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So, 11:04 Uhr
05.04.2020
ANTON ADLERAUGE FRAGT:

Kann das wirklich sein: Windräder als Klimakiller?

Vogel-, Fledermaus -und Insektenschlag, Schattenwurf und Infraschall sind bislang die bekanntesten Argumente gegen Windkraftanlagen. Und jetzt auch das noch: Forscher in den Niederlanden, den USA, in Kanada und China haben, war in einer überregionalen Zeitung zu lesen, ermittelt: Große Windturbinen sind mitverantwortlich für Dürre und Erderwärmung...

Klimakiller statt Klimaretter? (Foto: pixabay.com) Klimakiller statt Klimaretter? (Foto: pixabay.com) Bild von Peter R. auf Pixabay

Unter ihnen die profilierte US-amerikanische Geo-Ingenieurin Christine L. Archer und der kanadische Wissenschaftler David W. Keith.

Sie und andere Wissenschaftler hätten den Dürre-Effekt durch Verwirbelung hinter den Windrädern nachgewiesen, was als Nachlauf oder wie im Englischen als Wake-Effekt bezeichnet wird. Er entstehe, wenn die Luftströmung vor den Windrädern gebremst und dahinter verwirbelt werde, so dass eine lange Wirbelschleppe entstehe. Je nach Ausbaustufe sorgten die Rotatoren der Turbinen für Niederschlagsverluste und höhere Temperaturen.

Für das Wissenschaftsportal „scinexx.de“ hatten deutsche Wissenschaftler ermittelt, dass die 1300 auf See und 29000 (Stand 2018) an Land installierten Windenergieanlagen in Deutschland bereits einen zusätzlichen Temperaturanstieg von 0,27 Grad Celsius innerhalb der letzten fünf Jahre bewirkten. An jedem großen Windpark werde der Atmosphäre, besonders im Sommer, Feuchtigkeit entzogen, der Boden zusätzlich erwärmt. Nachgewiesen habe dies eine im April 2019 veröffentlichte Untersuchung an der niederländischen Uni Wageningen.

Die Vorstellung, Windkraftanlagen könnten die Folgen des Klimawandels für Deutschland erheblich verschärfen, ist derzeit in der öffentlichen Wahrnehmung abwegig. Der politische Wille laufe in eine andere Richtung. Auch in China, wo man, wie hierzulande, keine Hindernisse wünscht. Was aber, wenn sich die negativen Effekte der Windparks nicht mehr verleugnen lassen? Der Widerstand gegen den Neubau von Windrädern dürfte sich erheblich verstärken.

Die Nordthüringer Online-Zeitungen werden sich mit dieser Thematik weiter beschäftigen.
Anton Adlerauge
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Kommentare

05.04.2020, 18.50 Uhr
Alanin | Vielen Dank...
Das Thema hatte ich schon mehrfach in etlichen Diskussionen auch hier in der NNZ gebracht...

Leider mehreren sich die Studien, die zum gleichen Ergebnis kommen...

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05.04.2020, 21.40 Uhr
Flitzpiepe | Wenn ein Windpark
der Atmosphäre Feuchtigkeit entziehen sollte, muss die Feuchtigkeit ja irgendwo hin.
Also meine Frage: Wo verbleibt die Feuchtigkeit?

Eine weitere Frage: Warum gibt es bei der nnz vermehrt Artikel mit dem Kunstnamen Anton Adlerauge? Bei so einem Inhalt verstehe ich diese Anonymität nicht.

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05.04.2020, 23.22 Uhr
jan-m | Was ist mit den Vorteilen?
Interessant wäre es zu erfahren, ob die Vorteile der Windenergiegewinnung bei den Betrachtungen gegengerechnet wurden?
So bleibt es nur ein recht populistischer Anti-Wind-Energie-Artikel ohne wirklichen Erkenntnisgewinn.

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06.04.2020, 08.26 Uhr
Franziskus | Der Rotmilan,
sicher auch ander Vögel,
stirbt grausam an so einer
Windmühle.

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06.04.2020, 09.05 Uhr
Blueman | Schuster bleib bei deinen Leisten...
....oder (hoffentlich) nur ein verspäteter Aprilscherz.

Auch wenn man nur unregelmäßig am Physikunterricht teilgenommen hat, einen Fensterplatz hatte oder während des Unterrichts Skat gespielt hat erkennt hier dass das absoluter nonsens ist. Die Luft erwärmt sich vielleicht direkt unter den Windturbinen, das ist aber ungleich einer Erderwärmung. Im Artikel ist zudem nicht ein Hinweis auf die zitierten Studien. Wie ist der Titel der Studien? Diese Wissenschaftler haben das so nie behauptet.

Liebe nnz bleibt was ihr seid, werdet nicht zum Sprachrohr von Verschwörungstheoretikern.

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06.04.2020, 09.23 Uhr
Bjoern W | Wahrscheinlich kein Aprilscherz
Vorab: ich bin für erneuerbare Energien! Vermisse aber zum einen für Deutschland ein gesamteinheitliches Energiekonzept (wo sind die Speichermöglichkeiten, wieso sind die Regelungen zB für Windräder nicht für alle Bundesländer gleich?) und zum anderen Langzeitstudien. Da gibt es seit Jahrzehnten Windräder, nur Langzeitstudien, ob eine Gefahr für Menschen und Natur besteht, gibt es nicht...... und das ist kein Aprilscherz- die Lobbyisten scheinen gut zu arbeiten.

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06.04.2020, 09.31 Uhr
Zukunft | Na, du kleiner, blauer Schlauberger
Warum nur leugnet eure blaue Truppe aber auch alles, was nicht von Links, Grün und Merkel erfunden und zum "Gesetz" erklärt wurde. Alles andere ist für euch/sie entweder AfD, Nazi, Rechts oder Verschwörung. Übrigens, die umfangreiche Studie von David W. Keith gibt es tatsächlich, sollte mal im Netz ergoogelt werden. Macht Arbeit, aber Ihr habt ja sowieso Studienfrei.

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06.04.2020, 09.48 Uhr
Oberlehrer | Hmmm.... Wie soll das gehen?
Warme Luft nimmt mehr Feuchtigkeit auf, als kalte. Also entzieht das Windrad der Luft erst die Feuchtigkeit... Und erwärmt sie dann?

Erklärt aber auf jeden Fall den Dauerregen unter jedem Windrad...

Es gibt Studien zu jedem Mist. Sie spiegeln aber in erster Linie nur die Meinung des Autors wider. Naja Wasser auf die Mühlen der "Dagegen" - Fraktion.

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06.04.2020, 10.04 Uhr
Blueman | @Zukunft
Ich kann bestätigen, dass es die Studie gibt. Nur steht leider etwas ganz anderes drin, als hier im Artikel suggeriert wird. nur googlen reicht nicht, um die Zukunft zu verstehen muss man auch lesen!

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06.04.2020, 11.17 Uhr
RHA | Physik und Klimahysteriker
Es ist schon erstaunlich bei den Klimawandel-Hysterikern. Sie glauben letztlich ohne echten Beweis, dass 0,013% mehr CO2-Anteil in der Luft die globale Temperatur massiv erhöht. Sie streiten jedoch ab, dass ein massiver Eingriff in die Physik der Atmosphäre durch bis zu 250 m hohe Windräder irgendwelche negative Wirkungen zeigen kann. Dabei scheinen sie Folgendes weder zu kennen noch zu bedenken:
1. Zwei Drittel der Abkühlung der Erdoberfläche wird durch Verdunstung und Aufwinde verursacht und nur ein Drittel durch IR-Abstrahlung.
2. Windräder beeinflussen die Verdunstung, durch ungleichmäßigere Niederschlagsverteilung (gleicher Effekt wie bei der Entstehung der Mojave-Wüste oder der Skelett-Küste) und durch die Reduzierung des Windes durch eine höhere Oberflächenrauigkeit der Erdoberfläche .
3. Windräder zerstören die Bedingung für die Bildung von Aufwindblasen: die erdnahen Temperaturschichten.

Mit dem Verschwörungstheorie- und Aluhutgerede outen sich Klimahysteriker als das, was sie in Wirklichkeit sind: rücksichtslose Lobbyisten und Umweltzerstörer ohne Blick und Interesse für das Ganze.

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06.04.2020, 11.28 Uhr
Trüffelschokolade | Quellen
Blueman hat recht: was hier von der NNZ suggeriert wird ist verfälscht.

Da scheint mehr eine politische Agenda dahinter zu stecken als ernsthafter Wille sich auseinanderzusetzen.

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06.04.2020, 12.12 Uhr
ThinkTwice | Physik statt Ideologie
Bevor man zu viel Ideologe oder Fantasie verschüttet, sollte man die Original-Veröffentlichung (in Englisch) lesen. Diese findet man unter "Autoren + windturbines" als Publikation der Harvard University. Wissenschaft geht so, dass man aufgrund von Daten und Berechnungen eine Hypothese formuliert und zur Diskussion stellt. Gefragt sind dann nicht Meinungen, sonderen etwas Verständnis für Physik. Kurz gesagt:
Der Effekt beruht auf der Beeinflussung der Strömungsverhältnisse der Luft durch Windräder. Da diese dem Wind kinetische Energie (Bewegungs-Energie der strömenden Luft) entnehmen, beeinflusst dies den Gradienten der vertikalen Luftströmungen. Dies verändert die natürliche Schichtung der Windgeschwindigkeiten in der Luft. Es beeinflusst damit die Windgeschwindigkeiten in verschiedenen Höhen, abhängig von der Tageszeit, da die durch Sonnenstrahlung verursachte natürliche Durchmischung infolge Konvektion erwärmter Luft bis in Höhen von 1-3 km reicht. Bei dieser Durchmischung während der Tageszeit und bei Sonnenschein ist der zusätzliche Einfluss der Windräder geringer. In der Nacht erfolgt aber infolge Strahlungskühlung (in den Weltraum) eine Schichtung kühlerer Luft in Bodennähe in Höhen von 100 - 300 m. Da Windräder Verwirbelungen bis in Höhen von 500 m erzeugen, mixen sie die wärmere Luft aus höheren Schichten mit den stabileren kühlen unteren Luftschichten. Dadurch erwärmt sich die Luft im Bereich der Verwirbelungen durch Windräder und führt zu zusätzlicher Erwärmung in Bodennähe und damit auch zur vermehrten Verdunstung von Wasser und somit zur Austrocknung des Bodens. Dies alles beeinflusst das Mikroklima im Bereich der weitreichenden Wirbelschleppen von Windrädern. Unter diesen Stichworten kann man entspr. Fotos im Internet finden.
Man schaue sich diese Fotos an und entscheide nach Augenschein, ob Windräder die unteren Luftschichten bis in Höhen tiefhängender Wolken (die Regenmacher sind!) turbulent durchmischen und dadurch Strömumgverhältnisse, Austrocknung Mikroklima beeinflussen. Fazit: Mehr Winderäder = mehr Verwirbelungen = Veränderung an Mikroklimata = Einfluss auf Makroklima.
Quelle: https://keith.seas.harvard.edu/files/tkg/files/climatic_impacts_of_wind_power.pdf

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06.04.2020, 12.52 Uhr
Flitzpiepe | Ja was denn nun?
Einmal wird erklärt, dass der Atmosphäre Feuchtigkeit entzogen wird. Jetzt wird geschrieben, dass es zu vermehrter Verdunstung kommt. Also wird der Atmosphäre Feuchtigkeit zugeführt.
Geht's noch?

Da der Autor des Artikels nicht mit seinem Namen für seinen Text steht, ist der Artikel ein verspäteter Aprilscherz.

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06.04.2020, 13.06 Uhr
RHA | @Think twice - Physik statt Idiologie
Die Betrachtungen von Harvard haben sich auf die lokalen Wirkungen beschränkt. Welches Wunder, dass nur lokale Wirkungen nachgewiesen wurden, was sich im Übrigen auch mit Beobachtungen in Deutschland deckt. Es ist allerdings bekannt, dass gerade über Land der terrestrische Wind im Durchschnitt der letzten Jahrzehnte abgenommen hat. Und zwar genau dort, wo auch die globale Klimaerwärmung besonders Fahrt aufgenommen hat. Die Harvard-Studie ist ein wichtiger Mosaikstein in einer bislang unverstandenen Gesamtbetrachtung des Klimawandels und seiner Einflüsse, nicht weniger, aber definitiv auch nicht mehr.

Es nützt nichts, Windräder haben einen schädlichen Einfluss auf Mensch und Tier sowie höchstwahrscheinlich auch auf das lokale und das überregionale Klima. Das zu leugnen geht in aller Regel mit Lobbyismus pro Windenergie einher und zwar exakt solange, wie sich mit dieser schädlichen Technologie viel Subventionen abgreifen lassen.

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06.04.2020, 13.26 Uhr
Barbarossa´s Spross | Rosinenpickerei
Ich zitiere aus der oben veröffentlichten Studie:
"Wind beats fossil fuels under any reasonable measure of long-term environmentalimpacts per unit of energy generated."

