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Do, 14:10 Uhr
10.09.2020
Service-Tipp

Wieder ein neuer Abnehm-Trend?

Was ist der Hungerstoffwechsel und warum hindert er Sie daran, überschüssige Pfunde zu verlieren? Wir klären auf!

Superfood (Symbolbild) (Foto: Louis Hansel @shotsoflouis on Unsplash) Superfood (Symbolbild) (Foto: Louis Hansel @shotsoflouis on Unsplash)
Der menschliche Körper reagiert auf jede Veränderung in der Ernährung. Sorgen kohlehydratreiche Speisen für einen kurzzeitigen Energiekick, so erzielen Phasen, in denen der Körper fastet, in der Regel genau das Gegenteil. Mit einem Unterschied, denn Fasten, auch als Heilfasten bezeichnet, begünstigt das Abnehmen. Hier spielt der Stoffwechsel eine wichtige Rolle.

Wird der Körper auf Nahrungsentzug gesetzt, verändert er seine Stoffwechselvorgänge. Unser Organismus schaltet dann auf einen Energiesparmodus, um sich zu schützen und befindet sich dann laut Ernährungsmedizin im Hungerstoffwechsel. Aber existiert dieser wirklich oder ist der schlafende Stoffwechsel nur ein Mythos?

Verhindert der Hungerstoffwechsel, Gewicht zu verlieren? Ist er für den Jo-Jo-Effekt verantwortlich?
Wer zu wenig isst, kann an Gewicht zulegen. Was auf den ersten Blick wie ein Widerspruch klingt, ist wissenschaftlich erwiesen. Der Grund hierfür ist eine Notbremse, welche die Natur in unseren Organismus eingebaut hat. In dieser Phase setzt der Körper seinen Betrieb auf Sparflamme und verlangsamt seine Prozesse im gesamten Stoffwechsel. Also auch bei der Fettverbrennung.

Es werden weniger Kalorien verbraucht und der Prozess, in dem die Pfunde purzeln, stagniert. Ernährungswissenschaftler sprechen hier von einem katabolen Stoffwechsel, der bereits einige Tage nach Beginn einer Diät einsetzt.

Es ist bewiesen, dass nach einer Gewichtsabnahme von rund zehn Prozent des Ausgangsgewichtes, in der Regel die Gewichtskurve zum Stillstand kommt. Das liegt auch daran, dass ein Abbau der Muskeln stattfindet. Diese sind jedoch für eine effektive Fettverbrennung sehr wichtig. Der Körper befindet sich jetzt im Ausnahmezustand und setzt alle Funktionen auf Sparmodus, um sich mit notwendiger Energie zu versorgen. Aber wie können Sie trotzdem an Gewicht verlieren??

Jasper Caven, Ernährungsberater und Personal Trainer, beschreibt in seinem Buch „Hungerstoffwechsel Raus aus der Abnehmfalle“, wie Sie Ihren eingeschlafenen Stoffwechsel wieder ankurbeln. In dem Buch verrät er Tipps & Tricks, wie Sie dauerhaft Gewicht reduzieren können, ohne dafür hungern zu müssen. Wollen Sie mehr zum Thema wissen? Im folgenden Erfahrungsbericht erfahren Sie mehr über Jasper Caven und den schlafenden Stoffwechsel und wie Sie ihn wieder in Normalbetrieb bringen.

Trotz Hungerstoffwechsel Gewicht verlieren: Wie funktioniert das?
Zunächst müssen Sie die richtige Diät für sich finden, um langfristige Erfolge in der Gewichtsabnahme zu erzielen. Zu radikale Ernährungsumstellungen fördern nur unnötig den gefürchteten Jo-Jo-Effekt und führen langfristig zu Abnehmfrust. Geben Sie Ihrem Körper seinen Grundbedarf an Nahrung, damit der Stoffwechsel nicht mehr auf den Hungermodus schalten muss. Dieser errechnet sich aus Ihrer Körpergröße minus Einhundert und wird dann mit 24 multipliziert. Das Ergebnis zeigt ihren Grundbedarf an täglichen Kalorien an.

Ein erwachsener, gesunder Mensch, mit einer Größe von 1,70 Metern muss seinen Körper täglich mit ca. 1700 Kilokalorien versorgen. Befinden Sie sich jedoch bereits im Hungerstoffwechsel, müssen Sie die Kalorienzufuhr in den ersten Wochen etwas senken.

