Mo, 19:15 Uhr
09.03.2020
Corona-Virus
Kreis richtet Abstrichzentrum ein
Im Kreisausschuss wurden heute Pläne vorgestellt in Nordhausen ein "Abstrichzentrum" für Corona-Verdachtsfälle einzurichten. Die Einrichtung soll das medizinische Personal entlasten und helfen die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Die nnz hat die wichtigsten Informationen zusammengetragen...
In Zusammenarbeit mit der kassenärztlichen Vereinigung bereitet der Landkreis zur Zeit die Einrichtung eines "Abstrichzentrums" vor, welches in der "Wiedigsburgklause" eingerichtet werden soll, das erklärte heute Landrat Matthias Jendricke im Kreisausschuss.
Das Lokal in der Wiedigsburghalle steht im Moment leer und eigne sich gut als zentrale Anlaufstelle, da man den Zugang allein über den Außenbereich organisieren könne. Die Maßnahme sei vor allem dazu gedacht, dass medizinische Personal zu entlasten und die freiwilligen Ärzte und Krankenpfleger vor Ort mit der entsprechenden Ausrüstung und Schutzkleidung sicher versorgen zu können.
Jeweils ein Arzt und eine Schwester werden in der Klause zu bestimmten Zeiten Abstriche von Personen nehmen, die im Verdacht stehen sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben.
Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über den Hausarzt. Wer glaubt er oder sie könnte sich mit dem Virus infiziert haben, wird angehalten sich telefonisch bei seinem Hausarzt zu melden. Um eine mögliche Weiterverbreitung zu vermeiden ist von einem Besuch der Praxis abzusehen. Der Hausarzt klärt mit Betroffenen am Telefon ob ein begründeter Verdacht bestehen könnte und sorgt über die kassenärtzliche Vereinigung für einen Termin im Abstrichzentrum. Mögliche Symptome fasst das Robert-Koch-Institut hier zusammen.
Ob eine Untersuchung durchgeführt werden muss, liegt im Ermessen des Hausarztes. Wer ohne vorherige Anmeldung durch den Hausarzt erscheint, wird vor Ort nicht untersucht. Außerhalb der Sprechzeiten steht die kassenärtzliche Vereinigung unter Telefon deutschlandweit ohne Vorwahl 116117 mit dem ärztlichen Bereitschaftsdienst als Ansprechpartner zur Verfügung.
Die gewonnenen Proben werden in der Folge an entsprechend ausgerüstete Labors verschickt und untersucht. Das weitere Prozedere sowie Hinweise zum persönlichen Verhalten im Verdachtsfall wird Betroffenen vor Ort erläutert. Für allgemeine Informationen zum Corona-Virus verweist das Gesundheitsamt auf die Seiten des Robert-Koch-Instituts.
Angelo Glashagel
Autor: redIn Zusammenarbeit mit der kassenärztlichen Vereinigung bereitet der Landkreis zur Zeit die Einrichtung eines "Abstrichzentrums" vor, welches in der "Wiedigsburgklause" eingerichtet werden soll, das erklärte heute Landrat Matthias Jendricke im Kreisausschuss.
Das Lokal in der Wiedigsburghalle steht im Moment leer und eigne sich gut als zentrale Anlaufstelle, da man den Zugang allein über den Außenbereich organisieren könne. Die Maßnahme sei vor allem dazu gedacht, dass medizinische Personal zu entlasten und die freiwilligen Ärzte und Krankenpfleger vor Ort mit der entsprechenden Ausrüstung und Schutzkleidung sicher versorgen zu können.
Jeweils ein Arzt und eine Schwester werden in der Klause zu bestimmten Zeiten Abstriche von Personen nehmen, die im Verdacht stehen sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben.
Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über den Hausarzt. Wer glaubt er oder sie könnte sich mit dem Virus infiziert haben, wird angehalten sich telefonisch bei seinem Hausarzt zu melden. Um eine mögliche Weiterverbreitung zu vermeiden ist von einem Besuch der Praxis abzusehen. Der Hausarzt klärt mit Betroffenen am Telefon ob ein begründeter Verdacht bestehen könnte und sorgt über die kassenärtzliche Vereinigung für einen Termin im Abstrichzentrum. Mögliche Symptome fasst das Robert-Koch-Institut hier zusammen.
Ob eine Untersuchung durchgeführt werden muss, liegt im Ermessen des Hausarztes. Wer ohne vorherige Anmeldung durch den Hausarzt erscheint, wird vor Ort nicht untersucht. Außerhalb der Sprechzeiten steht die kassenärtzliche Vereinigung unter Telefon deutschlandweit ohne Vorwahl 116117 mit dem ärztlichen Bereitschaftsdienst als Ansprechpartner zur Verfügung.
Die gewonnenen Proben werden in der Folge an entsprechend ausgerüstete Labors verschickt und untersucht. Das weitere Prozedere sowie Hinweise zum persönlichen Verhalten im Verdachtsfall wird Betroffenen vor Ort erläutert. Für allgemeine Informationen zum Corona-Virus verweist das Gesundheitsamt auf die Seiten des Robert-Koch-Instituts.
Angelo Glashagel