Hier nochmal die (neutrale) google Übersetzung:

"Wind schlägt fossile Brennstoffe bei jedem vernünftigen Maß an langfristigen Umweltbelastungen pro erzeugter Energieeinheit."

Steht so in der Zusammenfassung. Ein Windrad hat definitiv einen Einfluss in die(direkte) Umwelt. Jedoch ist laut Studie, die Bilanz, also das Negative mit dem Positiven aufgewogen, definitv pro Windkraft :). Klassisches Eigentor.

Nochmal ein Tipp am Rande:
Informationen des EIKE "Instituts" sollte man mit äußerster Vorsicht genießen, ist in der Regel gut verpackter unwissenschaftlicher schwachsinn.

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06.04.2020, 13.55 Uhr
Blueman | @RHA
...und Windräder blasen das Korn aus den Ähren!

Muss man wissen.

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06.04.2020, 14.28 Uhr
Josef13 | Es geht auch ohne Erwärmung!
Die Effekte der Erwärmung und Austrocknung im Lee der windräder sind schon seit vielen Jahren bekannt. Sie stehen aber in keinem Verhältnis zu der direkten Erwärmung der Umwelt durch thermische Kraftwerke oder Atomkraftwerke! Bei jeder Form der arbeit entsteht Wärme. Egal ob bei Muskeln oder Generatoren. nur thermische Kraftwerke produzieren ein vielfaches an Wärme. Man kann die Erwärmung ganz einfach vermeiden indem man vollständig auf den Einsatz von Energie verzichtet.

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06.04.2020, 15.22 Uhr
RHA | @Blueman
Wo die Argumente ausgehen und Nichtwissen bzw. Desinteresse sowie finanzielle Interessen das Denken bestimmen, sind Dummsprüche selten weit entfernt.

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06.04.2020, 15.35 Uhr
RHA | @Barbarossa´s Spross
Wenn schon zitieren, dann aber richtig:

"The Harvard researchers found that the warming effect of wind turbines in the continental U.S. was actually larger than the effect of reduced emissions for the first century of its operation. This is because the warming effect is predominantly local to the wind farm, while greenhouse gas concentrations must be reduced globally before the benefits are realized.

Miller and Keith repeated the calculation for solar power and found that its climate impacts were about 10 times smaller than wind’s."

Das passt zu den Veröffentlichungen des Bundesforschungsministeriums . Letztlich würden etwa 100 km x 100 km Nettosolarfläche in sonnenreichen Regionen genügen, unseren kompletten aktuellen Endenergiebedarf (ca. 2500 TWh/a) zu erzeugen und in chemisch gespeicherte Energie umzuwandeln. Die dabei gewonnen Produkte Wasserstoff/eGas/eFuels lassen sich transportieren und lagern. Dagegen haben wir in Deutschland sicherlich bereits etwa die gleichgroße Fläche durch Windräder entwertet und gewinnen erst stark 100....120 TWh Energie pro Jahr und das auch noch ohne Speicherung und nach dem Zufallsprinzip sowie global betrachtet recht teuer. Windenergie in Deutschland ist nichts als ein einziger großer Irrtum, der hier nichts als Klimawandel, Dürre, Artensterben und den Strompreis treibt.

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06.04.2020, 17.32 Uhr
Barbarossa´s Spross | @RHA:Oh man
Ich habe mich auf die im obigen Kommentar bereitgestellte Studie bezogen. Die von Ihnen "zitierten" Textpassagen kann ich dort nicht finden!

Ich habe mal google bemüht um die Quelle ihres Zitates zu finden und bin dann bei der Harvard Gazette gelandet. In dem Aritkel, aus welchem Sie zitiert haben, wird NOCHMAL darauf hingewiesen, dass:
"[...]wind power has enormously less climatic impact than coal or gas[...]"
neutrale googel überetzung:
"[...]Windkraft hat enorm weniger klimatische Auswirkungen als Kohle oder Gas[...]"

Man kann, nein man muss alles kritisch sehen und hinterfragen, aber solange sich die Informationen zu dem eigenen Standpunkt gesucht und/oder ausgelegt werden, ist ein konstruktiver Diskurs unmöglich.

Letztenendes ist der Großteil des heimischen Widerstandes gegen die Windkraft auf die Veränderung des ästhetischen Landschaftsbildes zurückzuführen.
Kurzum:
"Mein Blick in die Landschaft ist mir wichitger als die Existenzgrundlage zukünftiger Generationen"
Finde ich, persönlich einfach ekelhaft.

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06.04.2020, 19.59 Uhr
Hans51 | Der Wind
Wird messbar schon 50 km vor den Offshore Windparks ausgebremst. Dann kommt ein riesiger Windpark an der Küste. Die Studien sprechen von der Höhe eine niedrigen Mittelgebirges. Wenn das das Wetter nicht beeinflusst dann weiß ich nicht. Es passt auch dazu das wir sehr oft jetzt Wind aus südlichen Richtungen haben. Also warme, heiße Luft. Bei der Menge an Windräder greift der Mensch massiv in den Naturkreislauf ein! Ist bisher immer schief gegangen. Sonnenenergie kommt von außen und ist deshalb risikolosser nutzbar.

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06.04.2020, 22.17 Uhr
RHA | @Barbarossa´s Spross
Die Befürworter der Windenergie, i.d.R. Profiteure und Beschäftigte der Windenergiebranche, verdrehen so lange die Argumente, bis den Menschen sowie den meisten Politiker*innen ebenso schwindlig geworden ist wie einigen Anwohnern durch Infraschall. Das meistbenutzte Argument gegen den Aufbau einer vernünftigen nachhaltigen und vom Bundesforschungsministerium beschriebenen Energieversorgung ist, dass wir keine Zeit haben, diese aufzubauen und dass sog. Kipppunkte drohen. Jetzt haben wir plötzlich 100 Jahre Zeit, bis angeblich der Break-Even erreicht ist und der Klimabonus der Windenergie zu greifen beginnt. Und das auch nur, wenn alle Grundvoraussetzungen gegeben sind, z.B. die CO2-Einsparung, erreicht ist. Wer sich jemals ernsthaft mit deren Ermittlung beschäftigt hat, muss selbst daran seine Zweifel haben. Denn es wird auf Studien verwiesen aus Zeiten, als Windräder noch weit kleiner und damit pro MW installierter Leistung weit leichter waren. Menschen, die Kritik an der Windenergie "ekelhaft" finden, sollten nach China auswandern. Dort können sie ihre einseitige und rücksichtslose Weltsicht ohne jegliche Kritik ausleben. In einer offen Gesellschaft sind Kritik und Diskurs an einer umwelt- und klimaschädlichen Technologie jedoch erlaubt, auch wenn in Corona-Zeiten sich zunehmend leichte Zweifel einstellen.

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06.04.2020, 22.40 Uhr
RHA | @Hans 51 - Der Wind
Endlich jemand, der die Sachlage richtig einschätzt. Wer jemals über das relaliv niedrige Küstengebirge in Kalifornien gefahren ist, der kann sich schon wundern, dass dieses ausreicht, fast alle Niederschläge von der sich dahinter ausbreitenden Mojave-Wüste abzuhalten. Auch die Windräder verlangsamen den Strömungsfluss. Dem Kontinuitätsgesetz folgend, müssen die Luftmassen aufsteigen, wodurch sie sich abregnen. Das ist wohl nicht so effektiv wie das kalifornische Küstengebirge, aber es dürfte ausreichen, dass es in Teilen Deutschlands bereits signifikant weniger regnet und schneit.
Der Einfluss des Windes auf das Wettergeschehen und damit letztlich auch das Klima, wird ebenso unterschätzt wie die der Rauigkeit der Erdoberfläche auf das Windaufkommen. Lobbyisten der Windenergiebranche streiten ab, dass Windräder mit einer Rotorfläche, die einer 300 m hohen Wand von Flensburg bis Berchtesgardenentspricht, einen Einfluss auf das Wettergeschehen haben können. Keiner dieser Protagonisten der Windenergie fragt sich jedoch, warum der Wind über dem Land schnell und nachhaltig abnimmt, selbst wenn das Land relativ flach ist. Wer sich jemals ernsthaft mit der Grenzschichttheorie beschäftigt hat, weiß warum. Nimmt der Wind ab, nimmt auch die Verunstung ab und damit steigt die Oberflächentemperatur der Erde. Es dürfte kein Zufall sein, dass das sog. Stilling, d.h. die seit Jahrzehnten beobachtete terrestrische Windabnahme und die aktuelle Klimaerwärmung etwa parallel eingesetzt haben. Selbst aktive und seriöse Klimaforscher können den Einfluss dieses Effektes auf das Klima nicht beziffern bzw. müssen zugeben, sich noch nie mit dieser Fragestellung beschäftigt zu haben. Wie auch das Verbrennen fossiler Brennstoffe stellt die Windenergie ein Großexperiment mit unserer Atmosphäre und damit auch dem Klima dar. Wer der NZZ wegen dieses Berichtes Nähe zu Verschwörungstheorien nachsagt, weil sie im Gegensatz zu den meisten deutschen Medien diese Zusammenhänge thematisiert, hat in der Regel ein gespaltenes Verhältnis zu demokratischen, politischen und wissenschaftlichen Diskursen.

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07.04.2020, 07.44 Uhr
RHA | @Hans 51 - Der Wind
Sorry, ......natürlich NNZ......

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07.04.2020, 09.23 Uhr
Barke | Effekte sind lange bekannt
Es gehörte schon immer zur Strategie der "Windkraftlobby", alle negativen Auswirkungen der Windkraft zu leugnen. Wer dem nicht folgt wählt AfD und ist verantwortlich für den Weltuntergang. Hauptsache der dumme Bürger zahlt weiterhin brav seine überhöhten Strompreise.

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07.04.2020, 09.24 Uhr
diskobolos | @ RHA
Möglicherweise muss der Einfluss von WKA auf das Wetter tatsächlich weiter wissenschaftlich untersucht werden.
Ihre Darstellung ist jedoch m. E. nicht schlüssig. Das hinter Gebirgen ein sogenannter Regenschatten entsteht, ist eine bekannte Tatsache. Z. B. östlich des Harzes. Aber auch viele WKA sind doch eine Nummer kleiner. An WKA kann der Wind auch seitlich vorbei, dann gibt es diesen Effekt nicht.
Vor allem aber: Wenn es irgendwo weniger regnet, muss es an anderen Stellen mehr regnen. In der Summe macht es wohl kaum einen Unterschied

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07.04.2020, 10.38 Uhr
Olec | @RHA
1. Es ist ein bisschen komisch, dass du hier kritisch anmerkst wie verwerflich es doch ist den Vorwurf der VT anzubringen, im selben Atemzug aber jedem der hier kritisch ggü. diesem Artikel ist, eine Nähe zur Windbranche andichtest oder gar unterstellst von dort Geld zu bekommen.
Wo verdienst du denn dein Geld, wenn das ein so wichtiger Punkt für die Diskussion ist?

2. Der Artikel suggeriert sowohl mit der Überschrift als auch mit seinem Aufbau einen signifikanten Zusammenhang zwischen lokalem Klima bzw. Beeinflussung und globalem Klima, der so nicht gegeben ist. Da wird eine seriöse Studie genommen und mit diesem 0,27 °C-populärwissenschaftlichen, "nicht-peer-reviewten" Unsinn verknüpft.

3. Die "300 m Wand" quer durch D ist ein schönes populistisches Bild, aber eben auch nicht mehr. Die Effekte sind wesentlich unterschiedlich. Wenn deine Einwürfe von "Grenzschichttherorie", "Kontinuitätsgesetz" und "Rauigkeit" nicht nur Buzzwords sind, dann weißt du darum auch.
Die Beeinflussung von WEA ist vorhanden, aber eben nur lokal überhaupt derzeit nachweisbar.
Interessant, dass grade bei EE so genau hingeschaut wird, während thermische Kraftwerke anscheinend vollkommen OK sind, obwohl sie sowohl Wärmeenergie in erheblichen Ausmaß in die Umgebung einbringen, als auch Partikel und Wasserdampf in Massen. Diese wirken auch lokal-klimatisch.
Das simple Nennen von Fakten ohne Kontext, Relation oder Signifikanz ist unsachlich und im schlimmsten Fall manipulativ.

4. Infraschall ist ein vollkommen überbetonter Punkt, um weiter Angst zu schüren. Wissen sie was vom Pegel her ähnliche Werte liefert wie eine WEA in 300 m Entfernung in Windrichtung? Ein Wiese über die der Wind mit 6-10 m/s weht. Der Pegel ist bei WEA wesntlich kleiner als bei vielen anderen alltäglichen Quellen und weit unter der Wahrnehmungsschwelle.

