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Fr, 08:48 Uhr
07.06.2019
Service-Tipps

Gesunde Haut und gepflegtes Fell bei Hunden

Eine gesunde Haut und ein gepflegtes Fell lassen den eigenen Hund nicht nur optisch schön wirken, sie sind auch ein wichtiges Zeichen für eine gute Gesundheit. Doch auch Hunde können unter Hautproblemen leiden...


Wenn das Fell stumpf wird und seinen Glanz verliert, die Haut zu jucken beginnt und der Hund sich übermäßig oft kratzt, kann dies auf gesundheitliche Probleme hinweisen. Mit den Produkten zur richtigen Pflege und Ernährung von Hunden lassen sich die Beschwerden in der Regel aber wieder in den Griff bekommen.

Wie viel Kratzen und Knabbern ist beim Hund normal?
Dass sich Hunde die Haut kratzen und am Fell knabbern, ist ganz normal. Diese Vorgänge haben natürliche Ursachen und werden vom Hund ganz instinktiv ausgeführt. Sie gehören zur alltäglichen Körperpflege und können auch auf natürliche Verhaltensmuster zurückzuführen sein. Hunde kratzen sich beispielsweise, um Stress abzubauen oder auch wenn sie von bestimmten Situationen überfordert sind. Doch wie viel Kratzen und Knabbern ist beim Hund normal? Ab wann muss man sich Sorgen machen, dass der eigene Vierbeiner unter Juckreiz leidet, der möglicherweise von Hauterkrankungen ausgelöst wird?

Darauf gibt es leider keine pauschale Antwort, da das Verhalten jedes Tieres unterschiedlich ist. Grundsätzlich sollte man als Hundebesitzer aber auf ein paar wichtige Kriterien achten: Geht der Hund bei Kratzen und Knabbern an Fell und Haut so aggressiv vor, dass es zu kahlen oder gar blutigen Stellen kommt, dann liegt ganz offensichtlich ein ernsteres Problem vor. Zudem lässt sich ein starker Juckreiz auch im Verhalten des Hundes erkennen. Kratzt sich der Hund immer, wenn er keine Beschäftigung hat, und hört erst damit auf, sobald er abgelenkt ist, so kann dies darauf hinweisen, dass er von Juckreiz betroffen ist. Je stärker dieser ist, desto schwieriger ist es, den Hund abzulenken.

Wo können die Ursachen für Juckreiz liegen?
Hautirritationen wie eine Entzündung, Juckreiz oder Brennen sind Symptome, die unterschiedliche Ursachen haben können. So kann zum Beispiel Milben- oder Flohbefall der Auslöser sein, oder die Symptome können auch auf Insektenstiche oder Pilzinfektionen zurückzuführen sein. Liegt eine Hauterkrankung dem Juckreiz zugrunde, dann können Haarausfall, Schuppenbildung, gerötete Hautstellen oder Hautekzeme beim Hund ein Hinweis darauf sein.

Welche Maßnahmen lassen sich gegen Juckreiz beim Hund ergreifen?
Um akuten Juckreiz zu behandeln, können kühlende und feuchtigkeitsspendende Hautpflegeprodukte eingesetzt werden. Diese tragen zu einer schnellen Linderung der Symptome bei und sorgen dafür, dass sich der Hund direkt besser fühlt. Sie helfen allerdings nicht langfristig bei der Bekämpfung der Ursachen. Dafür sollte auf eine kontinuierliche Behandlung der Haut mit speziellen Hautpflegemitteln, wie Shampoos oder Lotionen gesetzt werden. Zudem kann die Hautheilung und Pflege mithilfe von Nahrungszusätzen, wie beispielsweise entzündungslindernden essenziellen Fettsäuren oder immunsystemstärkenden Ergänzungsfuttermitteln, unterstützt werden. Bild von kim_hester auf Pixabay
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