Di, 13:07 Uhr
25.01.2005
Keine andere Politik
Nordhausen (nnz). An der Spitze der CDU-Stadtratsfraktion gab es einen Wechsel. Norbert Klodt hatte das Ruder von Thomas Pape übernommen. Wird jetzt alles anders? Diese Frage stellte die nnz in einem Gespräch unter anderem dem Neuen.
Wir machen jetzt keine andere Politik, sondern werden die der letzten Jahre konsequent fortsetzen. Ich denke, wir haben eine gute Politik gemacht, wir haben gut gearbeitet, meinte Norbert Klodt. Ein wenig ändern wird sich jedoch das Erscheinungsbild der Fraktion im Stadtrat. Während Pape nach außen hin klar dominierte, werde sich die Stärke der stärksten Stadtratsfraktion noch mehr aus der Kompetenz des Einzelnen ergeben. Jedoch hinterlasse Pape im kommunalpoliitischen Bereich eine Lücke, die nicht 100prozentig zu schließen sei.
Gegenüber der Verwaltung kommt es auch in der nächsten Zeit noch stärker darauf an, Entscheidungen oder Vorschläge stärker zu hinterfragen, das werde auch öffentlich geschehen. Allerdings werde es auch keinen Konfrontationskurs gegenüber dem Rathaus geben. Als stärkste Fraktion im Stadtrat habe man das nicht nötig, zumal verfüge die CDU mit Dietrich Beyse über einen fähigen Bau- und Wirtschaftsdezernenten und Klodt faßt zusammen: Wir sind mit im Boot!
Für Norbert Klodt gibt es jedoch ganz klare Prämissen. Die politische Arbeit im Stadtrat und vor allem in den Ausschüssen muß in Zukunft transparenter werden. Der Christdemokrat verfolgt weiter den CDU-Antrag, möglichst viele Ausschüsse öffentlich beraten und beschließen zu lassen. Da könne der politisch interessierte Nordhäuser klar erkennen, welche Intentionen die CDU verfolge, bevor schließlich der Beschluß im Stadtrat gefaßt werde. Für Klodt kommt es auch darauf an dem Wähler zu zeigen, warum er sich irgendwann mit einem Kreuz auf dem Wahlzettel ausgerechnet für die CDU entscheiden soll. Momentan erscheint Norbert Klost hinsichtlich der Unterstützung des Rathaus für diesen Vorschlag ein wenig Nachholebedarf vorzuliegen. Auch zum Rathaus selbst hat er eine Meinung: Ich sehe da kein Glas und spielt auf die Aussage von Barbara Rinke zum gläsernen Rathaus an. Fakt ist, der Ausschuß für Soziales, Kultur, Schulen und Sport hat Punkte gefunden, um künftig öffentlich tagen zu können.
Öffentlich will die CDU-Fraktion auch in ihrer Arbeit insgesamt agieren. So soll es wieder Fraktionssprechstunden geben. Hier sollen Bürger aus Nordhausen und den Ortsteilen die Möglichkeit haben, mit den christdemokratischen Stadträten ins Gespräch zu kommen.
Und dann machen sich die CDU-Fraktionäre natürlich schon Gedanken für das Jahr 2006. Schließlich werden die Nordhäuser über die Besetzung des Oberbürgermeisterpostens zu befinden haben und die Stadträte entscheiden über die Nachfolge von Dietrich Beyse. Die CDU-Fraktion wird einen Vorschlag unterbreiten, schließlich habe sich die Verteilung der Plätze in der Rathaus-Chefetage unter den beiden großen Volksparteien bislang bewährt.
Autor: nnzWir machen jetzt keine andere Politik, sondern werden die der letzten Jahre konsequent fortsetzen. Ich denke, wir haben eine gute Politik gemacht, wir haben gut gearbeitet, meinte Norbert Klodt. Ein wenig ändern wird sich jedoch das Erscheinungsbild der Fraktion im Stadtrat. Während Pape nach außen hin klar dominierte, werde sich die Stärke der stärksten Stadtratsfraktion noch mehr aus der Kompetenz des Einzelnen ergeben. Jedoch hinterlasse Pape im kommunalpoliitischen Bereich eine Lücke, die nicht 100prozentig zu schließen sei.
Gegenüber der Verwaltung kommt es auch in der nächsten Zeit noch stärker darauf an, Entscheidungen oder Vorschläge stärker zu hinterfragen, das werde auch öffentlich geschehen. Allerdings werde es auch keinen Konfrontationskurs gegenüber dem Rathaus geben. Als stärkste Fraktion im Stadtrat habe man das nicht nötig, zumal verfüge die CDU mit Dietrich Beyse über einen fähigen Bau- und Wirtschaftsdezernenten und Klodt faßt zusammen: Wir sind mit im Boot!
Für Norbert Klodt gibt es jedoch ganz klare Prämissen. Die politische Arbeit im Stadtrat und vor allem in den Ausschüssen muß in Zukunft transparenter werden. Der Christdemokrat verfolgt weiter den CDU-Antrag, möglichst viele Ausschüsse öffentlich beraten und beschließen zu lassen. Da könne der politisch interessierte Nordhäuser klar erkennen, welche Intentionen die CDU verfolge, bevor schließlich der Beschluß im Stadtrat gefaßt werde. Für Klodt kommt es auch darauf an dem Wähler zu zeigen, warum er sich irgendwann mit einem Kreuz auf dem Wahlzettel ausgerechnet für die CDU entscheiden soll. Momentan erscheint Norbert Klost hinsichtlich der Unterstützung des Rathaus für diesen Vorschlag ein wenig Nachholebedarf vorzuliegen. Auch zum Rathaus selbst hat er eine Meinung: Ich sehe da kein Glas und spielt auf die Aussage von Barbara Rinke zum gläsernen Rathaus an. Fakt ist, der Ausschuß für Soziales, Kultur, Schulen und Sport hat Punkte gefunden, um künftig öffentlich tagen zu können.
Öffentlich will die CDU-Fraktion auch in ihrer Arbeit insgesamt agieren. So soll es wieder Fraktionssprechstunden geben. Hier sollen Bürger aus Nordhausen und den Ortsteilen die Möglichkeit haben, mit den christdemokratischen Stadträten ins Gespräch zu kommen.
Und dann machen sich die CDU-Fraktionäre natürlich schon Gedanken für das Jahr 2006. Schließlich werden die Nordhäuser über die Besetzung des Oberbürgermeisterpostens zu befinden haben und die Stadträte entscheiden über die Nachfolge von Dietrich Beyse. Die CDU-Fraktion wird einen Vorschlag unterbreiten, schließlich habe sich die Verteilung der Plätze in der Rathaus-Chefetage unter den beiden großen Volksparteien bislang bewährt.