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07.04.2020, 17.51 Uhr
RHA | @Olec
zu 1. Jemand, der behauptet, dass es außer den optischen Gesichtspunkten der verschandelten Landschaften keine weiteren ernsthaften Argumente gegen Windenergie gibt, der ignoriert, dass allein zwölf Dutzend hochgradig geschützte Seeadler in Deutschland nach staatlicher Zählweise ein Opfer von Windrädern wurden, dass z.B. an der Schlei brütende Seeadler vergrämt werden, um Platz für monströse Windräder zu schaffen (s. NDR-Bericht), der nicht anerkennen will, dass viele Anwohner gesundheitliche Probleme bekommen, der alle Wirkungen auf Atmosphäre und Klima hartnäckig abstreitet, etc. gehört erfahrungsgemäß in den Dunstkreis der Lobbisten und Profiteure. All diese Argumente mit dem Begriff "ekelhaft" zu titulieren, ist jedenfalls in der Tat mehr als komisch.

zu 2. Global nimmt der terrestrische Wind statistisch seit Jahrzehnten ab (Fachbegriff: Stilling). Als wahrscheinlichste Ursache wird eine höhere Oberflächenrauigkeit der Erdoberfläche, u.a. durch mehr Pflanzenwachstum vermutet. Genau diese steigern auch Windräder massiv. Was ist also falsch an der NNZ-Überschrift, zumal Wind und Verdunstung in einer etwa linearen Beziehung stehen und Verdunstung gemäß Trenberth-Diagramm etwa 1,5 mal mehr Wärme von der Erdoberfläche abführt als die Netto-IR-Strahlung, die einzig von der CO2-Zunahme tangiert wird. Rechnerisch entspricht diese Effekt etwa dem Effekt, der dem CO2 zugeschrieben wird. Darauf angesprochen, gibt es von Klimaforschern bislang keine schlüssige Antwort.

zu 3. Zudem hat auch nach Berichten der Windenergiebranche der Wind seit etwa 1,5 Jahrzehnten der Wind in Deutschland signifikant abgenommen und zwar ca. 5-7%, je nach Region. Daran ändern auch ein paar windreiche Monate nichts. Dieser Anteil entspricht etwa der Zunahme der Energiedissipation an der Erdoberfläche. Zufall? Wenn die Größenordnung plastisch zu machen populistisch ist, na denn. Alle die gegen Windkraft sind, sind bekanntlich ohnehin Populisten, AFD-Anhänger oder Schlimmeres.

Zu 4. Wer zum Thema Infraschall gut informiert sein will, sollte die ZDF-Dokumentation "Infraschall - unerhörter Lärm" googlen. In dieser Dokumentation wird Ihre Argumentation geradezu atomisiert und als das entlarvt, was sie ist: Fake News

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07.04.2020, 18.56 Uhr
RHA | @diskobolos
Wenn Sie finden: "Vor allem aber: Wenn es irgendwo weniger regnet, muss es an anderen Stellen mehr regnen. In der Summe macht es wohl kaum einen Unterschied", dann kann man Ihnen im ersten Teil uneingeschränkt Recht geben. Wenn Sie allerdings finden, dass das keinen Unterschied macht, wenn der Niederschlag teilweise bereits über der Nord- und Ostsee bzw. küstennah abregnet statt über Land, gut, dass sollten Sie die Bedeutungslosigkeit dieses Unterschiedes den betroffenen Landwirten plausibel machen. Wünsche Ihnen vorab schon einmal viel Glück dabei.

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07.04.2020, 19.13 Uhr
diskobolos | @ RHA
Was motiviert Sie eigentlich dazu, so vehement gegen die Windenergie zu sein? Will man Ihnen eine WKA in den Garten stellen, sind es die Adler und Milane, oder leiden Sie an Ultraschall? Ist Ihnen der Strom zu teuer?

Wie sollen denn die Energieprobleme der Menschheit Ihrer Meinung nach gelöst werden?
Über Atomkraft brauchen wir wohl nicht reden oder kennen Sie ein Endlager?
Wärmekraftwerke killen das Klima, haben auch Ihren thermischen und stofflichen Abfall. Die Kohlegewinnung zerstört die Natur.
Wasserkraft geht nur in der Schweiz so richtig.
Fracking? Na ja.

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07.04.2020, 19.30 Uhr
Paulinchen | Wissenschaftler haben uns...
... gelehrt, dass kein Tropfen Wasser in unserer Atmosphäre verloren geht.

Dabei wird nicht erwähnt, wo sich mehr oder weniger Niederschlag abregnet. Dennoch kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Mensch das Problem beim Klima ist. In der Schule wurde uns gelehrt, dass unsere Bäume der Grundwasserspiegel steuern und erhalten. Der Harz war bisher, als größtes Wasserreservoir bekannt. Was aber wurde aus dem dortigen Baumbestand? Die Schilder NATIONALPARK , haben dem Harz offensichtlich einen Bärendienst erwiesen. Was die Windkraftanlagen betrifft, auch sie sind ein nicht unerheblicher Einschnitt in die Natur. Wer mal von Sondershausen nach Nordhausen fährt, möge mal vor dem Erreichen der Mülldeponie, nach rechts schauen. Dort kann man den Schlagschatten an dem Gebäude der Deponie deutlich erkennen. Etwa alle zwei Sekunden werfen die Flügel einen Schatten auf die dortigen Fenster. Sollen sich das die Hausbesitzer von Dörfern, von den Windkraftanlagen-Betreibern bieten lassen? Das kann doch nicht gewollt sein. Den Menschen bleibt doch am Ende nur noch der Strick. Die Häuser sind doch nur noch ein Fall für die Abrissbirne. Windenergie ja, aber nicht um jeden Preis!

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07.04.2020, 21.00 Uhr
Franziskus | Was passiert bei Windstille
in der Nordsee ?
Fängt dann die elektronic duch die salzhaltighe Luft an zu rosten ?

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07.04.2020, 21.29 Uhr
tannhäuser | Es wird nicht gerostet..
...wenn die Grünen das nicht erlauben!

Salzhaltige Seeluft? Genervte Windpark-Nachbarn? Kolleteral-Schäden fürs gute Umweltgewissen.

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07.04.2020, 22.45 Uhr
Franziskus | Oder sollen bei Windstille,
Dieselmotoren die Windräder am laufen halten,
damit sie nicht rosten ?

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08.04.2020, 08.09 Uhr
Franziskus | Niemand antwortet,
nun gut.
Bei Windstille werden Dieselmotoren eingeschalten,
damit die Propeller sich drehen.
Wegen der salzhaltigen Luft würde sovieles rosten.

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08.04.2020, 11.07 Uhr
Olec | @RHA
1. Nur behauptet hier niemand, dass es keine ernsthaften Kritikpunkte an Windkraft gibt. Es geht um Gewichtung, Kontext, Relationen. Wie so oft.
Wie in einem Interview mit dem Chef des NABU zu lesen ist, ist nicht einmal er gegen Windkraft und hält diese „Jeder Vogel zählt“-Devise ebenfalls für Unsinn und ist für einen Populationsansatz. Gleichzeitig wird dieses Zählen einzelner seltener, toter Vögel. Die Relation zu anderen Quellen zivilisatorischer Ursachen für getötete Vögel lassen sie wieder außen vor. Beabsichtigt?

Argumente wurden hier auch nicht als „ekelhaft“ tituliert, sondern eine spezielle Aussage, die sich um die Bewertung von Geschmack dreht.

2. Auch hier ziehst du einfach eine Verbindung kannst aber über die Signifikanz der Kausalität nichts berichten. Der Stilling-Effekt ist ein sehr spezieller, der zudem in den letzten 3-4 Jahren wieder zurückgeht. Das Windräder die Oberflächenrauigkeit global gesehen „massiv“ steigern, ist eine Behauptung, die du belegen können solltest. Dass das lokal zutrifft bestreitet niemand, bevor wieder solche ein Vorwurf kommt. Aber Stilling ist makroskopisch, um Größenordnungen in einem anderen Bereich und es gibt viele Hypothesen, woran es liegen könnte. Den direkten Zusammenhang also als Fakt hinzustellen ist unwissenschaftlich und die Überschrift der NNZ damit irreführend, besonders da sie sich an Laien richten wird.
Dass es da von Klimawissenschaftlern keine Antwort gibt ist wieder nur eine Behauptung, dabei beziehen GCMs und auch EMICs (in reduzierter Auflösung) genau diesen Umstand mit ein.

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08.04.2020, 11.11 Uhr
Olec | @RHA
3. Mit Verlaub, man merkt was deine Hauptquelle für Infos ist. Sowohl das „Trenberth-Diagramm“-Argument als auch die Behauptung, der Wind habe in D abgenommen, stammen direkt aus der Feder des einschlägig bekannten, Klimawandelleugner- und Anti-EE-Portals schlechthin. Daran ist nichts peer-reviewed noch grundsätzlich wissenschaftlich integer, wenn Informationen von fachgebietsfremden Akademikern oder solchen mit Mindermeinung auf einem Portal, das nachweislich in Verbindung mit den Heartland-Lobbyisten steht, generiert werden.
Aber du zeigst hier mit dem Finger auf Leute, die nicht deiner Meinung sind? Ad hominem geht in beide Richtungen.
Aber um das Spiel mal mitzuspielen: Das rhetorisch gefragte „Zufall?“ kannst du doch sicher selber beantworten. Oder? ;) Wie wäre es z.B. wenn du den Wert für die „Zunahme der Energiedissipation an der Erdoberfläche.“ direkt nennst? Also in TWh/a oder ähnlichen Angaben. Aber Achtung: Dabei bitte die Schichthöhe, für die diese Betrachtung gilt, mit angeben und wie sich das über Landmassen und Ozeane verteilt. Für die Beschreibung des Stilling nicht unwesentlich. Wenn wir dann über den „korrelatorischen Zufall“ hinweg sind, könnte man messbare Indizien für die Kausalität bringen.
Zu deinem letzten Satz in diesem Punkt: Du brauchst hier keine Opferrolle erschaffen, wenn du wie wild selbst die ganze Zeit mit dem „Lobbyisten, Fake News“-Finger auf andere zeigst.

4. Die ZDF-Doku ist keine wissenschaftliche Studie oder ein Paper dbzgl., sondern eine Ansammlung von Meinungen zum Thema und subj. Sichtweisen von Betroffenen, die einen Zusammenhang behaupten, ihn aber nicht nachweisen können.
Meine Zahlen als Fake News zu bezeichnen ist schon dreist da es dazu Messungen gibt. Der Pegel des Infraschalls ist nachweislich kleiner als der vieler anderer Quellen. Und das ist durch Messungen belegt und nicht durch das Gefühl von Anwohnern. Diese Krankheitssymptome werden nicht umsonst als „communicated disease“ bezeichnet. Wie geht noch die Anekdote zum Funkmasten, der gar nicht eingeschaltet war? Schade, dass man WEAs nicht „unoffensichtlich“ ausschalten kann. Btw: Weißt du welche Infraschallquelle einen großen Pegel im Bereich 1-3 Hz in den Körper strahlt?

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08.04.2020, 11.17 Uhr
Olec | @Paulinchen
"Etwa alle zwei Sekunden werfen die Flügel einen Schatten auf die dortigen Fenster. Sollen sich das die Hausbesitzer von Dörfern, von den Windkraftanlagen-Betreibern bieten lassen? Das kann doch nicht gewollt sein. Den Menschen bleibt doch am Ende nur noch der Strick. Die Häuser sind doch nur noch ein Fall für die Abrissbirne. Windenergie ja, aber nicht um jeden Preis!"

Wenn diese Anekdote stimmen sollte, könnte derjenige, den es betrifft das vor Gericht bringen. Denn normalerweise sind nach BImSchG Berechnungen notwendig, die nachweisen, dass der Schlagschatten 30 h/a bei idealen Wetterbedingungen nicht überschreitet. Sollte also irgendwas im Genehmigungsverfahren falsch gelaufen sein, wird man das nachweisen und angreifen können.

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08.04.2020, 11.39 Uhr
Paulinchen | Olec...
... das betrifft ein Firmen Gebäude! Ob es ein Büro ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Es soll doch nur ein sichtbares Beispiel sein, welches im Vorbeifahren zu sehen ist. Also bitte keine Polizei und keine Richter oder sonstiges.

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08.04.2020, 11.44 Uhr
Olec | @RHA
Huch der Satz
"Gleichzeitig wird dieses Zählen einzelner seltener, toter Vögel. "

War unvollständig, vollständig lautet er:

"Gleichzeitig wird dieses Zählen einzelner, seltener, toter Vögel zukünftig obsolote, wenn Systeme wie BirdVision auf den deutschen (denn woanders gibt es sie schon) Markt kommen und vielleicht sogar vorgeschrieben werden.

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08.04.2020, 12.26 Uhr
Mr0815 | Auweia,
also wenn der Chef des NABU wirklich die Aussage „jeder getötete Vogel zählt“ als Unsinn erachtet, dann sollte man in dieser Institution schleunigst hinterfragen ob er als Repräsentant überhaupt geeignet ist und wie man ihn los wird. Umweltschutz scheint aber auch wieder nur für den kleinen Mann zu gelten..
Klar zählt jedes Insekt und jeder Vogel, wenn man allein die Menge der getöteten Tiere im Straßenverkehr mit einberechnet.