Das bedeutet, dass gesunde Frauen ihrem Körper jeden Tag 1350 Kilokalorien und gesunde Männer täglich 1500 Kilokalorien zuführen dürfen. Das bringt Ihren schlafenden Stoffwechsel wieder in den Normalzustand.

Wie sollte der Ernährungsplan aussehen?
Eine Reaktivierung des Stoffwechsels gelingt Ihnen nur mit einer ausreichenden Zufuhr an gesunden Kalorien. Menschen, die abnehmen wollen, müssen ihre Ernährung von Grund auf umstellen. Die Lebensmittel, die sich auf Ihrer Einkaufsliste befinden, sollten wertvolle, naturbelassene und unverarbeitete Produkte sein. Man spricht hier von sogenannten Superfoods.

Produkte wie Spinat, Brokkoli, Avocados und Mandeln ergänzen Ihre täglichen Mahlzeiten auf gesunde Weise.

Auch Gewürze wie Chili, Ingwer und Zimt sind dafür bekannt, den Stoffwechsel anzukurbeln und verleihen Ihren Gerichten eine fabelhafte Würze. Vom Verzehr von Fertigprodukten mit zu viel tierischem Fett und schnell verdaulichen Kohlenhydraten raten Wissenschaftler ab. Vermeiden Sie außerdem versteckte Zucker und zu viel ungesunde Fettsäuren.

Wie wichtig ist Sport, um den Hungerstoffwechsel zu überlisten?
Gewicht reduzieren ist nicht einfach und funktioniert nicht mal eben. Kraftsport spielt beim Abnehmen eine große Rolle. Trainieren Sie ungefähr vier bis fünfmal pro Woche Kraftsport, um die großen Muskelgruppen zu aktivieren. Dafür müssen Sie nicht stundenlang im Fitnessstudio trainieren. Ein gezieltes Zirkeltraining, bei dem die Muskeln richtig gefordert werden, ist völlig ausreichend. Doch sind Muskeln alleine nicht ausreichend, um langfristig Gewicht zu verlieren.

Kombinieren Sie den Kraftsport mit einem Ausdauersport. Empfehlenswert ist es, sich ca. viermal in der Woche für circa 45 Minuten zu bewegen, um Ihren Stoffwechsel anzuregen. Mit dieser Kombination werden die verloren gegangenen Mitochondrien, die Sie sich als kleine Kraftpakete vorstellen können, in Ihren Muskeln wieder aufgebaut. Ein natürlicher Energieverbrauch ist die Folge.

Auch Alltagsbelastungen wie Treppen steigen oder lange Spaziergänge bringen den Stoffwechsel auf Touren. Besonders wenn Sie im Alltag häufig sitzen, sollten Sie darauf achten, Ihren Stoffwechsel durch regelmäßige Bewegung zu aktiveren. Viele Berufstätige befinden sich durch zu wenig Pausen überdies unbemerkt häufig im Hungerstoffwechsel.

Erfahren Sie anhand eines Bluttests, wie es Ihrem Stoffwechsel geht
Bei einem Stoffwechsel-Funktionstest werden nicht wie bei einem normalen Bluttest Cholesterin und Blutzucker analysiert. Bei diesem speziellen Verfahren gilt die Beachtung den Zwischenprodukten. Sie werden auch Stoffwechsel- und Abbauprodukte genannt. Diese sind nicht mit herkömmlichen Methoden messbar und werden durch ein spezielles Verfahren unter dem Mikroskop sichtbar gemacht.

Mit der Durchführung eines solchen Stoffwechsel-Tests können Sie folgende Körperfunktionen testen lassen:

Botenstoffe, wie z.B. Endokrine- und Neurochemische Regulationen
Infektiöse Belastung des Immunsystems sowie Entzündungsgrad
Entgiftungs- und Ausscheidungsfunktion der Leber und der Nieren
Verdauungstrakt
Entzündliche und degenerative Prozesse der Gelenke
Funktion der Transportsysteme
Vitamin- und Mineralstoffhaushalt

Das Ziel ist, die Ursachen für einen möglicherweise schlafenden Stoffwechsel zu erkennen und entsprechende Behandlungen des Hungerstoffwechsels einzuleiten. So lassen sich auch Krankheiten, die sich im Anfangsstadium befinden, frühzeitig entdecken und behandeln.

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