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Sa, 10:16 Uhr
23.05.2020
Vorteile bei Immobilien-Transaktionen

Auf Erfahrung der Makler vertrauen

Jeder der ein Haus oder eine Wohnung kaufen oder verkaufen möchte, steht vor der Frage, ob er hierzu die Dienste eines Maklers in Anspruch nehmen soll oder nicht. Verpflichtend ist dies für Verkäufer keinesfalls, Käufer müssen sich an die Vorgaben des Verkäufers halten. Ob ein Makler letzten Endes einen Vorteil bringen kann, hängt immer von den individuellen Umständen ab...

Auf Hilfe von Maklern setzen (Foto: Gerd Altmann auf Pixabay ) Auf Hilfe von Maklern setzen (Foto: Gerd Altmann auf Pixabay )
Generell bringt die Beauftragung eines Maklers durchaus Vorteile, verfügt er doch über Marktkenntnis, Reichweite und eine Vielzahl von Kontakten. Was sollte man also in diesem Zusammenhang beachten?

In den letzten Jahren hat das Image des Maklers in Deutschland stark gelitten. Grund dafür ist das hierzulande fehlende Bestellerprinzip. Während der Verkäufer den Makler beauftragt, muss der Käufer die zu entstehenden Kosten tragen. Unter Umständen ist dieses Geld aber gut investiert und schützt vor einem Fehlkauf.

Vorteile
Das Bild, was viele von einem Makler im Kopf haben, wird dessen eigentlichen Tätigkeiten kaum gerecht. Ein seriöser Makler macht mehr, als ein paar Inserate aufzugeben und Interessenten anschließend durch das jeweilige Objekt zu führen. Die Vorteile, die ein Makler bieten kann sind unter anderem folgende:

Kenntnis der Marktsituation
Kann den Wert einer Immobilie näherungsweise zu bewerten
Großes Netzwerk
Unterstützende Beratungsfunktion
Erfahrungswerte

Diese Vorteile kommen in erster Linie dem Verkäufer entgegen, doch auch Interessenten können von der Beauftragung eines Maklers profitieren, da dieser einfach über einen besseren Marktüberblick verfügt. So kann er sich entsprechend der Kundenwünsche nach passenden Immobilien umsehen und auch beim Abwickeln wichtiger Termine unterstützen. Vor allem der Zeitaspekt bei der Immobiliensuche ist hier ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Nachteile
Für die Meisten ist wohl die Provision, die sogenannte Maklercourtage der entscheidende Nachteil bei der Beauftragung eines Maklers. Unter Umständen können hier nicht unerhebliche Kosten entstehen, insbesondere, weil die Courtage sich meist prozentual am Wert der Immobilie orientiert. Der Verdacht liegt nahe, dass einige Makler ihre Immobilienpreise daher etwas höher ansetzen.

Was gilt es zu beachten?
Schwarze Schafe gibt es in nahezu jede Branche. Auch in Bezug auf den Kauf oder Verkauf einer Immobilie sollte man sich mit seinem Anliegen daher unbedingt an seriöse Partner wenden, wie man sie auf dieser Seite findet. Wer einen Makler beauftragt, sollte also unbedingt sicherstellen, dass es sich um einen kompetenten, erfahrenen Experten handelt. Besonderen Wert sollte man dabei auch auf den Maklervertrag legen.

Die Form dieses Vertrags ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, es sollte jedoch nicht auf einen schriftlichen Vertrag verzichtet werden, um Streitigkeiten im Nachhinein zu vermeiden. In den Maklervertrag sollten die jeweiligen Aufgaben und Pflichten beider Parteien festgelegt werden unbedingt enthalten sollte ein solcher Vertrag folgende Punkte:

- Höhe der Provision
- konkrete Aufgabe des Maklers
- Laufzeit
- Rechte und Pflichten des Auftraggebers
- Rechte und Pflichten des Maklers
- Rücktritt
- Vertragsgegenstand

Ob mit oder ohne Makler ein erfolgreicher Immobilienkauf oder Verkauf will gut geplant sein. Ob ein Makler notwendig oder sinnvoll erscheint, muss immer von den individuellen Umständen anhängig gemacht werden. Insgesamt ist man mit einem seriösen Makler auf der sicheren Seite, die Courtage kann sich angesichts der im allgemeinen recht hohen Anschaffungskosten einer Immobilie oder Wohnung durchaus auszahlen.
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