Was die gerne aufgeführte Tatsache betrifft, das unsere Nachkommen leiden werden und den schlimmsten Tod in 100 Jahren erfahren werden, so ist das nichts weiter als Populismus. Es wird direkt im zweiten Jahr nach Fridays for Future eindrucksvoll gezeigt, das ein kleiner unsichtbarer Virus zu einer tödlichen Bedrohung werden kann und die moderne Medizin vor extreme Schwieigkeiten stellt. Unsere Nachkommen sollten also beten, daß vor der imaginären Auslöschung der Menschheit in 100 Jahren, in den 98 Jahren davor nicht eine Krankheit auftritt, die junge Menschen dahinrafft, anstatt vorwiegend Alte und Kranke, deren Leistungen man den bekannte Wohlstand weitestgehend zu verdanken hat. Ebenso bleibt dann auch zu hoffen, das
keine Katastrophen eintreten, die momentan niemand auf dem Schirm hat.

Wenn man hier aber so die Vehemenz und die inhaltliche Art und Weise der Komentare ansieht, welche sich auf RHA beziehen, scheint es sich auch in der NNZ um eine Tatsache zu handeln, daß die Aktivisten ihre Streiks von der Straße ins Internet verlegt haben.

Zum Abschluss stelle ich, aufgrund des Niveaus in den Kommentaren, fest, daß nicht nur Barbarossa in einem gewissen Moment besser einen Verzicht geübt hätte, sondern es auch anderen Vorfahren gut zu Gesicht gestanden hätte.

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08.04.2020, 13.28 Uhr
Olec
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Kein Chat
08.04.2020, 15.24 Uhr
RHA | @Mr0815 | Auweia - jeder Vogel zählt
Einige führende Vertreter und teilweise Gründungsmitglieder des BUND, z.B. Enoch zu Guttenberg haben "ihren" Verein unter Protest verlassen, weil sie die Linie des neuen Vorstandes nicht mehr mittragen konnten und wollten. Was sich in Bezug auf Natur-, Landschafts- und Denkmalschutz in Bezug auf Windenergie in Deutschland abspielt ist ein einziges Trauerspiel. Wer "Baumklopfer" googelt, bekommt einen kleinen Einblick, was sich diesbezüglich in unserem Land abspielt. Da werden Vögel vergrämt, Horste zerstört, Vögel getötet und willkürlich Schutzradien, z.B. für Rotmilane definiert, obwohl man weiß, dass deren Aktionsradius um ein Mehrfaches größer ist. Dabei sind immer die Horste der absolute Maßstab. Um kleinere Vögel, den Vogelzug, etc. kümmert sich ohnehin niemand. Letzterer ist gerade eine Bedrohung in Bezug auf Offshoreanlagen.
Mittlerweile gibt es auch Studien, z.B. vom Nabu, dass Rotmilane Gebiete mit hoher Windraddichte meiden und schwerpunktmäßig in Regionen nisten, die noch recht wenig mit Windindustrieanlagen "zugebaut" sind. Windenergie als praktizierter Umweltschutz oder gar Ökostrom zu verkaufen, ist angesichts dieser Zustände verwegen.

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08.04.2020, 16.44 Uhr
RHA | @Olec - Diskussion dreht sich nicht um das Landschaftsbild
"Argumente wurden hier auch nicht als „ekelhaft“ tituliert, sondern eine spezielle Aussage, die sich um die Bewertung von Geschmack dreht.", die hier gar nicht zentrale Basis der Diskussionen war und ist. Was soll dieser Nonsens?

NNZ-online veröffentlicht im Gegensatz zu vielen deutschlandweit agierenden Presseerzeugnissen lobenswerterweise wissenschaftliche Erkenntnisse, die sich mit erkennbaren Nachteilen der Windenergie selbst in Bezug auf das Klima auseinandersetzen. Statt darüber nachzudenken, ob wir uns mit dieser erkennbar schädlichen Technologie wirklich auf einem richtigen Weg befinden und inwieweit die getroffenen Aussagen plausibel sind, setzt unverzüglich ein Shitstorm ein, einzig verbunden mit dem Ziel die betreffenden Autoren zu diskreditieren, wenn nicht sogar zu diffamieren. Wie diese, oftmals von Lobbyisten und Profiteuren der Windenergie sowie nicht selten auch fanatisierten Anhängern der Grünen getragene Bewegung funktioniert, hat die ARD-Dokumentation "Der Kampf um die Windräder" eindrücklich vor Augen geführt. Es werden die Methoden des neuen BUND-Vorstandes ebenso treffend analysiert (hat der leider mittlerweile verstorbene Enoch zu Guttenberg im einem ebenfalls im Internet verfügbaren Vortrag im Detail bestätigt) wie die Methoden der Lobbyisten und der Hand in Hand mit ihnen operierenden Grünen. Bitte anschauen und staunen, was in unserem Land mittlerweile alles möglich ist und was erstaunlicherweise vom Wähler honoriert wird.

Gut dass oftmals gerade kleinere Redaktionen sich nicht vom aggressiven Verhalten der Lobbyisten einschüchtern lassen und zum Nutzen ihrer Leser ausgewogen berichten.

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08.04.2020, 16.59 Uhr
RHA | @Olec - Bird Vision
"Die Erfahrungen aus den diesjährigen acht eingesetzten BirdVision®-Systemen in Verbindung mit den Monitorings vor Ort nutzen wir, um sowohl mehr über das Verhalten von Großvögeln an Windenergieanlagen als auch über die Entwicklungsmöglichkeiten der Deep-Learning und Trackingtechnologie zu lernen."

Das bestätigt meine These: kleine Singvögel oder gar Insekten spielen bei all diesen Betrachtungen keine Rolle, die Menschen - sprich die Anwohner - sowieso nicht.

Die Windenergiebranche wird extrem kreativ, wenn es gilt, ihr Geschäftsmodell zu verteidigen und die Durchindustrialisierung unserer Landschaften und Natur konsequent weiter voranzutreiben. Alle störenden Aspekte, die beseitigt werden können, werden aus dem Weg geräumt und was sich nicht beseitigen lässt, z.B. die Physik der Atmosphäre, wird geleugnet.

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08.04.2020, 21.35 Uhr
RHA | Kennwerte von Wind und Windenergie in Deutschland
Einige hier vermissen schmerzlich Kennwerte, die in meinen Ausführungen fehlen. Es kann Abhilfe geschaffen werden.
Beginnen wir in Deutschland: Die Fläche Deutschlands beträgt etwa 353.000 km². Wind verfügt durchschnittlich über eine Energie von 3,43 W/m², nachzulesen im Fachbuch "Meteorologie und Umwelt" von Günter Warnecke (s. S. 259). Multipliziert man die Fläche mit diesem Kennwert erhält man die stolze Leistung von 1210 GW. In Deutschland sind aktuell etwa 60 GW an Windenergieleistung installiert, die durchschnittlich etwa 13,7 GW Strom produzieren. Wenn man weiß, dass Windräder etwa ein Drittel bis ein Viertel der dem Wind entzogenen Energie in Strom umwandeln (viel Energie geht in der bis zu 70 km weit nachweisbaren Nachlaufströmung, dem sog. Wake durch Verwirbelung und Impulsaustausch mit der Erdoberfläche verloren), werden also im Durchschnitt dem Wind etwa 40....50 GW oder 3....4 % seiner Energie entzogen. Man kann das je nach Standpunkt als viel oder wenig betrachten. Wenn einem bewusst ist, dass davon ein Großteil im Norden und Osten Deutschlands erzeugt wird, wird klar, warum der IWR-Windertragsindex® (einfach googeln) zwischen 2008 und 2017 an der Küste um ca. 7% und im Landesinnern um ca. 5% abgenommen hat, jeweils im Vergleich zum Jahrzehnt davor. Danach wurden die Zahlen nicht mehr veröffentlicht. Dass die Wirkung der Windräder so gering ist, dass sie sich unter der Nachweisgrenze befindet, ist eines der gerne von der Windenergiebranche gestreuten Märchen. Der Physiker Peter Adel hat die diversen Effekte der Windenergie in seinem öffentlich zugänglichen Aufsatz "Wie Deutschland seinen Wind ausbremst", sehr gut zusammengefasst.

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08.04.2020, 22.27 Uhr
RHA | Wind und Windenergie global
Und nun hier eine Betrachtung zur globalen Wirkung der Windenergie:

Der Stanford-Professor Jacobson errechnet in der großangelegten Studie "Investigating the Effect of Large Wind Farms on Energy in the Atmosphere", dass wir nur etwa 0,007% der globalen Windenergie verbrauchen würden, falls wir den kompletten aktuellen Energieverbrauch der Menschheit durch Windenergie erzeugen würden. Ein wirklich vernachlässigbarer und oft zitierter Faktor. Doch kann das sein? Auch hier hilft - wie so oft - diesen Zahlenwert selbst auf Plausibilität zu analysieren. Wenn nur 0,007% der Energie des Windes verbrauchen würden, müsste im Umkehrschluss die Energie des Windes um den Faktor 1/0,007% oder 1/00007 größer sein als die von der Menschheit verbrauchte Energie. Multipliziert man den globalen Energieverbrauch um diesen Faktor und dividiert das Ergebnis durch die Oberfläche der Erde, erhält man einen erstaunlichen Zahlenwert: etwa 500 W pro m² der Erdoberfläche. Wirklich erstaunlich, wenn man weiß, dass die durchschnittliche Sonneneinstrahlung am oberen Rand der Atmosphäre nur etwa 340 W/m² beträgt. Anders ausgedrückt, Prof. Jacobson hat nachgewiesen, dass Wind über etwa 1,5 mal mehr Energie als die Sonne verfügt. Wer hier nicht stutzig wird, glaubt wohl noch an das Christkind.
Korrekt gerechnet, beträgt der Anteil etwa 1% allerdings ohne jegliche Verluste. Setzt man auch hier die Effizienz der Windenergie mit einem Drittel bis einem Viertel an, würden schon etwa 3...4% benötigt, wohlgemerkt verteilt über den kompletten Erdball, mit Speicherverlusten sicherlich locker 5%. Wenn man jetzt noch berücksichtigt, dass die Landmasse ohne Antarktis nur etwa 25% der Erdoberfläche beträgt, würde der Anteil um Faktor 4 auf etwa 20% steigen, die über Land dem Wind verloren gehen würden, wollten wir unsere komplette Energie per Windenergie gewinnen. Klingt hoffentlich nicht nur für mich komplett anders als 0,007%. Nach all diesen Betrachtungen wird klar, warum einige Zeitgenossen sog "Laien" am liebsten mundtot machen würden, stören sie doch den einen oder anderen wissenschaftlichen Konsens. Noch sind wir jedoch nicht so weit.

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09.04.2020, 07.16 Uhr
Blueman | @Prof. Dr. Dr. RHA
Danke für das Zahlenbeispiel. Ich vermute die Zahlen werden in der Studie ihres Kollegen aus Stanford irgendwo stehen. Z. B. als Seitenzahlen oder Kapitelnummerierung. Bei 340 W/m2 Sonneneinstrahlung im Durchschnitt am oberen Rand der Atmosphäre, wäre es übrigens sehr dunkel auf der Erdoberfläche.einfach mal 1000 gerade sein lassen. Naja aber im renommierten Birnbauminstitut hat man ja bekanntlich viele Fenster, damit es heller ist, oder macht das Licht an.

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09.04.2020, 08.26 Uhr
RHA | @Diskobolus - Alternative zur Windenergie
Sie führen korrekt auf, was keine Alternative zur Windenergie ist. Sie sollten hier in diesem Forum, das die NNZ seinen Lesern bietet einfach etwas zurückscrollen. Am 06.04.2020, 15.35 Uhr habe ich die Alternative haarklein erläutert, die im Übrigen auch vom Bundesforschungsministerium unterstützt wird.
Einfach das unter dem Titel "Die Zukunft gehört allein dem grünen Wasserstoff" veröffentlichte Interview mit der Bundesforschungsministerin Anja Karlaczik und Max-Planck-Institutsdirektor Robert Schlögl lesen. Sie erläutern exakt die Situation und meinen u.a.:
"Karliczek: Bei der Nationalen Wasserstoffstrategie sollten wir grün, global und groß denken. Wir dürfen uns nicht mit blauem Wasserstoff verzetteln und sollten uns stattdessen auf die Frage konzentrieren, wie wir dem grünen Wasserstoff zum Erfolg verhelfen und wo wir den grünen Wasserstoff herbekommen können. Denn den größten Teil werden wir von Partnern aus dem Ausland importieren müssen."
und:
"Werden wir abhängig von Lieferungen aus politisch instabilen Regionen?
Karliczek: Das ist eine wichtige Frage, die wir auch im Blick haben. Aber: Wenn die Produzentenländer mit Wasserstoff Geld verdienen, steigert das dort sicher die wirtschaftliche und politische Stabilität. Wir loten bereits jetzt konkret die Chancen für eine Wasserstoffproduktion in westafrikanischen Staaten wie Ghana aus – und für die daraus folgenden Lieferketten."
sowie
"Es macht also gar nichts, wenn bei uns Windräder blockiert werden?
Schlögl: Das ist ein sinnloser gesellschaftlicher Abnutzungskampf, denn wir werden hier ohnehin niemals autark sein. Wenn es die Regierung schafft, den heutigen Anteil der Erneuerbaren am Endenergieverbrauch auf Dauer stabil bei 15 Prozent zu halten, wäre das schon ein Riesenerfolg."

