CDU Thüringen
Thüringer Landesregierung ist ein schlechtes Vorbild
Die rot-rot-grüne Thüringer Landesregierung ist ein schlechtes Vorbild für Deutschland. So tritt Christian Herrgott, Generalsekretär der CDU Thüringen, Ministerpräsident Bodo Ramelow entgegen. Der hatte sich für ein rot-rot-grünes Bündnis nach der Bundestagswahl ausgesprochen...
Herrgott betont: Rot-Rot-Grün zeigt in Thüringen, wie es nicht geht: Die Regierung ist innerlich komplett zerrüttet. Es gibt immer noch keinen echten Plan, wie der Schulbetrieb weiterlaufen soll. Die Aufnahme von Flüchtlingen wird jetzt schon schlecht gemanagt, soll aber sogar noch massiv ausgeweitet werden.
Im Falle einer Regierungsverantwortung im Bund drohe Deutschland vor allem wirtschaftlich ein Desaster, so Herrgott: Die Pläne von SPD und Grünen für Steuererhöhungen sind schon eine Zumutung. Zusammen mit den noch radikaleren Forderungen der Linken aber wären die Folgen für Wachstum und Arbeitsplätze in Deutschland verheerend. Damit verbunden macht Herrgott klar: Die Richtungsentscheidung, von der im Wahlkampf immer die Rede ist, liegt nun für jeden auf der Hand: Union oder Rot-Rot-Grün.
Autor: red
Kommentare
Kitty Kat
02.09.2021, 15:04 Uhr
Die armen Menschen
Bitte nicht noch mehr rot-rot-grünes Geschwurbel in deutschen Landen. Der Fachkräftemangel ist gerade da am schlimmsten. Das kann man doch dem (deutschen) Volk unmöglich zumuten.
Alex Gösel
02.09.2021, 15:27 Uhr
CDU im Wahlkampf- / Angriffsmodus...
Es ist schon erstaunlich, wie sich die CDU hier aus der Situation rauszuwinden versucht.
Wer hat denn erst den Lehrermangel in Thüringen ermöglicht? War nicht jahrzehntelang mit Vogel und Althaus die CDU in der führenden Position? Warum, wenn doch die CDU alles so gut in Thüringen gemacht hat, wurde diese nicht nochmals vom Wähler 2014 sowie 2020, als sich die CDU auf die "Leimrute" (Um nicht den Begriff "Steigbügelhalter" zu verwenden!) der AfD begeben hat, nicht eindeutig gewählt?
Was hat denn die sog. "GroKo" (Große Koalition) im Bund gebracht? Bedeutete dies nicht sogar jahrelangen stillstand? Nahm man nicht unter der Bundeskanzlerin "Wir-schaffen-das"-Merkel zu viel hin? Wo war denn da die Opposition in der CDU und vielen anderen Parteien?
Aber es ist, wie ich in der Headline schon geschrieben habe, WAHLKAMPF. Und dies hier deute ich als WAHLKAMPFGEPLÄNKEL!
Und ich bin gespannt, was die anderen Parteien so von sich geben. Nur eines ist peinlich: mittlerweile macht man keine Wahlwerbung mehr fü eine bestimmte Partei, sondern man strahlt Wahlwerbespots im TV aus, die überhaupt zur Wahlbeteiligung aufrufen. Wenn das mal kein Armutszeugniss für unsere ach so starke Demokratie ist, dann weiß ich es nicht!
Für die Redaktion und/oder den techn. Support: Leider kann ich an ihrer derzeitigen Umfrage nicht teilnehmen: Es fehlt die Antwortmöglichkeit "Ich gehe nicht wählen".
Ihr
ottO treberT
nur_mal_so
02.09.2021, 16:36 Uhr
Nachgerechnet
Die aktuelle Schul- und Lehrersituation (gerade letztere) liegt nicht an den jetzigen Politikern. Vor Lehrermangel wird schon seit Jahren gewarnt, und angesichts der Ausbildungsdauer von JETZT benötigten Lehrern hätte da auch vor Jahren gehandelt werden müssen.
Da waren aber noch gar nicht die Parteien an den erforderlichen Schaltstellen, die heute kritisiert werden, sondern eben jene Parteien, die heute kritisieren.
Sowas nennt man dann wohl versehentliche Selbstkritik.
Fischkopf
02.09.2021, 17:22 Uhr
Immer wieder schön zu lesen...
wie sich die ganzen Parteien so kurz vor den Wahlen gegenseitig in die Pfanne hauen.
Ich wäre dafür, das alle Parteien und die gesamte Gefolgschaft abgeschafft werden.
Kein Mensch braucht diese Schmarotzer.
Kama99
02.09.2021, 17:58 Uhr
@Fischkopf
Keine Angst, nach der Wahl wenn die Plätze am goldenen Trog verteilt sind, ist man sich wieder einig.
