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Do, 17:32 Uhr
24.09.2020
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Jeans kommen nicht aus der Mode

Es dauert gar nicht mehr so lange, dann wird die Jeanshose tatsächlich schon 150 Jahre alt. Das muss man einem Kleidungsstück erst einmal nachmachen, so alt zu werden und dabei immer noch hoch-aktuell zu sein. Ob jung oder alt, Frau oder Mann, Jeans werden auch heute überaus gerne getragen, wenn auch in teilweise unterschiedlicher Art und Weise...

Jeans (Symbolbild) (Foto: PublicDomainArchive auf Pixabay) Jeans (Symbolbild) (Foto: PublicDomainArchive auf Pixabay)
Man kann sicherlich sagen, dass die Jeans wohl die einzige Hose ist, die sich über einen so langen Zeitraum weltweit in der Mode behaupten konnte.


Ihren Ursprung hat die Bluejeans in den USA, aber ihr Erfinder war ein deutscher Auswanderer. Gemäß dem Patentamt soll das Geburtsdatum dieser Hose im Jahr 1873 liegen. In diesem Jahr hatten sich Levi Strauss und Jacob Davis (die Gründerväter) die Erfindung der Hose patentieren lassen. Ursprünglich sollte dies kein modisches Kleidungsstück sein, sondern eine stabile Arbeiterhose. Heute natürlich sieht das ganz anders aus.

Von der praktischen und robusten Arbeitshose zum "Must have" in der Mode
Wenn es im Ursprung darum ging, eine strapazierfähige aber auch bequeme Hose für die Arbeit zu erfinden, geht es heute längst nicht mehr um die Verbreitung eines bequemen und strapazierfähigen Beinkleides. Man kann sagen, dass die Jeans wahrscheinlich die einzige Hose ist, die sich in so vielen Passformen, Schnitten und Designs etabliert hat. Heutzutage zum Beispiel liegen modische Skinny Jeans für Damen im Trend. Levi Strauss ist nicht nur eine auf der ganzen Welt bekannte Jeansmarke. Es handelt sich dabei, wie weiter oben schon erwähnt, auch um den Namen des Erfinders der Jeanshose. Sozusagen der Urvaters aller Jeanshosen. Dieser Levi Strauss wurde als Sohn jüdischer Eltern im Jahr 1829 bei Bamberg geboren. Der Vater soll ein armer Hausierer gewesen sein, der frühzeitig starb. Strauss wanderte im jungen Alter von 18 Jahren zusammen mit der Mutter sowie weiteren Geschwistern nach Amerika aus. Dort wurde dann aus seinem Geburtsnamen Löb der Name Levi. Wie zwei seiner Brüder auch, soll er im Textilhandel gearbeitet haben. Das erklärt unter anderem auch, wie er dann später zu der Idee der neuen Arbeitshose kam.

Neben den amerikanischen Modelabels auch viele bekannte aus Europa
Ca. im Jahr 1930 begann der Wandel der zweckmäßigen Arbeitshose. Die ehemalige Arbeiterhose wurde nun auch von der Jugend Amerikas getragen. Sie wurde sogar ein Symbol der Rebellion und als öffentliches Zeichen für den Protest gegen Traditionen sowie Autorität gesehen. Damit war die Modegeschichte der Trendhose nicht mehr aufzuhalten. In Deutschland wurde die Jeans durch die amerikanischen Soldaten nach dem Krieg bekannt und auch hier zum Modehit Nummer eins. Mittlerweile kann man zum Beispiel hier bei Jeans-Meile.de günstige LTB Jeans für Damen kaufen. Dabei handelt es sich um ein kleines türkisches Modelabel, dass sich zu einer ernsthaften Konkurrenz für die etablierten Marken gemausert hat.

Natürlich gibt es auch die deutsche sehr bekannte Jeansmarke "Mustang" oder "Lois" aus Spanien, "Big Star" aus der Schweiz und "Diesel" aus Italien. Es gibt so viele verschiedene Modelle, Schnittmuster und Designs, wie bei keiner anderen Hosenart. Man mag es sich kaum vorstellen können, aber keines der vorhandenen Jeans-Modelle ist wirklich out. Jede der Hosen in der richtigen Passform zeitgemäß kombiniert, ist auch aktuell immer noch ein Hingucker.

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Kommentare

25.09.2020, 07.02 Uhr
DonaldT | Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
Hat Frau M schon lange, wieso sollte es sie da noch interessieren, wieviel und wo das übrige Dummvolk verdient.
Hauptsache, wir machen bei dem Maskentheater mit.

Leider hat die AfD nicht genug Sitze in den Parlamenten.
Dann könnt die leidige Lohngeschichte bereinigt werden, denn es sind doch oft Konzerne, die Werke in Ost und West haben und unterschiedlich zahlen.

Auch wären wir dann bald die, doch schon kriminellen, GEZ Gebühren los.

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26.09.2020, 07.46 Uhr
Kobold2 | Träume und Visionen
sollte man immer haben und auch teilen.
Aber keine falschen Hoffnungen wecken.
Die Regierung ist für den Mindestlohn zuständig.
Alles Andere ist Sache der Tarifparteien.
Wenn man sich nicht gewerkschaftlich organisiert muss man auch hier mit den Konsequenzen leben und nicht nur die Schuld bei anderen suchen.

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