Denke, das sagt alles und widerlegt all die Lobbyisten der Windenergiebranche, die den Menschen permanent verkaufen wollen, dass es zur umwelt- und klimaschädlichen Windenergie keine Alternative gibt.

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09.04.2020, 09.03 Uhr
Barke | @Olec
"Gleichzeitig wird dieses Zählen einzelner, seltener, toter Vögel zukünftig obsolote, wenn Systeme wie BirdVision auf den deutschen (denn woanders gibt es sie schon) Markt kommen und vielleicht sogar vorgeschrieben werden."

Diese Systeme können weder den sich im Sinkflug annähernden Vogel noch den thermikkreisend aufsteigenden Vogel rechtzeitig erkennen. Es handelt sich hier wohl eher um einen Marketingtrick der Windindustrie zur Überlistung von Umweltverbänden und Genehmigungsbehörden. Unabhängig davon würde ein permanentes An-/Abschalten den Anlagen schaden und sie auch überflüssig machen.

Nach der Unterwanderung von BUND und WWF versucht die Windindustrie derzeit auch im NABU wichtige Schaltstellen zu besetzen. Natürlich besteht bei manchen Arten ein Individuenbezug laut dt. und europ. Rechtsprechung.

Die derzeitige Praxis der Ausnahmegenehmigungen vom Tötungsverbot verstößt nach aktueller Rechtsprechung zudem gegen die europ. Vogelrichtlinie.

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09.04.2020, 09.10 Uhr
RHA | @Blueman - Sonneneinstrahlung
Die 343 W/m² am oberen Rand der Atmosphäre gemessene Sonneneinstrahlung kann überall nachgelesen werden. Hierin ist auch der Tag-/Nacht-Wechsel sowie die unterschiedlichen Einstahlungswinkel der Sonne auf der kompletten Erdball eingerechnet.
Sie verwechseln diesen Wert mit der sog. Solarkonstanten, die 1367 W/m² beträgt.
Google: "Als Solarkonstante E0 wird die langjährig gemittelte extraterrestrische Bestrahlungsstärke (Intensität) bezeichnet, die von der Sonne bei mittlerem Abstand Erde–Sonne ohne den Einfluss der Atmosphäre senkrecht zur Strahlrichtung auf die Erde auftrifft."

Vor all dem von Windenergie-Befürwortern hier verbreiterten Halb- und Falschwissen kann man nur den Hut ziehen. Es zeigt eine ganz spezielle Art der Kreativität.

Dazu gehört auch das Thema Infraschall. Geräusche bilden im Alltag in aller Regel ein Frequenzband, das über die Frequenz aufgetragen eine Verteilung ergibt. Da die Summe entscheidend ist, werden Frequenzbänder für Geräuschmessungen gemittelt. Die Drehzahl der WEA-Rotoren ist jedoch zum Zeitpunkt der Messung sehr konstant, wodurch exakt eine Frequenz aus dem Frequenzband heraussticht (Durchgang eines Flügels am Mast). Mittelt man diese Frequenz, wird das Signal quase zu Tode gemittelt. Exakt das wird in der ZDF-Dokumentation von seriösen Physikern ausführlich erläutert. Auf Basis dieses gemittelten, viel niedrigeren Signalpegels versteigt sich die Windenergiebranche und leider auch das Umweltbundesamt in die kühne These, der Signalpegel der Windräder läge bereits in wenigen 100 m Abstand unter dem Nachweisniveau. Bewusste Fehl- und Falschinformation der Windenergiebranche, um die Bevölkerung hinter das Licht zu führen, wohin man schaut und alles leider konsequent unterstützt von den Grünen.

Gut, dass nnz-online hier ein Forum bietet, dieses schiefe Bild etwas geradezurücken. Entscheiden müssen die Menschen selbst, wem sie glauben. Im Zweifelsfall hilft, die hier genannten Quellen, z.B. den der Harvard-Gazette veröffentlichte Bericht "The down side to wind power" oder das Interview mit BMBF-Ministerin und Max-Planck-Institutsdirektor selbst nachzulesen bzw. die erwähnten TV-Dokumentationen anzuschauen. Alles ist im Internet frei verfügbar.

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09.04.2020, 10.14 Uhr
RHA | Abraham Lincoln
Zu einigen Aussagen der Windenergie-Befürworter hier fällt mir nur das folgende Zitat von Abraham Lincoln, U.S. amerikanischer Präsident ein:

"Man kann alle Leute für einige Zeit und einige Leute für alle Zeit, nicht aber alle Leute für alle Zeit hinters Licht führen."

Man muss nzz-online danken, dass sie mit ihrem Bericht etwas Licht ins Dunkel gebracht haben.

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09.04.2020, 12.53 Uhr
Kobold2 | Der letzte Satz
>>Man muss nzz-online danken, dass sie mit ihrem Bericht etwas Licht ins Dunkel gebracht haben.<<

Zeigt eher wie Journalismus nicht gehen sollte..
Einseitig berichten, keine Vergleiche, das man als Leser sich selbst ein Urteil bilden kann und schon finden sich reichlich Leser, die genau das lesen, was sie wollen..
Hinterfragen passt ja nicht ins Weltbild....

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09.04.2020, 13.01 Uhr
Olec | @Mr0815
Der Herr ist genau an der richtigen Position. Denn er befürwortet wie geschrieben den Populationsansatz. Diesen haben sie doch sicher zuvor recherchiert und verstanden? Noch nie hat jedes Tierleben gezählt, es geht immer um Aufwand und Schaden. Sie werden wohl kaum auf den Bau ihres Eigenheims verzichten wegen eines Regenwurms, oder? Genauso wenig auf ihr Schnitzel? Oder ihre Autofahrt?

In Anbetracht des von ihnen kritisierten Niveaus, sollten sie darauf verzichten Mitdiskutanten mangelnde geistiger Reife implizit durch die Geringschätzung von FfF zu unterstellen und noch viel mehr sollten sie darauf verzichten ihnen indirekt die Nicht-Existenz zu empfehlen.

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09.04.2020, 13.02 Uhr
Olec | @RHA
Diese Aussage spiegelte sehr wohl als Hyperbel wider, was der Grundtenor einiger Menschen ist. Kein Nonsens. Wenn die Aussage allerdings nicht so getätigt wurde, gäbe es für sie auch keinen Grund sich darüber zu beschweren. Entscheiden sie sich also.
Nein, es handelt sich hierbei nicht um einen Shitstorm. Übertreiben sie ihrerseits dann nicht, wenn das so kritisch ist. Ich setze mich direkt mit den Argumenten auseinander und diskreditiere nicht den Autoren dieses Artikels. Auch war nicht die NNZ als Grundlage für ihre Informationen gemeint.
Im Gegensatz dazu können sie es anscheinend auch weiterhin nicht unterlassen, die Mitdiskutanten zu diskreditieren und zu diffamieren. Eine erstaunliche Dissonanz zwischen Aussage und eigenem handeln.
Ad hominem hier ad hominem da. Wenn das Diskussionsniveau so bleiben soll, dann herzlichen Glückwunsch.

Aber sie könne sich ja mal darüber informieren, wie die Lobbyisten auf der Gegenseite arbeiten, Stichwort Heartland. Klar da gab es keine Einschüchterungen, aggressives Verhalten, Bestechung. Alles Engel auf Erden.

Die Behauptung ausgewogen zu berichten ist wiedermal nur eine Behauptung, denn ich bezweifle, dass kleinere Redaktionen überhaupt die Kapazitäten dazu haben umfassend bei einem so umfangreichen Thema selbstständig zu recherchieren und mehr - gerade den neuen Formaten geschuldet - dazu übergehen Meldungen anderer zu verarbeiten. Und auch da bleibt der Journalist nun mal Mensch und sucht sich „seine“ Quellen. Die können genauso einseitig sein, wie bei größeren Verlagshäusern.

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09.04.2020, 13.02 Uhr
Olec | @RHA
@BirdVision

Ja, kleine Vögel und Insekten spielen keine Rolle. Weil es nicht notwendig ist. Siehe Populationsansatz und Verteilung der betroffenen Arten.
Wieder lassen sie Kontext und Relation vermissen. Die „Durchindustrialisierung“ unserer Landschaft ist garantiert kein neues oder einzigartiges Problem der Windbranche.

Sie wiederholen einfach nur stetig ihre Phrasen, die sie wahrscheinlich seit Jahren einstudiert haben, immer möglichst provokant formuliert, möglichst stichelnd, möglichst aggressiv, möglichst einseitig, möglichst absolut. Aber es der Gegenseite vorwerfen. Wieder großes Kino.

Einflüsse werden gerade nicht geleugnet, sondern ihr Kontext und die Relation betrachtet.


@Kennwerte

Ihre Milchmädchenrechnungen sind amüsant, aber dennoch grundlegend falsch. Niemand will Laien mundtot machen, aber ihnen zumindest erklären was sie falsch machen bzw. wie es tatsächlich ist. Aber vielleicht sind sie auch der bessere Jurist oder Arzt.

1. Wenn durchschnittlich 13,7 GW Windenergie im Netz sind, dann wurden auch nur diese plus Verluste in der Wandlungskette dem Wind entzogen. Dabei werden grob <20 GW rauskommen. Nicht 50 oder 60 GW. Ihre „Verwirbelungen“ bleiben energetisch im Wind, diese sorgen nur unwesentlich für eine Erwärmung des selbigen. Zum Impulsaustausch mit dem Erdboden würde gehören, dass dieser sich erwärmt.
Ihre Behauptungen würden bedeuten, dass 30-40 GW der kinetischen Energie des Windes in Wärmeenergie umgewandelt werden würden (lassen wir mal außen vor, dass diese wiederum teilweise wieder in kinetische Energie des Windes umgewandelt würde), nur durch Windräder. Künftig müsste man also bei jedem Baum und jedem Haus ebenfalls prüfen wie es denn mit dessen windkinematischer Beeinflussung aussieht. Das sind ganz andere Größenordnungen. Ob FFM dann noch haltbar ist?
2. „Nachweislich“ 70 km Wake? Wo wurde das denn nachgewiesen? Und vor allem was sind auch hier wieder die Relationen?

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09.04.2020, 13.03 Uhr
Olec | @RHA
3. Hätten sie das Paper doch nur intensiver gelesen, hätten sie herausfinden können welcher Energiebedarf angenommen wurde (Geheimnis: Es ist nicht der 1 zu 1-übersetzte Primärenergiebedarf), wären sie auf einen Faktor 0,45 statt 1,5 und hätten gar nicht mehr so stutzig sein müssen. Denn mit diesem Wert kommt man grob auf den Wert, der als Energie in der Atmosphäre verstanden wird und auf den sich das Paper bezieht. Freilich ein Trick (oder Unverständnis), der nicht den kinetischen Leistungsumsatz in der unteren Atmosphäre einbezieht.
Aber auch dieser liegt bei ca. 2,4 W/m² oder 1220 TW oder 1,6 % des heutigen Primärenergiebedarfs.

Die weitere Kunst ihrerseits besteht nun natürlich darin - in diesem sowieso schon absurden Szenario, denn niemand würde derart viel Windenergie nutzen wollen - ihren eigenen „korrekt berechneten Wert“ (Gibt´s dazu ein Paper von ihnen? ;) ), bei dem sie schon mal lapidar ein paar Größenordnungen einfach so überspringen (ohne verstanden zu haben was eigentlich der „Trick“ oder Fehler des Papers war), über mehrfach Einbeziehung der selben Verluste einen Unterschied zum Ursprungswert von einer weiteren Größenordnungen herbeizuzaubern. Ich weiß gar nicht welchen Trick ich amüsanter fand. Vielleicht doch der Faktor 4, der sich aus der strikten, magischen Trennung von Energie im Wind über Land und Wasser ergibt, der mit der ursprünglichen Angabe aber nichts mehr zu tun hatte.

4. Keinerlei Gegenrechnung wie viel Energie durch thermische Kraftwerke dem Wind hinzugefügt oder entnommen werden. Das ist unseriöse. Denn das der Mensch durch Energienutzung seine Umwelt beeinflusst, sollte außer Frage stehen.
Also was sind denn die Effekte durch die thermisch eingebrachten 170 PWh jährlich? Achja, die Unmengen an Wasserdampf und Partikel bitte auch berücksichtigen.

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09.04.2020, 13.03 Uhr
Olec | @RHA
@Infraschall
Ihre Ausführungen über die Auswirkung der Mittelung der Frequenzen sind fachlich falsch.

