eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Do, 20:00 Uhr
02.12.2004

Abschied?

Nordhausen (nnz). Kenner der Politszene in und um Nordhausen wissen es schon lange, die Spatzen pfeiffen es von den Dächer der vielen Einrichtungen des Jugendsozialwerkes in Nordhausen: Es wird eine Zeit nach Thomas Pape geben. Ist sie jetzt gekommen?


Wie immer in solchen Angelegenheiten: Viele wissen was, doch niemand weiß es genau. Und Thomas Pape legte in den zurückliegenden Monaten schon ab und zu mal eine falsche Fährte, sagen selbst Mitstreiter. Mal hieß es, Pape geht nach Uganda, mal soll es ihn in den arabischen Raum verschlagen. Fakt ist nun aber: Thomas Pape wird sich aus Nordhausen verabschieden, seine Zeit scheint hier abgelaufen zu sein. In Nordhausen war er in diesen Tagen bereits mit seinem „Nachfolger“ unterwegs. Dr. Wolfgang Jessen soll der heißen und kommt von der GTZ, eben jener Gesellschaft für technische Zusammenarbeit, für die Pape künftig unterwegs sein will.

Irgendwann an diesem Donnerstag werde Pape inklusive Familie aus Deutschland abfliegen, auch das Gerücht vom Dienstag als Abreisetag hält sich noch beständig. Ob er vor dem Jahreswechsel noch einmal nach Nordhausen zurückkehrt, ist eigentlich nebensächlich. Fakt ist, „sein“ Jugendsozialwerk wird ebenso auf ihn verzichten müssen, wie die christdemokratische Kommunalpolitik. Die CDU-Fraktion des Nordhäuser Stadtrates wird sich nach einem neuen Fraktionsvorsitzenden umsehen müssen, der soll eventuell noch in diesem Jahr gewählt werden.

Der Personalwechsel im Jugendsozialwerk soll nach nnz-Informationen schon von den Aufsichtsgremien des Vereins abgesegnet worden sein. Offiziell wird natürlich etwas anderes verlautbart. So soll Jessen, der Neue, die Geschäftsleitung verstärken, "um die Geschäfte in der temporären Abwesenheit des Herrn Pape" zu übernehmen.

Es bleibt also weiterhin mysteriös. Pape wird zweifellos eine Lücke reißen, im Jugendsozialwerk und in der Nordhäuser Kommunalpolitik. Und wie immer wird es Menschen geben, die nun aufatmen, es wird aber auch einige geben, die den Weggang für bedauerlich halten. Aber Gott sei Dank gilt: Jeder ist ersetzbar...
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)