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Di, 08:15 Uhr
04.10.2022
Tierschützer demonstrierten

Protest bei Van Asten

Knapp 70 Tierschützer versammelten sich am Montagnachmittag um vor dem Tierzuchtbetrieb Van Asten in Nordhausen zu protestieren...

029
Ihr Protest richtete sich gegen Tierfabriken, Massentierhaltung, und die Schließung der Schweinmastanlage in Nordhausen. Weiterhin forderte man mehr Tierwohl und eine Agrar-Wende. Schweine derart einzupferchen, sei Tierquälerei, warfen die Demonstranten den Betreibern der Schweinemast vor.
Die Protestaktion verlief friedlich.
Silvio Dietzel
Protestaktion bei Van Asten (Foto: S. Dietzel)
Protestaktion bei Van Asten (Foto: S. Dietzel)
Protestaktion bei Van Asten (Foto: S. Dietzel)
Protestaktion bei Van Asten (Foto: S. Dietzel)
Protestaktion bei Van Asten (Foto: S. Dietzel)
Protestaktion bei Van Asten (Foto: S. Dietzel)
Protestaktion bei Van Asten (Foto: S. Dietzel)
Protestaktion bei Van Asten (Foto: S. Dietzel)
Protestaktion bei Van Asten (Foto: S. Dietzel)
Protestaktion bei Van Asten (Foto: S. Dietzel)
Protestaktion bei Van Asten (Foto: S. Dietzel)
Autor: red

