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Mi, 12:43 Uhr
28.03.2018
Internationale Projektwoche

Die Welt zu Gast am Weinberg

Die Hochschule Nordhausen bereitet sich auf den internationalen Höhepunkt des akademischen Jahres 2017/18 vor. Ende April werden 34 Lehrende aus 17 Ländern in Nordhausen zu Gast sein, um interdisziplinäre Workshops mit den Studierenden durchzuführen...

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Basket Beat, Positive Leadership, Gatka oder Biomimicry – so lauten einige der Workshops der diesjährigen Internationalen Projektwoche (IPW) die in der Woche vom 23. bis 27. April an der Hochschule Nordhausen stattfindet. Sie mögen zunächst ungewöhnlich klingen, doch hinter diesen kryptischen Namen verstecken sich spannende Themen aus den Bereichen Wirtschaft, Soziales und Technik, versichert Marília Luiza Pinheiro Santana. Das Besondere sei, dass die Workshops interdisziplinär sind und die Möglichkeit geben, einmal über den Tellerrand des eigenen Studienfaches hinaus zu schauen.

Die meisten Gastdozenten kommen aus Europa, doch es werden auch Lehrende aus Ägypten, Taiwan und Brasilien erwartet, erklärt Marília Luiza Pinheiro Santana (Foto: Patricia Kolbe) Die meisten Gastdozenten kommen aus Europa, doch es werden auch Lehrende aus Ägypten, Taiwan und Brasilien erwartet, erklärt Marília Luiza Pinheiro Santana (Foto: Patricia Kolbe)

Die meisten Gastdozenten kommen aus Europa, doch es werden auch Lehrende aus Ägypten, Taiwan und Brasilien erwartet, erklärt Marília Luiza Pinheiro Santana. Foto: Patricia Kolbe

Die 22-jährige Brasilianerin Marília wird in diesem Jahr schon zum zweiten Mal bei der Internationalen Projektwoche dabei sein. Als Teil des Organisationsteams kümmert sie sich bereits seit Jahresbeginn um die anstehenden Formalitäten und unterstützt die Gastdozenten bei der Organisation ihrer Aufenthalte. Die IPW sei einfach ein tolles Erlebnis. Für eine Woche kommt die ganze Welt nach Nordhausen, schwärmt die junge Studentin, die in Nordhausen Internationale Betriebswirtschaft studiert.

In diesem Jahr sei sie besonders aufgeregt, erzählt Marília. Eine Gastdozentin aus ihrem Heimatland Brasilien wird in Nordhausen erwartet. Thaísa Oliveira hat Übersetzung für Englisch und Portugiesisch studiert und arbeitet seit einigen Jahren an einer kanadischen Schule in Brasilien. Dort arbeitet man nach alternativen pädagogischen Ansätzen und stellt den Gemeinschaftssinn in der Klasse in den Vordergrund. Kooperation statt Konkurrenz – so könnte man das Konzept umschreiben. Diese Idee möchte Thaísa den Studierenden in Nordhausen in ihrem Workshop „Positive Discipline Classroom Management Model“ näherbringen. Die Unterrichtssprache ist – wie in allen Workshops der Internationalen Projektwoche – Englisch. Aber das dürfte für die gelernte Simultanübersetzerin Thaísa wohl kein Problem sein.
Autor: red

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