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Fr, 17:13 Uhr
03.06.2022

PayPal, Klarna und Co. – wie sicher sind die beliebten Zahlungsmethoden tatsächlich?

Um beim Onlineshopping einfach und bequem bezahlen zu können, nutzen immer mehr Kunden Anbieter wie PayPal oder Klarna. Die Onlinebezahlung soll damit simpel und vor allem sicher abgewickelt werden – das behaupten zumindest die Anbieter. Doch wo lauern die Fallen? Sind PayPal und Klarna wirklich so sicher? Wir schauen uns das genauer an und zeigen Möglichkeiten auf, um Probleme mit den Bezahldiensten zu vermeiden.


Die Vor- und Nachteile von Bezahldiensten
Online-Bezahldienste gehören mittlerweile zu den beliebtesten Zahlungsmethoden im Internet. Sie schalten sich zwischen Kunde und Shop, schließen Zahlungsvorgänge schnell und unkompliziert ab und sollen Kunden Sicherheit beim Onlinekauf bieten. Onlineshops erhalten keinen Zugriff auf die eigenen Bankdaten – der Dienstleister jedoch schon.

Als Alternative nutzen nun immer mehr Menschen paysafecard Guthaben, weil damit gewährleistet wird, dass man beim Onlineshopping anonym bleiben kann. Doch schauen wir uns zunächst einmal die einzelnen Bezahldienste genauer an.

PayPal
Der Bezahldienst des US-Konzerns PayPal wird in Deutschland am häufigsten genutzt, um Onlinekäufe zu bezahlen. Käufer müssen ein Nutzerkonto anlegen und ihre Zahlungsdaten hinterlegen. Beim Bestellprozesses muss sich der Käufer in sein PayPal-Konto einloggen. Der Vorteil: Weil das Geld sofort an den Verkäufer übermittelt wird, wird die bestellte Ware schnell versendet.

Gelangt das Passwort des hinterlegten Accounts allerdings in die Hände von Betrügen, können sie via PayPal einkaufen – die Bankdaten brauchen sie dazu nicht. PayPal wirbt mit dem sogenannten „Käuferschutz“: Wenn die Ware nicht ankommt oder nicht der Angebotsbeschreibung entspricht, wird das Geld zurückerstattet.
Jedoch greift der PayPal-Käuferschutz nicht, wenn das Geld an den falschen Empfänger geschickt oder die Funktion “Freunde und Familie” ausgewählt wird. Auch kann man den PayPal-Käuferschutz nicht in Anspruch nehmen, wenn der Fall bereits andernorts gemeldet wurde, etwa beim Käuferschutz von eBay.

Klarna
Der Online-Bezahldienst Klarna kommt aus Schweden und ist der bekannteste Anbieter für Bezahlungen per Rechnung und Ratenzahlungen. Es funktioniert ähnlich wie bei PayPal, indem die Abwicklung der Zahlung zwischen Käufer und Onlineshop übernommen wird. Kauft ein Kunde über Klarna etwas auf Rechnung, überweist er den Rechnungsbetrag innerhalb von 14 Tagen an den Zahlungsdienstleister. Der Vorteil: Der Kunde muss nicht in Vorleistung treten, sondern kann die Ware erst bezahlen, wenn er sie erhalten hat.

Doch bei Klarna kommt es laut Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz immer wieder zu Schwierigkeiten. Denn was soll man tun, wenn die Bestellung erst Monate später oder sogar gar nicht ankommt, Klarna aber die Zahlung fordert? Zudem gibt es offensichtlich auch Beschwerden, dass bezahlte Rechnungen als nicht beglichen registriert und die Forderungen an ein Inkassounternehmen weitergegeben werden. Vor allem, wenn Kunden Beträge bündeln, kommt es manchmal zu diesen Problemen.

Wie vermeidet man Probleme beim Bezahlen im Internet?
Als Onlineshopper muss man sich darüber im Klaren sein, dass ein Bezahlvorgang natürlich komplizierter wird, wenn zusätzlich noch ein Bezahldienst zwischen Verkäufer und Kunde geschaltet ist. Will der Kunde die Zahlung aufgrund eines Mangels verweigern, muss er sowohl mit dem Onlinehändler als auch mit dem dazwischen geschalteten Bezahldienst kommunizieren.

Welche Alternativen stehen zur Verfügung?
Die sichersten Zahlungsmethoden beim Onlinekauf sind die SEPA-Lastschrift oder der Kauf auf Rechnung direkt beim Händler. Weil es komplizierter ist und diese Optionen viele Shops gar nicht mehr anbieten, setzt sich immer mehr eine Alternative durch: die Zahlung mit einer paysafecard.

Eine paysafecard ist wie eine Guthabenkarte, die vorab gekauft werden kann. Im Prinzip funktioniert sie wie eine Prepaidkarte für das Handy. Von Vorteil ist, dass keine persönlichen Daten preisgeben werden müssen und man stets einen Überblick über die Ausgaben hat.
Autor: red

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