Kommentare
Nordhäuser
04.10.2022, 10.24 Uhr
Diese Heuchelei
Und anschließend nach der Demo schön nach Hause fahren und das billige Fleisch aus den den Discounter Essen.
Viele Menschen predigen Wasser und trinken selbst Wein. Es soll auch tatsächlich Menschen geben die sich nicht einmal mehr das billigste Fleisch leisten können. Aber soweit denken viele Gemüseesser nicht. Der Mensch ist nunmal das schlimmste Raubtier auf Erden. Das war schon immer so und daran wird sich auch nichts ändern.
Erpel1311
04.10.2022, 11.09 Uhr
Was für ein sinnloser Kommentar
Ich kann Ihnen versichern, dass gestern nicht nur "Gemüseesser" dabei waren. Es soll auch Menschen geben die sich für das Wohl der Tiere interessieren. Sie gehören anscheinend nicht dazu. Sie beschweren sich wahrscheinlich über den Gestank. Es sind 50000 Schweine in den Ställen. Mehr Einwohner als Nordhausen hat. Die Schweine haben keinen Platz um sich zu bewegen. Hauptsache sie werden schnell groß und schwer.
Und dann noch die Tatsache, dass der Tod von über 2000 Schweinen unter den Teppich gekehrt wird. Es ist nichts passiert. Und das geht garnicht.
Wären Sie lieber mal zu dieser Demo gegangen...
E20
04.10.2022, 11.49 Uhr
@erpel1311
Schweine werden nunmal gefüttert, um letztendlich geschlachtet zu werden.
Das ist bei einem Mastschwein von van Asten genauso wie bei einem Bio-Schwein.
Das Bio-Schwein hat dabei das Privileg, 2 Monate länger zu leben - nämlich 8 Monate, bevor es geschlachtet wird.
Wenn der Mensch das Schweinefleisch nicht auf seinem Speiseplan hätte, würden diese Tiere gar nicht existieren.
Paulinchen
04.10.2022, 12.12 Uhr
Darf man eigentlich....
... mal so ganz nebenbei fragen, welche Ergebnisse bisher für die Katastrophe zur Verfügung stehen, weshalb ca. 3000 Schweine auf bestialische Weise, in diesem riesigen Saustall ums Leben gekommen sind? Es macht langsam den Eindruck, dass ein bemerkenswertes Schweigen sich breit macht. Was haben die vielen Anzeigen von Polizei, PETA, Tierschutzverein und was noch alles, bis jetzt bewirkt? Diese Demo fand ich sehr gut, denn es braucht bei uns in der Tat jemanden, der gegen das Vergessen und Vertuschen ist. Die Kommentare in Sachen Billigfleisch sind billig und total daneben. Kommen sie wahrscheinlich auch noch von denen, welche uns klar machen wollen, dass die Rentner im vernachlässigten Osten, zu viel Rente erhalten. Schon mal drüber nachgedacht, dass es unzählige Menschen gibt, bei denen zum Monatsende mehr Monat als Geld übrig bleibt? Wenn man freitags in den Supermärkten am Fleischstand sieht, wie groß der Kundenkreis dort ist, dann muss man doch erkennen, es sind offensichtlich mehr als nur 85 Prozent der normalen Kunden dabei. Und das Billigkaufen ist hier nicht das Ziel. Was mit den Bioprodukten so alles an fragwürdigen Zutaten der Kundschaft untergejubelt wird, danach fragt niemand. Es ist eben so, sobald zwischen dem Erzeuger und dem Verbraucher noch ein einziger Vermittler auftritt, beginnt der Betrug. Auch bei Bio! Ach ja die Demos : Kann es sein, dass es einigen nicht gefällt, dass es Mitmenschen gibt, welche ihre Meinung auf die Straße bringen? Wenn man sich die Argumente anschaut, weshalb die Kritiker dagegen sprechen, dann stellt sich mir die Frage, warum bilden die Überschlauen nicht ihre eigene Demonstration? Ich habe gestern die Demonstranten gesehen. Es waren sehr, sehr viel. Es lief alles im geordneten Rahmen und am Ende war die Polizei zu sehen. Wer eine bessere Ansprache halten kann und will, der hätte sich doch auch zu Wort melden können, aber kritisieren im Nachhinein, ist wie feiges Nachtreten beim Fußball. Wer die Nachrichten im TV gesehen hat, dem muss doch aufgefallen sein, in vielen anderen Städten, waren die Menschen auf der Straße und haben ihr Missfallen über die derzeitige Regierung zum Ausdruck gebracht. Denen war nicht nach feiern zu Mute, wie der Politik.
Erpel1311
04.10.2022, 14.18 Uhr
@E20
Und weil es "nur" ein Mastschwein darf es kein gutes Leben haben? Deswegen muss es da in der Enge liegen oder stehen? Die Schweine haben genauso ein Recht auf ein "gutes" Leben. Leider betrifft die Massentierhaltung ja nicht nur Schweine, leider.
Massentierhaltung muss verboten werden! Das ist meine Meinung.
Paulinchen
04.10.2022, 15.07 Uhr
Fällt denn niemand auf,...
... dass die Massentierhaltung häufig in niederländischen Händen ist? Daheim ist es inzwischen verboten, aber hier ist ist es durch das Unvermögen der Politik erlaubt. Mich würde es interessieren, hat sich nach der Katastrophe, in/an der Haltungsform inzwischen etwas geändert? Wenn nein, dann sollte man die restlichen Tiere unbedingt aus der Hölle holen und dem Betreiber die Haltung /Zucht verbieten. Gibt es eigentlich auch eine Kontrolle darüber, wie oft die Gülle auf die gleichen Flächen ausgebracht wird und aus welcher Höhe? Wann erfolgte hier die letzte Kontrolle und wer hat sie durchgeführt? Denn - noch immer stinkt die Firma van Asten zum Himmel. Sind da überhaupt Lüftungsanlagen Inst und funktionieren die eigentlich nach welchen Kriterien? Zur Zeit herrscht das Schweigen im Wald..... Wird darauf gewartet, bis endlich Gras über die Sache gewachsen ist?
N. Baxter
04.10.2022, 18.21 Uhr
Geld stinkt nicht?
das es nur ums Geld geht ist doch wohl allen klar!!!
WARUM werden gewisse Betriebe ins Ausland verlangert: zur Gewinnmaximierung. Zur Umgehung von Umweltauflagen, Bau- und Sicherheitsvorschriften oder günstigeren Energie- und Personalkosten.
grobschmied56
04.10.2022, 18.47 Uhr
Gibt es bisher überhaupt irgendein Ergebnis der Ermittlungen...
... wie diese Katastrophe zu Stande gekommen ist? Möglichkeiten sind ja mehrere denkbar.
Technisches/Menschliches Versagen, einfache/grobe Fahrlässigkeit, ungenügende Sicherungstechnik/Versagen der Arbeitsorganisation. Selbst Sabotage scheint nicht auszuschließen, solange keine konkreten Ermittlungsergebnisse vorliegen.
Mit Schuldzuweisungen sollte man also eher zurückhaltend umgehen.
Es steht geschrieben: Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet!
Trixie Kuntze
04.10.2022, 19.05 Uhr
So stinkt es halt,
das billige Fleisch, der Niedriglohn, die Ausbeutung.

