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Fr, 18:55 Uhr
03.04.2020
Smartphone-Sicherheit:

Daten richtig schützen

Immer wieder warnen Datenschützer davor, dass Verbraucher mit dem Thema Sicherheit auf dem Smartphone viel zu achtlos umgehen. Denn nur ein kleiner Teil der Nutzer hat sich überhaupt jemals damit auseinandergesetzt, welche Angriffsfläche das Handy für Hacker und Kriminelle bietet. Achtlos werden brisante Daten gespeichert, die eigentlich nicht in die Falschen Hände gelangen sollten. Fällt das Handy einem Virus zum Opfer oder wird es gestohlen, kann das böse Folgen haben...

Bild von Steve Buissinne auf Pixabay

Ob aus Bequemlichkeit oder Unwissenheit die meisten Menschen ignorieren diese mögliche Gefahr. Und das, obwohl Smartphone-Sicherheit kein Hexenwerk ist. Man muss kein IT-Studium abschließen, um zumindest die wichtigsten Sicherheitslücken zu schließen. Auch wenn hundertprozentiger Schutz nie gewährleistet werden kann, kann jeder ein paar einfache aber effektive Maßnahmen umsetzen.

Trau, schau wem!
Die erste, aber auch wichtigste Maßnahme, ist der Gebrauch des gesunden Menschenverstandes. Wer im Internet unterwegs ist, sollte sich vorher gut überlegen, welche Dienste er nutzt. Nutzerkonten sollten aus Datenschutzgründen nur dann angelegt werden, wenn sie wirklich nötig sind. Wer seine Emailadresse bei hunderten von Anbietern hinterlegt, muss sich über Spam-Nachrichten und Phishing-Versuche nicht wunden. Noch größere Vorsicht ist bei allen Diensten geboten, bei denen Zahlungen versendet oder empfangen werden. Beim Online-Shopping ist das nicht weiter schwierig: Wer auf Nummer sicher gehen möchte, setzt einfach auf große Händler wie Amazon oder Zalando. So besteht keine Gefahr, auf einen gefälschten Shop hereinzufallen.

Etwas schwieriger ist es bei der Nutzung von Diensten wie Online-Videospielen. Besonders unübersichtlich ist die Lage bei Spielen aus dem Android Play Store mit In-App Käufen. Denn aufgrund der unglaublich großen Zahl an Anwendungen gibt es kaum einen Überblick über vertrauenswürdige Anbieter. Immer wieder gibt es hier Berichte über Apps, die ihre Nutzer unbemerkt ausspionieren. Einige dieser Apps wie zum Beispiel https://www.appsee.com sollen Entwicklern dabei helfen, Nutzerverhalten besser zu verstehen, während andere dazu benützt werden können um Schaden anzurichten. Deutlich besser ist die Lage bei Browserspielen wie etwa Casino Games. Seiten wie https://www.casinos.de helfen hier bei der Suche nach seriösen Anbietern, bei denen eine Installation von Drittsoftware nicht dringend nötig ist.
Wer trotz dieser Möglichkeiten mit einem unbekannten Unternehmen Geschäfte machen will, sollte sich das Impressum genauer ansehen und auf eine verschlüsselte Verbindung achten.

Daten verschlüsseln
Apropos Verschlüsselung diese Maßnahme betrifft nicht nur den Datenverkehr im Internet. Auch die Dateien auf dem Smartphone sollten verschlüsselt werden. Denn ansonsten kann jeder, der das Gerät in die Hände bekommt, einfach einen PC anschließen und Bilder, gespeicherte Nachrichten und sonstige Informationen herunterladen. Sind die Daten verschlüsselt, ist ein Passwort nötig, um die Daten auszulesen. Am PC ist die Verschlüsselung oft ein aufwendiges Unterfangen ist, das einige Kenntnisse sowie ein gesondertes Programm voraussetzt. Bei vielen Smartphones gibt es hingegen eine eingebaute Option, die lediglich in den Einstellungen aktiviert werden muss.

Regelmäßige Updates
Eine weitere Schwachstelle digitaler Geräte ist veraltete Software. Denn im Laufe der Zeit werden in fast jedem Programm Sicherheitslücken entdeckt. Diese können ausgenutzt werden, um Daten auszuspionieren oder sogar die Kontrolle über ein Gerät zu erlangen. Updates beheben solche Sicherheitslücken, werden aber oft viel zu spät installiert. In der Zwischenzeit haben mögliche Angreifer ein leichtes Spiel. Stehen wichtige Systemupdates an, sollten diese also bei der ersten Gelegenheit durchgeführt werden. Um das mobile Datenvolumen nicht zu sehr zu beanspruchen kann dabei allerdings gewartet werden, bis ein WLAN-Hotspot zur Verfügung steht.
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