Fönix
02.09.2021, 22:16 Uhr
Die rot-rot-grüne Thüringer Landesregierung ist ein schlechtes Vorbild für Deutschland.
Die CDU ist aber keinen Deut besser. Nur gegen die politischen Gegner auskeilen, statt eigene Konzepte in den Vordergrund zu stellen, ist ein Armutszeugnis für eine Partei, die in unserem Bundesland 25 Jahre lang das Sagen hatte. Das sie sich in dieser Zeit nur um sich selber und ihre Günstlinge gekümmert hat, wird immer offensichtlicher. Zu allem Überfluss hat sie sogar die eigene Nachwuchsentwicklung sträflich vernachlässigt, sonst müssten wir uns jetzt hier nicht jede Woche aufs Neue das Gejammer ihrer drittklassigen Emporkömmlinge anhören...
U.Schneider
03.09.2021, 07:45 Uhr
Bericht nicht relevant
Es handelt sich um eine Landesregierung die in der Minderheit ist und von der CDU mit getragen wird.
Deshalb ist von meiner Sicht der Artikel unangebracht.
Eckenblitz
03.09.2021, 12:24 Uhr
Heimathistoriker
Im großen Ganzen haben Sie In Recht. Aber was hat die sich selbst zur Regierung ernannte Truppe denn getan, um diese Zustände, abzubauen oder zu verbessern? Kommen Sie jetzt bitte nicht mit den Spruch, man hat Lehrer eingestellt.
Wahlwerbung Können Sie mir sagen, welche Partei, Heute überhaupt noch wählbar ist? Die wollen doch alle nur an das leichte Geld kommen, oder?
Alex Gösel
03.09.2021, 13:24 Uhr
Werter Sigmund
Ihnen ist wahrscheinlich mein letzter Satz entgangen, aber Ich wiederhole ihn gerne nochmals extra für Sie: "Für die Redaktion und/oder den techn. Support: Leider kann ich an ihrer derzeitigen Umfrage nicht teilnehmen: Es fehlt die Antwortmöglichkeit "Ich gehe nicht wählen".
Auch das oft zitierte "Dann mach' doch wenigstens deine Stimme ungültig!" macht keinen Sinn, da diese bei der Auszählung quasi als "Nicht-Wähler" gezählt werden. Man kann sich aso den Weg bei einem solchen Vorhaben zum Wahllokal sparen!
Ich denke, jetzt sollte Ihnen klar sein, dass es für mich keine wählbare Partei im Moment gibt. Ich kann nur dazu aufrufen, wenn Protest, dann richtig! Und das erreicht man nicht mit der im Establishment angekommenen "LINKEN" oder "AfD". Dann lieber eine Kleinpartei, aber da es zuviele CDU-SPD-Fans da draussen gibt, spare ich mir mittlerweile den Gang zum Wahllokal.
Das ich mit meinem ersten Kommentar allerdings ins "Schwarze" getroffen habe, beweist mir die "Daumen runter"-Zahl, da werden wohl einige treue Parteimitglieder, -soldaten und -fans verschiedener Coleur, Strömung und Richtung "von oben her" Anweisung bekommen haben. Leider traut sich aber niemand aus der hiesigen Politelite zu stellen. Soweit ist es mit unserere "Diktokratie" gekommen.
Für die Redaktion und den technischen Support: Mir ist bewusst, dass dies hier kein chat ist, aber Sigmund hat mir ja eine Frage gestellt, die Ich sehr gerne beantwortet habe.
ottO treberT
grobschmied56
03.09.2021, 14:23 Uhr
Über Nichtwähler ...
... ärgert sich heutzutage kaum noch jemand. Die SED - Kreisleitung konnte man 1989 noch vergnatzen, wenn man den Gang zum 'Zettelfalten' verweigerte.
Im Jahr 2021 unterstützt man damit wahrscheinlich die Extremparteien des rechten und linken Randes. Deren Anhänger gehen auf alle Fälle hin.
geloescht.20250302
04.09.2021, 15:55 Uhr
Die SPD...
...kann sich wenigstens damit herausreden, dass sie in der DDR nicht existierte, weil sie durch den historischen Gruselhändedruck Pieck/Grotewohl von der KPD assimiliert und zur SED degeneriert wurde.
Was hat die CDU als Begründung für ihr DDR-Blockflötentum? Revolutionär-freiheitliche Gedanken können es nicht gewesen sein und der verlogene feige "Innere" Widerstand wie bei der so genannten Intelligenz auch nicht, denn dann hätte die DDR nicht ihren 40. Jahrestag feiern können.
Und in Thüringen hat nun mal R2G-Not jahrzehntelanges CDU-Elend mit kurzer regierungstechnischer Teilnahme von FDP und SPD abgelöst.
Also, der Herrgott sollte mal in den Spiegel schauen und nicht immer so tun, als wäre er der moralische Eigentümer eines Fehler-Beichtstuhls für andere Regierungssünder.
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