Sie behaupten für alle Geräusche im Alltag gelte es seien Frequenzbänder nur just für den Flügeldurchgang soll es eine exakte Frequenz sein. Der beim Flügeldurchgang emittierte Schall ist nämlich keine exakte Frequenz, sondern hat ebenfalls eine Bandbreite. Wie jedes real-physikalische Phänomen. Es wäre wirklich physikalisch erstaunlich, wenn die Verwirbelungen bei diesem Durchgang eine exakte Frequenz liefern würden.
Bei der Lautheitsberechnung wurden im G-Bereich Terzfilter verwendet und der Pegel für diese gemessen. Was das für die Grenzfrequenzen heißt wissen sie wahrscheinlich und können dann auch gleich darlegen welche Flankensteilheit innerhalb dieses Bandpasses herrschen müsste, um bspw. einen 20 oder gar 60 dB-Unterschied energetisch zum Mittelwert auszugleichen.
Schon erstaunlich, dass nun auch Festlegungen aus der DIN Quatsch sind, wenn das Ergebnis nicht passt. Wahrscheinlich hat die Windbranche auch hier beim Schreiben dieser die Finger im Spiel gehabt.

Es wird zudem nicht behauptet, dass es der Pegel unter dem Nachweisniveau ist, sondern unter der Wahrnehmungsschwelle und dass er eine ähnliche Höhe wie andere Quellen hat.

Ihre irreführenden Behauptungen, dann jedes Mal mit „gucken sie doch diese zweistündige Doku dort sagt irgendein Physiker kurz irgendwas“ zu belegen ist als Quellenangabe unzureichend und dreist.
Gleichzeitig bezichtigen sie hier eine Menge Fachleute der Lüge. Einfach unfassbar.


@Barke

Das diese Systeme das nicht können haben sie bewiesen, oder wie darf ich das verstehen? Gerade spezielle Flugmuster können von angelernten KI-
Systemen besonders gut erkannt werden.
Ein „permanentes“ An- und Abschalten der Anlagen passiert auch jetzt schon und die Lasten durch den Wind selbst sind weitaus höher. Pro Anlage kommt es nämlich zu weitaus weniger Fällen als hier proklamiert wird. Überflüssig werden sie daher nicht und der Ertrag wird u.U. sogar positiv beeinflusst.
Genau als solch ein Individuenschutz sollen solche Systeme wirken, da wo es eben relevant ist. Auch hier ist wieder zwischen Aufwand und Schaden abzuwägen.

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09.04.2020, 16.25 Uhr
RHA | @Olec
Eigentlich hatte ich nicht vor, noch einmal Ihre beliebigen Behauptungen richtigstellen, die letztlich nur der Verwirrung des Lesers dienen (sollen). Doch ihre quasiwissenschaftlichen Ausführungen, denen jeder Fachmann sofort das Laienhafte ansieht in Ehren, aber zu Ihrer Information, ich habe hydraulische Strömungsmaschinen, u.a. Windturbinen zu einem Zeitpunkt studiert, an dem die meisten Menschen bestenfalls wussten, was eine holländische Windmühle ist. Mit zunehmender Beschäftigung mit diesem Thema hat sich meine anfängliche Begeisterung erst in Realismus und heute angesichts der fatalen Folgen auch durch einen rücksichtlosen Umgang und Geschäftemacherei mit dieser Technologie in eine klare Ablehnung gewandelt.

Zu Ihren Ausführungen können sich die Leser selbst ein Bild machen, wenn sie die verschiedenen Quellen im Internet studieren, die hier bereits aufgeführt wurden. Sie selbst würden wohl nicht einmal akzeptieren, dass der Mond um die Erde kreist, wenn das der Windenergie zuwider laufen würde.

Zum Infraschall: das extrem schmale spitzenartige Infraschall-Frequenzband wird im ZDF-Bericht "Infraschall - unerhörter Lärm" sowohl gezeigt als auch erläutert.

Zum Thema Wirbelstrecke: Diese wurde in einer umfangreichen Studie messtechnisch bis zu 70 km nach Windparks nachgewiesen (s. u.a. die Veröffentlichung "Windparks erzeugen lange Wirbelschleppen" der TU Braunschweig). Die hohen Verluste der Windräder wurden in Windkanalversuchen von Max-Planck nachgewiesen.

Dass Insekten und Singvögel keine Bedeutung für Sie haben, glauben wir alle unbesehen. Dafür benötigt man keine Wissenschaft sondern nur etwas Menschenkenntnis.

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09.04.2020, 19.06 Uhr
Mr0815 | Sollte da wirklich
auch nur der kleinste Zweifel bestehen, dass Windkraftanlagen tatsächlich für die Schäden verantwortlich sein könnten, müssten Betrieb und Neubau solange untersagt werden bis zweifelsfrei festgestellt wurde, welche Aussagen zutreffend sind und welche nicht.
Es nützt nichts in einem anderen Artikel über Trockenheit und Dürren zu lamentieren, wenn man sich dutzendweise einen möglichen Verantwortlichen auf die Felder und ehemalige Waldflächen stellt.
Was Vogelschlag und die Rodung ganzer Waldstücke betrifft, so sollte jeder echte Naturfreund und Schützer dem ablehnend gegenüber stehen.
Man kann nicht mit dem Finger beispielsweise auf Chinas Drei-Schluchten-Staudamm als mahnendes Beispiel von Umweltzerstörung für den Fortschritt zeigen, während man selbiges tut und auch genauso rechtfertigt.

Anm. d. Red.: Gekürzt, kein Chat bitte

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09.04.2020, 20.16 Uhr
Mr0815
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
09.04.2020, 23.51 Uhr
Barke | @Olec
"Das diese Systeme das nicht können haben sie bewiesen, oder wie darf ich das verstehen? "

Sie verstehen ganz richtig. Allein die unterschiedlichen Wetter-/Sichtbedingungen sorgen bereits dafür, dass eine verlässliche Erkennung mittels Kamerasystemen nicht gegeben ist.

Die Flugintensität zahlreicher geschützter Greifvögel würde zudem eine dauerhafte An-/Abschaltung über den gesamten Tag bedeuten.

So ein System kann dort zum Einsatz kommen, wo beispielsweise alle paar Tage mal ein Schwarzstorch durchfliegt. Nicht aber wo Greifvögel mehrfach täglich Nahrungsflüge vornehmen.

Die Windkraftindustrie weiß aber genau, dass Sie später das begleitende Monitoring beauftragen und finanzieren wird und somit Einfluss auf die Erkenntnisse nehmen kann. Nur deshalb gilt diese Technik als große Hoffnung in der Branche. Deren Macht lässt sich bereits anhand der avifaunistischen Gutachten zu Windparks erkennen. Wer als Gutachter für das Scheitern von Projekten sorgt, wird kaum noch Aufträge aus der Branche erwarten können.

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10.04.2020, 10.25 Uhr
Landarbeiter | Corona produziert Langeweile
Anders kann man diesen gequirlten Nonsens hier nicht mehr erklären. Der Mensch nutzt seit tausenden von Jahren gezielt die Windkraft für Mühlen oder riesige Flotten von Segelschiffen. Und jetzt kommen hier ein paar, offenbar gestern aus dem Ei gekrochene, Grünenhasser auf die abstruse Idee, dass Nutzung der Windkraft durch ein paar Propeller Dürren, Hunger und Insektensterben verursacht. Schräger geht's kaum noch. Wenn's Bildungspolitisch nicht so traurig wäre, könnte man sich tot lachen.

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10.04.2020, 12.54 Uhr
RHA | @Landarbeiter
Die Dosis macht bekanntlich das Gift. Als Bildungskanone fällt es Ihnen sicher nicht schwer, auszurrechnen, wie viele Segelschiffe und Windmühlen es in der Spitze gab und welche Gesamtleistung diese antrieb. Diese Leistung können sie dann mit den 651 GW
(= 885000000 PS) Windenergieleistung vergleichen, die Ende 2019 weltweit installiert waren, davon etwa 200 GW (= 270000000 PS) allein in Westeuropa

Dass die Dosis das Gift macht, gilt nicht nicht nur für Windräder sondern auch für CO2 oder Methan. Rinder gibt es schon ewig. Was regen sich die Grünen & Co also künstlich auf?
Windräder sind deshalb so schädlich, weil sie in angesichts ihrer großen Höhe eigentlich schon recht reibungsarmen Luftschichten bremsend einwirken. Das wirkt strömungstechnisch als Energiedissipation, während z.B. Hügel tendenziell eher die Energie umlenken, statt abzubremsen. Den Fehler den die komplette Windenergiebranche macht, ist auf die gewaltige kinetische Energie zu schielen, aber zu vergessen, dass die Energieentnahme in einem reibungsarmen System immer Konsequenzen haben muss. Wind bewegt mit etwa 3,4 W pro m² Erdoberfläche etwa 10 t Luftmasse. (Gewicht der Luftsäule über einem m²). Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung von Harvard und Max-Planck kam nach umfangreichen Simulationen u.a. zu folgendem Ergebnis (s. "Science & Technology - The down side to wind power"):
"For wind, we found that the average power density — meaning the rate of energy generation divided by the encompassing area of the wind plant — was up to 100 times lower than estimates by some leading energy experts,” said Miller, who is the first author of both papers. “Most of these estimates failed to consider the turbine-atmosphere interaction. For an isolated wind turbine, interactions are not important at all, but once the wind farms are more than five to 10 kilometers deep, these interactions have a major impact on the power density.” oder kurz übersetzt, die Möglichken durch Wind Energie zu überzeugen werden maßlos über- und die Folgen oftmals unterschätzt.

Mit nichts anderem als diesen Folgen beschäftigt sich dieser nnz-online-Bericht.

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10.04.2020, 12.56 Uhr
Barke | Grünenhasser ?
"Der Mensch nutzt seit tausenden von Jahren gezielt die Windkraft..."

DDT, FCK oder Contagan hat der Mensch auch mal genutzt.

Die Insekten an den Rotorblättern wurden übrigens nicht mittels Kleber dort befestigt.

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10.04.2020, 14.15 Uhr
Landarbeiter | Hoffentlich geht die Schule bald wieder los
Früher haben wir Dummen an den Feldern Windschutzstreifen gegen die Bodenerosion und Extremwetter angelegt. Doof wie wir damals waren, wußten wir nicht, dass wir damit die Erde ausbremsen und durch den erzeugten Windschatten die Wüste Gobi vergrößern.

"Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung von Harvard und Max-Planck kam nach umfangreichen Simulationen..."(RHA)

Ja, ja, alles bekannt. Dank der Simulation von u.a. Olga Studikowskaja und dem berühmten chinesischen Windforscher Sing Mei Ding lassen wir das heute mit den Windschutzstreifen sein.

"DDT, FCK oder Contagan hat der Mensch auch mal genutzt."

Das ist ein guter Vergleich zur Windmühle @Barke. Manches Ergebnis davon ist ja leider heute noch sicht- und lesbar. Könnte man vielleicht noch mit Zyankali oder Nitroglyzerin... ergänzen?! Nur um die Gefährlichkeit von Windkraft deutlich heraus zu arbeiten @ Barke.

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10.04.2020, 15.11 Uhr
diskobolos | Haben wir jetzt nicht andere Sorgen?
Unsere Welt wird nach "Corona" erheblich anders aussehen als vorher, wir merken es nur noch nicht. Und hier wir gestritten, ob ein paar Windräder die Welt nun positiv oder negativ verändern. Ich glaube, es ist an der Zeit diese Diskussion zu beenden. Ich habe auch noch nicht begriffen ob es den Hauptakteuren nun um die Insekten, die Vögel, die Versteppung Deutschlands, den Schlagschatten, den Infraschall oder eine Wertminderung Ihres Grundstückes geht. Ich jedenfalls werde mich hier nicht weiter beteiligen.

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10.04.2020, 20.38 Uhr
Kobold2 | Nur schade
Das Helme und Wipper zu wenig Wasser führen.
Sonst könnt man hier ein wunderschönes Atomkraftwerk hinstellen und den anfallenden Müll in den umliegenden Bergwerken zwischenlagern. Endlich weg, mit den furchtbaren Windrädern.......

( der Beitrag könnte Spuren von Ironie enthalten)

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11.04.2020, 09.16 Uhr
RHA | @Landarbeiter - Selbsterkenntnis
Selbsterkenntnis ist bekanntlich der erste Weg zur Besserung. Dass es schon ziemlich dumm ist, Physik zu leugnen, wenn einem das Ergebnis nicht in den Kram passt, wissen wir spätestens seit Einstein. Seine diesbezügliche Erkenntnis gilt übrigens bis heute und kennzeichnt nicht selten auch den Umgang mit den negativen Begleiterscheinungen der Windenergie:
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."

Dass das vermehrte Pflanzenwachstum durch CO2 laut Wissenschaftlern zum sog. Stilling, d.h., der seit Jahrzehnten beobachteten kontinuierlichen terrestrischen Windabnahme beiträgt, wenn auch nicht ursächlich, wurde unter dem Titel "Global terrestrial stilling: does Earth's greening play a role?" als Forschungsbericht von Zhenzhong Zeng,
Shilong Piao, Laurent Li, Philippe Ciais, Yue Li, Xitian Cai, Long Yang, Maofeng Liu and Eric F. Wood veröffentlicht. Der Löwenanteil dürfte durch die Urbanisierung, d.h. die Änderung der Rauigkeit der Erdoberfläche durch die Zivilisation, sprich Gebäude entstanden sein. Dazu zählen mittlerweile auch in gewissem Umfang Windräder.

