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Mi, 08:04 Uhr
07.04.2021

Welche Gesichtsmaske sollte man kaufen?

Sie ist wohl der am meisten verbreitete Alltagsgegenstand in der heutigen Zeit: die Atemschutzmaske. Wohingegen wir vor ein paar Jahren noch nicht für möglich gehalten hätten, dass wir sie bräuchten, ist sie jetzt nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken und elementarer Gegenstand zur Bekämpfung des COVID-19-Virus. Umso wichtiger ist es einen Überblick über die vorhandenen Masken und den Umgang mit ihnen zu haben...

Welche Maske? (Foto: Hermann Traub auf Pixabay ) Welche Maske? (Foto: Hermann Traub auf Pixabay )
Auch im Anbetracht der Tatsache, dass Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus SARS-Cov-2 verschärft oder gelockert werden, sollte man sich mit der richtigen Atemschutzmaske sicher fühlen.

Man unterscheidet zwischen 3 Maskentypen
Es gibt drei verschiedene Maskentypen. Es sollte aber nicht nur darauf geachtet werden, welchen Typ Maske man kauft, sondern auch von welchem Hersteller sie stammt. So arbeiten bestimmte Hersteller wie hansemaske nach bekannten und zusätzlichen Standards, um den bestmöglichen Eigen- und Fremdschutz zu gewährleisten.

1. Die Mund-Nasen-Bedeckung
Diese Art der Atemschutzmasken kann sehr unterschiedlich aussehen. Viele dieser Masken sind aus Stoffresten genäht und enthalten keinen geprüften Filter. Es gibt keine Anforderungen, was die Filterfähigkeit von Aerosolen betrifft, da sie nur für den Alltag gedacht sind. Sie sind nicht den medizinischen Masken oder partikelfiltrierenden Halbmasken, da sie eben über keinen Filter verfügen und oft selbst hergestellt wurden. Sie bieten aufgrund dieser Tatsache auch weniger Schutz vor Ansteckung als normativ geprüfte Masken.

Woran erkenne ich die Maske und wie unterscheidet sie sich von einer FFP/OP-Maske?
Diese Masken unterliefen im Gegensatz zu FFP/OP-Masken keinen Testverfahren und dürfen deshalb auch kein einheitliches Gütesiegel bezüglich der Filterfähigkeit aufweisen. Ihnen fehlt beispielsweise das CE-Kennzeichen. Außerdem ist sie häufig aus gewöhnlichen (Kleidungs-)Stoffen gefertigt.

2. Die medizinischen Gesichtsmasken
Die medizinischen Gesichtsmasken (oder auch OP-Masken) sind Masken, die ursprünglich in Krankenhäusern, Kliniken und Arztpraxen verwendet werden. Sie werden nur einmalig verwendet und danach fachgerecht entsorgt. Oftmals sind sie in Blau oder Weiß in Mehrfachverpackungen erhältlich und besitzen alle einen Faltenwurf für eine optimale Passform. Außerdem verfügen sie stets über einen Filter, der gewissen Standards unterliegt. Die Norm in Europa hierzu lautet EN 14683:2019-10. Erst wenn die Produkte diese Anforderungen erfüllen, darf die Maske mit dem CE-Kennzeichen versehen werden.

Woran erkenne ich die Maske und wie unterscheidet sie sich von einer FFP-Maske oder Alltagsmaske?
Der Unterschied zu einer FFP-Maske ist, dass die medizinischen Masken nur bedingt schützen, da an den Seitenschlitzen Atemluft entweichen kann. Ursprünglich wurden sie dafür entwickelt, dass keine Tröpfen beim Reden oder Ausatmen auf eine andere Person übertragen werden. Im Gegensatz zu Alltagsmasken unterliegen sie bestimmten Herstellungsstandards, um den Schutz und die Filterleistung zu gewährleisten. Deshalb tragen sie das CE-Kennzeichen.

Die partikelfiltrierenden Halbmasken (FFP-Masken)
Die Partikelfiltrierende Halbmasken (FFP-Maske) stammen ursprünglich aus dem Handwerk. Hier halfen sie dabei vor Staub zu schützen und sind oft in Weiß, aber auch in anderen Farben erhältlich. Ihr Schutz umfasst Tropfen, Partikel wie Staub und Aerosole. Sie liegen für gewöhnlich enger an als die anderen Masken und ähneln von der Form her einem Kaffeetrichter. FFP-Masken unterliegen ähnlichen Herstellungsstandards und -normen wie die medizinischen Masken. Sie filtern bis zu 94 % (FFP2-Masken) bzw. 99 % (FFP3-Masken) der Aerosole und tragen das CE-Kennzeichen.

Woran erkenne ich die Maske und wie unterscheidet sie sich von einer OP-Maske oder Alltagsmaske?
Die FFP-Masken bieten im Gegensatz zu OP- und Alltagsmasken einen besseren Schutz gegenüber Aerosolen. Außerdem schützen sie vor Partikeln wie Staub und genau wie die OP-Masken vor Tröpfcheninfektionen. Sie haben eine andere Form (wie ein Kaffeetrichter) als OP- und Alltagsmasken und bestehen aus einem anderen speziellen Stoff. Weiterhin bieten sie wie OP-Masken Schutz vor Fremdansteckung, aber zusätzlich auch einen deutlich besseren Schutz vor Eigenansteckung. Alltagsmasken bieten nur sehr begrenzt Fremd- und Eigenschutz.

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