Alles ein Problem des Kapitalismus!
summer
04.10.2022, 19.23 Uhr
Viel mehr Menschen hätten protestiert,
wenn diese Protestaktion im Vorfeld weitreichend bekannt gewesen wäre.
Die Massentierhaltung muss VERBOTEN werden!
Und es muss eine umfassende Aufklärung der Umstände, die zum Tiersterben führten, erfolgen, mit allen Konsequenzen.
hessehenze
04.10.2022, 20.13 Uhr
Nur Protest schafft Aufmerksamkeit!
Leider gibt es keine öffentlichen Informationen zum Ermittlungsstand. Auch die zuständigen Behörden z.B. das Veterinäramt Nordhausen könnte sich dazu äußern… gibt es Kontrollen, Auflagen etc. Es sieht so aus, als wenn alles todgeschwiegen wird. Übrigens der BLANKE HOHN, wenn man die Veröffentlichung der Aussagen dieses Unternehmen aus den letzten Jahren liest…
Nur zwei Beispiele - Artikel aus der NNZ 16.02.2017
„Als Halter, die jeden Tag mit ihren Tieren arbeiteten würde man wissen, was die Säue wollten“
"Van Asten würde gerne weiter in die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, das Tierwohl, den Umweltschutz und grüne Energie investieren, so die Firmenchefin"
Ich hoffe, es war nicht die letzte Protestaktion!
grobschmied56
04.10.2022, 21.51 Uhr
Ich würde Trixi und summer einen Daumen runter ...
... verpassen, aber diese Funktion benutze ich grundsätzlich nicht. Es geht gegen meine Überzeugung, anonym und ohne Erklärung abzustrafen. Na gut, unter Synonym Grobschmied zu schreiben ist auch eine Anonymität. Aber das hat andere Gründe.
Liebe Trixi! Kapitalismus für alles und jedes verantwortlich zu machen ist ziemlich billig. Auch in der DDR, im real existierenden Sozialismus gab es Massentierhaltung mit z.T. ziemlich großen Sterberaten der Tiere. Wichtig war nur die Planerfüllung, nicht das Tierwohl.
Das Verbot jeglicher Massentierhaltung, liebes/e/er summer klingt sehr nach GRÜN.
Diese Verbotspartei hat bisher nicht vielmehr bewirkt, als daß eine größer werdende Menge Menschen in Deutschland eine Stinkwut auf sie entwickelt, weil sie unsere Existenzgrundlagen sabotiert, uns in Verarmung und Rückständigkeit bringen will.
Das Ende dieser Entwicklung ist absehbar:
Ein Deutschland ohne Massentierhaltung, ohne schädliche Industrie, ohne funktionierende Stromversorgung, ohne politische und wirtschaftliche Kompetenz.
So wünschen sich viele Grüne, aber auch Feinde und Konkurrenten Deutschland.
In den letzten Jahren haben sich schon etliche dieser feuchten Träumchen der Deutschland-Hasser erfüllt, wobei Merkel und die Grünen stets feste mitgeholfen haben.
Und immer, wenn Merkel mal wieder einen grünen Traum erfüllte (unbegrenzten Zuzug für alle, Energiewende, Verkehrswende usw.) konnte man in Fernost die Sektkorken knallen hören, begleitet von schallendem Hohngelächter.
Dort gibt es nämlich keine Grünen, welche die Planerfüllung stören oder das Konzept einer allmächtigen Partei- und Staatsführung in Frage stellen.
Man denke mal drüber nach.
Komiron
04.10.2022, 22.17 Uhr
,tlah se tknits os
Trixie Kuntze, unsere sozialistischen Schweine vegetierten bei der Tierzucht, unter genau den gleichen bestialischen Bedingungen, wie die heutigen kapitalistischen Schweine.
Mit anderen Worten, im Kapitalismus wird das Schwein durch das Schwein ausgebeutet,
im Sozialismus ist das genau umgekehrt !
Trixie Kuntze
04.10.2022, 22.27 Uhr
Werter summer,
was lässt Sie glauben, dass, wenn es die "breite Masse" gewusst hätte, dort viel mehr protestiert hätte?

Die angeblich "breite Masse" war mit etwa 2000 Teilnehmern am Vortag einmal quer durch die Stadt "spazieren"! Diese "Spaziergänger", so will ich diese mal nennen, möchte neben billigstes Gas, Erdöl und Benzin auch billigste Lebensmittel und somit auch billigstes Fleisch haben - klar bekommen diese auch nur den billigsten Lohn! Wie der niedrige Preis für Fleisch, egal welcher Art, zustande kommt, muss man wohl nicht nochmals erklären, oder?

Aber Sie haben natürlich mit ihrer Kritik Recht: Massentierhaltung muss WELTWEIT verboten werden, die Umstände, die zum nächtlichen, elendigen Verrecken, anders kann ich es nicht nennen, der Schweine geführt haben, müsste lückenlos und Transparent aufgeklärt werden. Aber leider wird man in dieser Sache wohl nichts mehr hören, ähnlich wie die Causa "Schäfer", oder gibt es dort mittlerweile Neuigkeiten?

In diesem Sinne: Lasst euch euer Billigfleisch sehr gut schmecken! Wohl bekomms!

PS: @grobschmied56: Diese Option steht Ihnen natürlich frei. Ihre Reaktion zeigt mir, dass ich scheinbar "ins Schwarze" getroffen und sie somit getriggert habe! Danke für Ihre tolle Reaktion! (KEINE Ironie!!!)
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