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Mo, 12:41 Uhr
10.06.2019
Mücken, Stechfliegen und Co.

Im Sommer kommen die Plagegeister

Der Sommer ist wohl für die meisten Menschen die schönste Jahreszeit und wir freuen uns auf laue Abende zum Grillen, auf Sonnenbaden und Wasserspaß im Freien, in Seen und Schwimmbädern. Aber leider sind wir jedes Jahr nicht die Einzigen, die sich auf diese Zeit freuen...


Insekten machen uns zum Teil das Leben im Freien bei warmen Temperaturen ganz schön zur Hölle. Denn auch sie bevorzugen das Klima und tummeln sich zu Hauff in unseren Gefilden. Mücken, Stechfliegen, Bremsen und andere Insekten rauben uns den Schlaf, sorgen für tüchtigen Juckreiz oder lassen uns die Haare buchstäblich zu Berge stehen. Hier sind schon einmal einige Tipps, wie man sich einigermaßen vor den Plagegeistern schützen kann.

Keine Chemiekeulen verwenden
Die klassischen Insektensprays, mit denen man mal eben den ganzen Raum besprüht, sind nicht nur schädlich für die unliebsamen Plagegeister, sondern auch für alle anderen, für uns harmlosen aber auch wichtigen Insekten, wie Hummeln, Bienen und Co. - zudem ist die Chemiekeule nicht wirklich gesund für unsere Atemwege. Es gibt hierzu ganz gute und auch bedenkenlos anwendbare Alternativen. Denn ein biologisch abbaubares Insektenspray ist wesentlich harmloser für die Umwelt, aber dennoch dank der Kombination bestimmter Inhaltsstoffe wirksam.

Mit natürlichen Abwehr- und Geruchsstoffen kann man ziemlich effektiv die Plagegeister fernhalten oder auch vertreiben. Dazu werden bestimmte Pheromone oder auch andere effektive Duftstoffe eingesetzt, die den Tieren klare Signale senden, die für sie unmissverständlich sind und sie zum Weiterfliegen oder erst gar nicht Hineinfliegen bewegen.

Spinnen sind nützlich
Die große Angst vor Spinnen ist besonders bei Frauen stark vertreten. Sobald sie auch nur eine winzige Spinne in der Ecke des Wohnraumes sitzen sehen, wird sie umgehend beseitigt. Dabei gehören Spinnen zu den eher nützlichen Kandidaten der ungebetenen Gäste. Sie sind Meister der Tarnung, wenn sie ihre Netze geschickt aufspannen und hoffen, dass sich Mücken oder Fliegen darin verfangen. Und je nachdem wie viele Spinnen ihre Netze ausspanne, umso mehr wird gefangen.

Und die Summe ihrer Beute ist beachtlich. Wer also nicht gleich beim Anblick einer winzigen Spinne in eine Art Schockstarre verfällt und dem die Haare nicht gleich zu Berge stehen, sollte sie ruhig dort lassen, wo sie ist. Nimmt die Anzahl der Spinnen allerdings zu und überall an Zimmerdecken, in Ecken, unter Betten, Schränken und Co. sind Spinnennetze, kann man sie zumindest so minimieren und beseitigen, dass sie vielleicht nur vereinzelt vorkommen. Die Spinnen selbst kann man mithilfe eines Stückchen Papier und einem Glas behutsam an die frische Luft setzen.

Mücken und Stechfliegen
Die größten Plagegeister sind im Sommer für uns die Mücken. Sobald es warm wird, die Abende lau und die Luft fast zum Schneiden ist und die Luftfeuchtigkeit ansteigt, steigt auch die Anzahl der Mücken: Die Weibchen sind es schließlich, die uns schlaflose Nächte bereiten und sich an unserem Blut laben, um ihre Brut ernähren zu können. Am besten ist es, die Wohnung, wenn es dunkel wird durchlüften, aber ohne auch nur eine winzige Lichtquelle im Haus selbst. Denn Licht zieht sie erst recht an.

Sobald auch nur eine Lampe angemacht wird, müssen die Fenster geschlossen werden. Am besten man spann und befestigt an den Fenstern Moskitonetze, dann kann man, wann immer es einem danach ist, die Fenster öffnen, ohne, dass auch nur eine einzige Mücke Einlass gewährt wird. Mücken sind übrigens Meister der Tarnung. Sobald sie ins Innere einer Wohnung gelangen, lassen sie sich auf dunkle Untergründe nieder, um nicht entdeckt zu werden.

Wird es dunkel, gehen sie auf Jagd und fliegen die Hautstellen des Menschen an. Das Besprühen der Haut mit Insektenabwehrsprays ist dabei nur bedingt erfolgreich. Bestimmte Duftstoffe des Menschen sorgen dafür, dass sich die Mücken genau diesen einen Menschen aussuchen und andere wiederum verschonen. Bild von Gleb Korovko auf Pixabay
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