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Mi, 18:42 Uhr
12.06.2019
Gardinen bügeln leichtgemacht:

Reinigung und Pflege vor dem Sommer lohnen sich

Die im Frühjahr fliegenden Pollen setzen sich nicht nur an glatten Oberflächen wie dem Fenster ab, sondern sind schon nach kurzer Zeit beispielsweise auch in Gardinen zu finden. Vor den heißen Sommertagen sollten die Gardinen daher noch einmal gereinigt werden. Viele Gardinenstoffe werden nach der Wäsche gebügelt...


Der Hitzesommer 2018 brachte die Menschen nicht nur draußen, sondern auch im Heim an ihre Grenzen, was uns möglicherweise auch im Jahr 2019 bevorsteht. Durch die hohen Temperaturen und den stetigen Sonnenschein stieg die Raumtemperatur in den meisten Haushalten und Unternehmen stetig an. Darunter litt vor allem das Raumklima. Bei einem tropischen Raumklima werden Gerüche, aber auch Staubablagerungen als deutlich unangenehmer wahrgenommen als es bei den üblichen 20 bis 22 Grad Celsius der Fall ist.

Um den Wohnkomfort zu erhöhen und die Belastung für Allergiker zu minimieren, ist es daher empfehlenswert auch Heimtextilien, allen voran Gardinen, vor dem Sommer zu reinigen. Gerade in Gardinen und Vorhängen sammeln sich über die Wochen Schmutz, Staub und unangenehme Ablagerungen, die sich dann bei steigender Raumtemperatur oft durch den Geruch zu erkennen geben.

Die meisten Gardinen lassen sich bedenkenlos in der Waschmaschine reinigen. Doch während der maschinellen Wäsche ist es kaum vermeidbar, dass die Stoffe knittern und starke Falten entwickeln. Um diesen zu Leibe zu rücken, empfiehlt sich der Griff zum Bügeleisen. Bevor gebügelt wird, gilt es jedoch darauf zu achten, dass die Stoffe dafür geeignet sind. Auskunft gibt wie bei allen anderen Textilien das Pflegeschild.

Dürfen die Gardinen gebügelt werden, ist die richtige Vorbereitung das A und O. Außerdem braucht es das passende Equipment. Mit einem Dampfbügeleisen werden Gardinen schonend und nicht allzu heiß gebügelt. Am besten lassen sich die Falten entfernen, wenn die Stoffe noch ein wenig feucht sind. Sind die Gardinen, allen voran die schweren Vorhänge schon trocken, lassen sich gerade große Falten nur schwer heraus bügeln.

Damit die Gardinen nicht unnötig lange der Belastung durch das Bügeleisen ausgesetzt sind, sollte das Bügeleisen mit einer Aluminiumfolie ausgelegt werden. Darüber wird ein weiteres Tuch gelegt. Durch das Bügeleisen wird die Wärme reflektiert. Die Gardine wird also gleichzeitig von oben und unten mit Hitze behandelt. Dadurch müssen nicht beide Seiten einzeln gebügelt werden. Das Tuch sorgt dafür, dass die Temperatur nicht zu hoch ist, wodurch die Stoffe beschädigt werden würden.

Der Bereich um das Bügelbrett sollte zudem immer sauber sein, damit die Gardinen nicht erneut verschmutzt werden. Deutlich einfacher ist das Bügeln von Gardinen mit dem Dampfglätter. Dieses Gerät bietet einen entscheidenden Vorteil: Während mit dem normalen Bügeleisen die Gardinen immer auf einem Bügelbrett ausgelegt werden müssen, können sie bei der Behandlung mit dem Dampfglätter bereits feucht aufgehängt werden.

Dampfglätter kommen insbesondere bei Materialien infrage, die schwer zu pflegen sind. Hierzu gehören Seide, Leinen und einige Chemiefasern. Sie sollten nicht unbedingt mit hoher Hitze belastet werden. Empfehlenswert ist der Dampfglätter auch bei Gardinen, die mit Pailletten, umfangreichen Aufdrucken sowie anderen Applikationen versehen sind. Auch hier sollte von der Anwendung mit dem Bügeleisen abgesehen werden. Die Dampfglätter arbeiten lediglich mit heißem Dampf. Die Geräte kommen also eigentlich gar nicht mit den Stoffen in Kontakt. Hierfür werden sie zu Beginn mit Wasser gefüllt. Über einen Knopf wird reguliert, wie viel Dampf die Geräte abgeben. 123rf.com / Nednapa Chumjumpa / https://de.123rf.com/lizenzfreie-bilder/gardinen.html?oriSearch=gardinen+bügeln&sti=m9htutaio4dg7fcxy2|&mediapopup=43213446
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