widerstands Gruppierungen in einem 'Protest - Führer' zu lösen :

Montag:
Nordhäuser Widerstand
Thema: Die Ampel muß weg !

Dienstag:
Widerstand Nordhausen
Thema:
Wir fordern Dinge, die gerade bearbeitet werden,
oder schon zu Ende gebracht sind.

Mittwoch:
Die MLPD
Thema:
Wir finden die vom Montag und Dienstag doof.

Donnerstag:
Raum für individuelle kleinst Proteste
z.B. Flitzer*innen

Freitag:
Der Club Robinson
Thema:
Wir sind gleichzeitig für und gegen alles.

Samstag:
Vorbereitung der nächsten Demo.

Sonntag:
Endlich Wochenende
P.Burkhardt
07.10.2022, 09.12 Uhr
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