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Sa, 12:40 Uhr
08.06.2019
Service-Tipps

Versteckte Dickmacher Achtung Fettfalle!

Dass Pommes, Burger und Pizza ungesund sind, ist den meisten Menschen klar. Doch es gibt auch eine Reihe scheinbar gesunder Lebensmittel, die eine Gewichtszunahme bewirken können. Diese zu erkennen und zu vermeiden ist nicht immer einfach. Lesen Sie im Folgenden, welche versteckten Dickmacher im Supermarkt lauern und zu welchen Alternativen Sie besser greifen...


Bei heimlichen Dickmachern handelt es sich um besonders fettige und/oder zuckerreiche Lebensmittel. Das Problem dabei: Nach außen hin wirken sie gesünder als sie tatsächlich sind. Daher greifen wir beherzt und ohne schlechtes Gewissen zu. Doch das bleibt nicht ohne Folgen beim Gang auf die Waage wird der wahre Kaloriengehalt sichtbar.

Versteckte Dickmacher sind ein Hauptgrund, warum manche Menschen, trotz scheinbar gesunder Ernährung, nicht abnehmen. Darüber hinaus bringen viele unscheinbare Kalorienbomben noch weitere Effekte mit sich: Sie können zu Verdauungsstörungen, wie Verstopfung oder Sodbrennen ( hier mehr zum Thema Sodbrennen erfahren), führen.

Vorsicht bei diesen versteckten Dickmachern

Egal ob süß, deftig oder als Getränk fett- und zuckerreiche Lebensmittel kommen überall vor. Einige heimliche Kalorienbomben sind unter anderem:
  • Cremesuppen
  • Smoothies
  • Müsliriegel
  • Wurst
  • Käse
  • Margarine
  • Gebäck
  • Ketchup
  • Fertigprodukte mit Mayonnaise, zum Beispiel Kartoffel- oder Krautsalat
Sie sollten diese Produkte nur bewusst und in Maßen essen, damit sie sich nicht auf den Hüften bemerkbar machen.

Schlanke Alternativen zu den Kalorienbomben
Darüber hinaus gibt es noch weitere versteckte Dickmacher, die Sie ganz einfach durch gesündere Alternativen ersetzen können. Dazu gehören:
  • Müslimischungen: Sie enthalten meist viel Zucker und nicht selten Schokostückchen. Besser ist es, Sie mischen das Müsli selbst mit etwas Haferflocken, Nüssen und frischem Obst zusammen.
  • Fruchtjoghurts: Auch wenn sie gesund aussehen, so enthalten sie doch viel Zucker dafür aber kaum Obst oder Vitamine. Als Alternative dazu kaufen Sie am besten Naturjoghurt und heben frische Früchte Ihrer Wahl darunter.
  • Fertige Salatdressings: Vor allem Ranch- oder Joghurtdressings sind wahre Dickmacher. Um Kalorien zu sparen (damit der Salat tatsächlich gesund bleibt), sollten Sie das Dressing selbst herstellen. Nehmen Sie dafür zum Beispiel etwas Olivenöl, Balsamico-Essig, Salz, Pfeffer und frische Kräuter.
  • Fruchtsäfte: Apfel- und Orangensaft sind reich an Zucker und daher schlecht für die Figur. Wenn Sie nicht auf Säfte verzichten wollen, ist es ratsam, diese mit Wasser stark zu verdünnen. Noch mehr Kalorien sparen Sie, indem Sie einfach ein Stück frisches Obst (zum Beispiel eine Scheibe Zitrone) in Ihr Glas Wasser legen. Das verleiht einen fruchtigen, spritzigen Geschmack, geht aber nicht auf die Hüften.
Nicht zuletzt sind alkoholische Getränke, wie Bier oder Wein, versteckte Dickmacher. Zudem führt Alkohol zur vermehrten Produktion von Magensäure, was wiederum das Appetitgefühl steigert und Heißhunger auslöst. Auf Alkohol sollten sie daher aus kalorientechnischen Gründen eher verzichten. Wenn Sie sich doch mal einen Drink genehmigen wollen, ist zum Beispiel eine mit Mineralwasser verdünnte Weißweinschorle eine gute Wahl.

Wie erkenne ich versteckte Dickmacher?
Wenn Sie unnötige Kalorien im Alltag weglassen möchten, ist es wichtig, beim Einkaufen einen Blick auf die Liste der Zutaten des jeweiligen Artikels zu werfen. Dort finden Sie die den Brennwert in Kilokalorien sowie den Zucker- und Fettanteil. Je weiter vorne Fett und Zucker in der Aufzählung gelistet sind, desto mehr ist von ihnen anteilig im Produkt enthalten. Das gilt genauso für alle anderen Zutaten des Nahrungsmittels.

Die richtige Zubereitungs- und Anrichteform
Doch nicht nur ungesunde Lebensmittel selbst können zur Gewichtszunahme führen auch auf die Zubereitungsart kommt es an. Generell ist Backen immer besser als frittieren, da es hierbei weniger Fett braucht. Gemüse sollten Sie nach Möglichkeit dünsten oder dämpfen. So bleiben mehr Vitamine erhalten als beim Kochen.

Außerdem ist es empfehlenswert, eher auf kleinere Teller als auf große zu setzen. Da das Auge mitisst, erscheint uns eine Portion, die auf einer kleinen Fläche serviert wird, größer. Wir haben das Gefühl, mehr zu essen und das Sättigungsgefühl setzt schneller ein. Ein weiterer Tipp: Machen Sie Ihren Teller nicht komplett voll. Viele haben die Gewohnheit, eine Mahlzeit ganz aufzuessen und nichts übrig zu lassen, selbst wenn sie bereits satt sind. Heißt: Umso mehr auf dem Teller ist, desto mehr essen wir auch tatsächlich. Besser ist es, sich nach einer kleineren Portion nochmals Nachschub zu holen, wenn denn wirklich noch Hunger besteht.

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Bild von cocoparisienne auf Pixabay
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