Man sollte immer aufpassen, dass man sich nicht über die eigene Dummheit und Uninformiertheit lustig macht. Dass sich dazu in Ihrem Fall noch Rassismus in Richtung chinesischer Wissenschaftler zu gesellen scheint, passt ins Bild. Gerade in Bezug auf die Erforschung der Randbedingungen für die Windenergie liefern chinesische Wissenschaftler ganz hervorragende Arbeit ab. Diese allgemeine Uninformiertheit wird auch durch das Verhalten vieler Redaktionen gefördert, windenergiekritische Berichte, wie hier von nnz-online dankenswerter Weise veröffentlicht, erst gar nicht abzudrucken.

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11.04.2020, 09.23 Uhr
RHA | @Kobold2 - Atomkeule
Es ist schon ziemlich erbärmlich, permanent mit der Atom- (und Kohle-)Keule zu wedeln, um die umwelt-, landschafts, klima- und anwohnerschädliche Windenergie durchzusetzen.

Das gilt umso mehr, als auch in diesem Forum bereits mehrfach umwelt- und klimaschonendere sowie CO2-freie Alternativen detailliert beschrieben wurden.

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11.04.2020, 09.37 Uhr
RHA | @ diskobolus - Motivation
Falls sie es immer noch nicht verstanden haben:
es geht um die Summe all der negativen Begleiterscheinungen der Windenergie.

Da nützt es eben nichts, wenn der eine oder andere Windkkraftbefürworter bzw. -profiteur versucht, hier einzelne Gründe zu diffamieren. In Summe ist Windenergie eine Technologie, die viele neue Problem schafft, aber unser Problem, uns mit nachhaltiger und ökologischer Ernergie zu versorgen nicht löst. Wir decken aktuell nach Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums nur etwa 4...5% unseres Endenergiebedarfes durch Windenergie

Wir können von Glück sprechen, dass das Potenzial der Solarenergie global betrachtet etwa 50 mal größer ist als das der Windenergie, weshalb wir nicht im geringsten auf die Windenergie angewiesen sind.

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11.04.2020, 09.56 Uhr
RHA | @Discobolos - Corona
Dass die Welt nach Corona anders aussehen wird als vorher, bei dieser Aussage von Ihnen kann ich voll und ganz zustimmen.

Schon mehren sich erste Fragen, warum beim Klimawandel nicht möglich ist, was bei Corona global praktiziert wird: Alles in die Waagschale zu werden und persönliche Freiheiten, Naturschautz, etc. hinten anzustellen (s. nnz-onlie-Bericht: "Corona-Krise: Missverhältnis der Ängste"), um einer Bedrohung Herr zu werden.

Man kann nur hoffen, dass sich sowohl bei Corona als auch beim Klimawandel bzw. den dazugehörigen Klimaschutzmaßnahmen die Vernunft durchsetzen wird und unsere mühsam erkämpfte Freiheit und Demokratie dauerhaft erhalten bleibt.

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11.04.2020, 15.16 Uhr
RHA | Demokratie
Muss man das Votum auf meinen letzten Leserbrief so deuten, dass einigen Zeitgenossen Windenergie und Klimaschutz wichtiger sind als Freiheit und Demokratie?

Wenn man sieht, wie Lokalparlamente in ihren Rechten beschnitten werden und von Landesregierungen bzw. den Regierungspräsidien über ihre Köpfe hinweg Windparks ausgewiesen werden, kann man diesen Eindruck ohnehin schon lange haben.

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14.04.2020, 14.47 Uhr
ThinkTwice | Teil 1: Windkraft kann keine anderen Kraftwerke ersetzen
sondern nur durch Vorrangeinspeisung Verdrängen:
1.) Deren volative wetterbedingte Einspeisung immer ein 100%-Backup ihrer Nennleistung durch andere Kraftwerke (lt. Deutscher Physikalischer Gesellschaft, „Schattenkraftwerke“ genannt) erfordert, sofern es keine adäquaten großtechnischen Speicher gibt.
2.) Solche Speicher gibt es nicht und sie sind weder absehbar noch bezahlbar. Um dies zu erkennen, muss man sich nicht nur mit möglichen Technologien, sondern auch mit Zahlen befassen. Unsere Tageserzeugung Strom betrögt etwa 1,77 TWh. Um diese zu speichern, wären über 200 Pumpspeicherwerke Goldisthal (1060 MW, Wasser für 8 h) nötig oder fast 18 Mio. Tesla-Autos mit großem 100 KWh-Akku. Die dürften aber nicht fahren. Die Dunkelflaute (kein Wind, keine Sonne) im Januar 2017 dauerte 10 Tage. Die 1978 dauerte 28 Tage, für diese Zeiträume müsste gespeichert werden. Das Gas aus „Power to Gas“ (p2g) muss bei Bedarf rückverstromt werden, sonst ist es kein „Stromspeicher“, der Wirkungsgrad eines dafür notwendigen Spitzenlast Gasturbine beträgt ca. 0,4. Der Prozess von Strom bis Methan (CH4) hat einen Wirkungsgrad von ca. 0,5 der bis Wasserstoff (H2) von ca. 0,65. Das Gas muss noch in Speicher komprimiert und transportiert werden. Der Systemwirkungsgrad von p2g (Strom-zu-Strom) wird bestenfalls 0,2-0,25 sein, eher schlechter. Wirkungsgrade sind physikalisch limitiert. Also, vorne Windstrom für 5 EUR rein, und hinten 1 EUR raus. Das ist kein Speicher, sondern eine „Strom- und Geldvernichtung“.
3.) Es gibt aktuell nur eine großtechnische p2g-Anlage (Audi e-Gas in Werlte), vorn 6 MW Strom rein, hinten 3 MW (Äquivalent) Methan raus. Unsere Spitzenlast beträgt ca. 80.000 MW. Bitte mal die Anzahl der p2g-Anlagen berechnen und die Kosten von „Werlte“ mit gewichtetem Faktor hochskalieren. Und wie viele Spitzenlast Gasturbinen-Kraftwerke braucht es noch, um das „Wind-Gas“ zu verstromen, und zu welchen Kosten?
4.) Alternative dazu, wenn s keine Speicher gibt, dann gibt es bei Flaute eben keinen Strom und bei wenig Wind fast keinen. Licht aus, Kerzen an.

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14.04.2020, 14.48 Uhr
ThinkTwice | Teil 2: Windkraft kann keine anderen Kraftwerke ersetzen
weil:
5.) „Erneuerbare“ haben eine niedrige Leistungsdichte. Windkraft von ca. 5 MW/ km2 bezogen auf den Windpark, in der Landschaft nur ca. 1-2 MW/km2. Bitte die Anzahl der Windräder für Strom (Durschnitts-Leistung 75 GW) ausrechen und den Landschaftsverbrauch bezogen auf Deutschland. Strom ist nur 20% der Gesamtenergie (+ Verkehr, Wärme, Industriewärme). Nach dieser Rechnung tritt Ernüchterung ein, da stehen nämlich über 100.000 Windräder hoch wir der Berliner Fernsehturm (250 m ohne Antenne) zur Disposition. Also alle 3,5 km2 mindestens eines. Macht alle 1,8 km eines, inkl. Städten, Seen, Wälder. Ansonsten entspr. dichter. Die Leistungsdichte lässt sich auch durch größere Windräder nicht steigern, weil diese durch das Dargebot an Windleistung pro Quadratmeter Rotorfläche (kinetische Energie des Windes) begrenzt ist. Dieses nimmt mit der Dritten Potenz der Windgeschwindigkeit ab. 1 MW Nennleistung bei 12 m/s heißt 0,125 MW (125 kW) bei Windgeschwindigkeit 6 m/s. Und unterhalb von 3 m/s ist Flaute. Größere Windräder gleich mehr Abstand, wegen der turbulenten Strömung dahinter = Leistungsdichte lässt sich nicht erhöhen.
6.) Nur konventionellen Kraftwerke mit ihren schweren Turbinen können eine Sekundenreserve von positiver und negativer Regelleistung zur Netzstabilisierung bereitstellen. Auch Blindstrom-Kompensation ist einer deren wichtigen Systemleistungen.
7.) Einspeisung von Wind- und Solarstrom geht nur mittels Wechselrichter (Gleichstrom zu Wechselstrom). Hier geben die konventionellen Kraftwerke die 50-Hz-Frequenz und die Phasenlage vor, sonst bricht das Netz zusammen. Sie sind der Dirigent für das Orchester.
8.) CO2 wird durch Windräder nur auf dem Papier eingespart. CO2 dass die unabdingbaren „Schattenkraftwerke“ durch ineffiziente Fahrweise mehr brauchen wird „unter den Teppich“ gekehrt, ebenso das CO2 das bei der Herstellung des Windrades entsteht (Erz zu Roheisen (mittels Steinkohlenkoks), dann zu Stahl, Transport, Montage sowie Zement, Beton. Man nennt dies „Energieerntefaktor“ und der ist hier sehr gering.
9.) Eine signifikante Klima-Beeinflussung durch mehr CO2 kann noch nicht mal das IPCC beweisen und spricht nebulös von „extremely likely“ (höchstwahrscheinlich)

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15.04.2020, 08.47 Uhr
RHA | @Think Twice - Perspektivlosigkeit überdenken
Ihre Ausführungen sind alle richtig und doch in ihrer Perspektivlosigkeit nur die halbe Wahrheit.

Drei Erzählungen scheinen mir generell nicht richtig zu sein:
1. Dass wir ewig mit dem Verbrennen von fossilen Kraft- und Brennstoffen weiter fortfahren können.
2. Dass wir uns hier in Deutschland trotz schlechter Voraussetzungen (wenig und unzuverlässiger Sonne und Wind) autark ölologisch und ökonomisch mit Energie versorgen können.
3. Dass Atomenergie eine echte Alternative wäre.

Die Wirkungsgraddefizite der Power-to-X-Verfahren sind nicht wegzudiskutieren und können nur durch möglichst hohe und günstige Energieerzeugung, z.B. pro Solarmodul, ausgeglichen werden. Während eine kWh Solar- bzw. Windstromstrom bei uns etwa 4...5 €-Cent/kWh kostet, kostet diese global bereits unter 2 $-Cent/kWh. Für ein kg Wasserstoff werden etwa 50 kWh Strom benötigt, womit man etwa 100 km mit einem Bennstoffzellenfahrzeug (FCEV) fahren kann. Diese Strommmenge kostet global unter 1 €. Selbst wenn man Transport- und Vertriebskosten sowie Steuern hinzurechnet, könnten wir auch in Zukunft weiterhin klimaneutral und wirtschaftlich Autofahren. Leider lässt sich die Politik von Lobbyisten, zu denen beispielsweise auch das Umweltbundesamt gehört, einreden dass umwelt- und klimaschädliche Windräder in Kombination mit umweltschädlichen batteriebetriebenen E-Mobilen (BEV) der bessere Weg sind. Basis der Lobbyisten ist stets eine interessengesteuerte Wirkungsgrad-Teilbetrachtung mit unveränderlicher Erzeugung. Wir sollten H2-Tankstellen statt Ladesäulen errichten und FCEV statt BEV fördern.

Letztlich würden etwa 100 km x 100 km Nettosolarfläche in sonnenreichen Regionen genügen, unseren aktuellen Endenergiebedarf (ca. 2500 TWh/a) zu erzeugen und in chemisch gespeicherte Energie umzuwandeln (nur 10% Wirkungsgrad der Energieerzeugung berücksichtigt). Die dabei gewonnen Produkte H2/eGas/eFuels lassen sich transportieren/lagern. Dagegen haben wir in Deutschland sicherlich bereits etwa die gleichgroße Fläche durch Windräder entwertet und gewinnen erst stark 100..120 TWh Energie pro Jahr und das wie von Ihnen richtig angemerkt auch noch ohne Speicherung und nach dem Zufallsprinzip sowie global betrachtet recht teuer.

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15.04.2020, 09.36 Uhr
mussmalsagen | , dass RHA nichts neues beschreibt.
RHA hat es toll erklärt. Ich möchte nur ergänzen, dass genau dieser Weg in seinem letzten Teil bereits vor 30 Jahren u.a. von Siemens durchdacht wurde. Ich hatte 1990 zu genau diesem Thema eine Vorlesung besucht. Eine Fläche, damals 800 Quadratkilometer, sollte mit Photovoltaikplatten belegt werden, welches Wasser zerlegt, der Wasserstoff könnte mit technischen Veränderungen im Vergleich zum Erdgas nach Europa transportiert werden durch Schiffe, Pipelines und man hätte Erfolge auf vielen Ebenen:
1.Europas!!!!!! gesamte Energieversorgung wäre geklärt.
2. Umweltneutral
3. Echte Entwicklungshilfe für Afrika

Da kann man auch wieder Probleme finden, klar, aber das hat mir damals imponiert.
Warum wurde es verworfen?
Ich kann nur sagen, dass es nicht am Geld von damals 2 Mrd. DM lag für Siemens...
Ich hoffe immer noch darauf, dass kapitalistisch typisch eine noch größere Firma als unsere konventionellen Energiekonzerne kommt und das umsetzt. Apple, Microsoft, die Googlemutter oder Amazon hätten genug.

