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Do, 17:03 Uhr
10.09.2020
Service-Tipp

Was ist Snus Tabak?

Das Rauchen wird immer verpönter, doch der Genuss von Nikotin in Form von Tabak begleitet die Menschheit seit Jahrhunderten. Snus ist eine rauchfreie, aromatische Alternative...

Tabakbearbeitung (Symbolbild) (Foto: Thibault Luycx von Pexels) Tabakbearbeitung (Symbolbild) (Foto: Thibault Luycx von Pexels)
Was ist Snus Tabak?
Bei dem Begriff Snus schauen einige Menschen noch immer fragend, doch Kautabak ist fast jedem ein Begriff. Schnell hat man dabei Bilder von Cowboys vor Augen, die hoch zu Ross in den Wangentaschen Tabak hin und her schieben. Doch immer häufiger wird Snus Tabak mittlerweile von Menschen verwendet, die Nikotin genießen möchten, aber jegliche Form von Rauch ablehnen. Bei Kautabak handelt es sich nämlich um rauchfreien Tabak, den der Hersteller mit unterschiedlichen Geschmackssorten sauciert, also anreichert. Der Konsument kann sowohl das Aroma als auch die Intensität des Tabakgenusses ganz einfach selbst steuern und hat damit ein ganz individuelles Geschmackserlebnis.

Snus Ursprung, Gewinnung und Zubereitung
Snus Tabak wird aus den Blättern der Tabakpflanze hergestellt und hat eine sehr lange Tradition. Schon von den amerikanischen Ureinwohnern wurde der intensive Kautabak genutzt, was die englischen Pilger schnell nachahmten. So brachten Kolumbus Leute letztlich auch die Tabakpflanze nach Großbritannien, wo sie für ihr eigenes Volk Kautabak herstellen wollten. Seitdem hält sich weltweit die Liebe zum rauchfreien Tabakgenuss.

So wird Snus hergestellt
Sobald die Tabakpflanze reif ist, werden die Blätter geerntet. Hinterher sollten sie im besten Fall lufttrocknen, weil das besonders gut für das Aroma ist. Wurden die Tabakblätter lange genug gelagert, schneidet und fermentiert man sie. In diesem Rahmen reichern Hersteller den Tabak mit Aromastoffen an. Ist der Tabak dann vollständig sauciert und fermentiert, kann er in mundgerechte Stücke geschnitten werden.

Die gängigen Aromen auf dem Markt reichen von Minze über Menthol bis hin zu Fruchtaromen wie Kirsche oder Apfel. Durch sein feines Aroma kann der Konsument den Snus, auch Priem genannt, lange im Mund behalten. Geschmack und Nikotin gibt der Kautabak immer dann frei, wenn er etwas gekaut wird. Ansonsten platzieren ihn die Konsumenten gerne in der Wangentasche oder unter der Zunge. Gleich zu beginn sollte man den Tabak durch Ankauen aktivieren, sodass er erstmalig seinen Geschmack entfalten kann.

Rauchfreier Genuss: Snus Tabak
Für Menschen, die auf das Rauchen aus gesundheitlichen oder moralischen Gründen verzichten möchten, ist Kautabak häufig eine gern gesehene Alternative. Dadurch dass beim Genuss kein Rauch freigesetzt wird, lässt sich Snus außerdem fast überall genießen. Dies war auch der Grund, warum die Seefahrer rund um Christoph Kolumbus es den Indianern gleichtun wollten: Auf dem hölzernen Schiff wäre das Rauchen von Zigaretten fatal gewesen, denn die Brandgefahr war schlichtweg zu groß. Doch auch Snus in Deutschland verfügt über Nikotin, was süchtig machen und dem Körper schaden kann. Aus diesem Grund unterliegt der Kautabak hier in Deutschland einer Altersfreigabe von 18 Jahren.

Dadurch dass der Tabak rauchfrei ist, wird er gerne dann verwendet, wenn das Rauchen unmöglich ist, beispielsweise auf dem Bau, im Auto und sogar im Profisport. Es ist ein gängiges Bild, dass Baseballspieler am Spielfeldrand in ihrer Aufregung wild auf Kautabak herumkauen. Auch Skifahrer im Freestyle Bereich greifen gerne auf die entspannende Wirkung vom Priem zurück.

Gesundheitliche Auswirkungen von Snus
Auch Snus Tabak beinhaltet Nikotin, das den Körper und den Kopf abhängig machen kann. Nachgewiesenermaßen ist Nikotingenuss jeder Art potenziell krebserregend oder krebsbegünstigend. Dennoch sorgt der Verzicht auf Rauch dafür, dass das Risiko etwas geringer ist als bei Zigaretten, Zigarillos, Zigarren oder beim Pfeifenrauchen. Erhältlich ist Kautabak in Tabakwarenläden, aber auch im Internet. Hierbei gilt: Je besser sortiert das Geschäft ist, desto größer ist die Auswahl für den Kunden. Das bedeutet, die Darreichungsformen werden vielfältiger. So kann man den Snus in Blöcken kaufen, die dann selbst zerbrochen werden, oder auch in mundgerechten Portionen, meist Würfel oder Perlen. Auch der Genuss in einem Kausäckchen ist sehr beliebt. Dabei umgeht man, dass lästige kleine Tabakstückchen in den Zähnen hängen bleiben und kann den Snus bei Bedarf rückstandslos aus dem Mund entfernen eine saubere Lösung für diejenigen, die hinterher keine Möglichkeit haben, den Mund auszuspülen.

Generell sollte man beim Kauen von Tabak immer wieder mal ausspucken, um das aromatische Gemisch aus Speichel und Tabaksaft aus dem Mund zu bekommen. Das Schlucken sollte vermieden werden, weil größere Mengen zu Magenbeschwerden und langfristig auch zu einem Gesundheitsrisiko führen können.

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