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Di, 07:16 Uhr
24.08.2021

Warum ist der Schutz persönlicher, digitaler Daten so wichtig?

Es gibt immer noch Menschen, denen nicht richtig klar ist, welche Bedeutung der Datenschutz für sie hat. Es muss einem bewusst werden, dass mit seiner Hilfe vor dem Missbrauch der eigenen Daten geschützt wird. So ein Schutz ist vor allem im Zusammenhang mit der Digitalisierung besonders wichtig…


Unter Datenschutz versteht man allgemein den "Schutz von personenbezogenen Daten“. Die Rechte einer Person in Bezug auf seine Daten sollen damit geschützt werden. Manchmal wird tatsächlich noch unterschätzt, welche schwerwiegenden Folgen es für Betroffene geben kann, wenn beispielsweise die private E-Mail-Adresse auch für fremde Menschen bekannt wird. Oder wenn es um intime Details, wie zum Beispiel die finanzielle Situation, die Krankheitsgeschichte oder auch um private Gespräche (z.B. Chatverläufe) geht, die für jeden zugänglich gemacht oder veröffentlicht werden.

Jedem sollte im eigenen Interesse der Datenschutz wichtig sein
Jede Person sollte daher ein Interesse an dem Schutz der personenbezogenen Daten haben. Besonders wegen der fortschreitenden Digitalisierung hat der Datenschutz sehr an Bedeutung gewonnen. Aufgrund des "Surfverhaltens"im Internet, können Informationen über die Interessen von Nutzern gesammelt werden. So wird die Erstellung eines ziemlich detaillierten Nutzerprofils durch Dritte möglich.

Die ePrivacy-Verordnung der EU
Die neue ePrivacy-Verordnung der EU, welche die ePR (ePrivacy-Richtlinie) aus 2002 aufheben sowie ersetzen soll, hat im Zusammenhang mit dem Datenschutz lange auf sich warten lassen. Eigentlich und ursprünglich sollte sie mit dem Inkrafttreten der DSGVO im Jahr 2018 fertiggestellt werden, aber ihre Bearbeitung zog sich dann noch über Jahre hin. Der EU-Rat hat sich dann am 10. Februar 2021 auf einen letzten Text geeinigt. Die ePrivacy-Verordnung soll nun in eine neue Phase der Trilog-Verhandlungen gebracht werden. Daraus könnte ein neues Datenschutzgesetz hervorgehen sowie in der gesamten Europäischen Union auch in Kraft treten.

Die Informationelle Selbstbestimmung
Im Grundgesetz ist das Recht auf informationelle Selbstbestimmung verankert. Jeder Einzelne hat dadurch das Recht, selbst darüber zu bestimmen, was mit den personenbezogenen Daten geschehen soll und ob diese von anderen verarbeitet werden dürfen oder eben nicht. In Deutschland wird dieses Recht durch die DSGVO sowie das BDSG geschützt.

Datenschutzbeauftragte sind dafür zuständig, dass die Verantwortlichen dabei unterstützt werden, die Vorgaben der Datenschutz-Gesetze zu erfüllen.

Man unterscheidet dabei zwischen zwei Arten von Datenschutzbeauftragten:

• Die behördlichen Datenschutzbeauftragten. Kann beispielsweise der Landesdatenschutzbeauftragte sein, der für die öffentlichen Stellen des jeweiligen Bundeslandes zuständig ist, oder auch der Bundesdatenschutzbeauftragte.

• Die betrieblichen Datenschutzbeauftragten. Kann beispielsweise ein Angestellter eines Unternehmens als auch ein externer Datenschutzbeauftragter sein, der für den Datenschutz im Betrieb zuständig ist.

Die Grundsätze für die Datenverarbeitung
Die Grundsätze für die Verarbeitung personenbezogener Daten soll gewährleisten, dass die Daten einer Person - vor allem während der Verarbeitung - geschützt sind. Dazu gehören u.a.:

• Die Datensparsamkeit. Nur so viele Daten sollen verarbeitet werden, wie es notwendig ist.
• Die Speicherbegrenzung. Die personenbezogenen Daten dürfen nur so lange gespeichert werden, wie es für die Zwecke - wofür sie verarbeitet werden - nötig ist.
• Die Zweckbindung. Es dürfen nur für festgelegte, eindeutige sowie erlaubte Zwecke personenbezogene Daten erhoben werden.
• Die absolute Richtigkeit der verarbeiteten Daten soll gewährleistet sein.
• Die Rechenschaftspflicht. Als Verantwortlicher muss man das Einhalten der Grundsätze nachweisen können.
Autor: khh

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