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16.04.2020, 07.47 Uhr
RHA | @MussManMalSagen
Besten Dank für ihre Erläuterung.
Das Schlimmste, was man in Deutschland tun kann, ist eine nachhaltige Alternative zur Windenergie aufzuzeigen. Denn dann legt man sich gleichzeitig mit den Lobbyisten der Mineralölindustrie, der Atomindustrie und den EEG-Profiteuren an, deren agressiveste Vertreter die der Windenergiebranche sind. Diese Lobbyisten drängen darauf, dass entweder das Großexperiment "CO2-Emission" oder "Stilling" durch Windenergie (letztlich bezog sich der nnz-online-Beitrag hierauf) weitergeht. So erklärt sich auch eine negatives Votum für ein schlüssiges Konzept.

Dass diese Überlegungen nicht neu sind und auch possitive Wirkungen in ärmeren Regionen zeigen könnten schrieb der Spiegel bereits 2009 im Kommentar: "Solar-Projekt Desertec
Sahara-Strom bringt Afrika und Europa zusammen". Power-to-X (Produktion von H2/eFuels/eGas durch Umwandlung von Strom in synthetische Kraft-/Brennstoffe) eröffnet den Weg, auf eine Stromleitungen über tausende von Kilometer zu verzichten.
Statt über einen solchen Weg nachzudenken, werden von allen Seiten angestammte Pfründe verteidigt, egal ob Natur, Landschaften und das Klima dabei zum Teufel geht.

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16.04.2020, 12.52 Uhr
Olec | @RHA
Ohwei, an diesem Punkt der Diskussion sind wir also. Das ad hominem wird nun nicht mehr nur in aktiver Form verwendet, sondern auch in passiver. In der Anonymität des Internets ist mir ihr angeblich anno dazumal erworbener akademischer Titel gleich. Das wird auch nicht durch die ganz persönliche Geschichte besser. Was zählt sind Fakten und Argumente. Doch genau da sind ihre Beiträge eben kritisch. Das Problem sind nicht mal einzelne Fakten, sondern wie sie sie kontextlos in den Raum werfen um ihr Feindbild zu bekämpfen.
Und das wird sowohl der Fachmann als auch der Laie bemerken. Sie schwurbeln irgendwie stetig um die eigentlichen Fragen bzw. die eigentliche Kritik herum und bringen einfach die nächste zusammenhangslose Zahl oder die nächste unkonkrete Quelle. Ich mein, das ist eine nette Strategie um das Gegenüber beschäftigt zu halten, offenbart aber dann doch eher die eigene Absicht statt argumentativer Stärke.

Sie als angeblicher Fachmann sind bisher nicht in der Lage gewesen Korrelation und Kausalität differenziert darzulegen, zu trennen oder im Kontext des Artikels zu bewerten. Ein rhetorisches „Zufall?“ war bisher der einzige, wenn auch nur sprachliche, Versuch. Sie als angeblicher Fachmann beharren auf der Messbarkeit von Ereignissen, wohlwissend, dass dies nichts über deren Relation zu Grenzwerten oder Wirkungen verrät. Man kann auch Neutrinos messen, doch was sagt das aus?

Eben drum sind die Messungen der TUBS akademisch und auch wirtschaftlich Interessant und bieten Möglichkeiten diese in lokal-klimatischen Simulationen zu verwenden, doch mit ihrer Simplifizierung ala „70 km Wirbelschleppen!“ werden sie nicht dem Inhalt des Papers und schon gar nicht den Randbedingungen für diesen Wert gerecht. Schon gar nicht stellt dieser plakative Wert eine Kausalkette zu dem des Artikels her.

Was hat denn das MPI genau im Windkanal gemessen? Welchen Beiwert bestimmt? Welche Leistung im Wind und welche am Windrad? Wenn die Leistung nicht am Rad anliegt, aber dennoch „Verlust“ sein soll, wo ist sie dann? Energie- und Impulserhaltung sind ja nicht unwichtig, wenn man damit mal eben den Faktor 3-4 auf die Leistung als Verlust am Rad beaufschlagt, begründen will.

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16.04.2020, 12.53 Uhr
Olec
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16.04.2020, 12.53 Uhr
Olec
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16.04.2020, 12.54 Uhr
Olec
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16.04.2020, 12.55 Uhr
Olec | @ThinkTwice
5) Würde man den Strom in D rein über PV decken wollen, wären es unter 3 % der Fläche, die wir bräuchten. Primärenergie (sic!) unter 10 %. Was aber weder nötig ist, noch sinnig. Wir importieren jetzt schon 80 % unserer Primärenergie. Windkraft hat daran nur einen Anteil. Dieses absurde Gerechne wie viel man bei vollständiger Deckung über eine Quelle bräuchte ist manipulativ, erst recht, wenn man eine gleichmäßige Verteilung annimmt. Wind hat den Vorteil, dass man drumrum noch Landwirtschaft betreiben kann. Wenn nötig funktioniert das auch über AgroPV bei PV.

6) + 7) Die Momentanreserve kann auch anders bereitgestellt werden, zumal weiterhin Kraftwerke mit Turbosätzen im Netz bleiben und „mitdrehen“ auch bei 100 % EE im Netz. Moderne Wechselrichter können zudem als netzbildende Umrichter ausgelegt werden und Phasenschieber ergänzen weiter.
Blindleistung kann durch WEA und moderne Wechselrichter bei PVA bereitgestellt werden.

8) Die ineffiziente Fahrweise der „Schattenkraftwerke“ gleicht nicht im Ansatz die Einsparungen durch EE aus. Der Carbon-Foodprint wird bei Life Cycle Assessments berücksichtigt. Der Energieerntefaktor bezieht sich nur auf Energie und ist nicht sehr gering, wie man in entsprechenden LCA-Studien nachlesen kann. Auch hier immer auf dem neusten Stand halten und nicht auf Werte von anno dazumal zurückgreifen, weil sie so gut passen.

9) „Höchstwahrscheinlich“ ist nicht nebulös, sondern wissenschaftlich.

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16.04.2020, 12.59 Uhr
Olec
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16.04.2020, 14.51 Uhr
Olec | @ThinkTwice
1) Diese Speicher sollen installiert werden, fangen aber erst an bei ca. 60 % EE im Netz wichtig zu werden. Siehe Phasen der Energiewende.
Btw. haben wir lange vor der Energiewende fast 40 % mehr an Kraftwerken mitgeschleppt als wir für den Spitzenwert benötigt hätten.

2) Diverse Dinge falsch. Diese Speicher gibt es technologisch. Ökonomisch ist es eine andere Geschichte. Sie sollten neuere Entwicklungen verfolgen und nicht auf dem Stand von vor ein paar Jahren stehen bleiben, auch wenn das ihrer Weltsicht eher entspricht. Zur Effizienz der Methansynthese siehe HELMETH-Projekt.
Es gab 2017 keine 10tägige Dunkelflaute bei der kein Wind und keine Sonne vorhanden waren. Es war sehr wenig, aber nicht „kein“. Kommt nur weniger toll rüber.

3) Die P2G-Anlagen müssen grade nicht dem Lastpeak entsprechen, höchstens einem Erzeugungspeak. Die Kosten einer Pilotanlage zu nutzen wäre reichlich seltsam, macht man sonst auch nicht. Lernkurven gibt es nicht umsonst.
Würden wir alle 20 a 80 GW GuD- und Gaskraftwerke komplett neu bauen, würde das für die Installation weit unter 1 Cent/kWh ausmachen, würde man das gleichmäßig verteilen.

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16.04.2020, 14.55 Uhr
Olec | @RHA
Wenn sie Herrn Keith zitieren, dann doch bitte vollständig:
„The work should not be seen as a fundamental critique of wind power, some of wind’s climate impacts will be beneficial — several global studies show that wind power cools polar regions. Rather, the work should be seen as a first step in getting more serious about assessing these impacts for all renewables. Our hope is that our study, combined with the recent direct observations, marks a turning point where wind power’s climatic impacts begin to receive serious consideration in strategic decisions about decarbonizing the energy system.”

Das ist nämlich wiederum ein Punkt der nicht nur Fachmännern und -frauen, sondern auch Laien klar sein dürfte: Jede Art der „Energiegewinnung“ durch den Menschen hat ihren Einfluss auf die Umwelt. Das ist eine Binsenweisheit, die sie hier aber mehrfach einseitig für neu verkaufen wollen. Die Frage ist in welcher Relation stehen die unterschiedlichen Formen zu einander. Und da bin ich sogar bei ihnen: Erstens bietet solare „Energiegewinnung“ das weitaus höhere, „konfliktfreiere“ Potenzial und zweitens müssen wir als Deutschland auch nicht autark sein. Sind wir jetzt zu mehr als 80 % auch nicht, warum also unbedingt zu 100 % mit EE in der Zukunft? Wind kann nur ein Teil der Lösung sein und dafür gilt es ein Optimum zu finden. Gegen jede WEA einzelne zu sein ist hingegen nur Ausleben eines Feindbildes als Hobby.

Zum Thema Infraschall hätte ich diverse Kritik am Beitrag des ZDF, führt aber hier anscheinend leider zu weit ab vom Thema.
Ich würde nur darum bitten eine Fernanalyse meines Charakters und etwaige UNterstellungen sein zu lassen, denn auch dies bringt die Diskussion nicht voran und wäre wiedermal nur ad hominem.

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16.04.2020, 18.48 Uhr
RHA | @Olec
Danke, dass Sie derart wortreich meine These bestätigt haben. Es gibt für die Lobbyisten der Windenergiebranche und Energieerzeuger nichts Verwerflicheres als eine funktionierende Alternative zur Windenergie und die besonders zur von den Grünen angestrebten All-Electric-Welt zu präsentieren. Diese möchten unter keinen Umständen auf die EEG-subventionierten lokalen, dezentralen Sonnen- und Windkraftwerke verzichten. Wer das in Frage stellt, muss sich mit allerlei Scheinargumenten herumschlagen. Deshalb sind solche Berichte wie dieser nnz-online-Artikel auch so wertvoll. Sie öffnen den Menschen die Augen, dass es viele Nachteile einer lokalen Industrialisierung unserer Landschaften gibt, die gemeinhin wenig bekannt sind, da kaum einmal Presse und Medien darüber berichten. Überwiegend werden nur die Vorteile herausgestellt, verbunden mit so mancher Übertreibung, z.B. die tausendfach erwähnten zehntausend Haushalte, die angebeblich mit den nahegelegenen Windrädern in blühenden Landschaften mit Energie versorgt werden. Real standen gestern faktisch alle Windräder unserer Region, da der Wind fast komplett zum Erliegen kam. Das kann Zufall, aber auch eine Folge erhöhter Reibung in der Grenzschicht sein. Auch die zunehmend stabilen Hochs bei uns könnten daher resultieren. Schon unsere Vorfahren wussten, der Wind bringt den Regen. Doch das waren noch Bauern, die von ihrer Hände Arbeit lebten und nicht vom Einstreichen von EEG-Subventionen.

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16.04.2020, 19.13 Uhr
RHA | @Olec - ad hominem
Ist das nicht eine exakte Beschreibung dessen, was Sie hier permanent abziehen?

Wikipedia: "Unter einem argumentum ad hominem (lateinisch etwa „Beweis[führung] [bezogen] auf den Menschen“) wird ein Scheinargument verstanden, in dem die Position oder These eines Streitgegners durch Angriff auf dessen persönliche Umstände oder Eigenschaften angefochten wird. Dies geschieht meistens in der Absicht, wie bei einem argumentum ad populum, die Position und ihren Vertreter bei einem Publikum oder in der öffentlichen Meinung in Misskredit zu bringen und eine echte Diskussion zu vermeiden. In der Rhetorik kann ein argumentum ad hominem bewusst als polemische und unter Umständen auch rabulistische Strategie eingesetzt werden."

Möchte nicht wissen, was die nnz-Redaktion alles an persönlich beleidigenden Kommentaren von Ihnen herausgefischt hat. Dieser nnz-Bericht inkl. meiner Zusatzinformationen muss Sie bis ins Mark getroffen haben. Finden Sie sich einfach damit ab, dass
Windenergie
- die Natur
- die Wälder
(selbst Grimms Mächenwald ist nicht vor ihr sicher)
- die Landschaften
- die Denkmäler
- die Anwohner und wohl auch
- das Klima

schädigt.

Dass durch Windenergie dagegen die Welt gerettet wird, ist bei aktuelle etwa 4 - 5% Anteil am Endenergieaufkommen in unserem Land und das auch nur per Zufall bzw. mit zusätzlichen Speicherverlusten oder dem Verklappen im Ausland oftmals zu Negativpreisen eher zweifelhaft. Windenergie ist nicht simpel hochskalierbar, da immer mehr Mitbürger klar wird, was wir uns an Nachteilen und Folgen ins Land holen.

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20.04.2020, 21.42 Uhr
ThinkTwice
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20.04.2020, 21.44 Uhr
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20.04.2020, 21.47 Uhr
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20.04.2020, 21.49 Uhr
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20.04.2020, 21.51 Uhr
ThinkTwice
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